Von Giuseppe Nardi – eine Laudatio von unberufener, aber dankbarer Seite
Es gibt katholische Gelehrte, die ihre Zeit beschrieben haben. Es gibt andere, die sie geprägt haben. Und es gibt jene seltenen Männer, die ihrer Zeit widersprochen haben, weil sie wußten, daß die Kirche nicht dazu da ist, mit jeder Zeit mitzuschwimmen. Prof. Dr. Georg May gehört zu dieser letzten, seltenen Art.
Am 14. September 1926 im schlesischen Liegnitz geboren, hat er ein Jahrhundert deutscher und katholischer Geschichte durchlebt: Krieg und Zusammenbruch, Vertreibung und Neubeginn, die großen Hoffnungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und die Verwerfungen der nachkonziliaren Jahrzehnte. Er wurde Priester, Kirchenrechtler, Ordinarius an der Universität Mainz, vielfacher Buchautor und Prediger – und, vielleicht wichtiger als all dies, ein Mann, der sich nicht dazu bringen ließ, seine katholischen Maßstäbe dem jeweiligen Zeitgeist anzupassen.
Georg May ist nicht mitgegangen. Eine solche Aussage mag auf einen ersten Blick, eine merkwürdige Art, einen hundertjährigen Gelehrten zu ehren. Bei näherem Hinsehen aber ist es vielleicht die treffendste.
Denn May hat nicht deshalb widersprochen, weil er Widerspruch liebte. Er widersprach, weil er sich verpflichtet wußte, zwischen Wahrheit und Mode zu unterscheiden.
Ein Leben, das mit dem Verlust begann
Man muß Georg May auch aus seiner Herkunft verstehen. Er stammte aus Schlesien, einer deutschen Heimat, die fast ganz aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwunden ist, aus einer katholischen Welt, die der Krieg und die Vertreibung unwiederbringlich zerstörten. Wer diese Erfahrung gemacht hat, entwickelt wahrschenilich ein anderes Verhältnis zu dem Wort „Tradition“ als jemand, der es nur aus theologischen Büchern kennt.
Tradition war für May keine sentimentale Erinnerung an eine vermeintlich bessere Vergangenheit. Sie war das, was eine Generation von der vorhergehenden empfängt, damit es die nächste nicht um dessentwillen verliert, daß die Gegenwart sich für klüger hält.
Nach seiner Priesterweihe 1951, im selben Jahr wie Joseph Ratzinger, die noch für das Erzbistum Breslau erfolgte, führte sein Weg zunächst in die Seelsorge und schließlich in die Wissenschaft. Sein Lehrer Klaus Mörsdorf erkannte seine Begabung für das Kirchenrecht. May, der eigentlich Pfarrer werden wollte, betrat das „glatte Parkett“ der Wissenschaft – und erwies sich dort bald als Mann von ungewöhnlicher Klarheit.
Er war kein Kirchenrechtler, der das Recht lediglich als Sammlung von Paragraphen behandelte. Er wußte, daß hinter kirchlichem Recht eine Ordnung des Glaubens steht. Und deshalb interessierte ihn nicht nur, was faktisch geschah, sondern was rechtens war.
Das wurde ihm später zum Vorteil – und anderen zum Ärgernis.
Wenn ein Kirchenrechtler unbequem wird
Die nachkonziliare Kirche war von einem gewaltigen Veränderungswillen geprägt. Vieles davon schien vielen notwendig, manches fruchtbar. Aber nicht jede Veränderung ist schon eine Erneuerung.
May besaß die seltene Fähigkeit, diesen Unterschied zu benennen.
Wo andere von „Entwicklung“ sprachen, fragte er, ob nicht in Wirklichkeit Bruch gemeint sei. Wo man sich auf „Pastoral“ berief, fragte er nach Wahrheit und Recht. Wo neue kirchliche Praktiken sich durchsetzten, genügte ihm nicht der Hinweis, daß sie nun einmal, vielleicht gerade erst seit kurzem, „üblich“ seien.
Das Entscheidende war für ihn niemals die Frage: Was tut man heute? Sondern: Was darf die Kirche tun – und was muß sie tun, wenn sie Kirche Christi bleiben will?
Diese Fragestellung machte ihn im deutschen Katholizismus zunehmend unbequem.
May verstand sich dabei nicht als Gegner der Hierarchie. Im Gegenteil: Seine Kritik war gerade deshalb so scharf, weil er die Kirche und ihren Auftrag immer ernst nahm, ernster als in so manchem diözesanen Bürokratentempel der Fall scheint. Er verlangte im Gegensatz zum Zeitgeist von Bischöfen nicht weniger Autorität, sondern eine treuere Ausübung ihres Amtes. Er verlangte vom Klerus nicht weniger Freiheit, sondern mehr Verantwortlichkeit. Und er hielt die für „mündig“ erklärten Gläubigen nicht für Kinder, als die sie in Wirklichkeit behandelt wurden, um ihnen jede infantile Zumutung des Zeitgeistes als „pastoralen Fortschritt“ zu verkaufen.
