Satanskult im Namen der Religionsfreiheit?

Satanstempel

(Washing­ton) Als Brech­ei­sen dient die „Reli­gi­ons­frei­heit“, die als spi­ri­tu­el­le Anar­chie aus­ge­legt wird. Damit, so die Behaup­tung, habe auch das „Böse“ ein Recht zur frei­en Ent­fal­tung. Mit die­ser Begrün­dung wur­de im ver­gan­ge­nen Okto­ber in Old Spring Town im US-Bun­des­staat Texas ein Satan­stem­pel der „Gro­ßen Kir­che Luzi­fers“ eröff­net. In Island wird an einem heid­ni­schen Tem­pel gebaut. Und in Quin­dio in Kolum­bi­en wird eine „Kir­che“ für den Satans­kult errichtet.

Die Anwoh­ner emp­fin­den ein Unbe­ha­gen und erho­ben Pro­test. Der ört­li­che Poli­zei­chef, Oberst Ricar­do Sua­rez, betont, daß „in Kolum­bi­en Reli­gi­ons­frei­heit herrscht“, doch der­lei Initia­ti­ven „zu beob­ach­ten sind, da man nicht weiß, wel­che Art von Prak­ti­ken statt­fin­den werden“.

Religionsfreiheit „ein hoher, aber auch mißverstandener Wert“

Christ­li­che Grup­pen frag­ten öffent­lich, war­um einem sol­chen Pro­jekt im Namen der Reli­gi­ons­frei­heit, „eines so hohen, aber auch so miß­ver­stan­de­nen Wer­tes“, die Bewil­li­gung erteilt wur­de. “ Der katho­li­sche Orts­bi­schof, Msgr. Pablo Salas von Arme­nia, warn­te mit einem Hir­ten­brief vor dem Sata­nis­mus. Der Bischof for­der­te die Fami­li­en auf, beson­ders auf die Kin­der und Jugend­li­chen aufzupassen.

Die Diö­ze­se ver­weist auf die Hei­li­ge Schrift: „Ihr habt den Teu­fel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater ver­langt. Er war ein Mör­der von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahr­heit; denn es ist kei­ne Wahr­heit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lüg­ner und ist der Vater der Lüge“ (Joh 8,44).

Die Bewil­li­gung zei­ge, so der Bischof, daß der Abschnitt der Ver­fas­sung zur Reli­gi­ons­frei­heit „einer Prä­zi­sie­rung“ bedür­fe. „Frü­her genüg­te der Hausverstand.“

Vic­tor Rozo, der Anfüh­rer des kolum­bia­ni­schen Satan­stem­pels behaup­te­te, die von ihm ver­tre­ten Leh­re sei gar nicht sata­nisch. Aller­dings genügt zur Wider­le­gung, sei­nen Namen im Inter­net abzufragen.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Cor­ris­pon­den­za Romana

49 Kommentare

  1. Wenn Kul­te nicht den staat­li­chen Geset­zen wie­der spre­chen hat der Staat sie zu geneh­mi­gen es ist zeigt von nicht gra­de von einer rea­li­sti­schen Welt­sicht wenn christ­li­che Kir­chen und Grup­pen mei­nen Beur­tei­len zu kön­nen was unter Reli­gi­ons­frei­heit fällt daß ist genau so als ob Bur­ger King beur­tei­len woll­te ob Mc Donalds eine Filia­le auf­ma­chen kann

    • Gött­li­che „Geset­ze“ ste­hen über den staatichen.
      Was meint man denn, was in einer Satans­kir­che gemacht wird?
      Strümp­fe stricken??

      • nicht für einen zivie­len Staat für den Staat haben heu­te gött­li­che Geset­ze von chri­sten die sel­be Bedeu­tung wie Gesetz­te von Sala­fi­sten oder des flie­gen­den Spaget­ti Monsters
        was wird den Dei­ner Mei­nung nach in einer Satans­kir­che gemacht die staat­lich regi­striert ist?

      • Für mich ja — auch im Hin­blick auf mei­ne grund­sätz­li­che Sicht der Dinge.

        Wir leben aber in säku­la­ren Staa­ten — und die garan­tie­ren Reli­gi­ons­frei­heit. Er inter­es­siert sich dabei nicht dafür, wel­che Reli­gi­on nun eine ande­re aner­kennt, son­dern dafür, ob die­se Reli­gi­on sich der Ver­fas­sung unter­ord­net und das Straf­recht nicht verletzt.

        Wachen Sie auf und rea­li­sie­ren Sie, dass wir nicht in einer christ­li­chen Welt leben, son­dern einer säku­la­ren. Mit Ihrem Argu­ment zie­hen die Mus­li­me auch bei uns ihre Scha­ria durch.

        Sie bewe­gen sich daher auf äußerst dün­nem Eis. So sehr auch ich den Sata­nis­mus selbst­ver­ständ­lich ableh­ne und ver­ab­scheue und has­se, so sehr lässt uns das poli­ti­sche System, von dem wir ande­rer­seits noch pro­fi­tie­ren, kei­ne ande­re Wahl…

