Erzbischof von Straßburg kritisiert das „Schweigen“ von Kirche und Medien zur Islamisierung

Erzbischof Luc Ravel von Straßburg: Führung der katholischen Kirche Frankreichs macht sich zum "Komplizen" des Medienschweigens und der politischen Korrektheit über die Islamisierung.

(Paris) Der Erz­bi­schof von Straß­burg, Luc Ravel, kri­ti­sier­te scharf die höch­ste Füh­rung der katho­li­schen Kir­che in Frank­reich. Er beschul­dig­te sei­ne Mit­brü­der an der Spit­ze der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz in Sachen Mas­sen­ein­wan­de­rung und demo­gra­phi­schen Ver­än­de­run­gen im Land „Kom­pli­zen“ des „Schwei­gens der Medi­en“ und der „poli­ti­schen Kor­rekt­heit“ zu sein.

Der Erz­bi­schof sieht in der wach­sen­den Gebur­ten­ra­te der Mus­li­me in Frank­reich sich ver­wirk­li­chen, was der Schrift­stel­ler Ren­aud Camus in sei­nem Buch als „Le grand rem­pla­ce­ment“, der „Gro­ße Aus­tausch“ vor­her­sag­te. Gemeint ist eine Rede Camus im Jahr 2010, aus der 2011 das gleich­na­mi­ge Buch ent­stand, das den „gro­ßen Bevöl­ke­rungs­aus­tausch“ in Frank­reich beschreibt und kri­ti­siert, der durch die Glo­ba­li­sie­rung statt­fin­det.

Die­se The­se lau­tet, daß durch die Mas­sen­ein­wan­de­rung zwar äußer­lich die Bevöl­ke­rungs­zahl eines Lan­des mehr oder weni­ger gleich­bleibt, aber inner­halb weni­ger Genera­tio­nen sich das Volk aus­ge­wech­selt wird, von dem das Land bewohnt wird und die Wer­te, die dar­in gel­ten, sich ändern.

Camus schil­dert, daß durch die Ein­wan­de­rungs­po­li­tik Brüs­sels die größ­te Ver­än­de­rung von Volk und Wer­ten seit der Völ­ker­wan­de­rung aus­ge­löst wur­de.

Politische Korrektheit und Beschneidung der Meinungsfreiheit

Die mei­nungs­bil­den­den Medi­en und die Poli­tik ver­su­chen die Debat­te zu kon­trol­lie­ren, indem sie jede Kri­tik an der Ein­wan­de­rungs­po­li­tik als „isla­mo­phob“ abstem­peln. Um die­sen Denk­ver­bo­ten Nach­druck zu ver­lei­hen, wur­den eige­nen Straf­tat­be­stän­de ein­ge­führt, mit denen die Mei­nungs­frei­heit beschnit­ten wur­de. An Robert Men­ard wur­de ein Exem­pel sta­tu­iert. Der Bür­ger­mei­ster von Beziers ist Ver­tre­ter einer klei­nen Par­tei, der dank der Unter­stüt­zung durch den Front Natio­nal regiert. Im Sep­tem­ber 2016 schrieb er auf Twit­ter und wie­der­hol­te es im fran­zö­si­schen Fern­seh­sen­der LCI:

„In einer Klas­se einer Schu­le mei­ner Stadt sind 91 Pro­zent aller Schü­ler Mus­li­me. Das ist natür­lich ein Pro­blem. Die Tole­ranz hat ihre Gren­zen.“

Men­ard prä­zi­sier­te spä­ter, sich auf den „Gro­ßen Aus­tausch“ bezo­gen zu haben.

Dafür wur­de der Bür­ger­mei­ster zu einer Geld­stra­fe von 2.000 Euro ver­ur­teilt.

Erzbischof Ravel: Muslime sagen ganz offen „Eines Tages gehört das alles uns“

Nun wie­der­hol­te der Erz­bi­schof von Straß­burg sinn­ge­mäß die­se Aus­sa­ge:

„Die Mus­li­me sind sich ihrer hohen Gebur­ten­ra­te bewußt … Sie nen­nen es den ‚gro­ßen Aus­tausch‘. Sie sagen es ganz offen, daß ‚eines Tages das alles uns gehört‘.“

Erz­bi­schof Luc Ravel ist ein Augu­sti­ner­chor­herr vom hei­li­gen Vic­tor. Papst Bene­dikt XVI. ernann­te ihn 2009 zum Mili­tär­bi­schof von Frank­eich. Mit eini­gem Stau­nen wur­de am ver­gan­ge­nen 18. Febru­ar bekannt, daß ihn Papst Fran­zis­kus als neu­en Erz­bi­schof nach Straß­burg berief. Er ist der erste Bischof, der weder Elsäs­ser ist, oder zumin­dest aus Welschloth­rin­gen stammt, noch Deutsch spricht.

Die Augu­sti­ner­chor­her­ren vom hei­li­gen Vic­tor gehen auf eine Grün­dung im frü­hen 12. Jahr­hun­dert zurück. In der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on ging die Ordens­ge­mein­schaft unter. Ein Chor­herr erlitt das Mar­ty­ri­um und wur­de 1926 selig­ge­spro­chen. 1968 ver­lie­ßen drei Chor­her­ren die Abtei Saint-Mau­rice im Schwei­zer Kan­ton Wal­lis und gin­gen nach Frank­reich, um den Zweig der Chor­her­ren des hei­li­gen Vic­tor „im Geist des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils“ wie­der­zu­be­le­ben.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­Va­ti­ca­na

5 Kommentare

  1. Die Kir­che schweigt, weil sie sich nicht zur Ziel­schei­be machen will. Schliess­lich ist es die Mei­nung von „Euro­pas größ­ter Staats­Män­nin“: Eine Isla­mi­sie­rung fin­det nicht statt.
    Und wehe, einer blickt über den Tag hin­aus, der wird sei­ner­seits als „Staats­feind der offe­nen Gren­zen“ betrach­tet.

    • # Feu­er und Flam­me:
      Ein chi­ne­si­sches Sprich­wort lau­tet:
      „Wer die Wahr­heit sagt, der braucht ein schnel­les Pferd!“
      War­um wohl? –> Beten und hof­fen!

    • Den Namen Luc Ravel soll­te man sich mer­ken. Der neue Erz­bi­schof von Straß­burg zeigt ech­te Hir­ten­sor­ge und heult nicht mit den Wöl­fen wie die mei­sten sei­ner Amts­brü­der.

  2. Deo gra­ti­as das wenig­stens ein Bischof die Wahr­heit spricht.…. was für ein Blut­bad wir Euro­pa erleben!!!Aber wir ver­die­nen nichts anderes,und das wird noch die Barm­her­zig­keit Got­tes sein , der ein­zel­ne als Mar­ty­rer ster­ben lässt und sie vor dem Fege­feu­er ver­schont! Kyrie eleison!!!!Ich bit­te alle Chri­sten guten wil­lens den Rosen­kranz zu beten! Ave Maria.……⛪️⛪️⛪️✝️✝️✝️

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