Familie nach der Enthaftung. Mukthar Masih befindet sich in Haft.
Christenverfolgung

Christ verhaftet: Wegen angeblicher Beleidigung des Islams droht ihm ein Strafmaß von 10 Jahren bis zur Hinrichtung

(Islam­abad) Es war in der Nacht Sonn­tag, 29. Janu­ar, als mit kräf­ti­gen Schlä­gen an die Tür des Hau­ses geklopft wur­de, in dem der 70 Jah­re alte Mukhtar Masih mit sei­ner Fami­lie wohnt. Das Haus steht in Lamban­wa­li in Paki­stan. Als sei­ne Schwie­ger­toch­ter, Shai­ma, die Tür öff­ne­te, wur­de das Haus von zehn Poli­zi­sten des Poli­zei­kom­mis­sa­ri­ats von
Don Andrea Santoro erlitt 2006 das Martyrium. 2017 scheinen sich selbst katholische Medien zu schämen, daß er bekehren und taufen wollte.
Christenverfolgung

„Im Namen Allahs habe ich ihn erschossen“ – Der ‚politisch korrekte‘ Verrat am Martyrium von Don Andrea Santoro“

Von Giu­sep­pe Nar­di (Rom/​​Ankara) Am 5. Febru­ar 2006 wur­de in Tra­pezunt der katho­li­sche Prie­ster Andrea San­to­ro von einem tür­ki­schen Isla­mi­sten unter Alla­hu Akbar-Rufen ermor­det. Don San­to­ro wur­de 1970 zum Prie­ster geweiht und war in der Pfarr­seel­sor­ge tätig. Er absol­vier­te dann ein Diplom­stu­di­um am Päpst­li­chen Insti­tut für Ara­bi­sche und Isla­mi­sche Stu­di­en und näher­te sich der Spi­ri­tua­li­tät des
"Das Christentum in der Zeit von Papst Franziskus", Tagung in Rom. Kardinal Kasper: Franziskus "der Papst der Überraschungen" hat uns in der Ökumene aus der "Sackgasse" geführt. "Assisi statt Lepanto, Dialog statt Mission"
Christenverfolgung

Kasper: „Wir waren in einer Sackgasse“ in der Ökumene, „Papst Franziskus hat neuen Wind gebracht“

(Rom) Das Umfeld von Papst Fran­zis­kus ver­tritt einen Ada­mis­mus, der davon aus­geht, zumin­dest so tut, als habe die Kir­chen­ge­schich­te erst am 13. März 2013 begon­nen. Auf einer Tagung sag­te Kar­di­nal Kas­per gestern, in der Öku­me­ne waren wir „in einer Sack­gas­se“, dann kam Fran­zis­kus „der Papst der Über­ra­schun­gen“. Der Vor­sit­zen­de der Gemein­schaft San­t’E­gi­dio, Mar­co Impa­gliaz­zo setz­te
Christen in Ägypten: Drei Bluttaten innerhalb von elf Tagen seit Jahresbeginn.
Christenverfolgung

Dritte Bluttat an Kopten seit Jahresbeginn – Angst unter Ägyptens Christen wächst

(Kai­ro) In Ägyp­ten ereig­ne­te sich die drit­te Blut­tat an Ange­hö­ri­gen der kop­ti­schen Min­der­heit seit Jah­res­be­ginn. Sicher­heits­kräf­te ent­deck­ten die Lei­che eines Kop­ten, des christ­li­chen Arz­tes Bassam Sadouat Zaki.
Britische Integrationsbeauftragte sieht "Integrationsbedarf" bei Katholiken.
Christenverfolgung

Islamisierung an britischen Schulen, doch Integrationsbeauftragte hat Probleme mit den Katholiken

(Lon­don) Die bri­ti­sche Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te hat kei­ne Pro­ble­me mit der Ein­wan­de­rung, for­dert aber Ver­fas­sungs­pa­trio­tis­mus. In der Inte­gra­ti­ons­fra­ge wag­te sie eini­ge Tabus der poli­ti­schen Kor­rekt­heit zu bre­chen, um sich dann doch als Zeit­geist­rit­te­rin zu erken­nen zu geben, die – sie­he da – einen Inte­gra­ti­ons­be­darf bei Katho­li­ken sieht.
Bereits sein Vater wurde wegen Verteidigung der Christin Asia Bibi ermordet. Nun wurde von Islamisten auch gegen den Sohn eine Fatwa erlassen, mit der seine Ermordung gefordert wird. Er hatte vor wenigen Tagen "allen Frohe Weihnachten" gewünscht, sich mit Asia Bibi solidarisiert und das pakistanische Anti-Blasphemiegesetz als "unmenschlich" kritisiert. Seither muß er um sein Leben bangen. Shaan Taseer auf dem Bild 2015 bei einer Kundgebung für Asia Bibi und ein gerechtes Urteil gegen den Mörder seines Vaters.
Christenverfolgung

Der Vater hatte Asia Bibi verteidigt und wurde von Islamisten ermordet – Fatwa verhängt nun Todesurteil gegen Sohn: „Er hat ‚Frohe Weihnachten‘ gewünscht“

(Islam­abad) Sein Vater, Sal­man Taseer, ein sun­ni­ti­scher Mus­lim, war Gou­ver­neur des Pun­jab. 2011 wur­de er von Dschi­ha­di­sten ermor­det, weil er Asia Bibi öffent­lich in Schutz genom­men und das paki­sta­ni­sche Anti-Blas­­phe­­mie­­ge­­setz kri­ti­siert hat­te. Nun befin­det sich sein Sohn, Sha­an Taseer, sun­ni­ti­scher Mus­lim wie sein Vater, unter Blas­­phe­­mie-Ankla­­ge und muß um sein Leben fürchten.