    • Lan­ge bevor es einen Staat gab, hat Gott den Men­schen die Frei­heit gege­ben, Ihm nach­zu­fol­gen oder Satan, wer nicht mit Ihm sam­melt, der zer­streut, ganz egal, ob dem ein­zel­nen dies bewusst ist oder nicht und auch ganz egal, was ande­re Men­schen sagen oder wel­che Geset­ze sie machen. Eine rea­li­sti­sche Welt­sicht beruht immer auf der Wahr­heit. Rea­li­sti­sche Welt­sicht ist in kei­ner Wei­se die von mensch­li­chen Lob­by­grup­pen vor­ge­schrie­be­ne Welt­sicht, die sich stän­dig ändert. Mensch­li­che Geset­ze beru­hen nicht auf Wahr­heit, son­dern dem Wil­len von Men­schen; im besten Fall auf der Mehr­heit mani­pu­lier­ter Men­schen, in der Regel auf Macht­gier Ein­zel­ner oder Lobbygruppen.
      „Dies alles will ich dir geben, wenn du nie­der­fällst und mich anbe­test“, sagt Satan zu Jesus und zeigt Ihm die Welt. Je mehr der Mensch sich von Gott ent­fernt und auf Satan zugeht, desto men­schen­feind­li­cher wer­den die Geset­ze des Staa­tes (Abtrei­bung, Eutha­na­sie etc.). Sie wer­den in kur­zer Zeit sehen kön­nen, wie unmensch­lich unser Staat noch wer­den wird, da das Volk zu gro­ßen Tei­len von Gott abge­fal­len ist.
      Sie kön­nen bei „Fac­tum online“ (eine Zeit­schrift der evan­ge­li­ka­len Chri­sten, weil katho­li­sche Zeit­schrif­ten Bezüg­lich der Schöp­fung von Welt und Men­schen lei­der nicht auf­klä­ren) im Inter­net nach­le­sen, wie­vie­le logi­sche Tat­sa­chen auf die Schöp­fung von Welt und Men­schen durch einen gro­ßen Geist hin­wei­sen und wie vie­le Wider­sprü­che und Sinn­lo­sig­kei­ten sich erge­ben, wenn man unbe­dingt glau­ben will, dass Gott die­se Welt und die Men­schen nicht erschaf­fen hat. Suchen Sie die Wahr­heit und las­sen sich nicht von ande­ren Men­schen vor­schrei­ben, wie Ihr Welt­bild aus­zu­se­hen hat.

      • @ bel­lis
        Dan­ke für den Hin­weis auf Fac­tum. Da wer­de ich gleich nachschauen.
        Mir hat ein jun­ger Mann ca. 1987 „gestan­den“, daß er an die Schöp­fung in 6 Tagen glaubt. Er fürch­te­te wohl Spott von mir. Weil ich damals aber die Evo­lu­ti­ons­theo­rie nur(!) für mög­lich gehal­ten habe, begann ich auf­merk­sa­mer alles zu betrach­ten, was in den Medi­en so greif­bar war, plus ein paar evan­ge­li­ka­le Bücher und von den Zeu­gen Jeho­vas. Dar­aus erwuchs eine groß­ar­ti­ge Welt­sicht und die Ahnung von Got­tes All­macht stieg gewal­tig, als ich den Satz von Wer­ner Gitt mit ein­be­zog: „Gott hat Adam mit Geschich­te erschaffen.“

        Der Evo­lu­tio­nis­mus ist eine Ideo­lo­gie und wirkt des­halb als Gei­stes­klem­me und Glaubenshindernis.

        Mein Dank gilt Herrn Phili­pin, damals Würzburg.

      • Trotz­dem: Vorsicht!
        Dass die Welt von Gott geschaf­fen wur­de, ist Glau­be der Kir­che und sogar Dog­ma. Fol­gen­de Sät­ze sind „de fide“:

        „Alles, was außer Gott exi­stiert, wur­de sei­ner gan­zen Sub­stanz nach von Gott aus nichts hervorgebracht..“

        „Gott wur­de durch sei­ne Güte bewo­gen, die Welt frei zu erschaffen.“

        „Die Welt wur­de zur Ver­herr­li­chung Got­tes erschaffen.“

        „Die drei gött­li­chen Per­so­nen sind ein ein­zi­ges, gemein­sa­mes Prin­zip der Schöpfung.“

        „Gott hat die Welt gut erschaffen.“

        „Die Welt hat einen zeit­li­chen Anfang genommen.“

        „Gott hat die Welt allein erschaffen.“

        Sie fin­den das bei Ott.

        Zum Schöp­fungs­be­reicht (6 Tage) der Gene­sis fin­den wir fol­gen­de Erklärungen:

        „Was über die Dau­er und Rei­hen­fol­ge der Welt­ge­stal­tung gesagt wird, ist ledig­lich lite­ra­ri­sche Ein­klei­dung der reli­giö­sen Wahr­heit, dass die gan­ze Welt durch das Schöp­fungs­wort Got­tes ins Dasein geru­fen wur­de … “ (sel­ber nach­le­sen im 2. Abschnitt des Kapi­tel über die Leh­re von Gott dem Schöpfer!).

        Man kann daher den soge­nann­ten „Krea­tio­ni­sten“ nur bedingt fol­gen. Als theo­re­ti­sches Pro­blem blen­den sie aus, dass Gott, bevor die Gestir­ne geschaf­fen waren, ja nicht in einer astro­no­mi­schen Kate­go­rie des „Erden­ta­ges“ geschaf­fen haben kann. Die­se Kate­go­rie ent­stand ja erst mit ihrer Schöp­fung. Nun heißt es aber in der Gene­sis, Gott hät­te die Gestir­ne erst am 4. Tag geschaf­fen… Nach den Gestir­nen aber berech­nen wir über­haupt erst die Dau­er eines Tages. Es wird aber zuvor schon berich­tet, es „Abend und Mor­gen“ gewor­den und ein „Tag“ ver­gan­gen. Es ist also sehr schwie­rig, das Wort „Tag“ hier sach­lich zu fassen.

        Für uns blei­ben die de-fide-Sät­ze fix, alles ande­re ent­zeiht sich unse­rer genau­en kennt­nis. Wie soll das Geschöpf auch hin­ter das Werk schau­en kön­nen, das es doch selbst bloß ist!?

    • Der Staat an sich hat nichts mit „Reli­gi­ons­frei­heit“ zu tun, denn Got­tes Gesetz­te kom­men immer an erster Stelle.

      Im Zwei­fels­fall für Gott, nicht den „Staat“. Der „Staat“ ist eine rein mensch­li­che Erfin­dung, und für ein har­mo­ni­sches, wür­de­vol­les Leben mit­ein­an­der voll­kom­men über­flüs­sig: Sie­he die Geschich­te des Alten Testamentes!

      Der dum­me Mensch woll­te „Herr­scher“ über sich: Im Lau­fe der Geschich­te wur­de aus dem per­sön­li­chen Herr­scher ein ideo­lo­gi­scher Herr­scher, dem sich alle zu unter­wer­fen haben. Das ist in Wirk­lich­keit der moder­ne „Staat“: Ein abso­lu­ter Herr­scher inspi­riert von (teil­wei­se dämo­ni­scher) Ideologie.

