Andreas Hofer – ein katholischer Held. Zum 200. Jahrestag seiner Hinrichtung

Hinrichtung Andreas Hofers in Mantua am 20. Februar 1810
Hinrichtung Andreas Hofers in Mantua am 20. Februar 1810

von Johan­nes Thiel

Über katho­li­sche Per­sön­lich­kei­ten wird heu­te wenig gespro­chen. Eine sol­che war der Tiro­ler Andre­as Hofer, des­sen Hin­rich­tung sich am 20. Febru­ar 1810 zum 200. Mal jährt. Sei­ner Bedeu­tung wegen wid­me­te ihm Kar­di­nal Albi­no Lucia­ni, der spä­te­re Papst Johan­nes Paul I., im Dezem­ber 1974 einen fik­ti­ven Brief, der 1978 mit Brie­fen an wei­te­re katho­li­sche Per­sön­lich­kei­ten in Buch­form ver­öf­fent­licht wur­de.

Das Nach­rich­ten­ma­ga­zin Der Spie­gel hin­ge­gen dich­te­te Andre­as Hofer zum „bigot­ten Frömm­ler“ um, zum „Rauf- und Sauf­bold“, zum „Natio­nal­hel­den rech­ter Tiro­ler“ und „blin­den Anhän­ger des Anci­en régime“. Da der Glau­be eine zen­tra­le Trieb­fe­der sei­nes Han­delns war, deklas­sie­ren ihn die Grü­nen heu­te zum „Fun­da­men­ta­li­sten“ und „Alpen­ta­li­ban“. Damit erwei­sen sie sich als „wür­di­ge“ Erben ihrer gei­sti­gen Ahn­her­ren, der Revo­lu­tio­nä­re mit der „men­schen­freund­li­chen“ Guil­lo­ti­ne.

Ganz anders sahen es Hofers Zeit­ge­nos­sen. Sei­ne star­ke Per­sön­lich­keit, sei­ne Inte­gri­tät und Red­lich­keit und sei­ne Füh­rungs­qua­li­tä­ten mach­ten ihn in ganz Euro­pa als jenen bekannt, der Napo­le­on, dem schein­bar unbe­sieg­ba­ren Fran­zo­sen­kai­ser die Stirn bot.

Die preu­ßi­sche Köni­gin und Pro­te­stan­tin war von ihm zutiefst ange­tan: „Welch ein Mann, die­ser Andre­as Hofer! Ein Bau­er wird Feld­herr, und was für einer! Sei­ne Waf­fe – Gebet; sein Bun­des­ge­nos­se – Gott. Er kämpft mit gebeug­ten Knien und schlägt wie mit dem Flam­men­schwert des Che­rubs.“ Nicht min­der die katho­li­sche Bür­ger­schaft der ita­lie­ni­schen Stadt Man­tua, wohin Hofer von den Fran­zo­sen in Ket­ten geschleppt wur­de. Für die Hälf­te war er „ein Hei­li­ger“ und für die ande­re „ein Held“, wie sein Pflicht­ver­tei­di­ger dem Tage­buch anver­trau­te. Die 24jährige Bet­ti­na von Arnim schrieb an Johann Wolf­gang von Goe­the über Hofer als einem „Bei­spiel von Unschuld und Hel­d­en­t­hum, inner­lich groß, ein hei­li­ger deut­scher Cha­rak­ter“.

Andre­as Hofer wur­de am 22. Novem­ber 1767 in der Graf­schaft Tirol, am Sand­hof bei St. Leon­hard in Pas­sei­er gebo­ren. Er wur­de Bau­er, Wirt und Pfer­de­händ­ler. Noch jung an Jah­ren ent­sand­te ihn sei­ne Tal­schaft bereits als Abge­ord­ne­ten zum Tiro­ler Land­tag. Es war das Jahr 1792. Der fran­zö­si­sche König und sei­ne öster­rei­chi­sche Gemah­lin star­ben unter der Guil­lo­ti­ne. Die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on tob­te seit drei Jah­ren. Deren Fol­gen soll­te bald auch Tirol zu spü­ren bekom­men, als der frei­mau­re­ri­sche Revo­lu­ti­ons­wahn zum Angriff gegen ganz Euro­pa aus­hol­te. Der Bischof von Bri­xen rief auf dem Land­tag zur Bekämp­fung der „gott­lo­sen fran­zö­si­schen Grund­sät­ze“ auf.