Die Messe als Prüfstein
Am deutlichsten zeigte sich seine Haltung in der Frage der Liturgie.
Georg May verteidigte den überlieferten römischen Ritus nicht aus folkloristischer Anhänglichkeit und auch nicht bloß aus ästhetischen Gründen. Für ihn stand eine viel grundsätzlichere Frage dahinter: Was glaubt die Kirche eigentlich über die heilige Messe?
Wenn die Heilige Messe das Opfer Christi ist, dann kann ihre Gestalt nicht beliebig dem Geschmack einer Epoche unterworfen werden. Wenn die Liturgie der Gottesverehrung dient, dann ist sie nicht das Eigentum des jeweiligen liturgischen Zeitgeistes. Und wenn die Kirche eine lebendige Tradition besitzt, dann kann „lebendig“ nicht bedeuten, daß das Überlieferte jederzeit entsorgt werden darf.
Bereits 1975, wenige Jahre nach der von Paul VI. eingeführten Liturgiereform, stellte May in seiner Schrift „Die alte und die neue Messe“ jene Selbstverständlichkeit in Frage, mit der damals behauptet wurde, der überlieferte Ritus sei schlicht abgeschafft.
Heute wissen wir, daß diese Frage komplizierter war, als man sie damals darstellen wollte. Benedikt XVI. hat sie Jahrzehnte später mit Summorum Pontificum ausdrücklich neu geordnet. Der Widerstand gegen diese Neuordnung zeigt jenen Geist und jene Kräfte an, die bereits hinter der Liturgiereform von 1969 standen.
Prof. May sprach aus, was andere lieber nicht hören wollten.
Und er bezahlte dafür einen Preis. Zeitweise wurde ihm die Feier der überlieferten Messe nur unter Einschränkungen ermöglicht. Ein Professor für Kirchenrecht, ein angesehener Ordinarius, ein Priester mit Jahrzehnten im Dienst der Kirche – und doch wurde gerade seine Treue zur überlieferten Liturgie zum Problem. An seiner Person spiegelt sich eine absurd scheinende Fehlentwicklung in der jüngsten Kirchengeschichte wider.
Man muß sich diese Absurdität wirklich vor Augen halten.
Der Mann, der beruflich dafür zuständig war, die kirchliche Rechtsordnung zu erklären, mußte erfahren, wie wenig angenehm es sein kann, wenn man sie auch auf die eigene Kirche anwendet.
Scharfer Verstand, scharfe Zunge
May war kein Mann der Watte. Seine Analysen waren stets messerscharf, gelegentlich geradezu gnadenlos. Er konnte Zustände benennen, die andere nur verlegen umschrieben. Seine Kritik am Niedergang kirchlicher Disziplin, an der Schwächung des Priestertums, an liturgischen Mißständen und an der theologischen Anpassung an den Zeitgeist war nicht darauf berechnet, Beifall zu finden.
Das tat sie auch nicht.
May war dabei allerdings nie ein verbitterter Außenseiter. Er war Ordinarius einer angesehenen Universität. Er war wissenschaftlich hochproduktiv. Er wurde zum Dekan gewählt, war Vorsitzender des Fakultätentages der katholisch-theologischen Universitäten der Bundesrepublik Deutschland und genoß auch außerhalb des ihm verbundenen Milieus wissenschaftliche Anerkennung.
Gerade deshalb ist sein Weg so interessant.
Er war kein Mann, den man nicht ernst nehmen mußte, wie man es so gerne tut, weil er nichts zu verlieren hatte. Er hatte etwas zu verlieren. Und er sagte trotzdem, was anderen ungelegen war.
Gegen den Mainstream – innerhalb der Kirche
Die Ablehnung, die May begegnete, kam nicht nur von außen. Die eigentliche Spannung entstand vielmehr innerhalb der katholischen Kirche selbst.
Die katholische Theologie im deutschen Sprachraum war nach dem Konzil in erheblichem Maße von einem blinden Fortschrittsoptimismus geprägt. Wer die Entwicklung kritisch betrachtete, geriet leicht unter den Verdacht, gegen das Konzil, gegen die Moderne oder gar gegen die Kirche selbst zu stehen.
May ließ sich von diesen Schubladen nicht beeindrucken und auch nicht hineinpressen.
Er war katholischer Priester, gerade indem er widersprach.
Er war kirchentreu, gerade indem er die Kirche daran erinnerte, daß Treue nicht mit Gefolgschaft gegenüber jeder aktuellen Meinung identisch ist.
