Von Roberto de Mattei*
Der amerikanische Außenminister Marco Rubio hielt anläßlich der Münchner Sicherheitskonferenz, die am 14. Februar im Bayerischen Hof stattfand, eine umfassende und differenzierte Rede. Darin bekräftigte er, daß die USA und Europa einer einzigen Zivilisation angehörten und ihre Kräfte bündeln müßten, um gemeinsame innere wie äußere Feinde zu bekämpfen. Gleichwohl stellen die USA für viele Konservative und traditionsverbundene Katholiken eine Art neues „Reich des Bösen“ dar.
Martin Heidegger war der Philosoph, der die dauerhafteste Form des Antiamerikanismus in seinen vielfältigen Ausprägungen formulierte: die USA als Sinnbild einer „katastrophalen“ Moderne, beherrscht von Technik, Konsumismus, Gleichförmigkeit und dem Verlust des Geschichtsbewußtseins. Diese Gedanken, die der deutsche Denker in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte, wurden vom Nationalsozialismus aufgegriffen und nach dem Krieg von der europäischen Linken weitergeführt: Sie wurden zu einem Grundpfeiler des zeitgenössischen Antiamerikanismus.
Es gab stets einen rechtsradikalen Antiamerikanismus – jenen derjenigen, die den USA nicht verziehen haben, durch ihr Eingreifen im Zweiten Weltkrieg die Niederlage der Achsenmächte herbeigeführt zu haben. Heute erlebt diese Strömung in bestimmten Formen eines populistischen Neonationalismus eine Wiederbelebung, der Faschismus erneut als positives politisches Modell darstellt.
Daneben existierte ein linker Antiamerikanismus, der den USA ihre Rolle als antikommunistisches Bollwerk während des Kalten Krieges nicht verzieh, durch die der Sieg des internationalen Kommunismus verhindert wurde. Diese Spielart entwickelte sich später in der No-Global-Bewegung und in der pro-palästinensischen Bewegung weiter.
Heute jedoch ist ein Antiamerikanismus katholisch-konservativer Prägung hinzugetreten, der die USA aufgrund ihrer puritanischen sowie liberal-aufklärerischen Wurzeln ablehnt, da sie angeblich ein dem katholischen Traditionsdenken entgegengesetztes Modell verkörperten. Diese Haltung geht häufig mit Sympathien für Regime wie das Rußland Putins oder sogar für den Iran des Ayatollah Ali Khamenei einher, der als Bollwerk gegen den Staat Israel betrachtet wird – jenen Staat, der als Inbegriff der negativen Essenz des Westens gilt.
Die Oberflächlichkeit dieser Erzählung müßte jedoch ins Auge springen. Die protestantische Revolution nahm nicht in Amerika ihren Anfang, sondern in Europa, wo sie mit den Täufern und den Levellers der Englischen Revolution ihre radikalsten Ausdrucksformen erreichte. In Amerika hingegen milderten Puritaner, Mennoniten und Quäker die in Europa vertretenen radikalen Positionen eher ab, als daß sie sie verschärften. Die Evangelikalen bilden heute eines der bedeutendsten konservativen Wählerreservoirs der Republikanischen Partei.
Die Amerikanische Revolution, die der Französischen vorausging, hat wenig oder nichts mit jener von 1789 gemein. Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 bekräftigt die Existenz eines Naturrechts, das der staatlichen Ordnung vorausgeht; die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 hingegen gründet die Rechte auf die reine Selbstbestimmung des Willens.
Die Französische Revolution war im wesentlichen eine ideologische Revolution, ein Kind der Aufklärung; die Amerikanische Revolution war vor allem ein Unabhängigkeitskrieg. Als erster erläuterte im Jahr 1800 Friedrich von Gentz, Sekretär und Vertrauter des Fürsten Clemens von Metternich sowie einer der Hauptarchitekten der Restauration nach dem Sturz Napoleons, die Unterschiede zwischen beiden Revolutionen.
