Neues Kloster und Einkleidung altritueller Postulantinnen

Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu



Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu: Einkleidung von sechs Postulantinnen.
Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu: Einkleidung von sechs Postulantinnen.

(Rom) Die Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu, der weibliche Zweig des altrituellen Instituts Christus König und Hohepriester (ICRSS), konnten in Neapel ein aufgelassenes Kloster besiedeln und dort ein neues Noviziat eröffnen.

Das neue Kloster mit Noviziat in Neapel

In Neapel betreut das Institut seit 2017 die Kirche Santa Maria del Rosario für die Gläubigen des überlieferten Ritus. Derzeit wirken im dortigen Apostolat drei Kanoniker mit zwei Meßorten.

Mit dem neuen Kloster der Anbetungsschwestern konnte eine zweite Niederlassung in Neapel errichtet werden. Die Segnung des Klosters erfolgte durch den Gründer und Generaloberen des Instituts, Msgr. Gilles Wach, in dessen Anwesenheit, die Schwestern vom Kloster Besitz nahmen.

Es handelt sich um den dritten Konvent des weiblichen Zweiges.

Am vergangenen 29. Januar, am Fest des heiligen Franz von Sales, dem Patron des Instituts, konnte Msgr. François Bacqué, Titularerzbischof von Gradisca, in Florenz die Einkleidung von sechs Postulantinnen in den Orden der Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu vollziehen.

„Sie sind bereit, ihr Leben dem Dienst Gottes hinzugeben, vor allem in der Anbetung Seines göttlichen Herzens im Allerheiligsten Sakrament des Altares“.

Die Schwestern nehmen Besitz vom neuen Kloster
Die Schwestern nehmen Besitz vom neuen Kloster

Das Institut schrieb zur Einkleidung auf seiner Internetseite:

Der männliche Zweig des Instituts wurde 1990 gegründet. Die ersten Einkleidungen des noch jüngeren weiblichen Zweiges fanden 2004 statt. Seither erlebte der Orden der Anbetungsschwestern ein stetiges Wachstum:

„Die kleine Gemeinschaft der Schwestern wächst von Jahr zu Jahr und zählt heute fast vierzig Mitglieder. Diese verteilen sich auf drei Konvente: das Mutterhaus und Noviziat in Italien, das Haus des Eucharistischen Herzens in Noirmont in der Schweiz und das Kloster Maria Engelport in Deutschland.“

Zum Charisma der Ordens heißt es:

„Der benediktinische Aspekt ihres Charismas spiegelt sich in ihrem täglichen Leben in der zentralen Rolle der Liturgie der Kirche wider. Die heilige Messe und das heilige Offizium, gefeiert in der klassischen Römischen Form, prägen den Rhythmus eines jeden Tages. Bei dem hl. Thomas von Aquin finden die Schwestern Klarheit und Struktur des Denkens, was für ihre Ausbildung und ein immer tieferes Verständnis der Geheimnisse unseres katholischen Glaubens notwendig ist. Schließlich versuchen sie, durch ihre Hauptpatronin, die allerseligste Jungfrau Maria unter dem Titel ihrer Unbefleckten Empfängnis, ihr Leben und ihr ganzes Sein immer mehr in das königliche Herz ihres göttlichen Sohnes umformen zu lassen – entsprechend dem Motto der Schwestern: In Corde Regis (durch das Herz des Königs).

Der Tag der Schwestern ist um das Gebet zentriert – im Mittelpunkt stehen die heilige Messe, das heilige Offizium in der traditionellen lateinischen Form, eine Stunde inneren Gebetes und eine Stunde eucharistischer Anbetung am Abend.“

Einkleidung einer Postulantin in Florenz
Einkleidung einer Postulantin am 29. Januar in Florenz

Neben Liturgie, Anbetung und persönlichem Gebet steht die Unterstützung der Priester des Instituts in ihrem Apostolat. Über die Berufung zur Anbetungsschwestern heißt es:

Schwester werden

„Wenn Sie als junge Frau Interesse am Ordensleben der Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu im Institut Christus König haben oder sich zu einem Leben als Schwester berufen fühlen, sind Sie von den Schwestern herzlich eingeladen, etwas Zeit mit ihnen im Kloster Maria Engelport zu verbringen. Bei dieser Gelegenheit können Sie am Leben der Schwestern teilnehmen und ihnen gerne Fragen stellen. Nach einem solchen Aufenthalt, der für alle deutschsprachigen Interessentinnen empfohlen ist, würden wir Sie einladen, auch das Mutterhaus der Schwestern in der Toskana zu besuchen. Bei alledem sind Sie jedoch vollkommen frei. Der Besuch ist eine unverbindliche Einladung, so wie der Herr im Evangelium sagt: Kommt und seht!
Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Kloster auf.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: ICRSS (Screenshots)

Sie lesen gern Katholisches.info? Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!





3 Kommentare

  1. Die werden sicher bald unter kommissarische Verwaltung gestellt. Sie passen doch von ihrer Linie her überhaupt nicht zur ultraprogressistischen Bergoglio – Agenda.

  2. Don Quijote,
    Hoffentlich nicht. Das ist es, was mich hindert Ordensschwester zu werden.
    Mir bleibt nichts anderes übrig als zu heiraten und so der Kirche in einer Hauskirche dienlich zu sein, wennschon ich nicht in einen Orden kann.
    Schade…

Kommentare sind deaktiviert.