Seine Gegner konnten ihm vorwerfen, zu scharf, zu konservativ, zu unbeweglich zu sein. Die Zuschreibungen, die Papst Franziskus für solche Kontexte fand, klingen noch im Ohr nach. Was man ihm schwerlich vorwerfen konnte, war mangelnde Kenntnis der Materie. Denn May kannte die Quellen. Und er hatte ein Gedächtnis.
Das ist im kirchlichen Betrieb manchmal eine gefährliche Kombination.
Schließlich griff Prof. May auch heiße Eisen auf und durchstieß das Dickicht der Verschleierungen. So bezeichnete er etwa den Priestermangel im deutschen Sprachraum als „selbstgemacht“, weil es Kräfte gibt, die ihn zur Abschaffung des priesterlichen Zölibats, zur Einführung des Frauenpriestertums oder gar zur Durchsetzung einer priesterlosen Kirche nutzen wollen.
May zeichnete sich stest durch Kampfgeist aus, der nicht wenigen von jenen, die sich ihm im Laufe der Zeit in der Sache verbunden wußten, fehlte. Diese Bereitschaft zur Konfrontation, wenn es um die Wahrheit geht, kommt im Titel des jüngsten seiner bedeutenden Werke zum Ausdruck: 300 Jahre gläubige und ungläubige Theologie. Abriss und Aufbau“, wobei das Wort Abriss durchaus zweideutig zu verstehen ist, denn May zeigte auf, wieviel von der alten Kirche abgerissen wurde.
Allein es zu wagen von einer „ungläubigen Theologie“ zu sprechen, ein scheinbarer Widerspruch in sich, zeigt Mays Bereitschaft zur schonungslosen Analyse.
Ein Zeitgenosse Ratzingers
Zu seinem Lebensweg gehört auch die Verbindung mit Joseph Ratzinger. Beide begegneten einander bereits als junge Priesteramtskandidaten im Georgianum in München; später lehrten sie gemeinsam in Freising.
Der eine wurde Papst. Der andere blieb der streitbare Professor, der sich nicht scheute, auch dort zu widersprechen, wo ein Schweigen bequemer gewesen wäre.
Daß Benedikt XVI. May 2011 zum Prälaten (Apostolischen Protonotar) ernannte, war deshalb mehr als nur eine biographische Fußnote. Es war auch ein überfälliges Zeichen dafür, daß der Mann, der über Jahrzehnte unbequem gewesen war, nicht außerhalb der Kirche stand.
Vielleicht lag hier überhaupt eines der großen Mißverständnisse über Georg May. Er wurde in der nachkonziliaren Kirche zunehmend an den Rand gedrängt, obwohl er im Gegensatz zu manchen Zeitgenossen nie eine andere Kirche wollte. Er wollte, daß die bestehende Kirche ihre eigene katholische Identität nicht vergißt. Und genau dafür versuchte man, ihn zu marginalisieren.
Was heute leicht vergessen wird
Zu seinem hundertsten Geburtstag gilt es nicht nur den bekannten Professor May zu feiern, sondern auch den Schlesier, den Heimatvertriebenen, den Priester, den Seelsorger, den Schüler Mörsdorfs, den Prediger, der bis ins hohe Alter nie aufhörte, seiner Kirche ins Gewissen zu reden.
Seine Autobiographie Breslau – München – Mainz ist dafür besonders aufschlußreich. Sie zeigt einen Mann, dessen Lebensweg viel stärker von den politischen und kirchlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde, als es die üblichen akademischen Kurzbiographien erkennen lassen.
Vielleicht erklärt das auch seine Skepsis gegenüber allen selbstsicheren kirchlichen Zukunftsvisionen, wie sie fortschrittsgläubige Mitbrüder im Klerikerstand oder zweckoptimistische Kirchenbürokraten so gerne entwarfen.
Wer einmal erlebt hat, wie eine ganze Welt zusammenbrechen kann, mißtraut dem Satz, daß das, was heute selbstverständlich erscheint, deshalb auch morgen noch bestehen müsse. Wer erhalten will, muß sich ins Zeug legen und verteidigen.
Es gehört zur Ironie dieses hundertsten Geburtstages, daß ausgerechnet die kirchliche Öffentlichkeit, in der May länger gewirkt hat als jeder Irgendwie-Amtsträger, auffallend leise bleibt.
Das Mainzer Bistum hat frühere Jubiläen seines berühmten Professors durchaus gewürdigt. Zu seinem 80., 85. und später zu weiteren Priesterjubiläen wurde seine wissenschaftliche und kirchengeschichtliche Bedeutung ausdrücklich hervorgehoben, wenngleich seine Positionen dabei weitgehend unerwähnt blieben.
