Prof. Peter Kwasniewski, Unterzeichner des „Offenen Briefs“ an Papst Franziskus, spricht in einem Interview über die Bedeutung des überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Prof. Kwasniewski: „Die überlieferte Liturgie ist ein unaufhörlicher Exorzismus, deshalb haßt sie der Teufel so sehr“

(Rom) Prof. Peter Kwasniewski, Senior Fellow am St. Paul Center in Steubenville, ist einer der Unterzeichner des Offenen Briefes einer internationalen Gruppe katholischer Intellektueller, mit der Papst Franziskus die Rote Karte gezeigt wird. Das amtierende Kirchenoberhaupt wird in einem detailliert belegten Dokument der Häresie beschuldigt wird. In einem aktuellen Interview, „Der ‚Usus antiquior‘ wird uns

Giuseppe Siri (1906-1989), Anwärter auf den Stuhl Petri in vier Konklaven.
Hintergrund

Vor 30 Jahren starb Giuseppe Kardinal Siri, der vier Mal fast Papst wurde

(Rom) Am kommenden 2. Mai jährt sich zum 30. Mal der Todestag von Giuseppe Kardinal Siri, der vielen Zeitgenossen als „Kronprinz“ von Pius XII. galt. Papst wurde aber Johannes XXIII. Eine Richtungsentscheidung, die seither die Kirche prägt und zu einem beispiellosen Niedergang in Westeuropa führte. Siri selbst wurde vom Thronanwärter zum einsamen Bewahrer.

Altar und Kirche, dargestellt von Stefan Heid in seiner jüngsten Publikation.
Buchbesprechungen

Die entfernte Ikonostase des Westens und der moderne Volksaltar

Von Christoph Matthias Hagen Als vor fünfzig Jahren die Liturgiereform Pauls VI. erfolgte, für die sich der Papst auf die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils berief, wurde häufig und gern argumentiert, damit geschehe nichts anderes als 400 Jahre zuvor, als Pius V. im Auftrag des Trienter Konzils sein Messbuch herausgegeben habe. Tatsächlich beriefen sich beide

Andrea Grillo, der Liturgiker, der bei Papst Franziskus Gehör findet, möchte Summorum Pontificum lieber heute als morgen entsorgen und sucht dafür nach Kronzeugen.
Hintergrund

Liturgiker des Papstes: „Zugang zum überlieferten Ritus einschränken“

(Rom) Ganz im Geist ihrer politischen Analoga fordert auch die kirchliche Linke das Ende der Freiheit. Der Liturgiewissenschaftler Andrea Grillo, ein verbissener Gegner des Motu proprio Summorum Pontificum, der in der Italienischen Bischofskonferenz und in Santa Marta offene Ohren findet, fordert, den Zugang zum überlieferten Ritus unter strenge Aufsicht zu stellen.

Bischof Athansius Schneider legt mit einem aufsehenerregenden Text den Finger in eine Wunde, um auf sie aufmerksam zu machen, aber auch, um mögliche Lösungen aufzuzeigen und Orientierung zu geben. Ein Text, der für Diskussionen sorgen wird.
Forum

„Kann die Kirche einen häretischen Papst ertragen? – Die Antwort von Bischof Athanasius Schneider

Die Kirchenkrise und die Glaubenskrise haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Dies kommt in einem Text zum Ausdruck, den Weihbischof Athanasius Schneider heute vorlegte. Darin befaßt er sich mit der Frage eines häretischen Papstes, und wie die Kirche, die Kardinäle, die Bischöfe, die Priester, die Gläubigen damit umgehen können. Die Beschäftigung mit dieser hypothetisch vorgetragenen Fragestellung

Das Grab von Msgr. Annibale Bugnini
Buchbesprechungen

Wie neu ist etwas noch, wenn uns 50 Jahre davon trennen?

Eine Buchbesprechung von Christoph Matthias Hagen 2019 sind es fünfzig Jahre, seit Paul VI. sein neues Missale Romanum promulgiert hat. Was es enthält, nennt man nach wie vor mehr umgangssprachlich den Novus Ordo Missae oder noch plakativer: die Neue Messe. In der Februarnummer des Informationsblattes der Priesterbruderschaft St. Petrus stellt Pater Dr. Sven L. Conrad

Paul VI. wurde am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Dagegen äußert der Thomist Peter Kwasniewski ernste Bedenken.
Hintergrund

Warum wir Paul VI. nicht „heilig“ nennen müssen (und es auch nicht tun sollten)

Peter Kwasniewski* Viele, die sich mit dem Leben und Pontifikat von Papst Paul VI. auseinandergesetzt haben, sind überzeugt, daß er in seinem Verhalten als Seelenhirte alles andere als vorbildlich war; daß er nicht nur keine heroischen Tugenden besaß, sondern daß ihm gewisse Schlüsseltugenden geradezu fehlten; daß seine Promulgation (Ankündigung und Durchsetzung) einer titanischen Liturgiereform mit

Papst Paul VI.
Forum

Wahre und falsche Heilige unserer Tage

Von Roberto de Mattei* Zu den Jahrestagen des Jahres 2018 gehört einer, der unbeachtet blieb: der 60. Todestag des ehrwürdigen Dieners Gottes Pius XII., der am 9. Oktober 1958 nach 19 Regierungsjahren in Castel Gandolfo gestorben ist. Die Erinnerung an ihn ist heute aber noch lebendig, vor allem, wie die Historikerin Cristina Siccardi bemerkte, wegen

Martin Luther und Agatha Christie
Hintergrund

Agatha Christie gegen Martin Luther

(London) Luther hatte kein Erbarmen mit der Heiligen Messe. Er zerriß sie. Er hatte ebensowenig Erbarmen mit dem Papsttum. Er versenkte es. Gerade durch die Zerlegung des liturgischen Ritus führte der Häresiarch aus Eisleben seinen gnadenlosen Krieg gegen die Kirche. Ein Drama, aus dem erst das Konzil von Trient und der heilige Pius V., der