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Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/​3 – Schluß)

von Wolf­ram Schrems* Gestern, 9. Juni, erreich­te mich in der Nacht die trau­ri­ge Nach­richt, daß P. Seve­rin Leit­ner, ehe­ma­li­ger Novi­zen­mei­ster, Regens des Col­le­gi­um Cani­sia­num und Pro­vin­zi­al der öster­rei­chi­schen Jesui­ten, amtie­ren­der Bera­ter des Jesui­ten­ge­ne­rals und Assi­stent für Zen­tral- und Ost­eu­ro­pa, am Sonn­tag, 7. Juni, bei einer Berg­tour in Ita­li­en töd­lich ver­un­glück­te. Ich kann­te P. Leit­ner, war
Heiliger Vinzenz von Lérins, Kirchenvater
Buchbesprechungen

Vinzenz von Lérins, Mahnschrift – Eine spätantike Schrift höchst aktuell

von Wolf­ram Schrems* Seit eini­gen Jahr­zehn­ten betrach­tet man eine pro­fun­de Ver­wir­rung im Den­ken. Sie hängt mit der aus dem Dar­wi­nis­mus stam­men­den Vor­stel­lung von der „Trans­for­ma­ti­on“ zusam­men. Es han­delt sich um ein mitt­ler­wei­le typi­sches New-Age-Ideo­­lo­­gem, wonach sich eine Sache in eine ande­re „ent­wickeln“ kön­ne. Aus­ge­hend vom Dar­wi­nis­mus, nach dem man mein­te, „aus“ den Amphi­bi­en wür­den sich
Hans Rotter SJ
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Der Jesuit auf dem Papstthron – von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/​2)

von Wolf­ram Schrems* Hier naht­los an den ersten Unter­ab­schnitt von Teil 3, der Aus­wer­tung der Situa­ti­on von Papst­tum und Jesui­ten­or­den, vom 1. Juni, anschlie­ßend. Im fol­gen­den geht es um die Moral­theo­lo­gie und die Spi­ri­tua­li­tät. Gibt es eine „Jesui­ten­mo­ral“? Oft hört man, daß der „Pro­ba­bi­lis­mus“ das klas­si­sche moral­theo­lo­gi­sche System der Jesui­ten dar­stellt. Ob das so ist
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Christenverfolgung

Der „Kalif“ darf die „Ungläubigen“ töten, aber wehe, er legt Hand an Palmyra

(Damas­kus) „Das gran­dio­se, von Inge­nieu­ren und Skla­ven erbau­te Pal­my­ra ver­schmilzt auf so voll­kom­me­ne Wei­se mit den Far­ben der Wüste, wie ich es an kei­nem ande­ren Ort gese­hen habe. Die Bil­der des glü­hen­den Son­nen­un­ter­gangs, in dem ein uner­war­tet fest­lich geklei­de­tes Kind mir bestens gelaunt Lapi­s­la­­zu­­­li-Stei­­ne zum Kauf anbot, waren inmit­ten der Wüste wie aus Feu­er und
Unsere Liebe Frau von Fatima und die drei Seherkinder.
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Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/​1)

von Wolf­ram Schrems* Im Anschluß an die bei­den ersten Tei­le und die Exkur­se folgt nun eine Aus­wer­tung der der­zei­ti­gen pre­kä­ren Situa­ti­on von Papst­amt und Gesell­schaft Jesu. Aus Grün­den der Über­sicht­lich­keit des umfang­rei­chen und kom­ple­xen Stof­fes muß die­ser Abschnitt wie­der­um unter­teilt wer­den. Die Gedan­ken­füh­rung der drei Unter­ab­schnit­te ist fol­gen­de: eine Ana­ly­se des Glau­bens­ab­falls der Gott­ge­weih­ten im
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Der heilige Thomas und die Liebe – Ein paar Hinweise zur Lektüre

von Klaus Oben­au­er* Mein klei­ner Debat­ten­ein­wurf zum Lie­bes­ge­bot ver­an­laß­te eine Nach­fra­ge be­treffs Lek­tü­re des Aqui­na­ten. Dazu: von gewis­sen Schwie­rig­kei­ten ein­mal abge­se­hen – der hl. Tho­mas ist trotz der uner­reich­ten Über­sicht­lich­keit in der Dar­stel­lung nun mal kei­ne leich­te Kost (mit der Knapp­heit geht eine oft unter­schätz­te Gedrängt­heit ein­her) –, kann ich die Lek­tü­re des Trak­ta­tes bzw.
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Christenverfolgung

Totalitäre Tendenzen im Islam und ihre Gegenstrategien – Islam und Gewalt (14 /​ Schluss)

Der Islam ist nach Moham­meds Bei­spiel und Wei­sun­gen ein reli­­gi­ös-poli­ti­­sches System, das ver­fas­sungs­feind­li­che und tota­li­tä­re Ten­den­zen ent­hält. Der frei­heit­­lich-demo­­kra­ti­­sche Staat hat die Pflicht, die­se poli­ti­schen Dimen­sio­nen von Koran und Islam zu bekämp­fen. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker 1. Das Pro­gramm des sala­fi­sti­schen Islam ist ver­fas­sungs­feind­lich Als Ant­wort auf einen Leser­brief schrieb der hes­si­sche Mini­ster­prä­si­dent dem
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Das Zweite Vatikanum und das Liebesgebot – Eine ganz knappe Replik auf John Lamont

von Klaus Oben­au­er* Wenn man im Kon­text des Dis­puts über die Lie­be schrei­ben will, ris­kiert man viel. Gera­de hier darf die Art der Rede den Inhalt nicht dis­kre­di­tie­ren. – Von da­her sind fol­gen­de Zei­len ein Wag­nis. Näher­hin geht es um das Lie­bes­ge­bot. John Lamont hat auf dem Blog Rora­te-Cae­­­li gegen Vati­ka­num II, Gau­di­um et Spes