Wo sind die Leichen der etwa 150.000 von Friedrich Stapf getöteten Kinder? — Begegnung mit dem Betreiber von Deutschlands größter Abtreibungsklinik

Abtreibungsarzt verfolgt Lebensschützer: Friedrich Stapf ist der Betreiber von Deutschlands größter Abtreibungsklinik
Abtreibungsarzt verfolgt Lebensschützer: Friedrich Stapf ist der Betreiber von Deutschlands größter Abtreibungsklinik

Wiesbaden, Südfriedhof.

Hier liegt im Bereich U12 der Ster­nen­gar­ten. Das ist ein eige­nes Grab­feld für Kin­der, die vor der Geburt gestor­ben sind. Der Rasen neben den Kin­der­grä­bern ist mit myste­riö­sen Holz­ster­nen deko­riert. Auf jedem befin­det sich ein Metall­schild mit einem Datum, aber weder ein Name noch ein Hin­weis, wer dort beer­digt ist. Ins­ge­samt sind es sechs­und­zwan­zig Ster­ne. Neben einem lie­gen Blu­men. Er trägt das Datum vom 12. Juli 2017.

München-Freiham.

Hier betreibt Fried­rich Andre­as Stapf Deutsch­lands größ­te Abtrei­bungs­kli­nik. Hier wer­den jedes Jahr rund 5.000 Kin­der im Bauch ihrer Mut­ter getö­tet. Fried­rich Andre­as Stapf ver­brach­te sei­ne Kind­heit in Wies­ba­den. Hier wur­de er 1952 ein­ge­schult. An der Dil­they-Schu­le leg­te er 1965 sein Abitur ab. In Wies­ba­den eröff­ne­te er 1980 sei­ne erste Abtrei­bungs­kli­nik, die er zwei Jah­re spä­ter auf­ge­ben muß­te. Die Bank hat­te ihm die Kre­di­te gekün­digt, nach­dem er mit Dro­gen erwischt wur­de und in Unter­su­chungs­haft saß.

Er öff­ne­te gleich wie­der die näch­ste Abtrei­bungs­kli­nik. 1998 schrieb Der Spie­gel:

„Min­de­stens 70 000 Abtrei­bun­gen hat er in sei­nem Leben selbst vor­ge­nom­men, seit 20 Jah­ren täg­lich bis zu 20.“

Inzwi­schen ist Stapf 71 Jah­re alt und die Zahl der von ihm getö­te­ten Kin­der dürf­te auf 150.000 gestie­gen sein. Ein­sicht zeigt er kei­ne.

Kin­der, die in sei­ner Abtrei­bungs­kli­nik im Bauch ihrer Mut­ter getö­tet wer­den, schickt Fried­rich Andre­as Stapf zur histo­lo­gi­schen Unter­su­chung nach Wies­ba­den in das patho­lo­gi­sche Labor von Pro­fes­sor Dr. Annet­te Fis­se­ler-Eck­hoff. Mit ihr steht Fried­rich Andre­as Stapf schon seit Jahr­zehn­ten in Geschäfts­ver­bin­dung.

Zwei- bis drei­mal im Jahr holt Ulri­ke Woogk-Falk einen wei­ßen Kin­der­sarg in der Patho­lo­gie von Pro­fes­sor Dr. Fis­se­ler-Eck­hoff ab. Was ihr die Sek­ti­ons­ge­hil­fin in den Sarg gepackt hat, sieht Ulri­ke Woogk-Falk nicht. Sie bringt den ver­schlos­se­nen Schrein zum Wies­ba­de­ner Süd­fried­hof. Mit einem Lei­ter­wa­gen wird der Kin­der­sarg zum Grab gefah­ren und anonym bei­gesetzt. Die Grab­re­de hält eine Kli­nik­seel­sor­ge­rin aus Wies­ba­den. Nur noch der Holz­stern erin­nert an den Tag der Beer­di­gung.