Zum 100. Geburtstag aber sucht man im großen deutschen katholischen Mainstream ziemlich vergeblich nach jener Aufmerksamkeit, die man bei einem Wissenschaftler dieses Ranges erwarten könnte.
Auch die Deutsche Bischofskonferenz und die großen katholischen Medien haben sich – soweit öffentlich erkennbar – nicht gerade darum gerissen, diesen Geburtstag zu einem Ereignis zu machen.
Das ist kein Zufall. Haben wir schon zuviel „andere Kirche“?
Georg May erinnert an eine Form des Katholizismus, mit der man sich heute nicht mehr allzu gern auseinandersetzt: einen Katholizismus, der von Sünde und Gnade, Opfer und Erlösung, Priestertum und Sakrament, Autorität und Gehorsam, Wahrheit und Irrtum sprach – und der sich nicht dafür entschuldigte, daß diese Begriffe nicht „problemlos“ in die Sprache des modernen Mainstreams passen.
Ein Heros der Tradition
Die traditionsverbundenen Katholiken haben ihn nicht vergessen. Im Gegenteil. Sie wissen, was sie ihm verdanken.
Georg May kann mit Fug und Recht als ein „Heros der Tradition“ bezeichnet werden. Man könnte ihn auch einen wahrhaft Großen nennen, obwohl er für die meisten Menschen verborgen blieb. Doch gerade diese Zuschreibung wurde durch Papst Franziskus entwertet, indem er sie Zeitgeistrittern zweifelhaftester Art vorbehielt – man denke nur an die Abtreibungs- und Euthanasieideologin und Soros-Freundin Emma Bonino. Hier stehen sich zwei Welten unversöhnlich gegenüber, und May wußte, auf welcher Seite sein Platz war. Bei einigen kirchlichen Hierarchen scheint diese Gewißheit verlorengegangen zu sein.
Die Zuschreibung trifft jedoch auf Prof. May zu, weil er etwas getan hat, das in traditionsfeindlichen Zeiten tatsächlich heroischen Charakter hat: Er hat sich geweigert, seine Überzeugungen dem Bedürfnis nach Anerkennung zu opfern.
Er hat die Tradition nicht verteidigt, wie gerne unterstellt, weil sie ein so hohes Alter hat, sondern weil sie wahr ist.
Das ist ein entscheidender Unterschied. Wer bloß das Alte liebt, ist Nostalgiker. Wer das Überlieferte bewahrt, weil er in ihm die Wahrheit der Kirche erkennt, ist Traditionalist im eigentlichen Sinn des Wortes.
May war nie ein Museumswärter. Er war immer ein Wächter. Und Wächter haben eine unangenehme Aufgabe: Sie müssen Alarm schlagen, wenn alle anderen noch schlafen, gar schlafen wollen, während Dieb und Feind sich herumtreiben.
Hundert Jahre
Hundert Jahre nach seiner Geburt ist Georg May deshalb keine Gestalt aus einer vergangenen Epoche, vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Je weiter sich die katholische Kirche in der BRD von vielen jener Gewißheiten entfernt, die May verteidigte, desto deutlicher wird sichtbar, daß er mit seinen Mahnungen recht hatte.
Die Zeit ist ein merkwürdiger Richter.
Was den einen als rückständig gilt, erweist sich als prophetisch. Was gestern noch als fortschrittlich gefeiert wurde, kann morgen schon zum Gegenstand fassungslosen Kopfschüttelns werden.
May aber bleibt, denn er hat seine Positionen fest in den Boden gerammt, eben so, wie es für die Kirche gilt. Er hat sich auszeichnet durch seine Bücher, seine Predigten, seine Kritik und seiner unerschütterliche Liebe zur Kirche. Mays zentrale Kritik am Novus Ordo wird heute, ein halbes Jahrhundert später, noch immer genauso gelesen wie damals. Welcher Hochschullehrer kann das von sich sagen?
Vielleicht ist am Ende die Erinnerung an seine Verteidigung des überlieferten Ritus die schönste Würdigung dieses hundertjährigen Lebens, 75 Jahre davon als Priester:
Prof. Georg May hat gezeigt, uns allen gezeigt, daß man in der Kirche nicht deshalb katholisch ist, weil man mit der Zeit geht. Man ist katholisch, wenn man in der Wahrheit bleibt.
Und wenn eines Tages über unsere Zeit das Urteil gesprochen wird, wird vielleicht nicht mehr entscheidend sein, wer damals mit mehr oder weniger richtigen oder auch falschen Etikettierungen als modern oder rückständig, als fortschrittlich oder konservativ galt. Dann wird eine viel einfachere Frage bleiben: Wer hat standgehalten?
Mit Blick auf Prof. Georg May kann man ohne Zögern antworten: Er hat standgehalten.
Ad multos annos – und danach: ad Deum.
Bild: Katholisches.info
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