Einer der klarblickendsten Politikwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, Eric Voegelin, hat dargelegt, daß die Amerikanische Revolution kein politisches Ereignis gnostischen Wesens gewesen sei, wie es die Französische Revolution war, da sie „keine ideologische Bewegung im Sinne der späteren europäischen Revolutionen war. Sie beabsichtigte nicht, eine neue Seinsordnung zu schaffen, sondern die Rechte der Engländer wiederherzustellen, von denen man glaubte, sie seien verletzt worden.“
Es ist Europa, das Amerika verdorben hat, nicht umgekehrt. Der Kulturmarxismus, der seit 1968 die amerikanischen Universitäten durchzieht, entstand nicht in Amerika, sondern in Deutschland, von wo aus Lenin ihn nach Rußland übertrug; das bolschewistische Rußland verbreitete ihn nach der Revolution von 1917 in der ganzen Welt.
Die Revolution von 1968 nahm ihren Ausgang in Berkeley, doch ihr Theoretiker, Herbert Marcuse, wurde in Deutschland geboren und starb dort. Die Woke-Ideologie hat europäische Wurzeln – über Marx, Gramsci, die Frankfurter Schule und den französischen Poststrukturalismus.
Der „Amerikanismus“, den Leo XIII. mit der Enzyklika Testem benevolentiae vom 22. Januar 1899 verurteilte, war weniger eine Lehre als vielmehr eine Spiritualität des Handelns, die der Modernismus in weitaus umfassenderer und differenzierterer Weise, auch auf theologischer Ebene, weiterentwickelte. Die gegenwärtige Krise der Kirche ist ein Kind des europäischen Modernismus, gewiß nicht des Amerikanismus. Zu den engsten Mitarbeitern von Kardinal Ottaviani zählte der amerikanische Antimodernist John Clifford Fenton; einer der Kardinäle, die Erzbischof Marcel Lefebvre besonders nahestanden, war der amerikanische Kardinal John Joseph Wright.
Die Enzyklika Testem benevolentiae ist zudem im Zusammenhang mit einer weiteren wichtigen Enzyklika Leos XIII., Longinqua Oceani vom 6. Januar 1895, zu lesen, in der der Papst die positiven Aspekte der amerikanischen Erfahrung anerkennt: das rasche Wachstum des Katholizismus in den Vereinigten Staaten; die faktische Religionsfreiheit, die es der Kirche erlaubte, sich ohne Verfolgungen zu entfalten; die Initiative und Dynamik der amerikanischen Gesellschaft. Leo XIII. verurteilt die USA nicht und betrachtet es nicht von Natur aus als antichristlich. Er betont jedoch, daß die in den USA verwirklichte Trennung von Kirche und Staat als kontingente Tatsache, nicht als universales normatives Ideal zu verstehen sei.
Auch auf politischer Ebene sind die USA eines Bill Clinton und Barack Obama gewiß nicht jene eines Ronald Reagan oder Donald Trump. Von „dem“ einen Amerika zu sprechen, ergibt wenig Sinn. In den USA wie in Europa stehen sich zwei kulturelle Linien gegenüber: jene, die sich auf den marxistisch-aufklärerischen Denkstrom beruft, und jene – gegenwärtig vorherrschende –, die die christlichen Wurzeln der Gesellschaft betont.
In seiner Rede in München äußerte sich Minister Rubio wie folgt: „Für uns Amerikaner mag unsere Heimat in der westlichen Hemisphäre liegen, doch wir werden stets Kinder Europas sein. (…) Unsere Geschichte begann mit einem italienischen Entdecker, der sich ins große Unbekannte aufmachte, um eine neue Welt zu entdecken, der das Christentum nach Amerika brachte und zur Legende wurde, die die Vorstellungskraft unserer Pioniernation geprägt hat. (…) Hier in Europa wurden die Ideen geboren, die die Samen der Freiheit pflanzten und die Welt veränderten. (…) Und dies ist der Ort, an dem die Gewölbe der Sixtinischen Kapelle und die emporragenden Spitzen der großen Kathedralen nicht nur von der Größe unserer Vergangenheit oder von dem Gott zeugen, der solche Wunder inspirierte.“
Zu den amerikanischen Kathedralen, die sich an europäischen Vorbildern orientieren, zählt die Saint-Patrick-Kathedrale in New York. Die Entscheidung, sie im „reinen gotischen Stil“ zu errichten, war nach den Worten von Benedikt XVI. keineswegs zufällig. Erzbischof John Hughes „wollte, daß diese Kathedrale die junge Kirche in Amerika an die große geistliche Tradition erinnere, deren Erbin sie war“.
