Nach 40 Tagen wurde die Grabeskirche für die Gläubigen wieder zugänglich gemacht.
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Grabeskirche nach 40 Tagen geöffnet

Die hei­li­gen Stät­ten Jeru­sa­lems, dar­un­ter die Gra­bes­kir­che, wur­den am Don­ners­tag wie­der für Gläu­bi­ge geöff­net, nach­dem sie 40 Tage lang vom israe­li­schen Staat geschlos­sen waren. Die­ser hat­te die Schlie­ßun­gen mit Sicher­heits­grün­den im Zusam­men­hang mit dem Krieg gegen den Iran gerechtfertigt.
Nahostkonflikt
Forum

Die wahren Ursachen des Krieges und die einzige Bedingung für den Frieden

Von Rober­to de Mat­tei* Die mei­sten west­li­chen Ana­ly­sten sind davon über­zeugt, daß der der­zeit im Nahen Osten statt­fin­den­de Krieg vor allem auf wirt­schaft­li­che Inter­es­sen im Öl- und Ener­gie­sek­tor zurück­zu­füh­ren ist. Zugleich besteht die größ­te Sor­ge der öffent­li­chen Mei­nung in Euro­pa und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten dar­in, daß eine Ver­län­ge­rung des Kon­flikts den All­tag beein­träch­ti­gen und den
Leo XIV. appellierte eindringlich, nicht weiter an der Eskalationsspirale zu drehen. Für heute nacht stand der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran im Raum.
Leo XIV.

Knapp am Atomkrieg vorbei

Die Welt hat in den ver­gan­ge­nen Tagen einen Moment äußer­ster Anspan­nung erlebt. Nie seit Anfang der 1960er Jah­re war die Mensch­heit einem Atom­krieg näher als ver­gan­ge­ne Nacht. Im Vor­feld des Aus­lau­fens eines von Donald Trump gesetz­ten Ulti­ma­tums an den Iran ver­dich­te­ten sich in den USA und in Isra­el die Signa­le einer mög­li­chen mili­tä­ri­schen Eska­la­ti­on. Öffent­li­che
Angriffe im Libanon
Leo XIV.

Ein Ostergruß im Kugelhagel

Im Süden des Liba­non spre­chen die Waf­fen, wes­halb die Oster­bot­schaft aus Rom die Gläu­bi­gen ver­spä­tet, indi­rekt und unter den Bedin­gun­gen eines andau­ern­den Krie­ges erreich­te. Im Zen­trum steht das Dorf Debel, nahe der Gren­ze zu Isra­el, wo sich die Zivil­be­völ­ke­rung trotz mas­si­ver Gefähr­dung ent­schlos­sen hat, aus­zu­har­ren und das Oster­fest zu begehen.
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem und die Franziskanerkustodie des Heiligen Landes veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, mit der sie den gestrigen Konflikt mit der israelischen Polizei für beendet erklären. Den beiden Kirchenvertretern wird für die Karwochen- und Osterliturgie der Zugang zur Grabeskirche gewährt. Die Gläubigen bleiben weiterhin ausgesperrt.
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Kardinal Pizzaballa: Gebet an den heiligen Stätten gewährleistet

Das Latei­ni­sche Patri­ar­chat von Jeru­sa­lem und die Kusto­die des Hei­li­gen Lan­des ver­öf­fent­lich­ten heu­te eine gemein­sa­me Erklä­rung, in der sie den Vor­fall vom Palm­sonn­tag als bei­gelegt betrach­ten. Gestern hat­te die israe­li­sche Poli­zei dem Latei­ni­schen Patri­ar­chen Kar­di­nal Piz­za­bal­la und dem Kustos des Hei­li­gen Lan­des den Zugang zur Gra­bes­kir­che ver­wehrt, wo sie eine pri­va­te Palm­sonn­tags­mes­se fei­ern woll­ten. Hier
Von der Kirche Dominus flevit aus segnete Kardinal Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, am gestrigen Palmsonntag, die Stadt Jerusalem.
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Palmsonntag: Israel verweigert Kirchenführern Zugang zur Grabeskirche

Die Ereig­nis­se des gest­ri­gen Palm­sonn­tags in Jeru­sa­lem fügen sich zu einem Bild zusam­men, das eben­so irri­tie­rend wie bezeich­nend ist: Sicher­heits­ar­gu­men­te, die in letz­ter Kon­se­quenz dazu füh­ren, daß selbst höch­ste kirch­li­che Wür­den­trä­ger am Zugang zu ihrer hei­lig­sten Stät­te gehin­dert wer­den – und ein poli­ti­sches Kri­sen­ma­nage­ment, das erst im nach­hin­ein und nur nach welt­wei­ter Empö­rung reagiert.
Zum besseren Verständnis der Ereignisse im Nahen Osten sprach Edward Pentin mit dem ehemaligen anglikanischen Bischof und heutigen katholischen Priester Michael Nazir-Ali, einem ausgewiesenen Kenner des Islams.
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Nazir-Ali: Ohne das schiitische Märtyrertum kann man den Iran nicht verstehen

Der Vati­­kan-Exper­te Edward Pen­tin (EWTN, Natio­nal Catho­lic Regi­ster) greift in sei­ner Ana­ly­se eine The­se von Micha­el Nazir-Ali auf, die west­li­che Ein­schät­zun­gen des Iran grund­le­gend in Fra­ge stellt: Wer die Isla­mi­sche Repu­blik Iran allein poli­tisch oder stra­te­gisch liest, erkennt ihre reli­giö­se Tie­fen­struk­tur nicht. Ent­schei­dend sei viel­mehr eine spe­zi­fisch schii­ti­sche Deu­tung von Leid und Mar­ty­ri­um, die das
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
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Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Die Palmsonntagsprozession in Jerusalem 2025. Die Erklärung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem zur prekären Situation, in der Zelebrationen der Karwoche und von Ostern abgesagt oder verschoben werden müssen
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Palmsonntagsprozession in Jerusalem abgesagt

Das Latei­ni­sche Patri­ar­chat von Jeru­sa­lem kün­dig­te ange­sichts der anhal­ten­den Kriegs­la­ge tief­grei­fen­de Ein­schrän­kun­gen für die dies­jäh­ri­gen Fei­ern der Kar­wo­che an. In einer Mit­tei­lung wird deut­lich, daß zen­tra­le lit­ur­gi­sche Zele­bra­tio­nen auf­grund der staat­li­chen Ein­schrän­kun­gen durch die israe­li­schen Behör­den ent­we­der abge­sagt oder ver­scho­ben wer­den müs­sen – ein Schritt, der die außer­ge­wöhn­li­che Bela­stung der christ­li­chen Gemein­schaft im Hei­li­gen Land
Das Tor zur Grabeskirche in Jerusalem wurde von Israels Behörden geschlossen. Seit dem 28. Februar ist keine Liturgie mehr möglich.
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Die verschlossene Grabeskirche

Isra­els Behör­den haben am 28. Febru­ar die Schlie­ßung der Gra­bes­kir­che in Jeru­sa­lem ver­ord­net. Seit­her ist das Hei­lig­tum von Gol­go­tha und das Hei­li­ge Grab nicht ein­mal für die Lit­ur­gie zugäng­lich. Mit vor­sich­ti­gen Wor­ten ver­sucht Pater Ibra­him Fal­tas vom Fran­zis­ka­ner­or­den, ein palä­­sti­­nen­­sisch-ara­­bi­­scher Christ, in Jeru­sa­lem gebo­ren, das Leid über die staat­li­che Will­kür zu kla­gen. Von P. Ibra­him