Die Alternative für Deutschland, die Christen und die Kirche

Christen in der AfD
Christen in der AfD

Von Wolfram Schrems*

In Deutschland führt eine Volksfront aus Parteien, Gewerkschaften, Einheitsmedien und professionellen „antifaschistischen“ Straßenschlägern Krieg gegen die Alternative für Deutschland. Im Bundestag müssen deren Abgeordneten unfaßbare Verbalinjurien und Hohngeschrei über sich ergehen lassen, ohne daß die Vorsitzenden eingreifen. Was diesem Krieg eine zusätzliche absurde Note verleiht, ist die Tatsache, daß Kirchenführer beider Volkskirchen (?) auf Seiten der Volksfront mitmarschieren.

Dabei wird vorgebracht, die AfD sei wegen ihrer „ausländerfeindlichen Haltung“ „unchristlich“ (oder so ähnlich). Das ist natürlich Heuchelei, weil vor allem die Volksfront-Partner der Kirchenführer, meist Kulturmarxisten aller Schattierungen, auf Christen und Christentum spucken. Und weil die deutschen Kirchenführer selbst – mit wenigen Ausnahmen – den Glauben verleugnen und daher auch beispielsweise ihr Brustkreuz abzulegen bereit sind, wenn es um mohammedanische Empfindlichkeiten geht. Und weil ein immer noch mehrheitlich christliches Volk in keiner Weise dazu verpflichtet ist, sich überfremden und islamisieren zu lassen.

Bekenntnisse – in Zeiten von Gleichgültigkeit und Feigheit

Im Juni brachte Joachim Hans Kuhs, einer der beiden paritätisch zwischen den Konfessionen aufgeteilten Vorsitzenden der Christen in der Alternative für Deutschland (ChrAfD) und zwar der protestantische, sechzehn Zeugnisse von katholischen, lutherischen und freikirchlichen Christen, die Parteimitglieder der AfD und in einigen Fällen auch Mitglieder des Deutschen Bundestages sind, in einem übersichtlich gestalteten Band heraus.

Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil ein solches „Bekenntnis“ heutzutage vieles kosten kann: Es ist mit einem Risiko für Arbeitsplatz, Karriere, Eigentum, Ansehen und, wenn man die zahlreichen Fälle physischer Bedrohung betrachtet, Gesundheit und Leben verbunden.

Eine schwierige Situation: Kirchenführer gegen Christen in der Politik

Heutzutage trifft jeder Anspruch auf eine christliche Prägung der Gesellschaft in den deutschsprachigen Ländern, so er überhaupt noch erhoben werden sollte, auf den erbitterten Widerstand der Bischöfe und ihrer Apparate. Dafür berufen sich diese – nicht zu Unrecht – auf das Dokument Dignitatis humanae (1965) des II. Vatikanischen Konzils, das irreführende Aussagen über Menschenwürde und Religionsfreiheit enthält. Dieses hat das Christentum als prägende Kraft in Politik, Gesellschaft und Kultur tatsächlich so gut wie unwirksam gemacht. (1)

Bekenntnisse von Christen in der AfD
Bekenntnisse von Christen in der AfD

Katholische Kirchenmänner und ihre Apparate posaunen seit Jahrzehnten herum, die Kirche würde sich in parteipolitische Fragen nicht mehr einmischen. Denn seit „dem Konzil“ würde sie die Katholiken nicht mehr „bevormunden“ (o. ä.). Diese könnten die Partei, für die sie stimmen bzw. in der sie mitarbeiten, frei und je nach Gewissen wählen.

In Wirklichkeit herrscht aber in der Katholischen Kirche und in den offiziellen protestantischen Strukturen des deutschen Sprachraums ein massiver Meinungsterror zugunsten der internationalen und nicht gewählten Machtagglomerationen UNO und EU, zugunsten der Massenimmigration und der Islamisierung und zugunsten aller „linken“ Themen. Wer dagegen auch nur Bieps sagt, wird von den „nicht bevormundenden“ Kirchenfunktionären gnadenlos niedergemacht. –

Worum geht es den Christen in der AfD konkret? Es sind naturgemäß die Themenfelder Christentum in der Öffentlichkeit, Staat und „Flüchtlinge“, Lebensschutz, Ehe und Familie:

„Flüchtlinge“ und Nächstenliebe – die Ordnung der Liebe und der Prioritäten

Im Vorwort weist Herausgeber Kuhs auf das Fundament christlicher Politik hin:

„Immer wieder hören wir, die AfD habe doch nur ein Thema: Die Flüchtlingskrise und in ihrer Ablehnung der Flüchtlinge zeige sie eine unchristliche Haltung. Dieser pauschalen und unreflektierten Verurteilung treten wir entschieden entgegen. Denn die AfD bekennt sich in allen ihren Programmen zu den christlichen Werten unserer abendländischen Kultur“ (S. 8).

Dazu passend stellt Beatrix von Storch, Mitglied des Deutschen Bundestages und lutherische Christin (die dem Vernehmen nach an der traditionellen lateinischen Messe teilnimmt), in ihrem Grußwort den ordo dilectionis, die Ordnung der Liebe nach der überlieferten Kirchenlehre, pointiert heraus:

„[Die] Ordnung der Nächstenliebe ist ebenso ernstgemeint wie das Gebot an sich, und eine Regierung darf nicht das eigene Volk opfern, um unter der Fahne der Nächstenliebe den Fremden zu dienen“ (S. 11).

Bekenntnis im öffentlichen Raum: Ermutigung für alle Menschen guten Willens…

Andreas Friedrich, Diplomingenieur und Angehöriger einer Freikirche, berichtet von den segensreichen Auswirkungen eines unzweideutigen Eintretens für Glauben und Leben auf der Straße, das auch Fernstehende ansprechen kann:

„In der AfD kann man sich als Christ beispielsweise bei Straßenkundgebungen und Veranstaltungen gegen Abtreibung oder gegen die Zerstörung der Familie einsetzen. Damit konnte ich gute Erfahrungen in meinem Kreisverband machen, indem ich feststellen durfte, dass auch unter Atheisten eine große Offenheit für die ‚Werte des christlichen Abendlandes‘ besteht“ (S. 17).

…und ein Gegenbeispiel zum Agieren der Kirchenführer

Dr. Christian Fuchs, Katholik, ehemaliges CDU-Mitglied, Ministerialbeamter a. D. und der katholische der beiden Vorsitzenden der ChrAfD äußert sich kritisch zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und dessen Mangel an Bekenntnisbereitschaft, der auch bei Nicht-Katholiken Kopfschütteln auslöste:

„Dass ich ein überzeugter Katholik bin, bedeutet nicht, dass ich alles, was die katholische Amtskirche tut, richtig finde. Das Ablegen des Kreuzes von Kardinal Marx in Jerusalem empfinde ich nicht als Beitrag zur Toleranz, sondern als religiöse und kulturelle Selbstaufgabe“ (S. 25).

Massenhafte Gewalt gegen Frauen durch „Flüchtlinge“ – für Kirche(n) und Politik kein Thema

Ohne Übertreibung wird man sagen können, daß in Deutschland ein asymmetrischer Krieg tobt. Die praktisch täglichen Gewaltdelikte gegen Mädchen und Frauen, die Belästigungen, Vergewaltigungen und Morde durch „Schutzsuchende“, sind ohne Frage Teil einer islamischen Eroberungsstrategie. Gleichzeitig schützt der Staat seine Bürger und besonders seine Bürgerinnen nicht mehr.

Jede Kritik an diesen Vorgängen wird als „Hetze“ und „Islamophobie“ denunziert, auch von Kirchenfunktionären, und fallweise kriminalisiert.

Martina Rose-Marie Kempf, Juristin, Umweltberaterin und Angehörige einer Freikirche, stellt das Offenkundige fest:

„Wenn die AfD vor den Folgen unkontrollierter Massenzuwanderung warnt, dann hat das nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit der berechtigten Sorge vor allem von Müttern um ihre Töchter in den Zeiten starker Zunahme von Gewaltdelikten gegen Frauen durch Einwanderer“ (S. 43).

Wenn man sich für die Sorge um deutsche Mädchen und Frauen vor Ausländergewalt schon fast rechtfertigen und von „Ausländerfeindlichkeit“ distanzieren muß, ist das freilich ein schlimmes Zeichen für den mentalen Zustand der Gesellschaft.

Grundsatzerklärung

Die Grundsatzerklärung der Christen in der AfD (S. 95) argumentiert mit dem „Böckenförde-Diktum“, gemäß dem der freiheitliche säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann. Eine Demokratie ohne sittliches Fundament kann leicht in die Barbarei führen. Die Autorität Gottes setzt der menschlichen Willkür Grenzen.

Die AfD und das Lebensrecht
Die AfD und das Lebensrecht

Abtreibung, Präimplantationsdiagnostik, Vorstöße zur Euthanasie und die politisch gewünschte Auflösung der Familie zugunsten staatlicher Kinderbetreuung und -indoktrination werden verurteilt.

Die Grundsatzerklärung spricht sich auch für konfessionellen Religionsunterricht in den Schulen aus. Sie beklagt die Christenverfolgung in so vielen Ländern, besonders in islamischen, und kritisiert die Islamisierung Deutschlands. Sie lehnt eine EU-Mitgliedschaft der Türkei ab. Schließlich spricht sie sich gegen die allgegenwärtige Verhöhnung des Christentums im Namen der „Kunst“ und für einen Schutz des christlichen Glaubensbekenntnisses und damit des religiösen Befindens der Mehrheitsbevölkerung aus.

Sinnbildlich ist, daß in dieser von katholischen und protestantischen Christen gleichermaßen verantworteten Publikation zwar an manchen Stellen Papst emeritus Benedikt XVI. zitiert wird, niemals aber Papst Franziskus. Auch in der AfD hat man offenbar bemerkt, daß aus Rom derzeit nichts Sinnvolles kommt.

Ein schwerwiegendes theologisches Problem existiert allerdings (wenn man einmal die drei naheliegenden Themenkomplexe Protestantismus, ökumenische Zusammenarbeit und II. Vaticanum gegen Christkönigslehre ausblendet):

Christen und Juden – ein Gegensatz

Der schon zitierte Dipl.-Ing. Andreas Friedrich spricht sich gegen „Israelkritik“ in der Form des „Antizionismus“, der der „Neue Antisemitismus“ sei, aus und sagt, daß der „Gott der Bibel, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott der Christen und der Juden“ die Völker danach richte, „wie sie zu Seinem Volk Israel stehen.“ Er strebt aktiv nach einer „positive[n] Einstellung zu Israel und den Juden im Bundesparteiprogramm“ (S. 17).

Hier liegt ein mehrfacher Irrtum vor.

Zunächst ist man mit der Verwendung des suggestiv aufgeladenen Ausdrucks „Antisemitismus“ schon der Strategie der jüdischen Selbstimmunisierung gegen jegliche Kritik auf den Leim gegangen. (2) Dieser Ausdruck ist niemals klar definiert worden und ist in seiner Anwendung maßlos überdehnt.

Sinnbildlich dafür war etwa der Kommentar einer Theologin, daß die Weihnachtskrippe der Christen eine „antisemitische“ Konnotation o. ä. habe. Denn „Ochs und Esel“ seien eine Anspielung auf den Propheten Jesaja, der an der betreffenden Stelle Israel kritisiert. (3)

Der Prophet ist also „antisemitisch“?

Möglicherweise wurde er deswegen auch von den jüdischen Autoritäten grausam zu Tode gebracht. Der Prophet sprach aber nicht im eigenen Namen, sondern – wie das Credo bekennt – der Heilige Geist sprach durch den Propheten.

Ist also Gott selbst „antisemitisch“? Immerhin kritisiert Gott das auserwählte Volk für seinen Glaubensabfall, Starrsinn und Eigendünkel immer wieder. (4)

Sodann kann der Gott der Christen nicht der Gott der Juden sein, die gemäß dem Talmud Jesus Christus, der in eigener Person Gott ist, verwerfen und seine heilige Mutter schmähen. (5)

Es gibt nur mehr einen Bund Gottes, den Neuen und Ewigen Bund im Blut Jesu Christi. Damit gibt es ein neues Bundesvolk. Zu diesem sind alle berufen, auch die Juden. Aber: „Diese haben sogar Jesus, den Herrn, und die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie mißfallen Gott und sind Feinde aller Menschen“ (1 Thess 2,15).

Schließlich ist der Staat Israel unter mehrfacher Rücksicht problematisch. (6)

Maßgeblich für die christliche Beziehung zum Judentum müssen also Gebet und Bemühung um Bekehrung und das Zeugnis der Wahrheit sein (vgl. 2 Kor 3,12ff).

Der jüdische Konvertit Roy Schoemann, dessen großartiges Buch über jüdische Konvertiten Honey From the Rock bereits auf dieser Seite vorgestellt wurde, hielt es für eine Art christlicher Judenfeindschaft, wenn die Christen sich weigern, Jesus Christus auch den Juden zu verkünden.

Hier gilt es also noch einiges zu überdenken. Nicht alles wird für das Programm einer säkularen Partei relevant sein, aber eine Parteigliederung, die sich ausdrücklich als christlich versteht, wird manche theologische Fragen noch genauer klären müssen. Das sollten übrigens auch die kirchlichen Amtsträger tun.

Resümee

Wie auch immer man die eine oder andere Frage im Detail sieht: In dieser Publikation sind Stimmen von Menschen versammelt, die etwas zu sagen haben. Deren Bekenntnis und deren einsatzbereite Tapferkeit verdienen angesichts unfaßbarer Haßexzesse im Bundestag (besonders beschämend auch durch CDU/CSU-Abgeordnete), auf der Straße und eben auch seitens vieler Kirchenführer Dank und Anerkennung.

Möge diese kleine, feine Publikation die vielen Lügen zerstieben lassen.

Besonders die Kirchenführer aller Konfessionen sollten sie sich zu Gemüte führen. Sie sollten auch das Motto beherzigen, das der Herausgeber an das Ende seines Vorworts gestellt hat:

Soli Deo Gloria

Joachim Kuhs (Hg.), Bekenntnisse von Christen in der Alternative für Deutschland, Oxalis-Verlag, Graz 2018 (Auslieferung über Arnshaugk-Verlag, Neustadt an der Orla) (Verschreibungen in den Zitaten stillschweigend korrigiert.)

Mittlerweile ist eine Zweitauflage unter dem Titel Warum Christen die AfD wählen? erschienen.

*Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro Lifer, Gründungsmitglied der in Wien tätigen Plattform Solidarität mit verfolgten Christen.

Dieser Beitrag ist die gründlich überarbeitete und der Leserschaft einer theologisch interessierten katholischen Netzseite angepaßte Version eines bei Dr. Andreas Unterberger erschienenen Textes, der im dortigen Forum eine lebendige Diskussion auslöste und zu etlichen Reaktionen führte.

Bilder: ChrAfd/Twitter/Facebook (Screenshots)

____________________

(1) In Österreich ist das schon ältere Mariazeller Manifest der Österreichischen Bischofskonferenz (1952) maßgeblich. Dessen Schlagwort lautete „Freie Kirche in einer freien Gesellschaft“.

(2) Leider hat dieser – möglicherweise als „Wiesel-Wort“ zu qualifizierender – Ausdruck auch in die Erklärung Nostra aetate des II. Vaticanums gefunden (NAe 4) und trägt dazu bei, den gesamten Gedankengang zu vernebeln.

(3) „Der Ochse kennt seinen Besitzer / und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis / mein Volk hat keine Einsicht“ (Jes 1,3). Die betreffende Theologin konnte nicht mehr eruiert werden, eine ganz ähnliche Auffassung äußert aber das Jüdische Museum Wien. Man beachte besonders den Ausdruck „innerjüdische Kritik“, der völlig falsch ist. Gott ist es, der durch den Propheten kritisiert.

(4) Der jüdisch-deutsche Dichter Franz Werfel hat in seinem gewaltigen Werk Höret die Stimme, das auf dieser Seite bereits vorgestellt wurde, den Unglauben in seinem Volk scharf kritisiert. Es ist ein ganz erstaunliches Werk, das leider wenig bekannt ist.

(5) Vgl. Peter Schäfer, Jesus im Talmud, Mohr Siebeck Tübingen 2007 (Orig. Jesus in the Talmud. Princeton University Press, Princeton 2007) .