An der Wurzel des Antiamerikanismus steht zuallererst ein Problem der Theologie der Geschichte. Leo XIV., ein amerikanischer Papst, hat in seiner Ansprache an die Diplomaten vom 9. Januar dazu aufgerufen, De Civitate Dei des heiligen Augustinus von Hippo zu lesen. Wollte man statt der Kategorien des heiligen Augustinus jene von Carl Schmitt heranziehen, so müßte man sagen, daß der katholische Antiamerikanismus aus der Unfähigkeit erwächst, den Feind zu definieren. Man könnte hinzufügen, daß derjenige den Feind nicht zu bestimmen vermag, der seine Freunde nicht anerkennt und liebt; denn die Verwirrung entspringt nicht der Unwissenheit, sondern einer ungeordneten Liebe. Der heilige Augustinus bringt es in einer seiner lapidaren Formeln zum Ausdruck: „Ungeordnet ist jede Seele, die liebt, was sie nicht lieben soll.“ (De Civitate Dei, XV, 22).
*Roberto de Mattei, Historiker, Vater von fünf Kindern, Professor für Neuere Geschichte und Geschichte des Christentums an der Europäischen Universität Rom, Vorsitzender der Stiftung Lepanto, Autor zahlreicher Bücher, zuletzt in deutscher Übersetzung: Verteidigung der Tradition: Die unüberwindbare Wahrheit Christi, mit einem Vorwort von Martin Mosebach, Altötting 2017, und Das Zweite Vatikanische Konzil. Eine bislang ungeschriebene Geschichte, 2. erw. Ausgabe, Bobingen 2011.
Bücher von Prof. Roberto de Mattei in deutscher Übersetzung und die Bücher von Martin Mosebach können Sie bei unserer Partnerbuchhandlung beziehen.
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana
Erneut staune ich über Prof. de Mattei:
Er sagt, alle Katholisch-Konservativen und Traditionalisten müssen transatlantisch und US-hörig sein. Tun sie das nicht, sind sie:
- gegen Israel, was faktisch den Vorwurf des Antisemitismus meint
- für die Ayatollahs im Iran
- für das seiner Meinung nach noch immer kommunistische Russland
Für alles Negative, das seit 100 Jahren aus den USA kam, sind – so de Mattei – hingegen die Europäer schuld.
Echt jetzt?
Schon die Wortwahl im Titel: „Reich des Bösen“. Einzig die offizielle US-Politik verwendet eine solche unangemessene Diktion. De Mattei aber unterstellt sie Teilen der katholischen und traditionsverbundenen Welt.
Nur einige Stichwörter:
Dass die USA 1776 sich auf das Naturrecht im katholischen Sinn gründeten, ist eine sehr zweifelhafte These.
An der US-Behandlung Lateinamerikas in den vergangenen 215 Jahren kann ich nichts Katholisches erkennen. Da sei nur die Rolle der USA in Mexiko genannt, die vor 110 Jahren zur Cristiada führte.
Die USA waren dafür entscheidend, dass 1918 der letzte Rest des alten (katholischen) heiligen Römischen Reichs im Kleid des österreichischen Kaisertums beseitigt wurde.
Sie haben zwar selber die Friedens-Diktate von Paris nicht ratifiziert (sie ratifizieren auch heute nichts) und überließen Europa dem erst durch diese Diktate richtig angeheizten Nationalismus.