      Im (bald) kom­men­den Reich Got­tes wird es kei­nen dum­men „Staat“ mehr brau­chen! Gelobt sei Jesus Chri­stus, König des gan­zen Uni­ver­sums! (Was für ein Titel!!)

      • gut aber was hat das mit staat­li­chen Gesetz­ten zu tun es geht hier um recht­li­che Erlaub­nis da ist es unwich­tig was eine ande­re Reli­giö­se Grup­pie­rung meint was gött­li­ches Gesetz ist

      • Aus dem „per­sön­li­chen Herr­scher“ wur­de ein „ideo­lo­gi­scher Herrscher“?

        Was soll das denn heißen?
        Ein „Herr­scher“ steht immer in gefahr, sich über Gott set­zen zu wol­len — das taten auch die Köni­ge der Anti­ke! Jesus sagt das eindeutig:
        25Ihr wisst, dass die Herr­scher ihre Völ­ker unter­drücken und die Mäch­ti­gen ihre Macht über die Men­schen missbrauchen.
        26 Bei euch soll es nicht so sein, son­dern wer bei euch groß sein will, der soll euer Die­ner sein,
        27 und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Skla­ve sein. 

        (Mt. 20)

        Wor­auf immer Sie also anspie­len: der „per­sön­li­che Herr­scher“ ist um nichts „christ­li­cher“ oder „bes­ser“ als der, der auf einem Staats­kon­strukt basiert. es ist für den Unter­drück­ten ziem­lich gleich, ob er als „Unter­tan“ oder als „Bür­ger“ miss­braucht und unter­drückt wird! Und die schlimm­sten „Ideo­lo­gie“, die wahr­haft anti­christ­lich­sten For­men sind immer noch aus dem Prin­zip des per­sön­li­chen Herr­schers gebo­ren wor­den. So wur­de auch der römi­sche Kai­ser als erster wah­rer Anti­christ gezeichnet!

    • Es ist und bleibt ein Rät­sel, war­um sich Men­schen bewusst an Satan hän­gen und ihm
      hul­di­gen. Einen Athe­isten könn­te man eher ver­ste­hen, der im inne­ren bewusst oder unbe­wusst, die Hoff­nung trägt, dass es einen Gott gibt. Aber alles was man von der
      Wirk­lich­keit des Teu­fels weiß, ist, dass sei­ne Tot brin­gen­de Macht zur ewi­gen Ver- damm­nis führt, der Höl­le. Des­halb voll­brin­gen sei­ne Anhän­ger teuf­li­sche Riten, bis
      hin zum Men­schen­op­fer. Die­se per­ver­se Hand­lun­gen wer­den durch lau­te, har­te Musik,
      schwar­ze Klei­dung und Teu­fels­zei­chen sym­bo­li­siert. Neu aller­dings ist auch, dass
      die­ser Satans­kult, in der Ver­gan­gen­heit geheim, jetzt an die Öffent­lich­keit geht
      und gewis­se Rech­te ein­for­dert. Das ist auch ein Ergeb­nis der immer schwächender
      wer­den­de Chri­sten­heit, die so ein Vaku­um ent­ste­hen lässt und so dazu beiträgt,
      dass die­se Fein­de der Chri­sten­heit, so publik wer­den können.

  2. Bez. der ( falsch ver­stan­de­nen) „Reli­gi­ons­frei­heit“ fol­gen­de — sinn­ge­mäss wie­der­ge­ge­be­ne —  Anmer­kun­gen von Pater Metz von der Petrus- Bruderschaft:

    -
    „Wer redet heu­te denn noch vom­Kö­nig­tum Christi ?
    [.…]
    Stat­des­sen wird dau­ernd von„Religionsfreiheit“ gespro­chen und „dia­lo­gi­siert“ 
    [.…]
    Die „Reli­gi­ons­frei­heit“ wie sie heu­te ver­stan­den wird, ist nichts ande­res als die 
    Ent­thro­nung Christi !
    [.…]
    Man redet von der „Reli­gi­ons­frei­heit“ als einem „Men­schen­recht“.
    Wer gibt ihnen die­ses „Recht“ ?
    Es besteht ledig­lich die Mög­lich­keit, sich dem wah­ren Glau­ben und somit dem König­tum Chri­sti zu verschliessen.
    Aber ein angeb­li­ches „Recht“ auf die „freie Wahl irgend­ei­ner Religion“ 
    exi­stiert nicht.
    [.…]
    Ein Mensch kann zwar sein Herz der Wahr­heit Jesu Chri­sti verschliessen, 
    aber am Gericht Chri­sti wird er nicht vorbeikommen.
    In die­sem Gericht zählt inwie­fern eine Seele 
    dem König­tum Chri­sti treu gewe­sen ist oder eben nicht“.
    [.…]
    -

    • Das Übli­che wie­der … Wenn es um die Rech­te ande­rer geht, ist Reli­gi­ons­frei­heit böse, wenn es um den eige­nen Glau­ben geht, das Höchste.
      Viel­leicht aber mer­ken hier eini­ge auch nicht, dass sie im Grun­de die glei­chen „Argu­men­te“ und For­de­run­gen an den Tag legen, wie ISIS & Co.

      • Reli­gi­ons­frei­heit belei­digt den ein­zi­gen drei­fal­ti­gen Gott.
        Obwohl das 2. vati­ka­ni­sche Kon­zil den Begriff der Reli­gi­ons­frei­heit auf­ge­grif­fen und als tole­ran­ten Maß­stab für den Umgang mit ande­ren Reli­gio­nen gelobt hat, obwohl Reli­gi­ons­frei­heit im Grund­ge­setz ver­an­kert ist, stammt die­se „Frei­heit“ nicht von Gott, son­dern sie ist eine anma­ßen­de Erfin­dung der Frei­mau­rer, die durch Viel­göt­te­rei und eine Ein­heits­re­li­gi­on der Zer­stö­rung der katho­li­schen Kir­che dient. Seit der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on im Jah­re 1789 lau­ten die Zie­le der Frei­mau­rer, die erklär­te Fein­de Got­tes sind: (Religions-)Freiheit, Gleich­heit und Brüderlichkeit.