6 Kommentare

  1. Man vergleiche das zu den Positionen, die bis auf die höchste Ebene in der SPD zu finden sind, und zu denen die Amtskirche schweigt:
    – Der 2017 als Kanzlerkandidat der SPD nominierte Martin Schulz hatte zuvor als EU-Parlamentspräsident eine Entfernung christlicher Symbole aus der Öffentlichkeit gefordert. Das christliche Kreuz stehe laut Schulz für Einstellungen, die im Sinne der Anti-Diskriminierungsideologie „bekämpft“ werden müssten.
    – Der damalige deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD) erklärte im September 2017 das Eintreten für ein „klares Familienbild aus Vater, Mutter und Kindern“, wie es auch das Christentum vertritt, für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
    – Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, bezeichnete christliche Lebensschutz-Aktivisten im März 2018 als „widerliche ‚Lebenschützer*innen‘“.
    – Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt und SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth verglich im März 2018 „evangelikale Fundamentalisten“ mit islamistischen Hasspredigern und erklärte, dass diese nicht zu Deutschland gehörten. Auf Nachfrage erklärte er, dass er sich auf Christen mit „wörtlichem Bibelverständnis“ bezogen habe.
    – Die SPD-Bundestagsabgeordnete Elfi Scho-Antwerpes beteiligte sich 2017 einer Meldung zufolge an der Störung einer Aktion christlicher Lebensschützer durch militante Linksextremisten.

  2. „angesichts unfaßbarer Haßexzesse im Bundestag“

    Ja, es ist unfassbar, wie man mit der AfD im Bundestag umgeht.

    Vor einigen Tagen hatte ich den Gedanken: ‚eigentlich ist die AfD heute die einzige ‚linke‘ Partei‘ im Bundestag‘. Denn sie ist zur Protestpartei geworden. Was sich früher Linke und Grüne auf die Fahne schrieben: nämlich gegen das Establishment zu protestieren, ist heute Aufgabe der AfD. Denn der Rechtsbegriff hat sich verschoben. Das Linke von früher ist das Rechte von heute. Alle Parteien sind linkstotalitär und damit im Sinne des neuen Rechts ‚rechtsfaschistisch‘.

    Wer verstehen will, warum kein Politiker heute mehr nach seinem Gewissen abstimmt, der schaue sich im Internet (Youtube) die Videos von ‚Holger Strohm‘ an. Früher war er Linker. Er war Mitbegründer der Gründen. Heute sei diese Partei vollkommen versaut und korrupt. „Ich schäme mich für sie.“

    Strohm führt alle Linien zum Verstehen der gegenwärtigen Gesellschaftspolitik zusammen:

    – Die rechsten Familien sind Zionisten.
    – Sie besitzen 100 Billionen Dollar und sind die Eigentümer der Federal Reserve Bank.
    – Sie sind allesamt Satanisten.
    – Deutschland ist eine Militätdiktatur.
    – Alle Politiker sind gekauft und agieren nur als Marionetten.
    – Wer nicht die Befehle der Lobbyisten und der Bilderberger erfüllt, wird abgesetzt; er verliert sein Mandat und seine Reputation wird zerstört.
    – Hartnäckige Systemkritiker werden ermordet. Sie verunfallen … Man droht ihre Familien
    umzubringen.
    – Die USA bringen überall Krieg hin und streben die NWO an.
    – Nicht der amerikanische Präsident hat die Macht, sondern die Geheimdienste, die die eigentliche
    Mafia sind.
    – Trump ist eine Betriebsunfall, der eigentlich weder den Demokraten noch den Republikanern zugeordnet werdn kann. Er muss ständig um sein Leben fürchten.

    (Ich denke, wenn man sich Seehofer anschaut, kann man sagen, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem psychischen Wrack geworden ist. Ich nehme an, er wurde erpresst oder sogar gefoltert. Merkel steht möglicherweise unter Drogen.)

    Ob die AfD Teil des Spiels ist oder wirkliche Oppositionspartei, ist noch nicht ganz klar. Sicher ist, dass sich in ihr unzufriedene und verantwortungsbewusste Bürger finden, die nicht wollen, dass das deutsche Volk ausgelöscht wird (Die NWO -ler sprechen sogar bewusst von ‚Ausrottung‘).

