Pius XII. setzte 1955 mit der Reform der Karwoche den ersten Schritt zur großen Liturgiereform von 1969.
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Die Reform der Karwoche: Prolegomena

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Im Okto­ber 1949 setz­te die Riten­kon­gre­ga­ti­on eine Lit­ur­gie­kom­mis­si­on ein, die sich mit dem Römi­schen Ritus sowie mit etwa­igen durch­zu­füh­ren­den Refor­men und deren Not­wen­dig­keit befas­sen soll­te. Lei­der war die für eine der­ar­ti­ge Arbeit erfor­der­li­che Ruhe auf­grund des anhal­ten­den Drucks sei­tens der Epi­sko­pa­te Frank­reichs und Deutsch­lands nicht gege­ben, die mit größ­ter Dring­lich­keit und Nach­druck
Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich
Eucharistische Tauben hingen über dem Altar und waren Vorläufer des Tabernakels
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Die Karwoche als Sancta Sanctorum des liturgischen Jahres

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die fol­gen­den Betrach­tun­gen sind das Ergeb­nis eines län­ge­ren Gesprä­ches, das ich mit einem guten Freund und aus­ge­zeich­ne­ten Lit­ur­gie­hi­sto­ri­ker wäh­rend einer der Pau­sen eines Kon­gres­ses führ­te, der zu die­sem The­ma im Janu­ar 2026 in Madrid statt­fand. Merk­wür­di­ger­wei­se lei­sten gera­de jene Insti­tu­tio­nen, von denen man es eigent­lich erwar­ten müß­te – näm­lich die Kir­che und
Kardinal Joseph Zen 2012 bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Zen stellt sich hinter die Tradition

Der Hong­kon­ger Kar­di­nal Joseph Zen hat sich mit unge­wöhn­lich kla­ren Wor­ten zur Lage der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) geäu­ßert. In einer geist­li­chen Betrach­tung zum Frei­tag der zwei­ten Fasten­wo­che ver­bin­det der eme­ri­tier­te Bischof von Hong­kong die bibli­schen Tages­le­sun­gen mit der seit Jahr­zehn­ten andau­ern­den Span­nung zwi­schen der Bru­der­schaft und dem Vati­kan. Sein Text ist weni­ger eine
Der Philosoph und HIstoriker Étienne Gilson gehörte zu den herausragenden Vertretern des sogenannten Neuthomismus. 1965, als die Liturgiereform erst am Anfang stand, verfaßte er einen bemerkenswerten Text.
Hintergrund

Bin ich ein Schismatiker?

Éti­en­ne Gil­son (1884–1978) war ein fran­zö­si­scher Phi­lo­soph und einer der bedeu­tend­sten Histo­ri­ker der mit­tel­al­ter­li­chen Phi­lo­so­phie im 20. Jahr­hun­dert. Er gilt als einer der füh­ren­den Ver­tre­ter des soge­nann­ten Neu­tho­mis­mus, also der erneu­er­ten phi­lo­so­phi­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Den­ken des hl. Tho­mas von Aquin. Er war u. a. Pro­fes­sor an der Sor­bon­ne, Mit­glied der Aca­dé­mie fran­çai­se, 1929 Grün­der
Erzbischof Marcel Lefebvre wurde am 11. September 1976 von Papst Paul VI. in Audienz empfangen: Ein Schlüsselereignis, wie Chris Jackson in seiner Analyse schreibt.
Leo XIV.

Der Konflikt zwischen Rom und der Piusbruderschaft: eine Rückschau

Die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re 1988 lie­gen bereits 38 Jah­re zurück. Sie sind jedoch ohne ihre Vor­ge­schich­te nicht ver­ständ­lich, und die­se reicht viel wei­ter zurück. Aus die­sem Grund begin­nen wir eine Rei­he, um die ent­schei­den­den dama­li­gen Ereig­nis­se dem Ver­ges­sen zu ent­rei­ßen, da sie durch die Ankün­di­gung der Pius­bru­der­schaft, am kom­men­den 1.
Befindet sich die Liturgiefrage in der Kirche in einer "mexikanischen Pattstellung"?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie und die mexikanische Pattstellung

Von Aure­lio Porf­iri* Ob Sie die­sen Ein­druck tei­len, weiß ich nicht, aber wenn man heu­te die Situa­ti­on der Lit­ur­gie betrach­tet, scheint sie jener einer „mexi­ka­ni­schen Patt­stel­lung“ zu ähneln. Die­ser Aus­druck, der mög­li­cher­wei­se im 19. Jahr­hun­dert im Eng­li­schen als Mexi­can stand­off geprägt wur­de, bezeich­net eine Situa­ti­on, in der sich drei oder mehr Akteu­re gegen­sei­tig mit gezo­ge­nen
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
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Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist