Alessandro Meluzzi: „Fake-Impfung für die Eliten“

Vorsätzliche Täuschung

Alessandro Meluzzi: "Fake-Impfungen für die Eliten".
Alessandro Meluzzi: "Fake-Impfungen für die Eliten".

(Rom) Han­delt es sich bei der Impf-Kam­pa­gne gegen Coro­na um eine vor­sätz­li­che Täu­schung, gar um einen Betrug? Ja, sagt der bekann­te ita­lie­ni­sche Psych­ia­ter und Kri­mi­no­lo­ge Ales­san­dro Meluz­zi. Er spricht des­halb von einer „Straf­tat“ zu Lasten einer nichts ahnen­den Bevöl­ke­rung, ins­be­son­de­re jener Berufs­grup­pen, die vom Staat in exi­sten­ti­el­le Bedräng­nis gebracht wer­den, um sie zur Imp­fung zu trei­ben. Damit nicht genug: Meluz­zi spricht von einem wei­te­ren Betrug „in die­sem kolos­sa­len Betrug“.

Der bekann­te Psych­ia­ter und Kri­mi­no­lo­ge ist in Ita­li­en ein Fern­seh­star. Die wich­tig­sten Kri­mi­nal­fäl­le lan­den auf sei­nem Tisch oder wer­den von ihm in den Medi­en ana­ly­siert. Anläß­lich des 100. Geburts­ta­ges von Johan­nes Paul II. im ver­gan­ge­nen Jahr übte er Kri­tik am amtie­ren­den Kir­chen­ober­haupt. Die damals von ihm geüb­te Kri­tik scheint auch auf die seit­her erfolg­te Coro­na-Poli­tik von Papst Fran­zis­kus zutreffend:

„Wir bräuch­ten einen Papst, der nicht den star­ken Mäch­ten und glo­ba­len Lob­bys zuzwinkert.“

Meluz­zi gilt man­chen als „bun­ter Vogel“, doch sein Den­ken beein­druckt immer wie­der durch Klar­heit. Der ehe­ma­li­ge Frei­mau­rer, der dem Groß­ori­ent von Ita­li­en ange­hör­te, bekehr­te sich zu Chri­stus und stu­dier­te Theo­lo­gie. Für die mit Rom unier­te mel­ki­ti­sche grie­chisch-katho­li­sche Kir­che wur­de er zum Dia­kon geweiht. Heu­te ist er Erz­bi­schof der autoke­pha­len ita­lie­nisch-ortho­do­xen Kir­che, die von den kano­ni­schen ortho­do­xen Kir­chen aller­dings nicht aner­kannt ist. Der Öffent­lich­keit ist er vor allem als Psych­ia­ter, Kri­mi­no­lo­ge und Talk-Gast bekannt. Seit 18 Mona­ten wer­den sei­ne Fern­seh­auf­trit­te wegen Kri­tik am Coro­na-Nar­ra­tiv jedoch seltener.

In einem Inter­view mit dem Radio­sen­der Radi­o­Ra­dio sag­te Meluz­zi, daß es „immer offen­sicht­li­cher“ sei, daß die in der EU bedingt zuge­las­se­nen Impf-Prä­pa­ra­te nicht hal­ten, was von den Regie­run­gen ver­spro­chen wird. Damit sei­en die Vor­aus­set­zun­gen nicht gege­ben, gan­zen Berufs­grup­pen wie dem Gesund­heits­per­so­nal und den Lehr­kräf­ten eine fak­ti­sche Impf­pflicht auf­zu­er­le­gen. Es sei erwie­sen, so Meluz­zi, daß man trotz Imp­fung infi­ziert wer­den und ande­re infi­zie­ren kann, daß man den­noch erkran­ken und auch ster­ben kann. Die Gefahr sei sogar dop­pelt gege­ben. Durch das Coro­na­vi­rus sei­en wie bei einer sai­so­na­len Grip­pe bestimm­te, sehr klei­ne Risi­ko­grup­pen bedroht. Durch die Imp­fung sei­en zusätz­li­che Per­so­nen­krei­se betrof­fen, denen das Virus selbst nichts anha­ben könn­te, zum Bei­spiel Men­schen unter 50 und Jugend­li­che. Sie wer­den in der Coro­na-Pro­pa­gan­da als Coro­na-Tote behaup­tet, der Groß­teil sei­en jedoch Impf-Tote.

Wer über­neh­me die Ver­ant­wor­tung für die Impf­t­oten und Impf-Geschä­dig­ten, von denen man­che ein Leben lang behin­dert sein wer­den, so Meluz­zi. Und es gebe Ver­ant­wort­li­che, denn es sei­en Regie­rungs­or­ga­ne, ganz kon­kre­te Per­so­nen in die­sen Gre­mi­en, die ent­schie­den haben, mit Wer­be­kam­pa­gnen für die Imp­fung zu wer­ben und dabei ver­kürz­te und irre­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen wei­ter­zu­ge­ben. Es habe jemand mit Vor- und Zuna­men beschlos­sen, ande­re fak­tisch zur Imp­fung zu nöti­gen, indem Men­schen mit Ent­las­sung gedroht wird, falls sie sich nicht imp­fen las­sen. Da gehe es „um Vorsätzlichkeit“.