        Der gott­ge­schenk­te freie Wil­le des Men­schen ver­sus die men­schen­ge­mach­te Religionsfreiheit

        Als Chri­sten sind wir zur Frei­heit der Kin­der Got­tes beru­fen — nicht zur „Reli­gi­ons­frei­heit“.
        Der drei­fal­ti­ge Gott ist die Lie­be und die Gerech­tig­keit. Er hat jeden Men­schen aus­nahms­los mit dem eige­nen frei­en Wil­len beschenkt. Der freie Wil­le des Men­schen ist ein lebens­lan­ges unan­tast­ba­res gött­li­ches Geschenk.
        Nie­mand wird von Gott zum Glau­ben an Ihn gezwun­gen — niemals.

        Gott schenkt uns die Frei­heit des Glau­bens und die Frei­heit des Wil­lens, n i c h t die Religionsfreiheit.

  3. Herr Kovacs wie kom­men Sie auf die­se Sei­te, wenn Sie Satan gleich­be­rech­tigt zu dem all­mäch­ti­gen Gott anse­hen? Wir Chri­sten glau­ben an den all­mäch­ti­gen Gott, unse­ren Vater, der in sei­ner Lie­be sei­nen Sohn für unser See­len­heil geop­fert hat. Das ist die Pra­emis­se unse­rer tief­sten Über­zeu­gung und der Urgrund für unse­re Lie­be zu dem Vater und sei­nem Sohn. War­um soll­ten wir die Nega­ti­on die­ser Lie­be — Satan und sein Gefol­ge — als gleich­be­rech­tigt anse­hen? Wer sagt Ihnen eigent­lich, dass Satans­kult nicht den bür­ger­li­chen Geset­zen wider­spricht? Das ist doch Ihre Prä­mis­se. Wis­sen Sie? und wenn, dann erzäh­len Sie uns doch, was bei den sata­ni­schen Riten eigent­lich pas­siert? Mala­chi Mar­tin beschreibt den Satans­kult mit der Schän­dung eines Klein­kin­des in Charls­ton am 29.06.1963 in einer Wei­se, die mich auf das Tief­ste erschüt­tert hat. Ich habe bis­her kei­nen Wider­spruch der Satans­an­hän­ger zu die­ser Form der sub­lim­sten Schän­dung der Men­schen­wür­de durch die Sata­ni­sten gehört. Was dort gesche­hen ist, wider­spricht nicht nur den gött­li­chen, son­dern auch allen staat­li­chen Gesetzen.

    • ich kann abstra­hie­ren was hier vie­le offen­bar nicht kön­nen mei­ne per­sön­li­che Anschau­ung tut hier nichts zur sache ich zei­ge nur die Posi­ti­on die der Staat ein­zu­neh­men hat auf grund der Rechts­la­ge zur Zeit
      es ist beäng­sti­gend zu sehen wie extrem schlecht heu­te „from­me Chri­sten“ in der Lage sind zu diskutieren

      • Dis­ku­tie­ren in die­ser Sache, Herr Kovacs, braucht man da auch wirk­lich nicht.
        Ent­we­der Sie tun nur so, oder Sie sind es wirk­lich (ent­spre­chen­des Verb las­se ich bewusst weg!). Oder sind Sie ein Anhän­ger des Widersachers?
        Scheint fast so!
        Wenn Staats­die­ner sol­che „Geset­ze“ erlas­sen, soll­ten sie aber schnell schau­en, dass sie noch die Kur­ve krie­gen (ein­schließ­lich Ihrer Per­son). Sonst könn­te es sein, dass man die Ewig­keit bei dem ver­bringt, dem ich die­se „Kir­che“ ermög­licht habe…

      • Wozu schrei­ben wir dann hier um uns sel­ber unse­re Recht­gläu­big­keit zu bezeu­gen ? wie die Geist­lich­keit zur Zeit Jesu ich den­ke das schrei­ben hier soll eben dis­kus­si­on sein es tut mir wirk­lich weh wenn ich sehe wie weit es mit den tra­di­tio­na­li­sten gekom­men ist da wer­den jetzt schon Zir­kel­schlüs­se prä­sen­tiert wie man das frü­her nur von den Zeu­gen Jeho­vas kann­te es wür­de mich nicht wun­dern wenn bald kei­nen Men­schen mehr inter­es­siert was ka5th Tra­di­tio­na­li­sten zu sagen haben mit recht den sie haben nichts mehr zu sagen wie anders war das noch mit­te der 80er Jahre

      • Sehr geehr­ter Herr @Thomas Kovacs,
        Vie­len Dank für ihre ehr­li­chen Bei­trä­ge. Schön, dass es noch Leu­te gibt, die zwi­schen „Recht“ und „rich­tig“ zu unter­schei­den wis­sen. Bit­te geben Sie nicht auf, bit­te machen Sie weiter!
        Allen, die jetzt den Kopf schüt­teln sei gesagt, dass er mit kei­ner Sil­be Satan oder den Sata­ni­sten das Wort gere­det hat, er hat ledig­lich erklärt, dass der Staat jedem Bür­ger das Recht gibt, sei­ne Reli­gi­on aus­zu­üben. Weil das so ist, kann FSSPX Kir­chen bau­en und Mess­zen­tren grün­den. In Staa­ten, in denen das nicht so ist — Berich­te dar­über fin­den Sie auf die­sen Sei­ten — kann sie das nicht.
        Natür­lich steht die­ses Recht allen Bür­gern und damit auch allen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten zu. Wäre das nicht so, wäre es kein Recht, son­dern ein Privileg.
        Nun neh­men die­ses Recht auch sol­che Gemein­schaf­ten in Anspruch, die ihren Anhän­gern nicht den Weg zum Him­mel wei­sen. Hier sind wir nun bei der Fra­ge nach dem „rich­tig“ — das ist aber etwas ande­res als die Fra­ge nach dem „Recht“.
        Sind wir froh, in einem Staat und in einer Zeit zu leben, in der uns von unse­rer Regie­rung (noch) nicht vor­ge­schrie­ben wird, wel­cher Reli­gi­on wir ange­hö­ren müs­sen. Ich fürch­te, das gäbe ein böses Erwachen…

