Das Höllentor

Was beabsichtigen globalistische Eliten mit der Corona-Krise? Die Antwort von Erzbischof Carlo Maria Viganò

Auguste Rodins Lebenswerk "Das Höllentor" wurde erst nach seinem Tod erstmals 1926 in Bronze gegossen (Musée Rodin). Ein weiteres Exemplar befindet sich am Kunsthaus Zürich (Bild).
Auguste Rodins Lebenswerk "Das Höllentor" wurde erst nach seinem Tod erstmals 1926 in Bronze gegossen (Musée Rodin). Ein weiteres Exemplar befindet sich am Kunsthaus Zürich (Bild).

(Rom) Auch beim Nein-zur-Angst-Tag, einem Pro­test­tag gegen die Coro­na-Maß­nah­men der ita­lie­ni­schen Regie­rung in Turin am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 16. Okto­ber, hielt Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, der frü­he­re Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, eine Anspra­che. Er ver­wies auf das welt­weit mil­lio­nen­fach geru­fe­ne „Nein“ zur Errich­tung einer „glo­ba­len Tyran­nei“, zum Grü­nen Paß und zu den viel­fa­chen Erpres­sun­gen der Bür­ger durch eine „bös­ar­ti­ge Macht“, die von einer „infer­na­li­schen Ideo­lo­gie“ ange­trie­ben werde.

„Die­se Macht ist so sehr davon über­zeugt, daß ihr stil­ler Staats­streich gelun­gen ist, daß sie uns nicht nur die Ideo­lo­gie, die sie antreibt, son­dern auch die Reli­gi­on, die sie inspi­riert, scham­los ins Gesicht wirft. Heu­te wird im Qui­ri­nals­pa­last – dem ehe­ma­li­gen Sitz der Päp­ste der Stadt Rom – eine sym­bol­träch­ti­ge Aus­stel­lung mit dem Titel ‚Infer­no‘ (Höl­le), eröff­net, die mit der Expo­si­ti­on des ‚Höl­len­tors‘ (La por­te de l’enfer), einer Skulp­tur von Augu­ste Rodin, die zwi­schen 1880 und 1890 ent­stand, gefei­ert wird. Die­ses Werk soll­te den Ein­gang des Pari­ser Kunst­ge­wer­be­mu­se­ums schmücken. Sei­ne Skiz­ze wur­de auch auf der Welt­aus­stel­lung von 1900 prä­sen­tiert, um den frei­mau­re­ri­schen und anti­ka­tho­li­schen Cha­rak­ter die­ser Ver­an­stal­tung zu unter­strei­chen.
Und seit Jah­ren steht im Kolos­se­um der Göt­ze Moloch, der als Requi­si­te aus dem Film Cabi­ria stammt: der Dämon, der Kin­der ver­schlingt, das Tor zur Höl­le, inspi­riert von Charles Bau­de­lai­res ‚Die Blu­men des Bösen‘ (Les Fleurs du Mal). Vor weni­gen Tagen wur­den in der Stadt des hei­li­gen Janu­a­r­i­us in Nea­pel, mit Geneh­mi­gung der Stadt­ver­wal­tung, für das Festi­val der Blas­phe­mie Pla­ka­te mit schreck­li­chen Got­tes­lä­ste­run­gen auf­ge­hängt, um die Gedan­ken- und Rede­frei­heit zu fei­ern, indem der Herr belei­digt wird.

Wap­pen von Erz­bi­schof Viganò

Sie sagen es ganz offen: Sie sind Die­ner des Teu­fels und als sol­che ver­lan­gen sie, respek­tiert zu wer­den und ihre Ideen pro­pa­gie­ren zu können.“

Sie, die die Macht usur­pie­ren, die laut Ver­fas­sung dem Volk zusteht, for­dern Gehor­sam, so Erz­bi­schof Viganò, bis zur Selbst­schä­di­gung und der Aus­lö­schung der eige­nen Iden­ti­tät. Der ehe­ma­li­ge Spit­zen­di­plo­mat des Vati­kans nennt sie „Kur­ti­sa­nen der Macht“, die nie­mand gewählt habe und die ihre Macht den „glo­ba­li­sti­schen Eli­ten ver­dan­ken“, damit sie deren Befeh­le ausführen.

Die Welt der Zukunft, wie sie die­se Eli­ten wol­len, ist seit 2017 bekannt, man kön­ne es auf der Inter­net­sei­te des Welt­wirt­schafts­fo­rums nach­le­sen: Die Mas­se soll kei­nen Pri­vat­be­sitz und kei­ne Pri­vat­sphä­re mehr haben. Das Über­le­ben wer­de ihr durch ein uni­ver­sa­les Grund­ein­kom­men gesi­chert. Zum Leben zu wenig, zum Ster­ben zu viel. Die „schö­ne“ Zukunft bestehe, geht es nach den Plä­nen von Klaus Schwab und Roth­schild, aus elek­tro­ni­schem Geld, des­sen Nut­zung mit dem Green Pass ver­bun­den ist, der zur Bewe­gungs­kon­trol­le dient und an ein Sozi­al­kre­dit­sy­stem nach chi­ne­si­schem Muster gekop­pelt sein werde.

Jeder erhal­te eine bestimm­te Punk­te­zahl, die ver­lo­ren­ge­hen, wenn man nicht geimpft ist, wenn man zu viel Fleisch ißt und sich nicht mit elek­tri­schen Fahr­zeu­gen fort­be­wegt. Das führt zum Aus­schluß von bestimm­ten Dienst­lei­stun­gen oder dem Zutritts­ver­bot zu Flug­zeu­gen und Hoch­ge­schwin­dig­keits­zü­gen, der Pflicht, Arzt­vi­si­ten und Behand­lun­gen sel­ber bezah­len zu müs­sen, wäh­rend sie für die Gefü­gi­gen kosten­los sind.

Das sei­en kei­ne „Ver­schwö­rungs­theo­rien“, so Erz­bi­schof Viganò, son­dern alles Din­ge, „die bereits im Gan­ge sind“. Die Medi­en „fei­ern bereits die groß­ar­ti­ge Nütz­lich­keit eines sub­ku­ta­nen Chips, der alles erleich­te­re, indem er den Green Pass mit dem Per­so­nal­aus­weis, der Kre­dit­kar­te und der Steu­er­ak­te verbinde.

„Aber wenn es heu­te mög­lich ist, uns dar­an zu hin­dern, unse­rer Arbeit nach­zu­ge­hen, nur weil wir uns einer unrecht­mä­ßi­gen, dis­kri­mi­nie­ren­den und schi­ka­nö­sen Rege­lung nicht unter­wer­fen, was glau­ben Sie, wird die­se Tyran­nen dar­an hin­dern, mor­gen zu ent­schei­den, wenn wir in einem sozia­len Netz­werk einen Bei­trag zugun­sten der häus­li­chen Pfle­ge, gegen die Dik­ta­tur oder zugun­sten der­je­ni­gen geschrie­ben haben, die gegen die Ver­let­zung ihrer Rech­te pro­te­stie­ren? Was wird sie dar­an hin­dern, einen Knopf zu drücken und uns an der Ver­wen­dung unse­res Gel­des zu hin­dern, weil Sie nicht Mit­glied einer bestimm­ten Par­tei sind oder weil wir ‚Mut­ter Erde‘, den neu­en grü­nen Göt­zen, der sogar von Berg­o­glio ver­ehrt wird, nicht ver­ehrt haben?“

Und wei­ter:

„Sie sagen: ‚Ihr müßt inklu­siv sein‘, doch dann dis­kri­mi­nie­ren sie uns, weil wir gesund blei­ben sollen.“

