Patriarch von Moskau verteidigt Exorzismus: „Die schrecklichen Mächte des Bösen besiegen“

Patriarch Kyrill I. von Moskau: "Die Priester besiegen mit dem Exorzismus die schrecklichen Mächte des Bösen"
Patriarch Kyrill I. von Moskau: "Die Priester besiegen mit dem Exorzismus die schrecklichen Mächte des Bösen"

(Mos­kau) Kyrill I., Patri­arch der rus­sisch-ortho­do­xen Kir­che, ver­tei­dig­te den Exor­zis­mus. Wie RIA Novo­sti berich­te­te, bezeich­ne­te es der Patri­arch als „ange­mes­sen“ und „nütz­lich“ den Exor­zis­mus zu prak­ti­zie­ren, „wenn die Psych­ia­trie schei­tert“.

Bei psy­chi­schen Pro­ble­me gebe es pro­fes­sio­nel­le Hil­fe, die in Anspruch genom­men wer­den sol­le. „Die Aus­trei­bung der Dämo­nen kann aber hel­fen, wo der pro­fes­sio­nel­le, psy­cho­lo­gi­sche Rat schei­tert“, wird der Patri­arch von RIA Novo­sti zitiert.

Kyrill I. sprach bei sei­nem Besuch eines Klo­sters in Now­go­rod über den Exor­zis­mus, den er gegen die Kri­tik „vor­wis­sen­schaft­lich“ zu sein, ver­tei­dig­te. „Die dämo­ni­sche Macht ist real und man­cher kann ihr Opfer wer­den, außer er ist durch die Kir­che geschützt“, so Kyrill.

„Alle, die an einem Exor­zis­mus teil­ge­nom­men hat, wur­den Zeu­gen, wie die Prie­ster die­se schreck­li­chen Mäch­te des Bösen besie­gen“, so das Ober­haupt der rus­sisch-ortho­do­xen Kir­che.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Asia­news

6 Kommentare

  1. Mit dem Rück­fall in die Sün­de, beson­ders nach dem 2. Vati­ka­num, wird die Beses­sen­heit wie eine Seu­che auf­tre­ten, wenn der Teu­fel sei­ne Ver­steckt­heit nicht mehr hal­ten kann. Es gibt mehr Beses­se­ne als wir wahr­ha­ben wol­len.

    • Ver­mut­lich sind es nicht weni­ge die in psych­ia­tri­schen Kli­ni­ken dahin­ver­ge­tie­ren und denen nicht gehol­fen wer­den kann, weil ihre Krank­heit dämo­ni­schen Ursprungs ist.
      Uner­kannt, weil die Psych­ia­ter dahin­ge­hend nicht sen­si­bi­li­siert sind.
      In der Diö­ze­se Rot­ten­burg-Stutt­gart gibt es zudem kei­nen ein­zi­gen Exor­zi­sten !!

      • In einer sol­chen Kli­nik arbei­te ich seit lan­ger Zeit. Es glaubt mir lei­der kaum jemand, was ich seit über 20 Jah­ren kon­sta­tie­ren muss: die Zahl der „wirk­li­chen“ Kran­ken bleibt kon­stant, dafür wächst die Zahl der „ein­ge­bil­de­ten“ Kran­ken unauf­hör­lich. Woher kommt die­ses Phä­no­men? Das ist eine Denkauf­ga­be. Mei­ne Erfah­rung ist, dass die tat­säch­lich Ver­rück­ten und dämo­nisch Beses­se­nen nicht drin­nen, son­dern drau­ßen sind. In die Kli­nik zie­hen sich mehr und mehr jene Men­schen zurück, die dem gras­sie­ren­den Irr­sinn nicht mehr gewach­sen sind, sich vor ihm ver­ber­gen wol­len. Das kann ich ver­ste­hen, denn wel­cher ver­nünf­ti­ge Mensch lässt sich gern durch den Fleisch­wolf dre­hen?

  2. Im Arti­kel steht, dass die Prie­ster die Dämo­nen mit­tels des Exor­zis­mus besie­gen.
    Das stimmt so nicht, denn sie sind nur Werk­zeu­ge Got­tes.
    Nur Gott kann die Dämo­nen besie­gen. Gott kann natür­lich alle Dämo­nen auch ohne Exor­zis­mus besie­gen.
    War­um dann Exor­zis­mus ?
    Weil Gott uns als Werk­zeu­ge will !!
    Sicher­lich hat Kyrill I. das auch so gemeint.