Drei Beispiele

In Island, so Meluz­zi, sind 86 Pro­zent der über 16jährigen geimpft. Den­noch sind seit Ende Juli neue Restrik­tio­nen des öffent­li­chen und pri­va­ten Lebens in Kraft, weil es so vie­le Infi­zier­te gibt. Wer sol­len denn die­se Infi­zier­ten sein, fragt Meluz­zi, um selbst die Ant­wort zu geben: Geimpf­te. Damit sei erwie­sen, daß die Imp­fung ein Betrug sei und die staat­li­chen Impf­kam­pa­gnen in einem ganz ande­ren Licht gese­hen wer­den müß­ten. Die Posi­ti­on der Regie­rungs­ver­ant­wort­li­chen erschwe­re sich dadurch gravierend.

Ent­we­der wür­den die Impf-Prä­pa­ra­te oder die Coro­na-Tests nichts tau­gen. In bei­den Fäl­len sei­en umge­hend Kon­se­quen­zen zu zie­hen. Unter ande­ren Umstän­den wären die­se längst erfolgt: „War­um bei Coro­na nicht?“

Meluz­zi nennt ein ande­res Bei­spiel: In Apu­li­en wur­de ein Kin­der­arzt, obwohl dop­pelt geimpft, posi­tiv gete­stet. In Nea­pel ist in die­sen Tagen ein ehe­ma­li­ger Kran­ken­pfle­ger gestor­ben. Er war vor zwei Mona­ten in Pen­si­on gegan­gen. Vor sechs Mona­ten hat­te er am 27. Dezem­ber, wie das gan­ze Kran­ken­haus­per­so­nal, als einer der ersten die Coro­na-Imp­fung von Pfizer/Biontech erhal­ten. Einen Monat spä­ter die zwei­te. „Er ließ sich nicht imp­fen, weil er gezwun­gen wur­de, son­dern weil er über­zeugt war“, so der Nef­fe des 63jährigen gegen­über den Medi­en. Doch dann: In der zwei­ten Juli-Hälf­te wur­de er im Urlaub auf Sar­di­ni­en posi­tiv gete­stet. Es tra­ten Fie­ber und ande­re Sym­pto­me auf. Nun ist er tot.

Der Zusam­men­hang zwi­schen den genann­te Fäl­len sei leicht zu erken­nen, so Meluz­zi: Es gehe „um die Wahr­heit über die Wirk­sam­keit der Impf-Prä­pa­ra­te“. Das Bei­spiel Island zei­ge, daß auch die fak­ti­sche Total­imp­fung der Insel­be­woh­ner nicht vor neu­en Restrik­tio­nen und Lock­downs schützt. Das Bei­spiel Apu­li­en zei­ge, daß die Coro­na-Imp­fun­gen kei­ne Immu­ni­tät ver­lei­hen. Und das Bei­spiel Nea­pel bestä­ti­ge, daß man trotz Imp­fung, die angeb­lich „voll­stän­dig immu­ni­siert“, an Coro­na ster­ben kann.

War­um aber haben die­se und vie­le ähn­li­che Fäl­le nicht schon zu einem radi­ka­len Rich­tungs­wech­sel in der glo­ba­len Impf­kam­pa­gne geführt? Laut Meluz­zi gebe es für die­ses Ver­hal­ten zwei mög­li­che Erklärungen:

„Ent­we­der wir haben es mit einer Form des kol­lek­ti­ven Wahn­sinns zu tun, der die Logik ent­thront hat, oder wir haben es mit einer Mischung aus kol­lek­ti­vem Wahn­sinn und einer ihm zugrun­de lie­gen­den, aber unsicht­ba­ren Logik zu tun. Ich glau­be, das ist die wahr­schein­lich­ste Hypothese.“

Die Mensch­heit erle­be seit 20 Mona­ten ein nicht enden­des Narrativ:

„Wie­viel ver­dient zum Bei­spiel Pfi­zer mit die­ser per­ma­nen­ten Erzählung?“ 

Es sei klar, daß den pro­fi­tie­ren­den Phar­ma­kon­zer­nen „immense Res­sour­cen“ zur Ver­fü­gung stün­den, „um die Mar­ke­ting­kam­pa­gne end­los fort­zu­set­zen“. Das dafür aus­ge­ge­be­ne Geld, obwohl gigan­tisch, wer­de lau­fend um ein Viel­fa­ches wie­der ein­ge­nom­men. Das Ide­al der Phar­ma-Indu­strie ste­he fest: Alle sechs Mona­te soll die gan­ze Mensch­heit sich imp­fen las­sen müssen. 

„Das schafft einen end­lo­sen, gigan­ti­schen Umsatz. Gibt es ein bes­se­res Geschäfts­mo­dell?“, so Meluz­zi ironisch.

Fake-Impfung für Promis?

