Am vergangenen Sonntag wurde erstmals seit der Liturgiereform vor einem halben Jahrhundert wieder der überlieferte Ambrosianische Ritus in der altehrwürdigen, dem Kirchenvater geweihten Basilika in Mailand zelebriert
Liturgie & Tradition

Rückkehr des überlieferten Ambrosianischen Ritus

Am Gau­­de­te-Son­n­­tag, dem 14. Dezem­ber 2025, wur­de in der alt­ehr­wür­di­gen Basi­li­ka Sant’Ambrogio in Mai­land wie­der eine Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ambro­sia­ni­schen Ritus zele­briert – ein Ereig­nis, das seit Jahr­zehn­ten in die­ser Form nicht mehr in die­ser bedeu­ten­den Kir­che statt­fand und daher zahl­rei­che Gläu­bi­ge anzog.
War das Zweite Vatikanisches Konzil das Pearl Harbor der katholischen Kirche?
Liturgie & Tradition

Das Zweite Vatikanum: Anatomie einer Revolution

Chris Jack­son gab auf sei­nem Blog Big­Mo­der­nism – Hiraeth In Exi­le) kürz­lich die bal­di­ge Ver­öf­fent­li­chung sei­nes mit Span­nung erwar­te­ten Buches „Vati­can II. The Ana­to­my of a Revo­lu­ti­on“ („Vati­ka­num II. Ana­to­mie einer Revo­lu­ti­on“) bekannt. Er ver­sucht, das Kon­zil auf den Prüf­stand zu stel­len, also jenen Schritt zu set­zen, der für Kri­ti­ker als längst über­fäl­lig gilt, dem
"Anbetung des Lammes" von Jan van Eyck, Genter Altar, 15. Jahrhundert
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Kämpfen wir für die überlieferte Messe und den überlieferten Glauben!

Der öster­rei­chi­sche Prie­ster Dr. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal for­mu­lier­te fol­gen­den Auf­ruf zur aktu­el­len Situa­ti­on nach dem Wech­sel von dem berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat zu jenem von Leo XIV.:  Ein Auf­ruf an alle Prie­ster und Gläu­bi­gen Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Es gibt nur weni­ge Din­ge, die es wert sind, für sie zu kämp­fen.Ob zu die­sen Din­gen bestimm­te
Kardinal Gerhard Müller spricht über Papst Leo XIV. und die Koordinaten, die das Wesen des Papsttums verlangt
Leo XIV.

Kardinal Müller: „Der Papst ist kein Star“

Der eme­ri­tier­te Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler hat in einem Inter­view mit der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le erklärt: „Die Kir­che darf kei­ne Poli­tik machen, son­dern muß sich um die Chri­sten kümmern.“
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Versuch einer ersten theologischen Einordnung des Pontifikates Leos XIV.

Von Vigi­li­us* Nach­dem es kurz nach der Wahl Robert Pre­vosts zum Papst fast im gesam­ten kon­ser­va­ti­ven Feld nahe­zu Begei­ste­rungs­stür­me gege­ben hat, flam­men hier die Wider­stän­de gegen den Papst mitt­ler­wei­le erneut auf. Dazu tra­gen etli­che der Ent­schei­dun­gen Leos, aber auch Äuße­run­gen bei, die sich etwa in dem jüngst erschie­nen Inter­view­buch „Leo XIV. – Welt­bür­ger und Mis­sio­nar
Papst Leo XIV. beim Gespräch mit der US-Journalistin Elise Ann Allen (Crux), das zur Grundlage des Gesprächsbuchs: "Leo XIV. Weltbürger und Missionar des 21. Jahrhunderts" wurde.
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Das Interview mit Leo XIV. – die Analyse

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ich kann mich ein­fach nicht dar­an gewöh­nen, daß Päp­ste Inter­views geben. Eigent­lich wür­de ich es vor­zie­hen, wenn sie die­ses For­mat ganz ver­mei­den wür­den, und ich hof­fe nur, daß Leo XIV. nicht Gefal­len dar­an fin­det, sodaß wir am Ende wöchent­li­che Inter­views bekom­men, so wie es bei sei­nem ver­stor­be­nen Vor­gän­ger der Fall war. Aber
Leo XIV. will sich "bald" mit Vertretern des überlieferten Ritus treffen.
Leo XIV.

Leo XIV.: „Werde mich bald mit Vertretern des tridentinischen Ritus zusammensetzen“

Mit meh­re­ren Aus­zü­gen wur­de gestern für das erste Gesprächs­buch von Papst Leo XIV. gewor­ben. Dabei geht es um Aus­sa­gen des neu­en Pap­stes zur Migra­ti­ons­fra­ge, zum Nah­ost-Kon­f­likt, zu Frau­en­dia­ko­nat und Homo­se­xua­li­tät. Ein wei­te­res The­ma ist die hei­li­ge Lit­ur­gie. Um die von Eli­se Ann Allen dem Papst im Buch gestell­te Fra­ge zu ver­ste­hen, ist an eine Bekannt­ga­be
Papst Leo XIV. ist seit bald vier Monaten im Amt. Wie hält er es aber mit dem überlieferten Römischen Ritus und der Versöhung mit der Tradition nach den bergoglianischen Repressionen?
Hintergrund

Wie sich die Debatte um den überlieferten Ritus unter Papst Leo XIV. verändert hat – und was das bedeuten könnte

Seit der Wahl von Papst Leo XIV. liegt ein flir­ren­der Erwar­tungs­druck über der katho­li­schen Welt – ein Schwe­be­zu­stand zwi­schen Hoff­nung und Ernüch­te­rung. Die Freun­de der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie blicken gebannt nach Rom: Wird der neue Pon­ti­fex die Brücken zur Tra­di­ti­on wie­der­auf­bau­en, die sein Vor­gän­ger abge­bro­chen hat – oder nur neue Türen halb öff­nen, um sie im