    • Der Herr hat schon wäh­rend sei­nes irdi­schen Wir­kens sei­ne Jün­ger
      aus­ge­sandt mit dem Auf­trag das Evan­ge­li­um zu ver­brei­ten, Krank­hei­ten zu hei­len und böse Gei­ster aus­zu­trei­ben.
      Als sie zurück kamen berich­te­ten sie dem Herrn: „Selbst die­se
      Gei­ster fol­gen uns in dei­nem Namen“.
      Der Herr ant­wor­te­te: „Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Him­mel
      fal­len.“
      Ein Drit­tel der Engel, ange­führt vom ehe­ma­li­gen Lich­ten­gel Luzi­fer,
      seit­dem Satan, woll­ten dem all­mäch­ti­gen Gott nicht die­nen und wur­den dadurch ver­sto­ßen und zu gefal­le­nen Engeln, den Dämo­nen.

      Der Herr selbst trieb zahl­rei­che Dämo­nen aus Beses­se­nen aus
      und nann­te den Satan den Für­sten die­ser Welt, den Vater der Lüge
      und den Men­schen­mör­der von Anfang an.
      Das alles lesen wir in den Evan­ge­li­en. Doch wer liest die heu­te noch ?
      Wer kann die Gei­ster noch unter­schei­den ?
      Wer kennt die Blend­wer­ke der Gei­ster der Fin­ster­nis ?
      Wer kennt noch sei­nen Schutz­en­gel ?

      Die Anhän­ger der Eso­te­rik spre­chen viel von Engeln und wol­len nicht wahr­ha­ben, dass es sich dabei um gefal­le­ne Engel han­delt.
      Je mehr sich die Men­schen von Gott und sei­nen Engeln ent­fer­nen,
      um so mehr haben die­se Mäch­te der Fin­ster­nis leich­tes Spiel auf der Erde.
      Den­ken wir nur an die gan­ze akkul­te Sze­ne mit ihrem Sata­nis­mus,
      fal­schen Visio­nen und Erschei­nun­gen, Hea­vy Metal„Musik“, Homo- und Gen­der-Main­strea­ming, Wahr­sa­ge­rei, Tatoo, Pier­cing, Joga, Rei­ki.….…

      Des­halb lesen wir wie­der die Evan­ge­li­en, neh­men wie Zuflucht zu unse­rem Herrn Jesus, sei­ner aller­se­lig­sten Mut­ter Maria und zu sei­nen wah­ren und treu­en Engeln.
      Bit­ten wir unse­ren Schutz­en­gel drin­gend um sei­nen Schutz, er war­tet nur dar­auf !
      Wei­hen wir uns nach dem Vor­bild des hl. Lud­wig von Mont­fort
      dem unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens.
      Beten wir betrach­tend den über­lie­fer­ten Psal­ter des Rosen­kran­zes.

      Dann haben die bösen Gei­ster kei­ne Macht über uns.

      „Hei­li­ger Erz­engel Micha­el ver­tei­di­ge uns im Kamp­fe,
      gegen die Bos­hei­ten und Ver­fol­gun­gen des Teu­fels sei unser Schutz.
      Gott gebie­te ihm, dar­um bit­ten wir fle­hent­lich.
      Du aber, Fürst der himm­li­schen Heer­scha­ren, stür­ze den
      Satan und die ande­ren bösen Gei­ster, die in der Welt umher gehen
      um sie See­len zu ver­der­ben, in der Macht Got­tes hin­ab in den Abgrund der Höl­le. Amen !“

      • Hier die latei­ni­sche Fas­sung des St. Micha­els-Gebe­tes (von Papst Leo XIII.):

        „Sanc­te Micha­el Archán­ge­le, defénde nos in próe­lio;
        con­tra nequítiam et insídias diá­bo­li esto praesídium.
        Impéret illi Deus, súp­p­li­ces deprecá­mur:
        tuque, princeps milítiae caeléstis, sát­anam aliós­que spíritus malígnos, qui ad per­di­tió­nem ani­márum per­va­gán­tur in mun­do, divína vir­tú­te in inférnum detrú­de. Amen.“

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