Der Psych­ia­ter und Kri­mi­no­lo­ge war­tet noch mit einer wei­te­ren Kri­tik auf. Die Coro­na-Imp­fung kön­ne nicht im Stil­len erfol­gen. Um die erwähn­te „per­ma­nen­te Erzäh­lung“ für die Impf­kam­pa­gne am Lau­fen zu hal­ten, brau­che es „Vor­bild­wir­kung“. Uner­läß­li­cher Bestand­teil heu­ti­ger PR-Aktio­nen sei­en „Testi­mo­ni­als“, die mit ihrem Namen und ihrem Gesicht wer­ben. Und es brau­che „hoch­tra­ben­de Wor­te“, so Meluz­zi, um die „Her­zen der Wider­wil­lig­sten zu errei­chen“. Der Skep­ti­ker sei näm­lich der erklär­te Feind der Impf-Verfechter.

Eines der wirk­sam­sten „Testi­mo­ni­als“ der glo­ba­len Impf-Kam­pa­gne, so Meluz­zi, sei Papst Fran­zis­kus. Die­ser sag­te vor weni­gen Tagen, daß die Imp­fung ein „Akt der Lie­be“ sei. Die Liste wei­te­rer kam­pa­gnen­haft pla­zier­ter „Testi­mo­ni­als“ sei lang. In Ita­li­en ist eines davon, nur weni­ge Tage nach dem Papst, Staats­prä­si­dent Ser­gio Mattarel­la, der die Imp­fung „eine Pflicht“ nann­te und als „das ein­zig wirk­sa­me Instru­ment“ bezeich­ne­te, um die „Pan­de­mie“ zu been­den. Das Ende der Pan­de­mie durch Imp­fung sei bereits im Früh­jahr 2020 ver­spro­chen wor­den, doch acht Mona­te nach Beginn der Imp­fun­gen zeich­ne sich nichts davon ab. Der Fall Island spre­che für sich. Doch auch in den ande­ren Staa­ten kom­me es trotz Imp­fung zu neu­en Einschränkungen. 

Wäh­rend sich die Bevöl­ke­rung beim The­ma Imp­fen immer mehr strei­te und spal­te, wäh­rend sich der Schat­ten des Zwan­ges immer bedroh­li­cher über die Län­der Euro­pas lege, wirft Meluz­zi die Fra­ge auf, ob jene, „die das Gemein­wohl auf so hohem Niveau pre­di­gen“, sich selbst tat­säch­lich imp­fen las­sen. Sowohl von Papst Fran­zis­kus als auch von Staats­prä­si­dent Mattarel­la war ihre Imp­fung in den Medi­en mit lau­tem Posau­nen­stoß bekannt­ge­ge­ben wor­den. Das glei­che gilt in den mei­sten ande­ren Staa­ten. Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel und Bun­des­prä­si­dent Stein­mei­er lie­ßen ihre Imp­fung bekannt­ge­ben oder sogar ins Bild set­zen – zumin­dest unge­fähr. Glei­ches taten Bun­des­kanz­ler Kurz und Bun­des­prä­si­dent Van der Bel­len in Öster­reich. Dis­kret ver­hiel­ten sich nur die Schwei­zer. Für deren Bun­des­re­gie­rung gab es einen „gehei­men“ Impf­ter­min. Wel­che Bun­des­rä­te sich imp­fen lie­ßen, wur­de aber nicht bekanntgemacht.

Der Zwei­fel, ob sich die Pro­mis wirk­lich imp­fen las­sen, gei­stert seit Beginn der Impf-Kam­pa­gne her­um. Es sei ein berech­tig­ter Zwei­fel, so Meluz­zi, denn es sei kein Geheim­nis, so der Kri­mi­no­lo­ge, daß die Pro­mi-Imp­fun­gen „PR-mäßig ins Bild gesetzt werden“.

Im ver­gan­ge­nen Monat tätig­te Meluz­zi bei einer Ver­an­stal­tung in San Mari­no eine Aus­sa­ge, die von den Medi­en fast zur Gän­ze über­gan­gen wurde:

„Ein gro­ßer Teil von jenen ab einer bestimm­ten Sphä­re auf­wärts, die geimpft wur­den, haben fal­sche Impf­stof­fe erhalten.“

Laut Meluz­zi las­sen sich Ange­hö­ri­ge der Eli­ten zwar für die Impf-Kam­pa­gne ablich­ten, um ande­re zur Imp­fung zu ver­lei­ten, erhal­ten selbst aber eine Fake-Impfung:

„Ich ver­si­che­re es Ihnen, weil sie es mir auch ange­bo­ten haben.“

Die Inter­net-Tages­zei­tung Imo­la Oggi frag­te bei Prof. Meluz­zi nach, der sei­ne Aus­sa­ge bestä­tig­te. Ihm sei dies von „maß­geb­li­cher Quel­le“ mit­ge­teilt und ange­bo­ten worden.

„Bei einem so kolos­sa­len Betrug wie dem, den wir erle­ben, scheint mir das gera­de­zu nor­mal zu sein.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Twit­ter (Screen­shot)

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