Katholische Bewegungen sagen Nein zu den experimentellen Corona-Impfstoffen

Impfzwang in Italien: Staat droht medizinischem Personal mit Entlassung

Impfzwang für Gesunde: Ärzte und anderes Gesundheitspersonal muß sich in Italien impfen lassen, andernfalls erfolgt die gehaltlose Suspendierung, dann die Entlassung.
Impfzwang für Gesunde: Ärzte und anderes Gesundheitspersonal müssen sich in Italien impfen lassen, andernfalls erfolgt die gehaltlose Suspendierung, dann die Entlassung.

(Rom) In Ita­li­en haben sie­ben katho­li­sche Bewe­gun­gen eine Erklä­rung ver­öf­fent­licht, mit der sie sich mit dem Gesund­heits­per­so­nal soli­da­ri­sie­ren, das vom Staat gezwun­gen wird, sich mit einem der vier in der EU for­mal gar nicht zuge­las­se­nen Coro­na-Impf­stof­fen imp­fen zu las­sen. Andern­falls droht ihnen die Ent­las­sung. Die­ser Angriff auf die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit und die beruf­li­che Exi­stenz ist im Geset­zes­de­kret 44/2021 ent­hal­ten, das sin­ni­ger­wei­se am 1. April in Kraft getre­ten ist.

Vom Test­zwang zum Impf­zwang ist es in der radi­ka­len Coro­na-Poli­tik der mei­sten EU-Mit­glieds­staa­ten nicht weit. Von der ita­lie­ni­schen Regie­rung, der unter dem Ex-EZB-Chef Mario Draghi alle Par­tei­en von links­au­ßen bis rechts ange­hö­ren, mit Aus­nah­me der natio­nal­kon­ser­va­ti­ven Fra­tel­li d’I­ta­lia, fin­det ein bei­spiel­lo­ser Angriff gegen die Grund­rech­te von Ärz­ten und Kran­ken­pfle­gern statt. Wer sich nicht imp­fen läßt, wird sus­pen­diert, erhält kein Gehalt mehr und es droht die Ent­las­sung. Damit wur­de 16 Mona­te nach Beginn einer angeb­li­chen Pan­de­mie eine gan­ze Berufs­grup­pe, aus­ge­rech­net die zur Behand­lung von Erkrank­ten wich­tig­ste, in Gei­sel­haft genom­men. Die mei­sten Medi­en unter­stüt­zen die fak­ti­sche Nötigung.

Wört­lich heißt es im Dekret 44/2021 über Arbeit­neh­mer, „die Gesund­heits­be­ru­fe aus­üben und für die Gesund­heits­ver­sor­gung von Inter­es­se sind“:

„Der Arbeit­ge­ber sus­pen­diert den Arbeit­neh­mer bis zur Erfül­lung der Impf­pflicht oder, im Fal­le einer feh­len­den Imp­fung, bis der natio­na­le Impf­plan abge­schlos­sen ist, spä­te­stens jedoch bis zum 31. Dezem­ber 2021, ohne Lohn, son­sti­ges Ent­gelt oder Ver­gü­tung, wenn es nicht mög­lich ist, ihn mit ande­ren als den der­zeit aus­ge­führ­ten Auf­ga­ben zu betrauen.“

Sagt jeder Drit­te oder Vier­te nein gegen die­se Ver­let­zung der Selbst­be­stim­mung und der kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit, bre­chen Zwangs­imp­fung und Dro­hung frei­lich ganz schnell in sich zusam­men. Das Gesund­heits­we­sen kann sich kei­ne sol­chen Ein­brü­che beim Per­so­nal lei­sten. Das zwingt jeden Poli­ti­ker in die Knie. Doch ein koor­di­nier­tes Vor­ge­hen erweist sich wegen der in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten for­cier­ten Indi­vi­dua­li­sie­rung und gegen das geball­te Coro­na-Kar­tell der Haupt­strom-Medi­en als schwierig.

Sie­ben katho­li­sche Bewe­gun­gen stär­ken jenen Ange­hö­ri­gen des medi­zi­ni­schen Per­so­nals an den Kran­ken­häu­sern des Lan­des den Rücken, die sich einer Zwangs­imp­fung ver­wei­gern, weil:

  • sie als Gesun­de kei­ne Not­wen­dig­keit für eine Imp­fung sehen;
  • schon gar nicht mit expe­ri­men­tel­len Impf­stof­fen, die weder in der EU noch in ande­ren Län­dern über eine regu­lä­re Zulas­sung verfügen;
  • das Coro­na­vi­rus kei­ne gene­rel­le Gefahr dar­stellt, viel­mehr die Virus­be­dro­hung für gesun­de Men­schen gleich null ist;
  • eine Ansteckungs­ge­fahr durch Asym­pto­ma­ti­sche, also Gesun­de, ent­ge­gen jeder bis­he­ri­gen Kennt­nis zwar behaup­tet wird, aber nicht bewie­sen ist;
  • es ethi­sche Beden­ken gibt, weil alle in der EU for­mal gar nicht zuge­las­se­nen, aber ver­impf­ten Prä­pa­ra­te unter Ver­wen­dung von Zellini­en abge­trie­be­ner Kin­der her­ge­stellt sind;
  • über­durch­schnitt­lich vie­le und star­ke Neben­wir­kun­gen nach der Imp­fung auf­tre­ten, die bis zum Tod füh­ren können;
  • und schließ­lich nichts über mit­tel- und lang­fri­sti­ge Aus­wir­kun­gen bekannt ist, da es sich um eine völ­lig neu­ar­ti­ge Genera­ti­on von Impf­stof­fen, soge­nann­te gene­ti­sche Impf­stof­fe, han­delt, die im eigent­li­chen Sinn gar kei­ne Impf­stof­fe, son­dern Gen-The­ra­pien sind.

Das Geset­zes­de­kret 44/2021 hat daher eine Viel­zahl hoch­pro­ble­ma­ti­scher Aspek­te. Sie betref­fen das posi­ti­ve Recht mit den für jede Rechts­ord­nung ele­men­ta­ren Fel­dern der Men­schen­rech­te, der Ver­fas­sungs­rech­te und des ordent­li­chen Rechts. Sie betref­fen aber auch das Naturrecht.

Laut dem Geset­zes­de­kret ist das in Ita­li­en täti­ge Gesund­heits­per­so­nal gezwun­gen, sich in sehr kur­zer Zeit mit Phar­ma-Prä­pa­ra­ten imp­fen zu las­sen und damit gegen den eige­nen Wil­len Teil eines Impf­ex­pe­ri­ments zu wer­den. Und das, obwohl nichts über die mit­tel- und lang­fri­sti­gen Aus­wir­kun­gen bekannt ist, wäh­rend sofort auf­tre­ten­de, teils schwe­re Neben­wir­kun­gen offen­kun­dig sind.

Wie kommt eine Regie­rung zu sol­chen Zwangs­maß­nah­men, obwohl in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten die Selbst­be­stim­mung des Ein­zel­nen bis zum Exzeß geför­dert wur­de? Wer einen mas­si­ven Lob­by­is­mus hin­ter dem Impf­ge­sche­hen ver­mu­tet, liegt auf alle Fäl­le rich­tig. Das Vor­ge­hen des mil­li­ar­den­schwe­ren Phar­ma­sek­tors wur­de in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten immer drei­ster. Von einem altru­isti­schen Ein­satz zum Wohl der All­ge­mein­heit kann weder bei den Kon­zer­nen noch bei der heu­ti­gen Genera­ti­on der Regie­ren­den eine Rede sein. Das ist nicht erst seit Coro­na so. War­um soll­te das, was wir seit Jahr­zehn­ten wis­sen, plötz­lich und aus­ge­rech­net beim größ­ten Phar­ma-Geschäft aller Zei­ten anders sein?

In Japan herrscht eine grund­sätz­li­che Impf­skep­sis. Staat und Regie­rung kön­nen zudem für Neben­wir­kun­gen haft­bar gemacht wer­den, was die sorg­lo­se Ein­füh­rung von immer neu­en Imp­fun­gen und Impf­zwän­gen und eine scham­lo­se Bewer­bung von Imp­fun­gen durch Staat und Regie­rung ent­schie­den in die Schran­ken weist. In der Tat sind in Japan nach drei­ein­halb Impf-Mona­ten mit dem heu­ti­gen Tag erst 2,6 Pro­zent der Men­schen ein­mal und davon 0,8 Pro­zent „voll­stän­dig“ gegen Coro­na geimpft. Von „voll­stän­dig geimpft“, wie Goog­le unter Beru­fung auf Our World in Data, oder „voll­stän­di­gem Impf­schutz“, wie noch voll­mun­di­ger die öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung schreibt, kann kei­ne Rede sein, da längst von einer „drit­ten“ Imp­fung und lau­fend fäl­li­gen „Auf­fri­schimp­fun­gen“ die Rede ist und Regie­run­gen längst wei­te­re Mil­lio­nen von Impf­do­sen ein­kau­fen. Es ist der­zeit geplant, daß eine Imp­fung nur neun Mona­te gel­ten soll. Die ohne­hin unbrauch­ba­re, aber schäd­li­che FFP2-Mas­ke sol­len auch Geimpf­te wei­ter­hin tra­gen müs­sen. Mit der Ein­füh­rung des Impf­pas­ses soll ein per­ma­nen­tes Impf­sy­stem eta­bliert wer­den, aus dem es kei­ne Rück­kehr zur Nor­ma­li­tät mehr geben wird. Wird die Ein­füh­rung gelin­gen, also von den Men­schen wider­spruchs­los hin­ge­nom­men, wer­den die Men­schen zu Impf­skla­ven degra­diert – offen­bar auf ewi­ge Zei­ten. Denn wenn trotz „voll­stän­di­gem Impf­schutz“ und auch Gene­se­ne mit Anti­kör­pern wei­ter­hin die Mas­ke tra­gen müs­sen, in Öster­reich bei Ver­an­stal­tun­gen sogar im Frei­en, muß jedem klar­wer­den, daß es nicht um die Gesund­heit der Bür­ger noch um die Bekämp­fung des im Ver­gleich dazu gera­de­zu „harm­lo­sen“ Coro­na­vi­rus geht.