„Sie ver­si­chern: ‚Unser Gesell­schafts­mo­dell beruht auf der Brü­der­lich­keit‘, doch in die­ser Gesell­schaft kann man nur Brü­der sein, wenn man den Vater leug­net und ihn lästert.“

„Sie stel­len klar: ‚Wir respek­tie­ren alle Kul­tu­ren und reli­giö­sen Tra­di­tio­nen‘, und tat­säch­lich haben alle Göt­zen und jeder Aber­glau­be Platz im öku­me­ni­schen Pan­the­on der neu­en Welt­ein­heits­re­li­gi­on, die von der Frei­mau­re­rei und der berg­o­glia­ni­schen Kir­che gewollt ist. Nur eine Reli­gi­on ist aus­ge­schlos­sen: die wah­re Reli­gi­on, die unser Herr die Apo­stel gelehrt hat. Im glo­ba­li­sti­schen Schmelz­tie­gel sind alle Kul­tu­ren will­kom­men außer unserer.“

Das Höl­len­tor in Zürich, der vier­te Abguß von 1942, war für Adolf Hit­ler bestimmt

„Die Lüge regiert, und die Wahr­heit hat kein Bür­ger­recht mehr. Sie haben das in den letz­ten Mona­ten erlebt, Sie haben gese­hen, wie dreist der Main­stream das Pan­de­mie-Nar­ra­tiv pro­pa­giert und jede abwei­chen­de Stim­me unter­drückt hat.“

Der Green Pass sei aber nur ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung Höl­len­tor, das im Qui­ri­nals­pa­last gezeigt wird. Der „glo­ba­li­sti­schen Ideo­lo­gie“ gehe es nicht um Coro­na, sie ver­fol­ge ande­re Ziele.

„Wir haben nicht die Mil­li­ar­den von Sor­os oder Bill Gates; wir besit­zen kei­ne phil­an­thro­pi­schen Stif­tun­gen und wir bestechen kei­ne Poli­ti­ker, damit sie sich mit uns ver­bün­den; wir haben kein Fern­se­hen und kei­ne sozia­len Netz­wer­ke, um unse­re Ideen zu ver­brei­ten; wir sind nicht orga­ni­siert wie die Ver­fech­ter des Gre­at Reset und wir haben kei­ne Pan­de­mie- oder Wirt­schafts­sze­na­ri­en entworfen.

Aber sehen Sie, trotz unse­rer offen­sicht­li­chen Schwä­che, trotz der Tat­sa­che, daß wir nicht ein­mal in der Lage sind, im Fern­se­hen oder in den sozia­len Medi­en prä­sent zu sein, trotz unse­rer Unor­ga­ni­siert­heit und unse­rer gerin­gen Nei­gung, zu demon­strie­ren und zu pro­te­stie­ren – weil das schon immer das Vor­recht der Berufs­re­vo­lu­tio­nä­re und Anar­chi­sten der Lin­ken war –, haben wir den­noch etwas, was sie nicht haben. Wir haben den Glau­ben, die Gewiß­heit der Ver­hei­ßung unse­res Herrn: ‚Die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen‘. Und wir sind glei­cher­ma­ßen beseelt von einer inne­ren Stär­ke, die nicht unse­re eige­ne ist und die an den gelas­se­nen Mut erin­nert, mit dem ver­folg­te Chri­sten der Ver­fol­gung und dem Mar­ty­ri­um begeg­ne­ten. Eine Stär­ke, die die Herz­lo­sen erschreckt, weil sie jene erschreckt, die einer Ideo­lo­gie des Todes und der Lüge die­nen, die wis­sen, daß sie auf der Sei­te der ewi­gen Ver­lie­rer stehen.“