Die Pornographie ist eine US-amerikanische Morgengabe für die Nachkriegsordnung nach dem WK2.
Die Frankfurter Schule wurde von der US-Regierung nach Deutschland zurückgeschickt und finanziert als Instrument der Umerziehung.
Insgesamt überlebte der ganze nicht-stalinistische Marxismus, der als Kulturmarxismus (Neomarxismus) seit den 60er Jahren tonangebend in Europa ist, nicht in der Sowjetunion, sondern in den USA.
Die 68er Bewegung entstand chronologisch zuerst in den USA, Europa war nur der Echo-Kasten der USA, wie es seit Kriegsende Dauerzustand ist.
Die Grünen sind bei uns entstanden mit freundlicher Unterstützung aus den USA als Fußtruppe zur Bekämpfung der Atomenergie, um unsere Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas aufrechtzuerhalten – und damit von den USA (das gleiche wiederholt sich nun seit 2022 im Zuge des Ukrainekrieges samt Sprengung von Nord Stream).
Die LGBT-Bewegung, der rassistische Antirassismus und die Woke-Bewegung kommen woher? Genau.
Die Bekämpfung von Geburten und der Kampf für die Legalisierung der Abtreibung hat wer im großen Stil propagiert und mit seinem Geld in Europa dafür Breschen geschlagen?
Der christliche Zionismus, als ganz neues Phänomen, der das Christentum korrumpiert, auch die katholische Kirche, ist ein genuines Produkt der USA.
Die Corona-Pseudopandemie haben wir nicht den Chinesen zu verdanken, sondern den USA.
Die Klimareligion haben wir wem zu verdanken? Den USA.
Das Migrationsphänomen im deutschen Sprachraum – das zu keinem Zeitpunkt je eine Mehrheit im Volk gefunden hätte, hätte man das Volk jemals darüber abstimmen lassen – haben wir den USA zu verdanken (Stichwort: Gastarbeiteranwerbung in der Türkei).
Die USA (gegründet 1776) haben ohne Zweifel europäische Wurzeln, die aber nicht katholisch sind, sondern freimaurerisch. Vielleicht können sich die USA einmal von diesem schlechten angelsächsischen Erbe befreien. Noch sieht es nicht danach aus.
Bis dahin täte Europa gut daran, seine eigene Identität wiederzuentdecken. Aus dieser Position heraus kann man sich mit den guten Kräften in den USA, wie auch anderswo, verbünden. Diese guten Kräfte gibt es, aber tonangebend sind sie in den USA genau so wenig wie bei uns. Sie dürfen nur die Fußtruppen für einen von zwei Teilen des Establishments spielen, die auf unterschiedliche Weise die Macht gewinnen oder erhalten wollen.
Und für diese Machterhaltungsspiele eines nicht-katholischen Establishments sollten die Katholiken Europas auf keinen Fall jede Kröte der Pax Americana schlucken.
Ehrliche Politik sieht jedenfalls anders aus.
Nun könnte de Mattei zwischen den USA als Staat und gesellschaftlichen Kräften in den USA unterscheiden. Er tut dies wohlweislich nicht. Er blendet alles Negative aus. Er attestiert Rubio, in München eine differenzierte Rede gehalten zu haben, differenziert aber selber nicht.
Denn wenn schon wären die guten Kräfte beim Namen zu nennen, vor allem aber auch die schlechten Kräfte, denn diese gilt es zu identifizieren, wie de Mattei richtig schreibt, um sich vor ihnen zu hüten. Doch er selber tut das nicht. Er trägt zur Identifizierung nicht bei. Er wiederholt nur – siehe an, sieh an – eins zu eins die US-amerikanische geopolitische Propaganda.
Nein, so ist niemandem geholfen, nicht der Geschichtstheologie, nicht der Wahrheit, nicht der Kirche, nicht den Katholiken (in den USA, in Europa und im Rest der Welt).
Vielen Dank für die kenntnisreichen Hintergrundinformationen und Klarstellungen!