1796 – Tirol verlobt sich dem Herzen Jesu

1796 mar­schier­ten die Revo­lu­ti­ons­trup­pen auf Tirol vor. Der Land­tag such­te gött­li­chen Bei­stand. Die in Bozen ver­sam­mel­ten Stän­de, Kle­rus, Adel, Bür­ger und Bau­ern, gelob­ten dem Her­zen Jesu fei­er­lich die „ewi­ge Treue“. Die Herz-Jesu-Ver­eh­rung hat­te im Land an Inn und Etsch tie­fe Wur­zeln geschla­gen. In der Kir­che von Mellaun bei Bri­xen befin­det sich eine Herz-Jesu-Dar­stel­lung aus dem Jahr 1464. Sie dürf­te wohl die älte­ste welt­weit sein. Die Auf­klä­rung unter Kai­ser Joseph II. stell­te in ratio­na­li­sti­scher Ver­blen­dung jede Form der Herz-Jesu-Ver­eh­rung unter Stra­fe. Libe­ra­le Pro­fes­so­ren gaben das Herz Jesu und sei­ne Ver­eh­rung dem Gespött preis. Wenn die Tiro­ler Land­stän­de also gera­de zum Her­zen Jesu ihre Zuflucht nah­men, so bedeu­te­te dies nicht nur ein Zei­chen des Wider­stan­des gegen das revo­lu­tio­nä­re Paris, son­dern eben­so gegen das auf­ge­klär­te Wien. Dafür gab es im anti­re­vo­lu­tio­nä­ren Auf­stand der Ven­dée (1793) ein her­aus­ra­gen­des Vor­bild. Unter dem Sym­bol des Sac­re Coeur und dem Mot­to „Gott und König“ erho­ben sich die Katho­li­ken jener fran­zö­si­schen Regi­on gegen den men­schen­ver­ach­ten­den Maxi­ma­lis­mus der Revo­lu­ti­on, der da lau­te­te­te:  „Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keit oder den Tod“. Es gibt noch kei­ne ein­schlä­gi­gen Unter­su­chun­gen über die Aus­wir­kun­gen der Ven­dée auf Tirol. Auf­grund der raschen Ver­brei­tung der Nach­rich­ten zur dama­li­gen Zeit darf jedoch davon aus­ge­gan­gen wer­den, daß man in Tirol unter­rich­tet war. Andre­as Hofer faß­te sein Pro­gramm prä­gnant im Mot­to „Für Gott, Kai­ser und Vater­land“ zusam­men. Es ent­stand samt sei­ner pro­gram­ma­ti­schen Erwei­te­rung eigen­stän­dig von jenem der Ven­dée. Bei­de Auf­stän­de wer­den jedoch vom sel­ben katho­li­schen und patrio­ti­schen Geist genährt.

1796 gehen die Tiro­ler sieg­reich aus dem Kampf her­vor, an dem Hofer als ein­fa­cher Lan­des­ver­tei­di­ger teil­nahm. Die Erret­tung aus aus­sichts­los erschei­nen­der Lage ver­tief­te die Herz-Jesu-Ver­eh­rung.

1805 – Die Erben der Revolution tilgen das Land aus

1805 wur­de Öster­reich jedoch vom mili­tä­ri­schen Genie Napo­le­ons bezwun­gen. Euro­pas Land­kar­te wur­de dra­stisch umge­baut. Tirol wur­de vom Kor­sen aus der Kriegs­beu­te an das ver­bün­de­te Bay­ern wei­ter­ge­reicht und von der Land­kar­te gestri­chen. In Mün­chen herrsch­te das fran­zö­si­sche Mario­net­ten­re­gi­ment eines Staats­mi­ni­sters Graf Mont­ge­las, einem über­zeug­ten Ver­fech­ter der gott­lo­sen Auf­klä­rung, der bis zu des­sen Ver­bot dem Illu­mi­na­ten­or­den ange­hört hat­te. Die Tiro­ler Lan­des­ver­fas­sung wur­de außer Kraft gesetzt und die Wirt­schaft durch Han­dels­ver­bo­te und har­ten Abga­ben- und Steu­er­druck abge­würgt. Der Unter­halt der Besat­zungs­trup­pen wur­de dem Land auf­er­legt. Dem Geist „des wah­ren Fort­schritts“ ent­spre­chend wur­de eine radi­ka­le anti­kle­ri­ka­le Poli­tik ein­ge­lei­tet. Die Kir­che hat­te sich zur Gän­ze dem Staat zu beu­gen und ihm unter­zu­ord­nen. Zwei von vier Tiro­ler Bischö­fen wur­den ver­bannt, zahl­rei­che Prie­ster ein­ge­sperrt und depor­tiert. Von der Abschaf­fung von Fei­er­ta­gen und Pro­zes­sio­nen, über das Ver­bot des Glocken­ge­läuts und der Christ­met­te, von Klo­ster­auf­he­bun­gen und deren Aus­plün­de­rung, von der Ein­schrän­kung von Gebe­ten bis zur Absicht, den Zöli­bat abzu­schaf­fen, reich­te die Band­brei­te die­ser ersten „moder­nen“ Dik­ta­tur.