Seit dem Jahr 2001 küm­mert sich Ulri­ke Woogk-Falk um die Bestat­tung von Kin­dern, die ihre eige­ne Geburt nicht erle­ben durf­ten. Im Jahr 2012 wur­de aus der Initia­ti­ve der Ver­ein „Ster­nen­gar­ten Wies­ba­den e. V.“

Nach eige­nen Wor­ten war Ulri­ke Woogk-Falk schockiert, als sie durch Zufall erfuhr, was ihr Frau Pro­fes­sor Dr. Fis­se­ler-Eck­hoff jah­re­lang ver­schwie­gen hat­te: in den Sär­gen befan­den sich nicht nur Kin­der, die in Wies­ba­de­ner Kli­ni­ken vor der Geburt ver­stor­ben waren, son­dern auch die Kin­der, die in Deutsch­lands größ­ter Abtrei­bungs­kli­nik in Mün­chen getö­tet wur­den.

Vor zwei bis drei Jah­ren mel­de­te sich bei Ulri­ke Woogk-Falk über­ra­schend eine Frau aus Bay­ern und woll­te wis­sen, wo ihr Kind beer­digt ist. Sie hat­te es von Fried­rich Andre­as Stapf unter ihrem Her­zen töten las­sen, weil ihre Eltern es so woll­ten. Seit­dem wen­den sich immer häu­fi­ger Frau­en aus Bay­ern auf der Suche nach dem Grab ihres Kin­des an Ulri­ke Woogk-Falk. Das pas­siert zwar nur ver­ein­zelt, aber eben immer öfter. Die­ses Jahr waren es schon etli­che Müt­ter. Im Ster­nen­gar­ten liegt neben einem Holz­stern aus dem Jahr 2011 eine fri­sche Nel­ke und ein erlo­sche­nes Grab­licht. Auch das wur­de von einer Frau aus Bay­ern dort hin­ge­legt. Sie kommt nicht dar­über hin­weg, dass sie ihr Kind vor vie­len Jah­ren von Fried­rich Andre­as Stapf unter ihrem Her­zen hat­te töten las­sen. Die­ses Jahr wäre ihr Kind zur Schu­le gekom­men.

70.000 Abtreibungen bis 1998 — Wie viele bis 2017?

In der größ­ten Abtrei­bungs­kli­nik Deutsch­lands wird aus­schließ­lich getö­tet. Tag­ein tag­aus von früh bis spät, wie am Fließ­band: Kin­der­ab­trei­bung im Akkord mit einer Tötungs­ka­pa­zi­tät von rund 5.000 Babys im Jahr. Fried­rich Andre­as Stapf, der Inha­ber der Abtrei­bungs­kli­nik, hat bis heu­te weit über ein­hun­dert­tau­send Kin­der vor der Geburt umge­bracht.

Am Wies­ba­de­ner Süd­fried­hof kann nur der klein­ste Teil von ihnen lie­gen. Seit Jah­res­be­ginn 2006 müs­sen in Bay­ern abge­trie­be­ne Kin­der von der Abtrei­bungs­kli­nik auf einem Grä­ber­feld zur Ruhe gebet­tet wer­den. Die Zu-Ruhe-Bet­tungs­pflicht war das mini­mal­ste Ent­ge­gen­kom­men, zu dem der poli­ti­sche „Abtrei­bungs­kon­sens“ im deut­schen Sprach­raum bereit ist, da es an der Mög­lich­keit zur Tötung der unge­bo­re­nen Kin­der nichts ändert. Wo enden die übri­gen getö­te­ten Kin­der? Allein seit Inkraft­tre­ten des baye­ri­schen Geset­zes 2006 könn­ten in Stapfs Kli­nik bis zu 60.000 unge­bo­re­ne Kin­der getö­tet wor­den sein.

Um zu erfah­ren, was mit den getö­te­ten Kin­der gesche­hen ist, wur­de im ver­gan­ge­nen Mai Anfra­ge an das zustän­di­ge Gesund­heits­re­fe­rat der Stadt Mün­chen gerich­tet. Mün­chen wird seit 2014 von einer Koali­ti­on aus SPD und CSU regiert. 2015 kam es zu einem Wech­sel an der Spit­ze des Gesund­heits­re­fe­rats. Neu­er Refe­rent soll­te der ÖDP-Ver­tre­ter Mar­kus Hol­le­mann wer­den, der vond er CSU vor­ge­schla­gen wur­de. Wegen sei­ner Mit­glied­schaft in der Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on ALFA began­nen die links­li­be­ra­len Medi­en eine Hetz­jagd gegen Hol­le­mann, der fal­len­ge­las­sen wur­de. Der poli­ti­sche „Abtrei­bungs­kon­sens“ dul­det kei­ne ande­re Mei­nung.