„Gegen sei­nen Wil­len dür­fen an nie­mand und ohne Grund medi­zi­ni­sche Expe­ri­men­te durch­ge­führt wer­den. Kei­ne expe­ri­men­tel­len Phar­ma­ka dür­fen ver­ab­reicht wer­den, außer inner­halb eines klar defi­nier­ten und fest­ge­schrie­be­nen Rah­mens eines ethisch und recht­lich legi­ti­men Expe­ri­ments, an dem nur frei­wil­li­ge Pati­en­ten betei­ligt sind. Das gilt erst recht im Zusam­men­hang mit der mRNA-Gentherapie.“

Die Fra­ge der Ver­wen­dung abge­trie­be­ner Kin­der bei der Impf­stoff­ent­wick­lung und ‑her­stel­lung for­de­re das Gewis­sen eines jeden Men­schen her­aus, so die sie­ben katho­li­schen Bewegungen.

„Die Ver­wen­dung von mensch­li­chen föta­len Zel­len beim Expe­ri­men­tie­ren und Her­stel­len die­ser phar­ma­zeu­ti­schen Prä­pa­ra­te, die aus der Tötung von Unschul­di­gen durch Abtrei­bung gewon­nen wur­den, ergibt eine Art von Mit­wir­kung an die­sem Akt, die auch jene betrifft, die das Ergeb­nis anneh­men. All das kann nicht umhin, das mora­li­sche Gewis­sen eines jeden Men­schen anzu­spre­chen. Nie­mand kann gezwun­gen wer­den, in irgend­ei­ner Wei­se an einer Abtrei­bung mit­zu­wir­ken oder an der Tötung unge­bo­re­ner Kin­der mit­zu­ar­bei­ten. Die Wei­ge­rung, Medi­ka­men­te ein­zu­neh­men, die unter Ver­wen­dung mensch­li­cher föta­ler Zel­len her­ge­stellt wur­den, stellt daher ein unaus­weich­li­ches Gewis­sens­ge­bot dar.“

Ein gesetz­li­cher Zwang, sich mit einem sol­chen Prä­pa­rat imp­fen zu las­sen, „ist eine Unge­rech­tig­keit, die die Men­schen­wür­de ver­ge­wal­tigt“, selbst dann, wenn damit „nur“ Ver­wal­tungs­stra­fen oder Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men ver­bun­den sein soll­ten. Umso schwe­rer wiegt, wenn dar­an eine Degra­die­rung oder gar der Arbeits­platz­ver­lust gekop­pelt ist.

Dage­gen, so die Unter­zeich­ner, erhe­be das Gewis­sen Ein­spruch, denn jede Form von Gehor­sam kön­ne für Ent­schei­dun­gen nicht ein­ge­for­dert wer­den, die von der Ver­nunft als unge­recht und miß­bräuch­lich erkannt werden.

Die sie­ben katho­li­schen Orga­ni­sa­tio­nen spre­chen daher von der „Not­wen­dig­keit eines mora­li­schen Bünd­nis­ses“ zwi­schen dem Gesund­heits­per­so­nal und Juri­sten, Jour­na­li­sten und allen Men­schen guten Wil­lens. Zusam­men mit der Soli­da­ri­sie­rung rufen die Unter­zeich­ner auf, „Druck, Ein­schüch­te­rung und Dro­hun­gen“ entgegenzutreten .

  • Mir­co Ager­de – Köni­gin der Lie­be der Maria­ni­schen Bewegung
  • Gian­fran­co Amato – Juri­sten für das Leben
  • Anto­nio Bran­di – Pro Vita & Famiglia
  • Gior­gio Cel­si – Ora et labo­ra zur Ver­tei­di­gung des Lebens
  • Fran­ces­co Fon­ta­na – Ius­ti­tia in Veritate
  • Gio­van­ni For­mi­co­la – Opti­on Benedikt
  • Mas­si­mo Viglio­ne – Kon­fö­de­ra­ti­on der Triarii

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Sabes (Screen­shot)

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