    Fakt ist, dass über Wahlen in Deutschland nicht entschieden wird.

    Wir sind eine Militärdiktatur und eine Wirtchafts-GmbH der Siegermächte.

    • Bei dieser Merkel bleibt so unglaublich vieles im Trüben: In ihrer Biographie prangen viele schwarze Flecken, die sie auch mit Verbissenheit schwarz zu halten trachtet. Höchstwahrscheinlich hat sie zu Sowjet-Zeiten in Moskau studiert – das war nur den ganz Linientreuen vorbehalten. Was hat sie studiert? Physik? Ihre Doktor-Arbeit ist ja leider, leider komplett unauffindbar… Meine Einschätzung: Für ein Physik-Studium, einschließlich Promotion, dürfte sie zu dumm sein. Auch diesen Drehhofer erachte ich übrigens nicht als die hellste Birne am Kronleuchter.
      Ich vermute, daß das Desaster der Union schon viel früher begonnen hat, der Geier weiß, warum: Kanzler Kohl hievte Mitte der 80-er Jahre mit Rita Süßmuth ausgerechnet eine ausgewiesene Linke und Kinder-Abtreiberin ins Amt der Familienministerin. Schon das haben viele Wertkonservative niemals mitgetragen oder gar jemals verziehen. Später dann, in den 90-ern, machte in der Union eine kleine Gruppe, damals noch junger Linker mit Namen „junge Wilde“ von sich reden; heute sind sie alle in hohen Ämtern angelangt: Armin Laschet, Peter Altmaier, jener George-Clooney-Verschnitt Norbert Röttgen und andere. Der letzte mußte kurzzeitig mal abtauchen, nachdem er in die Kamera hinein geplappert hatte, man müßte ja „bedauerlicherweise“ immer noch das dumme Stimmvieh befragen. Solche Leute waren und sind Merkels Basis.
      Gesichert ist: Angela Merkel ist gebürtige Hamburgerin und geborene Kasner (eingedeutscht aus: Kazmierczak). Noch in ihrer Kindheit wanderte ihre Mischpoke freiwillig in die „DDR“ aus, wo ihr Vater alsbald als der „rote Kasner“ berüchtigt wurde. Gesichert ist ebenfalls, daß die Kasner-Sippschaft, nebst wenigen anderen, wie den Gaucks – Richtig: Ist wie beim Fett; auch das schwimmt bekanntlich immer oben! – über lebenslange Visa für West-Reisen verfügte. Arbeiter oder Bauer im „Arbeiter- und Bauern-Staat“ konnten von derlei seltenen Privilegien allenfalls träumen. Mitte, Ende der 70-er Jahre hatte sie vor dem Haus des damals bereits schwerkranken „DDR“-Bürgerrechtlers Robert Havemann Schmiere geschoben, damit sich ja keine West-Journalisten – von denen viele damals diese ehrenhafte Berufsbezeichnung ja noch zurecht zurecht trugen – heimlich dem Anwesen näherten… Davon existieren Photos, die aber der WDR bis dato unter Verschluß hält und über die auch niemals berichtet wird. Cui bono? Gaucks und Kasner-Merkel also Teil der „DDR“-Opposition? Da kenne ich wahrlich bessere Brüller…
