Bischof Athansius Schneider legt mit einem aufsehenerregenden Text den Finger in eine Wunde, um auf sie aufmerksam zu machen, aber auch, um mögliche Lösungen aufzuzeigen und Orientierung zu geben. Ein Text, der für Diskussionen sorgen wird.
Forum

„Kann die Kirche einen häretischen Papst ertragen? – Die Antwort von Bischof Athanasius Schneider

Die Kirchenkrise und die Glaubenskrise haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Dies kommt in einem Text zum Ausdruck, den Weihbischof Athanasius Schneider heute vorlegte. Darin befaßt er sich mit der Frage eines häretischen Papstes, und wie die Kirche, die Kardinäle, die Bischöfe, die Priester, die Gläubigen damit umgehen können. Die Beschäftigung mit dieser hypothetisch vorgetragenen Fragestellung

Das Grab von Msgr. Annibale Bugnini
Buchbesprechungen

Wie neu ist etwas noch, wenn uns 50 Jahre davon trennen?

Eine Buchbesprechung von Christoph Matthias Hagen 2019 sind es fünfzig Jahre, seit Paul VI. sein neues Missale Romanum promulgiert hat. Was es enthält, nennt man nach wie vor mehr umgangssprachlich den Novus Ordo Missae oder noch plakativer: die Neue Messe. In der Februarnummer des Informationsblattes der Priesterbruderschaft St. Petrus stellt Pater Dr. Sven L. Conrad

Paul VI. wurde am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Dagegen äußert der Thomist Peter Kwasniewski ernste Bedenken.
Hintergrund

Warum wir Paul VI. nicht „heilig“ nennen müssen (und es auch nicht tun sollten)

Peter Kwasniewski* Viele, die sich mit dem Leben und Pontifikat von Papst Paul VI. auseinandergesetzt haben, sind überzeugt, daß er in seinem Verhalten als Seelenhirte alles andere als vorbildlich war; daß er nicht nur keine heroischen Tugenden besaß, sondern daß ihm gewisse Schlüsseltugenden geradezu fehlten; daß seine Promulgation (Ankündigung und Durchsetzung) einer titanischen Liturgiereform mit

Papst Paul VI.
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Wahre und falsche Heilige unserer Tage

Von Roberto de Mattei* Zu den Jahrestagen des Jahres 2018 gehört einer, der unbeachtet blieb: der 60. Todestag des ehrwürdigen Dieners Gottes Pius XII., der am 9. Oktober 1958 nach 19 Regierungsjahren in Castel Gandolfo gestorben ist. Die Erinnerung an ihn ist heute aber noch lebendig, vor allem, wie die Historikerin Cristina Siccardi bemerkte, wegen

Martin Luther und Agatha Christie
Hintergrund

Agatha Christie gegen Martin Luther

(London) Luther hatte kein Erbarmen mit der Heiligen Messe. Er zerriß sie. Er hatte ebensowenig Erbarmen mit dem Papsttum. Er versenkte es. Gerade durch die Zerlegung des liturgischen Ritus führte der Häresiarch aus Eisleben seinen gnadenlosen Krieg gegen die Kirche. Ein Drama, aus dem erst das Konzil von Trient und der heilige Pius V., der

Paul VI.
Forum

Der Tod von Paul VI.

Von Roberto de Mattei* Im Monat August jährt sich zum 40. Mal der Tod von Giovanni Battista Montini, der unter dem Namen Paul VI. von 1963 bis 1978 Papst war. Sein Pontifikat veränderte das Leben der Kirche im 20. Jahrhundert.

Eucharistie
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Der Angriff auf das Priestertum ist ein Angriff auf die Eucharistie

Die Eucharistie war immer die bevorzugte Zielscheibe der Kirchenhasser. Die Eucharistie faßt die Kirche zusammen. Wie ein Passionistentheologe schrieb: „Sie verkörpert alle geoffenbarten Wahrheiten, ist die einzige Gnadenquelle, die Vorwegnahme der Seligkeiten und Zusammenfassung aller Wunder der Allmacht“.((Don Enrico Zoffoli: Eucaristia o nulla (Eucharistie oder nichts), Edizioni Segno, Udine 1994, S. 70.))

Volksaltar
Hintergrund

Nach 1409 Jahren Eingriff im Pantheon

(Rom) Vor 1409 Jahren wurde eines der berühmtesten Bauwerke Roms in eine Kirche umgewandelt. Nach ebensolanger Zeit wurde nun, fast 50 Jahre nach der Liturgiereform von 1969/1970 ein feststehender, sogenannter Volksaltar errichtet und geweiht.