Eines wird hier und anderswo m.M.n. aber meist übersehen oder nicht mitgedacht. Nach Auskunft der Bibel stehen alle Reiche dieser Welt unter der Herrschaft des διάβολος (diabolos) (Matthäus 4 u. Lukas 4) bzw. Σατανᾶς (Satan) (Markus 1,13)!
Die Aufmerksamkeit der Christen sollte sich aber doch vor allem und zuerst auf die βασιλεία τοῦ θεοῦ (basileía toũ theoũ), die Gottesherrschaft richten! …
»Leo XIV., ein amerikanischer Papst, hat in seiner Ansprache an die Diplomaten vom 9. Januar dazu aufgerufen, De Civitate Dei des heiligen Augustinus von Hippo zu lesen.« Keine schlechte Idee! …
„Heute jedoch ist ein Antiamerikanismus katholisch-konservativer Prägung hinzugetreten, der die USA aufgrund ihrer puritanischen sowie liberal-aufklärerischen Wurzeln ablehnt, da sie angeblich ein dem katholischen Traditionsdenken entgegengesetztes Modell verkörperten.“
Mit Verlaub, aber „angeblich“ wird man nicht sagen können.
„Die protestantische Revolution nahm nicht in Amerika ihren Anfang, sondern in Europa, wo sie mit den Täufern und den Levellers der Englischen Revolution ihre radikalsten Ausdrucksformen erreichte. In Amerika hingegen milderten Puritaner, Mennoniten und Quäker die in Europa vertretenen radikalen Positionen eher ab, als daß sie sie verschärften.“
Das ist die Frage. Nach gängiger Geschichtsschreibung sind die Puritaner der Mayflower aus England weggegangen, weil ihnen die anglikanische Staatskirche immer noch zu katholisch war.
Es ist mir schleierhaft, warum Professor de Mattei die Verurteilung des „Amerikanismus“ durch Leo XIII. so herunterspielt. Die Verurteilung sei aufgrund des Einflusses von Kardinal Rampolla, Staatssekretär und mutmaßlicher Okkultist, ohnehin verhalten ausgefallen (wie man irgendwo lesen konnte, ich glaube, es war bei Charles Coulombe, Puritans‘ Empire). Der Amerikanismus erlebte jedenfalls eine massive Wiedergeburt durch John Courtney Murray SJ (1904 – 1967), der einer der wichtigsten modernistischen Jesuiten des 20. Jahrhunderts war und eng mit dem liberal-protestantischen Establishment kooperierte, um nicht zu sagen kollaborierte (wenn man David Wemhoff folgt, sehr profunde Studie: https://www.amazon.com/John-Courtney-Murray-American-Proposition/dp/0929891155).
Der von Prof. de Mattei John Clifford Fenton, ein rechtgläubiger Theologe, spielte, folgt man Wemhoff, in der Praxis kaum eine Rolle, Pater Murray war damals dominierend und wirkmächtig.
Aus österreichischer Sicht ist die Studie des ehem. Unterrichtsministers Heinrich Drimmel, Die Antipoden, wichtig. Er legt dar, wie intensiv die US-Regierung gegen das alte Österreich-Ungarn agitierte. (Der Kampf gegen und die Hinrichtung von Kaiser Maximilian von Mexiko sei nach Coulombe in Puritans‘ Empire letzten Endes auch von den USA orchestriert worden).
Schließlich erwähnt Prof. de Mattei mit keinem Wort die Israel-Lobby und das Wirken der zu „Neokonservativen“ mutierten jüdischen Trotzkisten, deren Großeltern aus dem Zarenreich stammten, und Rußland offenbar immer noch hassen. Die benützen die USA für ihre Zwecke, wie es scheint.
Die Absicht dieses Aufsatzes ist mir nicht ganz erklärlich. Auch wenn uns als Katholiken Trump und Rubio natürlich lieber sind als die Partie hinter Joe Biden und Kamala Harris, ist eine gesunde Distanz zu den USA sicher angebracht.