      Merkels Bilanz aus gut 13 Jahren Kanzlerschaft: Sie hat beide Unions-Parteien ruiniert; mühelos ablesen läßt sich das an den jeweils eingefahrenen Wahl-Prozenten, sowie den Abwanderungen in die Nichtwählerschaft, besonders bei den Bundestagswahlen. A.D. 2005: Die zweite doitsche Nachkriegs-Groko, gebildet aus den beiden großen Wahlverlierern SPD uns Union. Daß die Roten abgeben würden, war ja vorhersehbar – aber die Union, die ja bis dahin die Oppostionssitze wärmen mußte? Klarer Fall: Der erste echte Merkel-Malus. Dann, A.D. 2009: Union und SPD geben erneut ab – der zweite Merkel-Malus. Viele vormalige, gefrustete Unionswähler wandern jetzt aber zur FDP: Die sahnt knapp 15% ab (!!!), aber anstatt damit zu wuchern, kommt‘s anders: Merkel knöpft sich diese Lausbuben in einer Koalition vor – will sagen: Sie gönnt sich diese Nichtsnutze mal eben zum Gabel-Frühstück, rülpst kurz und herzhaft und gewährt denen lediglich die „Hoteliers-Steuer“. Westerwelle prägt daraufhin den Terminus der „Teflon-Schlampe“, weil seine FDP vier Jahre lang nix mehr weiter zuwege bringt. A.D. 2013: Ein neuerlicher Merkel-Malus, und die FDP-Bengels fliegen hochkant und hochverdient aus dem Bundestag. Die dritte Groko unter Merkel. Und: Erstmals trat damals bereits die AfD an, die jedoch noch an der 5%-Hürde scheiterte. A.D. 2017: Union und SPD sacken weiter ab, begeben sich aber nach einem mehr als halbjährigem Gewürge erneut ins koalitionäre Lotterbett. Nur: Eine vierte Groko ist das jetzo keine mehr, denn sie hat nur noch neun (!!!) Stimmen Mehrheit – vor allem dank erstmaligem Einzug der AfD.
      Was mich bis dato perplex macht: Die Union verharrt seit A.D. 2000 quasi in Duldungsstarre und hat Merkel & Co. einfach so machen lassen. Was hat diese Dummköpfe eigentlich geritten? Daß diese Merkel niemals dorthin hätte gelangen, noch weniger so lange dort hätte verweilen dürfen, wo sie bis dato ist, hätten doch irgendwann die Dümmsten kapieren müssen, oder? Sprichwörtlich: Wenn man merkt, daß der Gaul, den man reitet, mausetot ist, sollte man absteigen und gehen, bevor es übel zu riechen beginnt. Ganz im Gegenteil: Im Laufe der Jahre hat sich Merkel diese Gurkentruppe gefügig gemacht und entgratet. Der Rest wartet jetzt auf den Abdecker – hoffentlich kommt der bald.
      Letzter Punkt: Merkels Mutter Herlind ist Jüdin. Bei den Juden wird die Religion immer über die Mutter-Linie an die Kinder weitergegeben. Welche Religion hat also Merkel? Könnte es sein, daß Merkel dieses Deutschland, kurz, den kompletten Okzident ingrimmig haßt? Weiter: Könnte es sein, daß Merkel deswegen A.D. 2015 das Land vorsätzlich vebissen ruiniert hat und auch weiterhin zu ruinieren trachtet? Ich hoffe, daß die komplette Wahrheit über Merkel einmal ans Tageslicht drängen möge. Das Wissen darüber schulden wir uns allen.