      • Ich dan­ke ganz herz­lich für die lie­ben Wor­te Kanadier
        Wenn man wie ich die Tra­disze­ne seit über 30 Jah­ren kennr ist der ver­lust an Intel­lekt und Niveau erschreckend es gibt lei­der immer mehr Men­schen die mit der „Ver­tei­di­gung“ der Tra­di­ti­on ihre eige­nen Fru­stra­tio­nen und psy­chi­schen Pro­ble­me kama­li­sie­ren die tra­di­ti­ons­treue Gest­lich­keit wäre drin­gend gefor­dert sich durch Kate­che­se wie­der um mehr nor­ma­le Katho­li­sche Hal­tun­gen zu bemü­hen man denkt oft man ist unter Zeu­gen Jeho­vas mit alter Messe

      • Herr Kovacs — mei­ne Hoch­ach­tung! Sie haben wirk­lich recht: Es ist beäng­sti­gend, wie ver­na­gelt und den­kun­fä­hig from­me Chri­sten sind!

        Die sind gei­stig auf dem Niveau von IS & Co, eine Katastrophe!

        Wir leben nun mal in einer bestimm­ten staat­li­chen Rea­li­tät und müs­sen mit ihr umge­hen. Punkt! Wer in sei­nen Argu­men­ten so tut, als sei­en die­se recht­li­chen bedin­gun­gen nicht vor­han­den, ist ent­we­der ein hoff­nungs­lo­ser Fan­tast oder ein Gewalttäter.

        Und vor allem haben all die­se Leu­te noch nicht begrif­fen, dass wir in kei­nem christ­li­chen Gemein­we­sen mehr leben und auch kei­ne ent­spre­chen­den Ansprü­che stel­len können.

        Und noch schlim­mer: Sie füh­ren stän­dig Gott im Mund und lästern doch dem kreu­zes­op­fer Jesu, der der Ver­su­chung, in die­ser Welt Macht zu gewin­nen wider­stan­den hat­te. Er stieg nicht vom Kreuz, son­dern ließ sich in die­ser Welt töten.
        Er sag­te sei­nem Rich­ter, dem Pila­tus: Mein Reich ist nicht von die­ser Welt.

        Unse­re Spe­zia­li­sten hier aber glau­ben im Ernst, es kön­nen in die­ser Welt ein christ­li­chen Reich geben, dass alle Merk­ma­le eines Rei­ches „von“ die­ser Welt trägt, obwohl Jesus dar­auf aus­drück­lich ver­zich­tet hat!, aber den­noch nicht von ihr ist.
        Man könn­te verzweifeln.

    • mala­chi Mar­tin hat Roma­ne geschrie­ben was da wirk­lich wo und wann war ist mehr als fraglich

      • @Thomas Kovacs (Kom­men­tar um 12:37)
        Ich schrei­be nor­ma­ler Wei­se nicht so, aber zu die­sem Kom­men­tar kann ich nur schrei­ben: „Sor­ry, aber Sie haben ein Rad ab!“…

    • @ Hans

      Herr Kovacs hat die von Ihnen genann­ten Kul­te nir­gends ver­tei­digt oder gut­ge­hei­ßen! Las­sen wir die Kir­che im Dorf!

      Außer­dem: hören Sie mir mit Mala­chi Mar­tin auf! Er hat schließ­lich kei­ne wis­sen­schaft­li­che For­schung vor­ge­legt, son­dern eine Prosa-Fiktion.

      Jeder nroma­le, halb­wegs gebil­de­te Abend­län­der weiß, dass sol­che Roma­ne kei­ne Wirk­lich­keit bean­spru­chen — und zwar schon sui gene­ris, andern­falls hät­te man ja eine Stu­die ver­fasst oder eine Forschungsarbeit.

      Damit ist natür­lich (!!!) nicht gesagt, dass die ent­spre­chen­den Prak­ti­ken nicht tat­säch­lich irgend­wo statt­fin­den, aber es geht in dem Roman ja um einen gewis­sen Zusammenhang.

      • Bei­trä­ge wie sinas um 14:10 Uhr bestä­ti­gen lei­der, dass Tho­mas Kovacs recht hat — und hier ist „recht“ nun im Sin­ne von „rich­tig“ gebraucht, daher schreibt man es auch klein…

  4. Die Ver­blö­dung der Mensch­heit schrei­tet wei­ter voran.Ich erwähn­te schon frü­her hier ‚dass mit der Gene­sis etwas schieg gelau­fen sein muss.Nicht das ‚Das Ding mit dem „Sün­den­fall“, son­dern der Homo Sapi­ens an sich,also des­sen Erschaf­fung oder Evo­lu­ti­on, oder wie man das zu bezeich­nen pflegt.Ein Irr­tum und Feh­ler . Eine Gefahr für die gan­ze Galaxie.

    • Es Pro­blem war,dass die men­schen satan gehorcht haben und nicht Gott. Und jetzt machen sie die­se fal­sche Wahl noch immer leider!

  5. Die Kon­zils­kir­che und Mon­ti­ni haben in den 1960ern Kolum­bi­en und ande­re latein­ame­ri­ka­ni­sche Staa­ten gera­de­zu gedrängt „Reli­gi­ons­frei­heit“ ein­zu­füh­ren und die pri­vi­li­gier­te Stel­lung der katho­li­schen Reli­gi­on zu abro­gie­ren. Die Reak­ti­on der Kon­zils­kir­che ist absurd, sie selbst hat zu die­ser Ent­wick­lung bei­getra­gen. Dem Staat trifft kei­ne Schuld.

