Das abgelehnte und umgestoßene Kreuz
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Das Zweite Vatikanum und der katholische Atheismus

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* In den letz­ten Wochen häu­fen sich – mit vol­lem Recht – die empör­ten, teils auch pro­mi­nen­ten und kle­ri­ka­len Stim­men dar­über, daß der Füh­rer einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft, nament­lich der Papst selbst, die Wahr­heit und vor allem auch die Heils­re­le­vanz sei­ner eige­nen katho­li­schen Reli­gi­on ver­neint. Alle Reli­gio­nen sei­en als sol­che von Gott
Was bedeuten die Kriege wirklich?
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Die Kriege, die die Welt mit Blut tränken

Von Rober­to de Mat­tei* Im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert, nach den bei­den Welt­krie­gen von 1914–1918 und 1939–1945, haben Krie­ge, Revo­lu­tio­nen und sozia­le Umwäl­zun­gen aller Art die Geschich­te der Mensch­heit beglei­tet und das dra­ma­ti­sche Sze­na­rio bestä­tigt, das die Got­tes­mut­ter 1917 in Fati­ma vor­aus­ge­sagt hat­te, falls die Welt Gott wei­ter­hin mit ihren Sün­den belei­di­gen würde.
Der Katholik, das neue Buch von Heinz-Lothar Barth
Buchbesprechungen

Heinz-Lothar Barth, Der Katholik – Seine religiöse und kulturelle Identität und deren Gefährdung

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Der den Lesern die­ser Sei­te schon wohl­be­kann­te Dr. Heinz-Lothar Barth, eme­ri­tier­ter Dozent für Klas­si­sche Phi­lo­lo­gie und pro­duk­ti­ver Schrift­stel­ler, leg­te im März eine neue Publi­ka­ti­on vor. Sie beruht auf einem Kon­zept für einen Vor­trag am CIVI­TAS-Kon­­greß 2020, der dann wegen der Coro­­na-Ins­ze­­nie­rung nicht durch­ge­führt wer­den konn­te. Barth leg­te den Stoff dar­auf in
Synodalisierung der Kirche, abbauend anstatt aufbauend
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Der synodale Weg und der katholische Atheismus

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Das neue „syn­oda­le Den­ken“, wel­ches der Gesamt­kir­che recht unsyn­odal von oben her­ab auf­ge­legt wird, macht auf ein­drucks­vol­le Wei­se den „katho­li­schen Athe­is­mus“ greif­bar, wel­cher tief in die Kir­che ein­ge­drun­gen ist. Der offen­kun­di­ge Unglau­be gera­de auch inner­halb des Kle­ri­ker­stan­des ist wie ein läh­men­des Ner­ven­gift, das den „mysti­schen Leib Chri­sti“, wel­cher die
Maria, die heilige Unnachgiebigkeit, schützt das Jesuskind und bekämpft mit einem Knüppel den Teufel (Franceso Melanzio, 1494, Umbrien)
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Heilige Unnachgiebigkeit

Von Rober­to de Mat­tei* Unnach­gie­big­keit ist die Ent­schlos­sen­heit, mit der man sei­ne Ideen ver­tei­digt. Sie ist hei­lig, wenn die­se Ideen reli­gi­ös sind. Nicht irgend­ei­ne Reli­gi­on, son­dern die wah­re, die von Jesus Chri­stus, dem Gott-Men­­schen, dem Erlö­ser der Mensch­heit, begrün­det wur­de. Die größ­te Unnach­gie­big­keit, die man sich vor­stel­len kann, kommt in den Dog­men der katho­li­schen Kir­che
Engel
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Oktober, der Monat der Engel

Von Rober­to de Mat­tei* Der Monat Okto­ber ist neben dem Rosen­kranz auch den Engeln gewid­met. Es gibt Engel und Dämo­nen, die auch Engel sind, aber rebel­lisch und gefal­len. Sie sind rei­ne Gei­ster, ech­te und eigen­stän­di­ge Per­so­nen, Geschöp­fe, die mit einer See­le, aber nicht mit einem Kör­per aus­ge­stat­tet sind. Die Kir­che hat dies von Anfang an
Papst Franziskus wirft zehn Mitglieder aus einer konservativen Gemeinschaft und exkommuniziert mutige Verteidiger der Familie und des Glaubens, schützt aber einen homosexuellen Mißbrauchskleriker.
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Rauswürfe und Exkommunikationen – einseitig und ohne reguläres Verfahren

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ich weiß wenig oder gar nichts über das Kir­chen­recht, und noch weni­ger weiß ich über das Soda­li­ti­um Chri­stia­nae Vitae und die Machen­schaf­ten sei­nes Grün­ders und eini­ger sei­ner Mit­glie­der. Der gesun­de Men­schen­ver­stand sagt mir jedoch, daß jeder Ange­klag­te, bevor er ver­ur­teilt wird, das Recht hat, sich zu ver­tei­di­gen, und noch mehr, daß nie­mand
Papst Franziskus wird seine Heimat Argentinien nicht besuchen, dessen ist sich Erzbischof Héctor Rubén Aguer sicher. Im Bild: Papst Franziskus und die beiden argentinischen Präsidenten General Roca und Javier Milei.
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Papst Franziskus, der Anführer des Peronismus

Msgr. Héc­tor Rubén Aguer, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von La Pla­ta in Argen­ti­ni­en, schreibt eine regel­mä­ßi­ge Kolum­ne in der argen­ti­ni­schen Zei­tung La Pren­sa, die auch in ande­ren Medi­en abge­druckt wird. Msgr. Aguer war in den 90er Jah­ren zusam­men mit Jor­ge Mario Berg­o­glio Weih­bi­schof von Bue­nos Aires. Aus unbe­kann­ten Grün­den wünsch­te Kar­di­nal Anto­nio Quar­ra­ci­no nicht Aguer, son­dern Berg­o­glio
Der heilige Hieronymus und der Untergang des Römischen Reiches
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Der heilige Hieronymus und der Untergang des Römischen Reiches

Von Rober­to de Mat­tei* Am 30. Sep­tem­ber fei­ern wir das Geden­ken an den hei­li­gen Hie­ro­ny­mus (347–420), einen der größ­ten Kir­chen­leh­rer, der wie der hei­li­ge Augu­sti­nus das Dra­ma des Unter­gangs des Römi­schen Rei­ches erlebte.
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Die „christliche“ ÖVP? „Christliche Politiker“?

Von Wolf­ram Schrems* Für das in Öster­reich wahl­be­rech­tig­te Leser­pu­bli­kum von Katho­li­sches – Maga­zin für Kir­che und Kul­tur ist die Wahl zum Natio­nal­rat am 29. Sep­tem­ber bekannt­lich inso­fern schwie­rig, als es kei­ne erkenn­bar katho­li­sche Par­tei und kein erkenn­bar katho­li­sches Wahl­pro­gramm gibt. Der Glau­be spielt im öffent­li­chen Leben Öster­reichs (und fast aller ande­ren Län­der des ehe­ma­li­gen christ­li­chen