1809 – Tirols Erhebung als Absage an die Revolution

Im Unter­grund begann sich Wider­stand zu regen. Die Kon­tak­te zu Öster­reich waren nie abge­bro­chen. In Abspra­che mit Wien, vor allem Erz­her­zog Johann, leg­te man Waf­fen- und Muni­ti­ons­la­ger an und berei­te­te sich auf den Kampf vor. Einer der füh­ren­den Män­ner war Andre­as Hofer, der an den Bespre­chun­gen in Wien teil­nahm. Als jun­ge Tiro­ler für Napo­le­ons Feld­zü­ge zwangs­re­kru­tiert wur­den, kam es im April 1809 zum Auf­stand. Hofer, der zunächst im Süd­teil des Lan­des kom­man­dier­te, stieg bald zum Ober­kom­man­dan­ten auf. Die Tiro­ler hat­ten 1511 das Pri­vi­leg erhal­ten, ihr Land ver­tei­di­gen, aber nicht außer­halb der Lan­des­gren­zen Kriegs­dienst lei­sten zu müs­sen. Sie kämpf­ten als Frei­wil­li­ge für ihre Hei­mat und wähl­ten die Offi­zie­re aus den eige­nen Rei­hen.

Hofer kämpf­te mit sei­nen Tiro­ler Lands­leu­ten für die freie Glau­bens­aus­übung, die Tiro­ler Frei­hei­ten, den recht­mä­ßi­gen Lan­des­herrn aus dem Hau­se Habs­burg und die Abschüt­te­lung der Fremd­herr­schaft. Als er das erste­mal mit sei­nen Schüt­zen Rich­tung Inns­bruck zog, ließ er am Bren­ner eine Hei­li­ge Mes­se zele­brie­ren und erneu­er­te mit sei­nen Män­nern das Herz-Jesu-Gelöb­nis von 1796.

Der zunächst erfolg­rei­che Auf­stand war von gro­ßer geo­stra­te­gi­scher Bedeu­tung. Er ver­hin­der­te die Ver­ei­ni­gung oder rasche Ver­schie­bung der nörd­lich bzw. süd­lich der Alpen ope­rie­ren­den fran­zö­si­schen Trup­pen und ihrer Ver­bün­de­ten. Drei Mal befrei­ten die Tiro­ler das Land von den immer neu anrücken­den Fein­den. Hofer, der nie ein poli­ti­sches Amt anstreb­te, regier­te im Herbst 1809, einer Not­si­tua­ti­on fol­gend, per­sön­lich, aber nur stell­ver­tre­tend für sei­nen Kai­ser das Land. Tirol und sein Ober­kom­man­dant wer­den „im gan­zen dama­li­gen Euro­pa zum Begriff und auch als kla­re welt­an­schau­li­che Absa­ge an die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on und als Gefahr für das buon­a­par­ti­sti­sche System ver­stan­den“. ((Die Wei­ße Rose, 163. Flug­schrift, Wien 2010)) Napo­le­on erkann­te die Gefahr, die von die­sem Leucht­feu­er auf ande­re von ihm unter­wor­fe­ne Län­der aus­ge­hen konn­te. Hofer, ein Mann aus dem Volk, war zum Volks­hel­den gewor­den. Er ver­hin­der­te Aus­schrei­tun­gen gegen die besieg­ten Fein­de. Die Über­lie­fe­rung kennt kei­ne Kriegs­greu­el, die auf ihn zurück­ge­hen. Viel­mehr küm­mer­te er sich in lan­des­vä­ter­li­cher Für­sor­ge um die Armen, Frau­en und Kriegs­wai­sen. Das ihm fol­gen­de Volk und die ihn ver­eh­ren­den Tiro­ler bezeich­ne­ten ihn viel­fach ein­fach als „Vater“.