  6. Vor Gott gibt es kei­ne Religionsfreiheit.
    Der Mensch hat die­se Freiheit.
    Ein ver­wahr­lo­ster Staat ist nur Aus­druck sei­ner Bürger.

    • @ Kon­rad Georg
      Dan­ke, sehr rich­tig, Herr Georg!
      Wie ich oben schon schrieb: Von Gott kommt der lebens­lang geschenk­te freie Wil­le, mit wel­chem der Mensch tun und las­sen darf, was er will. Vom Teu­fel, von der Welt und den Frei­mau­rern stammt die sogar rechts­staat­lich ver­an­ker­te „Reli­gi­ons­frei­heit“.
      Reli­gi­ons­frei­heit gibt es schon des­halb nicht, weil sie das erste der zehn Gött­li­chen Gebo­te belei­digt , miss­ach­tet und ver­letzt: „Ich bin der Herr, dein Gott und du sollst k e i n e ande­ren Göt­ter neben mir haben.
      Gelobt und geprie­sen in alle Ewig­keit sei die aller­hei­lig­ste Dreifsltig­keit! — Amen!

      • Bis auf den letz­ten Satz, den ich bestä­ti­gen will, ist da alles Blödsinn!

        Es ist nicht zu fas­sen: seit wann darf der Mensch mit­tels „frei­en Wil­len tun und las­sen, was er will“, aber die rechts­staat­lich ver­an­ker­te „Reli­gi­ons­frei­heit“ darf es dann nicht geben??
        und dann wie­der die­ses alber­ne Freimaurergerede!

        Es geht dar­um, dass ein Staat, der sei­nen Bür­gern gerecht wer­den will, nie­man­den wegen des reli­giö­sen Bekennt­nis­ses unter­drücken will.

        Und nun klei­ne Denkauf­ga­be für Ihren Entu­si­as­mus: In Sau­di-Ara­bi­en gibt es kei­ne Reli­gi­ons­frei­heit. Wer zum Chri­sten­tum kon­ver­tiert, ist sofort in Lebensgefahr.
        Ist das unge­fähr das Modell, das Ihnen so zusagt?

  7. Was hat SATANISMUS mit RELIGION zu tun? RELIGIO(N) bedeu­tet die „Rück­bin­dung an Gott“. SATANISMUS ist genau das Gegen­teil. Ein­mal ver­sucht man hier durch Grün­dung einer sog. Satans­kir­che (La Vey, A. Crow­ley), sich den Sta­tus einer sog. Reli­gi­ons­ge­mein­schaft zu ver­schaf­fen, um beim Staat (finan­zi­el­le) Ver­gün­sti­gun­gen (s. USA) zu erlan­gen, dann wie­der­um tritt hier der „Affe Got­tes“ in Erschei­nung, der grund­sätz­lich christ­li­che Moti­ve und Begrif­fe gebraucht, um sei­ne Per­ver­si­tä­ten durch­zu­set­zen. Zu mehr ist er auch nicht fähig.

  8. Eine gemach­te Open-air-Satans­kir­che ist auch Deutsch­land. Auf öffent­li­chen Plät­zen wer­den die Satans­mes­sen abge­hal­ten, qua­sie im frei­gei­sti­gen Ritus des neu erwach­ten Baals­kul­tes, der durch die Strö­mun­gen des Islam in unser Land gespült wird. Die ersten Aus­wir­kun­gen sieht man jetzt:
    Zuerst wur­de der rote Tep­pich aus­ge­legt (Will­kom­mens­kul­tur), jetzt wird Mahl gehal­ten (sie­he Köln):
    “Das hat es in Deutsch­land so noch nicht gegeben”

    Die bekann­te Frau­en­zeit­schrift EMMA ver­öf­fent­lich­te am 4. Janu­ar 2016 online einen Arti­kel unter dem Titel “Frau­en berich­ten EMMA vom Terror”.

    Es geht um die fürch­ter­li­chen Ereig­nis­se in der Nähe des Köl­ner Haupt­bahn­hofs in der Nacht von Sil­ve­ster auf Neu­jahr. Hun­der­te von aus­län­di­schen, meist schwarz­afri­ka­ni­sche oder ara­bi­sche Täter fie­len über zahl­rei­che Mäd­chen und Frau­en her. prolifeusa

    Wir haben hier im CHRISTLICHEN FORUM gestern den ent­spre­chen­den Poli­zei­be­richt publiziert.

    Die Femi­ni­stin­nen­zeit­schrift teilt aktu­ell mit, daß sich Opfer die­ser ver­bre­che­ri­schen Vor­gän­ge bei EMMA gemel­det hätten:

    “Es sol­len zeit­wei­se tau­send Män­ner gewe­sen sein. Eine der über­fal­le­nen Frau­en berich­tet von „Fin­gern in allen Kör­per­öff­nun­gen“. Einer ande­ren haben sie „Strumpf­ho­se und Slip vom Leib geris­sen“. Eine wei­te­re erzählt, dass rund 30 Män­ner sie umstellt, als „Schlam­pe“ beschimpft und ihr an den Hin­tern, an die Brü­ste und zwi­schen die Bei­ne gefasst haben.”

    Die Redak­ti­on berich­tet wei­ter: “Es ist von Panik und Schrei­en die Rede, von Angst und Hilf­lo­sig­keit. Und von einer Vergewaltigung.”

    Die Köl­ner Beam­ten sei­en von dem Aus­maß der Gewalt völ­lig über­rascht gewe­sen, schreibt EMMA: “Auf der Pres­se­kon­fe­renz in Köln am Mon­tag, bei der auch EMMA anwe­send war, sprach Poli­zei­prä­si­dent Wolf­gang Albers von „Straf­ta­ten in einer völ­lig neu­en Dimension“.”

    Fest steht bis­lang laut EMMA:
    “In der Zeit zwi­schen 22 und 5 Uhr kam es in der Sil­ve­ster­nacht zu Kör­per­ver­let­zun­gen, Dieb­stäh­len und sexu­el­len Über­grif­fen im Umfeld des Köl­ner Haupt­bahn­hofs. Bis zu 1000 Män­ner hat­ten sich zeit­wei­se ver­sam­melt, die laut Zeu­gIn­nen­be­rich­ten aus dem „nord­afri­ka­ni­schen und ara­bi­schen Raum kom­men“. Mehr kann und will die Poli­zei schein­bar bis­her über die Täter nicht sagen.”

