US-Botschafterin besuchte Benedikt XVI.

Neues Foto

Benedikt XVI. mit US-Botschafterin Callista Gingrich und ihrem Mann Newt Gingrich.
Benedikt XVI. mit US-Botschafterin Callista Gingrich und ihrem Mann Newt Gingrich.

(Rom) Es gibt ein neu­es Foto von Bene­dikt XVI. Es zeigt ihn lächelnd und augen­schein­lich bei bes­se­rer Ver­fas­sung als das zuletzt ver­öf­fent­lich­te Bild.

Am 17. Juni waren Gerüch­te in Umlauf gekom­men, Bene­dikt XVI. habe einen Schlag­an­fall erlit­ten. Vati­kan­spre­cher Ales­san­dro Gisot­ti demen­tier­te am fol­gen­den Tag. Kur­ze Zeit spä­ter ver­öf­fent­lich­te die Vati­ka­ni­sche Stif­tung Joseph Ratz­in­ger Bene­dikt XVI. ein Foto von Bene­dikt XVI. offen­bar mit der Absicht, die jüng­sten Gerüch­te zu zerstreuen. 

Das Bild zeig­te das vor­ma­li­ge Kir­chen­ober­haupt mit einer baye­ri­schen Fami­lie, die ihn in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten besuch­te. Eine Zeit­an­ga­be, wann das Foto auf­ge­nom­men wur­de, fehl­te aller­dings. Bene­dikt XVI. wirk­te auf dem Bild müde und etwas abwesend. 

Ganz anders zeigt ihn das neue Bild, das zwei­fel­los aktu­ell ist. Bene­dikt XVI. lächelt und wirkt frisch und geistesgegenwärtig. 

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, den 1. Juli besuch­ten die US-Bot­schaf­te­rin beim Hei­li­gen Stuhl, Cal­li­sta Ging­rich, und Bot­schafts­spre­cher Newt Ging­rich Bene­dikt XVI. im Klo­ster Mater Eccle­siae. Die Bot­schaft der USA gab den Besuch auf Insta­gram bekannt und ver­öf­fent­lich­te dazu ein Foto mit Bene­dikt XVI. Dazu wur­de mitgeteilt:

„Bot­schaf­te­rin Cal­li­sta Ging­rich und Spre­cher Newt Ging­rich sind hoch­ge­ehrt, daß sie eine Pri­vat­au­di­enz mit Papst eme­ri­tus Bene­dikt XVI. in der Vati­kan­stadt hatten.“

Ein wei­te­res von der Bot­schaft ver­öf­fent­lich­tes Bild zeigt sie zusam­men mit Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein mit dem Peters­dom im Hintergrund.

Callista und Newt Gingrich mit Msgr. Georg Gänswein.
Cal­li­sta und Newt Ging­rich mit Msgr. Georg Gänswein

Cal­li­sta Ging­rich wur­de 2017 von US-Prä­si­dent Donald Trump zur 11. Bot­schaf­te­rin der USA beim Hei­li­gen Stuhl ernannt, seit 1984 unter Prä­si­dent Ronald Rea­gan diplo­ma­ti­sche Bezie­hun­gen zwi­schen bei­den Staa­ten auf­ge­nom­men wur­den. Die frü­he­re Par­la­ments­mit­ar­bei­te­rin ist Vor­sit­zen­de der cari­ta­ti­ven Ging­rich Foun­da­ti­on und seit 2007 Vor­sit­zen­de einer Film­pro­duk­ti­ons­fir­ma für histo­ri­sche und poli­ti­sche Doku­men­tar­fil­me, die sie zusam­men mit ihrem Mann Newt Ging­rich gründete.

Die Katho­li­kin ist seit vie­len Jah­ren Mit­glied des Kir­chen­chors am Natio­nal­hei­lig­tum der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis in Washing­ton. 2009 kon­ver­tier­te auch ihr Mann Newt Ging­rich zur katho­li­schen Kirche. 

Newt Ging­rich, ein pro­mo­vier­ter Histo­ri­ker, wur­de 1978, im Alter von 35 Jah­ren erst­mals für die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei in das Reprä­sen­tan­ten­haus gewählt. Von 1995 bis 1999 war er der erste repu­bli­ka­ni­sche Vor­sit­zen­de des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses seit 40 Jah­ren. Das Time Maga­zi­ne kür­te ihn für die­se Sen­sa­ti­on zum „Mann des Jah­res“. Der repu­bli­ka­ni­sche Mehr­heits­füh­rer schei­ter­te 2012 bei der Nomi­nie­rung zum Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten gegen Matt Rom­ney, der dann in der Wahl gegen Amts­in­ha­ber Barack Oba­ma unter­lag. 2016 unter­stütz­te Ging­rich im Prä­si­dent­schafts­wahl­kampf Donald Trump.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Insta­gram (Screen­shot)

2 Kommentare

  1. Ja, er wirkt frisch und gei­stes­ge­gen­wär­tig und ist es sicher auch.
    Nur der Kör­per ist halt doch anschei­nend sehr gebrech­lich, altersentsprechend.
    Er benutzt augen­schein­lich einen Roll­stuhl und das Schuh­werk sieht nicht so aus,
    als sei­en die Füße noch gesund.
    Hof­fent­lich ist es für ihn nicht doch manch­mal schlimm, gei­stig frisch zu sein und körperlich
    immer mehr sei­ne Gren­zen zu spüren.
    Viel Kraft!

  2. Gott wird dem Hei­li­gen Vater spä­te­stens zur erfüll­ten Zeit noch­mal mit aus­rei­chend Kraft ausstatten.
    Der Weg von Papst Bene­dikt ist noch nicht zu Ende.
    Mei­nes Erach­tens wird er der­je­ni­ge sein, der noch­mal sei­ne Stim­me erhe­ben wird und Russ­land dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens wei­hen wird. Lei­der wird sich dann die Welt bereits im Umbruch befin­den (gem. Fatima).
    Gott möge Ihn stär­ken und Ihm treue Katho­li­ken bei­sei­te stel­len, bis er sein Opfer wäh­rend sei­nes Weges aus Rom voll­enden kann.
    Möge Gott auch uns stär­ken, um den Weg zu gehen, der dem Wil­len des Vaters ent­spricht. Auf das mög­lichst vie­le See­len geret­tet werden!

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