Joe Biden und Papst Franziskus: Die Audienz am 29. Oktober fand in einem "ganz anderen Klima" statt als jene für Donald Trump.
Hintergrund

Die Unterwerfung der US-Bischofskonferenz – Eine brisante Chronologie der Fakten

Von Giu­sep­pe Nar­di (Washing­ton) Am 15. Novem­ber beginnt die mit Span­nung erwar­te­te Herbst­voll­ver­samm­lung der Bischofs­kon­fe­renz der Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Auf der Tages­ord­nung steht ein hoch­bri­san­tes The­ma. Wer­den die Bischö­fe dem gemein­sa­men Druck aus Washing­ton und Rom stand­hal­ten oder sind sie bereits ein­ge­knickt? Eine bri­san­te Chro­no­lo­gie der Ereig­nis­se mit weit­rei­chen­dem Ausblick.
Mehr als die Hälfte der Kinder, die im ersten Lebensjahr gestorben sind, wurden umgebracht.
Hintergrund

Das Böse gebiert Böses: Die Euthanasierung von Neugeborenen im ersten Lebensjahr

(Brüssel/​​Amsterdam) In der Medi­zin gilt als all­ge­mei­ner Kon­sens, was für die Moral­theo­lo­gie und die christ­li­che Phi­lo­so­phie stets galt. Ein Mensch wird nicht Mensch, mit sei­ner Wür­de, weil er gebo­ren wur­de, son­dern ist es von der Emp­fäng­nis an. Die Aner­ken­nung die­ser Tat­sa­che wird aber nicht dazu genützt, das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der zu ver­tei­di­gen, son­dern von
Der ideologische Rachefeldzug des EU-Establishments gegen das christliche Polen – im Stil der Sowjetunion.
Genderideologie

Hinter der Bestrafung Polens steht eine sowjetische EU

Von Luca Volon­tè* War­um hat der EU-Gerichts­hof gegen Polen eine Geld­stra­fe von einer Mil­li­on Euro ver­hängt, obwohl es bereits dabei ist, sein Justiz­sy­stem zu ändern? Das EU-Estab­­lish­­ment kann die christ­li­chen Wer­te des Lan­des nicht ertra­gen, des­sen Par­la­ment kürz­lich einen Vor­schlag für eine Volks­in­itia­ti­ve gegen LGBT-Dog­­men auf die Tages­ord­nung gesetzt hat. Und selbst Soli­dar­ność wirft der
Metropolit Hilarion, rechts im Bild, erklärte im russischen Fernsehen, daß die Voraussetzungen für einen Papstbesuch in Rußland auch weiterhin nicht gegeben sind.
Hintergrund

„Voraussetzungen für Papstbesuch in Rußland nicht gegeben“

(Mos­kau) Die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che gab bekannt, daß ein Tref­fen zwi­schen ihrem Ober­haupt, Patri­arch Kyrill, und Papst Fran­zis­kus auch wei­ter­hin nicht auf der Tages­ord­nung steht. In Mos­kau wur­de die bis­he­ri­ge Hal­tung bekräf­tigt, daß ein Papst­be­such in Ruß­land kein The­ma sei.
Auguste Rodins Lebenswerk "Das Höllentor" wurde erst nach seinem Tod erstmals 1926 in Bronze gegossen (Musée Rodin). Ein weiteres Exemplar befindet sich am Kunsthaus Zürich (Bild).
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Das Höllentor

(Rom) Auch beim Nein-zur-Angst-Tag, einem Pro­test­tag gegen die Coro­­na-Maß­­nah­­men der ita­lie­ni­schen Regie­rung in Turin am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 16. Okto­ber, hielt Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, der frü­he­re Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, eine Anspra­che. Er ver­wies auf das welt­weit mil­lio­nen­fach geru­fe­ne „Nein“ zur Errich­tung einer „glo­ba­len Tyran­nei“, zum Grü­nen Paß und zu den viel­fa­chen Erpres­sun­gen
Papst Paul VI. mit Patriarch Albino Luciani, dem späteren Johannes Paul I., in Venedig.
Hintergrund