    Die Zeit­schrift fragt mit Recht:
    “Wie kann es über­haupt sein, dass aggres­si­ve und betrun­ke­ne Män­ner­rot­ten in die­ser Zahl an einem Hoch­si­cher­heits­ort wie dem Haupt­bahn­hof mas­sen­haft Frau­en belä­sti­gen, ja miss­brau­chen – ohne dass sofort ein­ge­schrit­ten wird?”
    .
    Wei­ter heißt es bei EMMA: “Die „neue Qua­li­tät“ der Über­grif­fe am Haupt­bahn­hof liegt in der Ent­hemmt­heit, die­se Gewalt in der Öffent­lich­keit aus­zu­üben – unter den Blicken von tau­sen­den von Zuschau­ern, inklu­si­ve denen der Poli­zei­be­am­ten. Das hat es in Deutsch­land so noch nie gegeben.”
    (Quel­le: https://charismatismus.wordpress.com)

    • @Pater PIO
      Hat denn Kar­di­nal Woel­ki schon etwas zu die­sen Vor­komm­nis­sen in sei­ner Stadt gesag? Ich habe noch nichts gehört. Ja lie­ber Köl­ner mit Kar­ne­val und lustig, lustig tral­la­la könn­te es schon sehr bald vor­bei sein. Aber wir spre­chen in die­sem Thread von Satan und den gibt es doch eigent­lich gar nicht oder wenig­stens nicht mehr, die­sen elen­den Spaß­ver­der­ber. Ich fürch­te wir täu­schen uns gewaltig.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Ich schät­ze, dass nach Mer­kels Posi­tio­nie­rung betreffs eines ent­schie­de­nen Vor­ge­hens, auch ein Herr Woel­ki ganz oppor­tun irgend etwas zur der­zei­ti­gen „Empö­rungs-“ und „Abscheu­kul­tur“ (Maas/Reker) bei­tra­gen wird.
        Jetzt muss man so tun, als wenn man alles im Griff hät­te. (Mer­kel) Wir haben aber über­haupt nichts im Griff; und alles kann jeder­zeit auf unge­ahn­te Wei­se wie­der passieren.
        Und zum Kar­ne­val fällt mir ein: Mit blu­ti­gen Nasen braucht man sich dann auch kei­ne Papp­na­se mehr aufsetzen.
        Mir scheint: Deutsch­land ist ein rie­si­ges Expe­ri­men­tier­feld gewor­den. Wir leben in einem Staat, der sei­ne Bür­ger nicht mehr zu schüt­zen weiß.
        Es wäre schön, wenn die Bür­ger begrif­fen, dass die gekauf­te Medi­en­pro­pa­gan­da­ma­schi­ne genau die lin­ke Poli­tik vor­be­rei­tet, ver­brei­tet und pro­du­ziert, die von den Par­tei­bon­zen dann im Namen des (ver­führ­ten und gleich­ge­schal­te­ten) Vol­kes aus­ge­führt wird. Das aber ist pure Selbstzerstörung.

    • ja wo war die Polizei!?
      Die war ja mit der „durch­aus ernst­zu­neh­men­den Ter­ror­war­nung“ am Münch­ner Haupt­bahn­hof beschäf­tigt-ein „haha“ ver­knei­fe ich mir jetzt mal.
      Irgend­je­mand ist gera­de dabei,die Bevöl­ke­rung ganz böse zu verarxxxen.

      • @ Stel­la

        Ein Poster frag­te, war­um sowas nicht auch in Mün­chen gesche­he. Und zählt eine Rei­he von Städ­ten auf. Mei­ne Toch­ter mach­te mich auf einen ande­ren Ein­trag auf­merk­sam. Dort wur­de ver­mu­tet, daß die Ter­ror­war­nung nur vor­ge­scho­ben war, „um Köln zu verhindern“.

  9. Am mei­sten empört mich, dass man sich jetzt „über­rascht“, „empört“ und „ent­setzt“ zeigt. Dabei ist alles haus­ge­macht. Und die­sel­ben Leu­te, die die Par­ty vor­be­rei­tet haben, wol­len jetzt nicht wis­sen, wel­ches Lied gespielt wird.
    Die­se Form der Schein­hei­lig­keit sprengt wirk­lich alle Grenzen!

  10. Viel­leicht wer­den die Grü­nen jetzt vor­schla­gen, dass man ent­wur­zel­ten jun­gen Män­nern Frei­kar­ten für Bor­del­le ausstellt.
    Die Empö­rung wür­de gerin­ger aus­fal­len, wenn wir mal über Zusam­men­hän­ge nach­den­ken wür­den. Wenn man hun­dert­tau­sen­de deut­scher Män­ner im Alter zwi­schen 20 und 35 allein und ohne weib­li­che Beglei­tung ins Aus­land schicken wür­de, zudem mit lee­rer Brief­ta­sche, wür­de es auch dort zu sexu­el­len Über­grif­fen kommen.
    Man macht sich wohl kaum klar, dass eine Empö­rung geheu­chelt und gespielt ist, wenn all­abend­lich 1,2 Mil­lio­nen Sexu­al­kon­tak­te in deut­schen Bor­del­len mit dem Segen des Staa­tes gedul­det bzw. geför­dert würden.

    • Ja Pater Pio, eine Pro­te­stan­ti­sche Kir­che in Hol­land hat serio­es ver­sucht Spen­den zu sam­meln um fuer „Fluechtlinge„Bordellbesuche zu zahlen!!!!!!!!

      • Ich glaub’s nicht. Doch die Wirk­lich­keit scheint tat­säch­lich noch schlim­mer zu sein — und zu wer­den — als unse­re Fantasie.