Seit­her ist die par­tei­lo­se Ste­pha­nie Jacobs für den Bereich Gesund­heit, und damit auch die Fried­hö­fe, zustän­dig. Ein Spre­cher des Refe­rats ant­wor­te­te im Juni mit einem aus­führ­li­chen Ant­wort­schrei­ben auf die Anfra­ge, ohne auf die eigent­li­che Fra­ge zu ant­wor­ten. Was ist also aus den Tau­sen­den Abtrei­bungs­op­fern gewor­den?

Unruhe im Gesundheitsreferat der Stadt München?

Die Anfra­ge scheint im Gesund­heits­re­fe­rat eini­ge Unru­he aus­ge­löst zu haben. Nur drei Tage nach der Ant­wort, die kei­ne war, gab die Amts­ärz­tin Dr. Sabi­ne Gleich eine inter­ne Anwei­sung her­aus, daß die vom Gesetz vor­ge­schrie­be­ne Zur-Ruhe-Bet­tungs­pflicht nur für Kin­der gel­te, die vor ihrem Tod ein selb­stän­di­ges Lebens­zei­chen von sich gege­ben hät­ten. Damit stellt sich die Fra­ge, was als „selb­stän­di­ges Lebens­zei­chen“ gilt, wer das in einer Abtrei­bungs­kli­nik, die auf Tötung spe­zia­li­siert ist, prü­fen soll und wer die Abtrei­bungs­kli­nik über­prüft? Davon abge­se­hen ist im Staats­ge­setz von einer sol­chen Ein­schrän­kung aber kei­ne Rede. Lebens­schüt­zer ver­mu­ten daher, daß Stapfs Kin­der­lei­chen geset­zes­wid­rig ent­sorgt wor­den und die zustän­di­gen Behör­den davon gewußt haben könn­ten, ohne dage­gen ein­ge­schrit­ten zu sein. Die Anfra­ge der Lebens­schüt­zer könn­te dem­nach jemand auf­ge­schreckt und nach Aus­we­gen suchen haben las­sen, die Ange­le­gen­heit nach­träg­lich, durch eine eigen­wil­li­ge Aus­le­gung „geset­zes­kon­form“ zu machen.

Was ist mit Stapfs Abtreibungsopfern passiert?

Die Fra­ge bleibt damit vor­erst unbe­ant­wor­tet, wo sich das Mas­sen­grab der mut­maß­lich bis zu 150.000 in Deutsch­lands größ­ter Abtrei­bungs­kli­nik getö­te­ten Kin­der befin­det? Wo sind ihre sterb­li­chen Über­re­ste ver­blie­ben? Wo ent­sorg­te Stapf die vor dem 1. Janu­ar 2006 getö­te­ten Kin­der? Wo ent­sorg­te Stapf die vor dem 12. Juni 2006 getö­te­ten Kin­der? Und wo ent­sorgt Stapf die seit dem 12. Juni 2017, seit der inter­nen Mit­tei­lung der Amts­ärz­tin Sabi­ne Gleich, getö­te­ten Kin­der?

Das Gebäu­de von Deutsch­lands größ­ter Abtrei­bungs­kli­nik gehört Hans Ham­mer, Schatz­mei­ster des CSU-Bezirks­ver­ban­des Mün­chen. Das „Ärz­te­haus“ nennt sich „medi­ca­re Gesund­heits­zen­trum Frei­ham“. Im Erd­ge­schoß wer­den Kin­der, die leben dür­fen, in einer Kin­der­krip­pe umsorgt und im zwei­ten Stock die Kin­der, die nicht leben dür­fen, im Bauch ihrer Mut­ter getö­tet. Das Foy­er nutzt die CSU für Fest­lich­kei­ten. Auch Theo Wai­gel war hier schon zu Gast. Die­ser Zynis­mus läßt sich kaum noch top­pen.