Johannes Paul I. anders betrachtet

(Vene­dig) Die Selig­spre­chung von Johan­nes Paul I. (1912–1978) steht bevor. Vor sei­ner Wahl zum Papst war Albi­no Lucia­ni, so sein bür­ger­li­cher Name, Bischof von Vitto­rio Vene­to, dann Patri­arch von Vene­dig. Die Aner­ken­nung eines Wun­ders durch Papst Fran­zis­kus, das den Weg zur Kano­ni­sie­rung frei macht, ist Anlaß, eine Epi­so­de in Erin­ne­rung zu rufen.
Kardinal Müller weihte einen Mönche von Le Barroux im überlieferten Ritus zum Priester.
Hintergrund

Kardinäle weihen Priester im überlieferten Ritus – ein Signal nach Traditionis custodes

Zwei nam­haf­te Kar­di­nä­le spen­de­ten in die­sen Mona­ten die Prie­ster­wei­he im über­lie­fer­ten Ritus. Kar­di­nal Geor­ge Pell weih­te zwei Bene­dik­ti­ner von Nur­sia und Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler einen Bene­dik­ti­ner von Le Bar­roux. Bei­de Wei­hen sind ein Signal, den über­lie­fer­ten Ritus und die mit ihm ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten gegen das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des ver­tei­di­gen zu wol­len. Eine neue Inter­net­sei­te
Am Fest des Erzengels Michael wurde in diesem Jahr bereits der dritte anglikanische Bischof in die katholische Kirche aufgenommen.
Hintergrund

„Schritt von monumentaler Bedeutung“ – Anglikanischer Bischof Nazir-Ali in die katholische Kirche aufgenommen

(Lon­don) Ein wei­te­rer angli­ka­ni­scher Bischof ist zur katho­li­schen Kir­che kon­ver­tiert. Es han­delt sich um einen der bedeu­tend­sten Über­trit­te seit lan­gem. Gavin Ashen­den vom Per­so­nal­or­di­na­ri­at Unse­rer Lie­ben Frau von Wal­sing­ham, selbst Kon­ver­tit, spricht von einem Schritt „von monu­men­ta­ler Bedeu­tung“. Die Auf­nah­me von Micha­el Nazir-Ali, dem ehe­ma­li­gen angli­ka­ni­schen Bischof von Roche­ster, ist bereits der drit­te Über­tritt eines
Auf der Catholic Identity Conference legte die Vatikanistin Diane Montagna erstmals die von ihr recherchierten Hintergründe zu Traditionis custodes offen.
Hintergrund

Die verborgene Geschichte von Traditionis custodes

Die Vati­ka­ni­stin Dia­ne Mon­tagna war bei den vati­ka­ni­schen Pres­se­kon­fe­ren­zen wäh­rend der Ama­zo­nas­syn­ode mit ihren hart­näcki­gen Fra­gen zur Pacha­ma­ma auf­ge­fal­len. Nun ent­hüll­te sie in einem Vor­trag Hin­ter­grün­de zur Ent­ste­hung des umstrit­te­nen Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des, mit dem Papst Fran­zis­kus einen Fron­tal­an­griff gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die mit ihm ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten und Gläu­bi­gen unter­nimmt. Dia­ne Mon­tagna
Es war einmal im Vatikan oder: Wieso Papst Franziskus kein Kommunist ist.
Hintergrund

Um sechs Uhr morgens allein im Petersdom – mit Papst Franziskus

(Rom) Papst Fran­zis­kus wer­den Sym­pa­thien für die radi­ka­le Lin­ke nach­ge­sagt. Der kom­mu­ni­sti­sche Phi­lo­soph Gian­ni Vat­ti­mo deli­rier­te im März 2015, dass die Kom­mu­ni­sti­sche Inter­na­tio­na­le zur Papi­sti­schen Inter­na­tio­na­le wer­den müs­se, um eine Zukunft zu haben, ange­führt von Papst Fran­zis­kus. Ähn­lich äußer­te sich das Wall Street Jour­nal, das Fran­zis­kus Ende 2016 zum neu­en „Anfüh­rer der glo­ba­len Lin­ken“ erklär­te.