      In Cristo per Mariam +

      Carlosmiguel

  3. Sicher gibt es eine große Krise in der Politik und besonders bei den „etablierten“ Parteien, aber es ist bedauerlich, dass Christen sich Hoffnungen auf AfD, Trump, usw machen.

  4. Ich vermag nicht abzuschätzen, wer von den „Christen in der AfD“ wenigstens über theologisches Grundwissen verfügt. Feinde hat die AfD freilich zur Genüge: Linke Antifanten, sowohl in der Gosse, wie auch in Parlamenten, in Lügenpresse und im Staatsfunk, aber auch in Gestalt von V-Leuten, die versuchen dürften, die junge Partei von innen her zu zersetzen.
    Demagogische Kampfbegriffe aus der linken Mottenkiste, wie „Antisemitismus“, ziehen immer – noch – auch und erst recht dann und deswegen, weil und wenn damit jegliche nüchterne Debatte von vorne herein abgewürgt werden soll. Man sollte deswegen die „Christen in der AfD“, nota bene die Katholiken, ein wenig munitionieren. Ein ungemein wichtiger Grundsatz ist dabei die Differenzierung bei Argumentationslinien: Diskutiere ich nun „ad causam“ oder „ad personam“.
    Debattiere ich zur Person, bin ich gehalten, mich strikt an die gesicherten Fakten zu halten, sprich: Lediglich diejenigen als Fakten gesicherten Punkte zur Person zu thematisieren. Anwürfe an die Person selbst, sowie Verwünschungen, verbieten sich: Niemand erhebe sich über den anderen, niemand nehme gar Gottesurteile vorweg, will er sich nicht den Pharisäern gleichtun. Und: Spekulationen darüber, ob und wie Unser Himmlischer Vater über den oder den Delinquenten wohl richten könnte, bringen keinen von uns im Ringen um das eigene Seelenheil auch nur einen Schritt weiter – ganz im Gegenteil. Ich weiß: Auch ich bin von derlei schlechten Neigungen nicht frei; sie gründen im Makel der Erbsünde, den wir alle in uns tragen. Wer also am Ende gut oder schlecht, besser oder schlechter sei, entscheidet dereinst ausschließlich und garantiert Unser Herrgott, vor dem wir ausnahmslos alle erscheinen müssen – sich vor dem Jüngsten Gericht zu verstecken zu trachten bleibt zwecklos.
    „Ad causam“, also zur Sache, biblisch formuliert „zu den Früchten, den faulen wie den guten“, die jemand getragen hat, zu debattieren, ist hingegen in jeder Hinsicht statthaft – und geboten. Diese ausführlichen Erläuterungen sind ungemein wichtig; in dieser Orwell‘schen Welt da draußen existiert kaum noch die Bereitschaft, Wahrheit und Klarheit im Denken, Handeln, sowie im Diskurs zu pflegen. Als traditionstreuer, römischer Katholik kann ich unmöglich ein „Antisemit“ oder gar Judenhasser sein, ohne nicht automatisch meinen Glauben ad absurdum zu führen und zu verlieren.
    „Antisemitismus“: Es existieren definitionsgemäß drei abrahamitische, i.e. mosaische, i.e. semitische Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Erklärte ich mich also zum „Antisemiten“, so erklärte ich meinen Selbsthaß. Nach allen Gesetzen der Logik und der Pathologie wäre das geisteskrank und absurd.
    Judenhaß: Sankt Thomas von Aquin lieferte in seiner „Summa Teológica“ DIE mustergültige Definition Jesu Christi: Er ist eine Person mit zwei Naturen; Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Der wahre Mensch in Jesus Christus entstammte aber dem jüdischen Volk: Sein Mutter, die Heilige Madonna, sowie Sein Nährvater, der Heilige Joseph, waren Juden. Die zwölf Apostel, die Er sich später erwählt hatte, waren ausnahmslos Juden, und auch der Völkerapostel, der Heilige Paulus, sowie viele, viele andere, waren Juden. Frage: Wie könnte ich angesichts dessen denn nun Judenhasser sein??? Niemals!
    Selbstverständlich gehört zu diesen Fakten und zu diesem Bekenntnis auch die unumstößliche Feststellung, daß Jesus Christus von seinem eigenen Volk gekreuzigt worden war! Sein Blut gegeben hat Er freilich zur Erlösung der gesamten Menschheit! Darin liegt DAS Geschenk an buchstäblich jeden einzelnen Menschen – ein Geschenk, das jeder annehmen darf, indem er die Kreuzesnachfolge auf sich nimmt, oder aber, so verrückt es auch scheinen mag, zurückweisen kann. Auch Juden und sogar die Antifanten sind in in all dies ausdrücklich mit eingeschlossen. Der Mensch ist frei erschaffen; er hat den freien Willen, sich zu entscheiden.
    Nein, die Debatte muß eben „ad causam“ geführt werden; es ist eine theologische Debatte: Christus-Kreuz versus Davidstern. Sie muß geführt werden, weil darin der biblische Auftrag liegt, und jeder einzelne von uns seinem Bischof beim Empfang des Firm-Sakraments in die Hand versprochen hat, fortan Streiter für Jesus Christus zu sein, „mag es gelegen sein oder nicht“. Darauf gründen unser aller Impetus, Auftrag und Heilsversprechen.
    Womöglich sitzen in der AfD also wirklich vertrauenswürdige Menschen, die Gutes zu bewirken vermögen. Auf uns warten schwere Zeiten. Gebe uns Unser Himmlischer Vater die Kraft zu bestehen und die Heilige Familie lege bitte Fürsprache beim Ihm für uns ein.

    In Cristo per Mariam. +

    Carlosmiguel

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