Die Stadt Mün­chen hat der Kli­nik Stapf die Erlaub­nis erteilt, Kin­der bis zur 16. Schwan­ger­schafts­wo­che zu töten. Die Deut­sche Zen­trums­par­tei ver­an­stal­te­te vor dem „medi­ca­re Gesund­heits­zen­trum“ die Akti­on It’s a child, not a choice (Es ist ein Kind, nicht eine Wahl­mög­lich­keit). Dabei wur­de ein Kind gezeigt, das in der 16. Schwan­ger­schafts­wo­che abge­trie­ben wor­den war.

Ein Video der Akti­on zeigt Begeg­nun­gen der Lebens­schüt­zer mit dem Betrei­ber der Abtrei­bungs­kli­nik, Fried­rich Andre­as Stapf und hält eini­ge Aus­sa­gen von die­sem fest, die Null Dia­log­be­reit­schaft mit Lebens­schüt­zern und nicht das gering­ste Unrechts­be­wußt­sein erken­nen las­sen. Im Ton­mit­schnitt ist zu hören, wie er mit Bezug auf die Akti­on der Lebens­schüt­zer sagt: „Ihr Auf­tre­ten ist so ein Scheiß“. „Wir wer­den uns vor Gericht tref­fen.“ Einen Gruß ver­wei­ger­te er: „Nein, ich gebe Ihnen kei­ne Hand.“

Ein Lebens­schüt­zer, der Stapf nicht per­sön­lich kann­te, sprach ihn wie ande­re Pas­san­ten an:

Lebens­schüt­zer: Wis­sen Sie, daß da die größ­te Abtrei­bungs­kli­nik Deutsch­lands drin­nen ist?

Stapf: Na und?!

Lebens­schüt­zer: Haben Sie das gewußt?

Stapf: Natür­lich weiß ich das.

Lebens­schüt­zer: Und was sagen Sie dazu?

Stapf: Wozu?

Lebens­schüt­zer: Hier wer­den Kin­der umge­bracht.

Stapf: Kin­der wer­den hier nicht umge­bracht.

Lebens­schüt­zer: Ja selbst­ver­ständ­lich. Sie wer­den hier ermor­det. Was sagen Sie dazu?

Stapf: Sie Dreck­sack!

Text: Deut­sche Zentrumspartei/Giuseppe Nar­di
Bild: You­tube (Screen­shot)

6 Kommentare

  1. Da sieht man mal die ach so „christ­li­che Uni­on“. Des­halb am 24.09. die ein­zi­ge Alter­na­ti­ve die die­sem Wahn­sinn zumin­dest in Tei­len ein­halt gebie­ten will.

  2. Zu der Fra­ge wo denn das Mas­sen­grab der unge­bo­ren Ermor­de­ten sei, hier mei­ne Ver­mu­tung: Es ist eine Kos­me­tik­fa­brik. Wel­che es ist (sind) weiß ich nicht, auch nicht genau wel­che Pro­duk­te zum Jung­blei­ben dar­aus her­ge­stellt wer­den. Aber da läßt sich eine Men­ge Geld machen.

    Man könn­te auch mal die Ver­kun­ge­lung der Mün­che­ner Abtrei­bungs­in­du­strie mit der CSU genau­er unter­su­chen…

  3. Pro­test:
    Im Leib (!) der Wei­ber ist eine Ein­lie­ger­woh­nung. In der wer­den die Ein­woh­ner getö­tet und her­aus­ge­saugt.
    Der Bauch ist unser aller Wirt­schafts­hof. Er dient bei den Frau­en als Aus­deh­nungs­raum für die Gebär­mut­ter. Die Ver­bre­chen wer­den im (Unter-)Leib der Frau­en ver­übt.
    „Mein Bauch gehört mir“ ist das abwer­ten­de Schlag­wort gegen das Leben und kommt natür­lich von den Sozia­li­sten.

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