  11. Das es im Zuge der soge­nann­ten „Reli­gi­ons­frei­heit“ irgend­wann dazu kommt,das sich auch Sata­ni­sten „öffent­lich“ beken­nen können,habe ich schon seit län­ge­rem vorausgesehen.
    Es ist wie mit der sexu­el­len Freizügigkeit:
    wenn man die eine Abart tole­riert und für gut befin­det wird man irgend­wann auch den Rest an Abar­tig­kei­ten tole­rie­ren müssen.
    Das Pro­blem ist nur,das sich spä­te­stens unse­re Kin­der und Enkel nicht mehr frei enschei­den wer­den können,welche Art der Sexua­li­tät oder der „Reli­gi­on“ sie leben wollen.
    Wenn man nach christ­li­chen Richt­li­ni­en wird leben wollen,wird man es mit dem Leben bezah­len müssen,dahin geht der Weg.
    Aber viel­leicht haben wir ja Glück und es wird uns noch eine Gna­den­frist gewährt wer­den bevor dann der letz­te klei­ne Rest noch „gesiebt“ wird.

  12. Bei die­ser „Satans­kir­che“ han­delt es sich um kei­ne Reli­gi­on, son­dern um eine Sek­te, die nach eige­nem Bekun­den „dem Bösen“ dient, das Böse anbe­tet und ihre Zie­le mit bösen Mit­teln ver­wirk­li­chen will, die Leib und Leben ande­rer gefähr­den kön­nen. Der Staat kann des­halb einer Gemein­schaft mit einer sol­chen Ziel­set­zung kei­nen Frei­raum gewäh­ren, da er die Unver­sehrt­heit des Ein­zel­nen wie auch das bonum com­mu­ne als sol­ches zu schüt­zen hat. Viel­mehr hat der Staat sei­ner Pflicht zu obwal­ten, gegen das bonum com­mu­ne agie­ren­de Zusam­men­schlüs­se zu bekämp­fen und zu ver­bie­ten. Es ver­wun­dert schon sehr, dass es im Kom­men­tar­be­reich Zuschrei­ber gibt, die der per­ver­sen Rechts­auf­fas­sung jener gefähr­li­chen Sek­tie­rer das Wort reden. Sie ste­hen die­sen Jün­gern des Dia­bo­los offen­kun­dig gei­stig erschreckend nahe, ob nun bewußt oder unbewußt.

    • Wenn es nur so ein­fach wäre!

      Natür­lich sind alle Sata­ni­sten betro­ge­ne See­len, die sel­ber glau­ben, das „Super-Licht“ zu besit­zen, und „super-gut“ zu sein (also eine Stei­ge­rung des Lich­tes und des Guten der Offen­ba­rung des wah­ren, leben­di­gen Got­tes, also der Hei­li­gen Schrift).

      Sie sind an erster Stel­le Betro­ge­ne, die dann auch ande­re betrü­gen wol­len. (Und natür­lich ver­rät ihnen satan nicht sei­nen wirk­li­chen Plan, denn sonst wür­de ja nie­mand dar­auf hereinfallen.)

      • Ob Sata­ni­sten wirk­lich Betro­ge­ne sind, sei dahin­ge­stellt. Jeden­falls sieht dies im sog. Hard­coresa­ta­nis­mus ganz anders aus. Hier sind bestia­li­sche Fol­ter, Miss­brauch in jeder denk­ba­ren Form, Ver­flu­chun­gen der schlimm­sten Sor­te, bis hin zu bru­ta­lem Mord an Unschul­di­gen an der Tages­ord­nung. Man glaubt, durch die Anbe­tung Satans Macht, Ruhm und Ein­fluss zu gewin­nen. Über­zeug­te Sata­ni­sten bege­ben sich frei­wil­lig in die­sen Teu­fels­kreis, auch wenn sie sich der zeit­li­chen und über­zeit­li­chen Fol­gen nicht bewusst sind. Nach dem Tod folgt für die­se, wenn sie sich nicht bekeh­ren, die ewi­ge VERDAMMNIS mit Fol­gen, wie man sie sich als nor­ma­ler Sterb­li­cher nicht im gering­sten vor­stel­len kann. Wer dies nicht glaubt, was ja heut­zu­ta­ge kei­ne Sel­ten­heit ist, kann sich ja ein­mal die ein­schlä­gi­gen Aus­sa­gen der Dämo­nen bei EXORZISMEN oder die ent­spre­chen­den Abschnit­te im KKK anschau­en. Natür­lich gibt es in die­ser sog. Sek­te auch zahl­rei­che Opfer und sol­che, die wirk­lich an das „Licht“ (Luzi­fer = „Licht­trä­ger“) glau­ben. Dies sind jedoch Tritt­brett­fah­rer, die genau­so betrof­fen sind wie die über­zeug­ten Sata­ni­sten. Das Tor nach unten steht sperr­an­gel­weit offen.

      • @Georg
        Und wie beginnt alles? Es beginnt immer schein­bar harm­los. Natür­lich folgt dann die näch­ste Stu­fe, dar­auf die näch­ste… (immer mehr abwärts).

        Man wird von Anfang an betro­gen (auch durch Mit­schuld, weil es z.B. an Demut fehlt, oder weil man klei­ne Laster hat, an denen man aber hän­gen blei­ben möch­te), bis man dann voll­kom­men vom Bösen ver­sklavt ist, und sel­ber abso­lut kei­nen eige­nen, frei­en Wil­len mehr hat, und so auto­ma­tisch in einen unüber­wind­ba­ren Sog gelangt.

        Kein ein­zi­ger wirk­li­cher Sata­nist ist am Ende frei, nicht das Böse zu tun: Er muss es tun, sonst wird er sel­ber von ihm höher ste­hen­den Wesen zur Stra­fe gequält.

  13. @Georg; Die Gene­sis war-sor­ry-ein Fehler.Es wäre bes­ser für die Erde ‚wenn der Mensch nie­mals erschaf­fen wor­den wäre.Er ist über­flüs­sig wie ein Kropf.Doch das Uni­ver­sum ist uner­mess­lich Gross und sicher exi­stie­ren in ihm ande­re Menschen,die viel edler sind als wir und in der Gna­de Got­tes in Har­mo­nie leben.

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