Berichte über Ablehnung der Interkommunion durch Rom „sind falsch“

Interkommunion: Die Glaubenskongregation wollte Klarheit schaffen. Durch die Intervention von Kardinal Marx bei Papst Franziskus und dessen Intervention bei der Glaubenskongregation herrscht größere Unklarheit als zuvor.
Interkommunion: Die Glaubenskongregation wollte Klarheit schaffen. Durch die Intervention von Kardinal Marx bei Papst Franziskus und dessen Intervention bei der Glaubenskongregation herrscht größere Unklarheit als zuvor.

„Den Vor­sit­zen­den der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz hat der Wunsch des Hei­li­gen Vaters erreicht, wonach die­ser vor­schlägt, in der Sache ein Gespräch in Rom zu füh­ren. Die­sen Wunsch des Hei­li­gen Vaters begrüßt Kar­di­nal Marx aus­drück­lich.
Mel­dun­gen, wonach die Hand­rei­chung im Vati­kan durch den Hei­li­gen Vater oder Dikaste­ri­en abge­lehnt wor­den sei, sind falsch.“

Erklä­rung der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz vom 19. April 2018 zu glaub­wür­di­gen Berich­ten, die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on habe die Absicht einer DBK-Mehr­heit unter Füh­rung von Kar­di­nal Rein­hard Marx, pro­te­stan­ti­sche Ehe­part­ner zur Hei­li­gen Kom­mu­ni­on zuzu­las­sen, abge­lehnt. Die Erklä­rung bestä­tigt Berich­te, daß Papst Fran­zis­kus – offen­bar auf Inter­ven­ti­on von Kar­di­nal Marx – die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on dar­an hin­der­te, ihre Ableh­nung öffent­lich bekannt­zu­ma­chen. Kar­di­nal Marx ver­hin­der­te damit sei­ne öffent­lich Des­avou­ie­rung, aller­dings um den Preis einer noch grö­ße­ren Ver­wir­rung der Gläu­bi­gen.

Bild: DBK (Screen­shot)




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