„Denn sie wer­den kläg­lich scheitern.“

„Auf Rodins Höl­len­tor ant­wor­ten wir mit der Ianua Cae­li, der Him­mels­pfor­te, dem Titel, mit dem wir die hei­li­ge Jung­frau anru­fen. Sie, die in der Apo­ka­lyp­se den Kopf der alten Schlan­ge zer­tritt, sei unse­re Köni­gin und Anfüh­re­rin durch den Tri­umph ihres Unbe­fleck­ten Herzens.“

Erz­bi­schof Viganò been­de­te sei­ne Anspra­che wie schon in der Woche zuvor in Rom mit dem Vater­un­ser, „um Sei­nen Schutz auf uns alle, unse­re Fami­li­en, unser Vater­land und die gan­ze Welt herabzurufen“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wiki­com­mons

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4 Kommentare

  1. Die sub­jek­ti­ve Rea­li­tät ist schon da. Die mei­sten wis­sen, wo sie ste­hen. Was noch vor Kur­zem ein dump­fes Schwe­ben in der eige­nen Wahr­neh­mung war wird immer mehr ein bewuss­tes Ent­schei­den. Zunächst waren es die äusse­ren Attri­bu­te. Male des Ehe­bruchs, ras­seln­de Säbel­wa­gen (SUV), ein unna­tür­li­ches Bewe­gungs­mu­ster. Jetzt ist es ein bewuss­tes Ste­hen in einer inne­ren Rea­li­tät, die gegen unse­ren Herrn schreit. Der Schau­platz hat sich nach innen gekehrt. Sie wer­den sich ihrer eige­nen Wider­sprü­che bewusst. Wür­de einer „Judas mein Freund“ rufen, sie fühl­ten sich schon jetzt alle angesprochen.

  2. Wir soll­ten gegen die Fein­de Got­tes hin­ste­hen und ihnen die Kon­se­quen­zen ihres Ver­hal­ten auf­zei­gen. Kei­ne Men­schen­furcht, kei­ne Skru­pel beim Beken­nen unse­res Herrn Jesus Chri­stus und dem Gesetz aus der Bibel. Die selbst­er­nann­te Eli­te hat die Todes­stra­fe ver­dient. Fal­sche Mensch­lich­keit, die­sen Huma­nis­mus sind zu ver­ur­tei­len und zu ver­wer­fen. Ja, wir müs­sen ver­ge­ben, aber Stra­fe muss sein! Mas­sen­mör­der und ihre Hel­fes­hel­fer gehö­ren ein­ge­sperrt und sogar getö­tet. Wir müs­sen das Gesetz Got­tes anwen­den und wer Jesus Chri­stus ver­wirft, der steht unter dem Gesetz des alten Testa­ments. Wir sol­len unse­re Fein­de lie­ben und sie wie Men­schen behan­deln, sie nicht quä­len oder fol­tern, son­dern ihnen mit Wür­de begeg­nen, aber bei ihren Ver­bre­chen gibt es nur eine Stra­fe und zwar die Todes­stra­fe! Denen die jetzt behaup­ten, die Todes­stra­fe sein unmensch­lich, denn en sei gesagt: „Man muss die Opfer schüt­zen und nicht die Täter ver­hät­scheln, denn das ist Ver­höh­nung der Opfer!“

  3. Allen schar­fen Ana­ly­sen zum Trotz, ich bin so froh!

    Emi­nenz – Weih­bi­schof Viganò ist ein muti­ger Mann, der im Glau­ben an unse­ren Drei­ei­nen Gott ste­hen­bleibt und sich nicht vor der Welt und ihren mit­un­ter bös­ar­tig­sten Ansin­nen beugt. Wann sieht man das in die­ser ver­rück­ten Welt noch? Ein Kämp­fer für den Herrn – Dan­ke von gan­zem Herzen.

    Gelobt sei Jesus Christus!

  4. Erz­bi­schof Viganó ein pro­phe­ti­scher Rufer in der Wüste, er will eine gei­sti­ge Arche bau­en – vergelt´s Gott.

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