Bischof Ruiz Garcia (rechts mit Schiebermütze) bei den Zapatisten-Guerilleros.
Nachrichten

Von der „autonomen Kirche“ zum „Amazonas-Priester“? Papst Franziskus und der verheiratete Klerus

(Rom) Vom 12. bis 20. Febru­ar wird Papst Fran­zis­kus Mexi­ko besu­chen. Wäh­rend zahl­rei­che Medi­en als Schwer­punkt sei­ner Pasto­ral­rei­se das Migra­ti­ons­the­ma nann­ten, ver­wies der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster auf den Besuch in der süd­me­xi­ka­ni­schen Diö­ze­se San Cri­sto­bal de Las Casas. Dort ver­such­te der von 1959–2000 amtie­ren­de Diö­ze­san­bi­schof Samu­el Ruiz Gar­cia schlei­chend den Prie­ster­z­ö­li­bat abzu­schaf­fen. Statt zöli­ba­tä­rer Prie­ster

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Eine weitere große Irrlehre…

Eine wei­te­re gro­ße Irr­leh­re hat ihren Ursprung in den Angrif­fen auf die Moral, vor allem die Sexu­al­mo­ral… Der Wahn­sinn von mor­gen ist nicht in Mos­kau, son­dern eher in Man­hat­tan behei­ma­tet. Gil­bert Keith Che­ster­ton: The next here­sy, 1926

Papst Franziskus mit Ehepaaren
Hintergrund

Großstadtlegenden: Die „Barmherzigkeit“ der glücklichen 70er Jahre

von San­dro Magi­ster Es gibt ein Schrei­ben der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on aus dem fer­nen Jahr 1973, das heu­te wie­der auf­ge­grif­fen wird, um zu bewei­sen, daß damals bereits die „pro­ba­ta Eccle­siae pra­xis in foro inter­no“ bestand, den wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen die Zulas­sung zur Kom­mu­ni­on zu erlau­ben. Daher gehe es heu­te nur dar­um, jene glück­li­che pasto­ra­le Pra­xis, die lei­der durch

Papst Franziskus und die Richter der Sacra Rota Romana
Hintergrund

Papst und Synode: Der Übergang von der Moral des Gesetzes zur Moral der Person?

(Rom) Papst Fran­zis­kus setz­te nach sei­ner Wahl die Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zur Kom­mu­ni­on ganz oben auf sein per­sön­li­ches Regie­rungs­pro­gramm. Der revo­lu­tio­nä­re Schritt soll­te durch eine eigens ein­be­ru­fe­ne Bischofs­syn­ode über die Fami­lie durch­ge­setzt wer­den. Gewis­se Wider­stän­de wur­den vor­ab in Rech­nung gestellt, wes­halb die Syn­ode gleich im Dop­pel­pack ange­kün­digt und durch­ge­führt wur­de. Doch schon vor Beginn der

Satanstempel
Nachrichten

Satanskult im Namen der Religionsfreiheit?

(Washing­ton) Als Brech­ei­sen dient die „Reli­gi­ons­frei­heit“, die als spi­ri­tu­el­le Anar­chie aus­ge­legt wird. Damit, so die Behaup­tung, habe auch das „Böse“ ein Recht zur frei­en Ent­fal­tung. Mit die­ser Begrün­dung wur­de im ver­gan­ge­nen Okto­ber in Old Spring Town im US-Bun­­­de­s­­staat Texas ein Satan­stem­pel der „Gro­ßen Kir­che Luzi­fers“ eröff­net. In Island wird an einem heid­ni­schen Tem­pel gebaut. Und

Kein Bild
Papst Franziskus

„Der Beichtvater ist kein Notar“ — Mißverständnisse rund um das Heilige Jahr der Barmherzigkeit

(Rom) Ein wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner ging vor Weih­nach­ten zur Beich­te, doch der Beicht­va­ter ver­wei­ger­te ihm die Los­spre­chung. Der Vor­fall ereig­ne­te sich in der Kathe­dra­le der süd­ita­lie­ni­schen Stadt Bari, die dem hei­li­gen Niko­laus von Myra geweiht ist. Die Tages­zei­tung La Gazzet­ta del Mez­zo­gior­no druck­te am 30. Dezem­ber einen Brief des Man­nes ab, der sei­ne „Ent­täu­schung“ schil­der­te und

Roter Faden, Altstadt von Jerusalem (2015)
Hintergrund

Das „Wunder des roten Fadens“

Der Tal­mud ist neben dem Tanach, den für das Juden­tum nor­ma­tiv gel­ten­den Bibel­tex­ten, die wich­tig­ste Schrift der Juden. Er lie­fert in bei­den Ver­sio­nen, sowohl dem Baby­lo­ni­schen als auch dem Jeru­sa­le­mer Tal­mud, eine Gegen­erzäh­lung, ein Anti-Evan­­ge­­li­um, um die Hin­rich­tung Jesu zu recht­fer­ti­gen – und er ent­hält eine Viel­zahl abscheu­li­cher Aus­sa­gen gegen Chri­stus und die Chri­sten. Den­noch