Andreas Hofers Ende – Der letzte Gang eines Helden

Nach­dem die Tiro­ler sogar einen sei­ner Mar­schäl­le besiegt hat­ten, setz­te Napo­le­on sei­nen Stief­sohn mit einem für die Ver­hält­nis­se enor­men Heer gegen die Tiro­ler in Marsch. Öster­reich war zu die­ser Zeit erneut besiegt wor­den und konn­te kei­ne Hil­fe mehr lei­sten. Allei­ne auf sich gestellt war es den Tiro­lern auf Dau­er nicht mög­lich, die napo­leo­ni­sche Dampf­wal­ze auf­zu­hal­ten. Die­se Pha­se zeigt Andre­as Hofer für einen kur­zen Augen­blick zögernd. Er erkennt die Aus­sichts­lo­sig­keit und weiß doch, daß er für eine gerech­te Sache kämpft. Nach drei sieg­rei­chen Schlach­ten, ging im Novem­ber die vier­te und letz­te Schlacht bei Inns­bruck am Berg­isel ver­lo­ren. Tirol wur­de erneut besetzt und ein Ter­ror­re­gi­ment leg­te sich über das Land. Hofer lehn­te es auch jetzt ab, sich nach Öster­reich in Sicher­heit zu brin­gen. Ein Ver­las­sen sei­ner Hei­mat kam für ihn nicht in Fra­ge. Für Kopf­geld wur­de er durch Ver­rat den Fran­zo­sen aus­ge­lie­fert.

Die­ser letz­te Lebens­ab­schnitt bis zu sei­ner Hin­rich­tung gestal­te­te sich zum Opfer­gang eines wah­ren Hel­den. Aus Sicher­heits­grün­den wur­de er sofort aus Tirol hin­aus­ge­schafft, da man sei­ne Befrei­ung fürch­te­te. Auf dem Weg in die lom­bar­di­sche Festung Man­tua ret­te­te er sei­nen Bewa­chern das Leben, statt die Gele­gen­heit zur Flucht zu nüt­zen. Die Ver­hand­lung vor einem fran­zö­si­schen Kriegs­ge­richt wur­de zur Far­ce, da Napo­le­on bereits Befehl erteilt hat­te, Hofer inner­halb von 24 Stun­den hin­zu­rich­ten. Die Begeg­nun­gen mit zwei Prie­stern, die ihn nach dem Todes­ur­teil im Ker­ker besuch­ten, sind akten­kun­dig über­lie­fert. Propst Gio­van­ni Mani­fe­sti schrieb am Tag nach der Hin­rich­tung:

„Zu mei­ner Erbau­ung und zu mei­nem größ­ten Trost bewun­der­te ich einen Mann, der als christ­li­cher Held zum Tode ging und ihn als uner­schrocke­ner Mär­ty­rer erlitt.“

Die letz­ten Lebens­stun­den blieb Andre­as Hofer allein mit sei­nem Gott und schrieb jenen letz­ten Brief, „der ein Denk­mal sitt­li­cher Grö­ße, See­len­ru­he und Glau­bens­stär­ke bil­det“ ((Kano­ni­kus Paul Rai­ner: Der Hei­mat die Zeit – dem Him­mel die Ewig­keit, in: Traum der Frei­heit. 200 Jah­re Tiro­ler Frei­heits­kampf. Bozen 2010))

„Der gött­li­che Wil­le ist es gewe­sen, daß ich habe müs­sen in Man­tua mein Zeit­li­ches mit dem Ewi­gen ver­wech­seln. Aber Gott sei Dank für sei­ne gött­li­che Gna­de. Mir kommt vor, wie wenn ich zu etwas ande­rem hin­aus­ge­führt wür­de. Gott wird mir auch die Gna­de ver­lei­hen bis zum letz­ten Augen­blick, damit ich hin­kom­men kann, wo sich mei­ne See­le mit allen Aus­er­wähl­ten ewig freu­en wird und wo ich für alle bei Gott bit­ten wer­de. (…) Alle guten Freun­de sol­len für mich beten und mir aus den hei­ßen Flam­men hel­fen, wenn ich noch im Feg­feu­er büßen muß. Die See­len­got­tes­dien­ste soll die Lieb­ste mein zu St. Mar­tin hal­ten las­sen. (…) Lebt alle wohl, bis wir im Him­mel zusam­men­kom­men und dort leben ohne Ende. (…) Ade, du schnö­de Welt, so leicht kommt mir das Ster­ben vor, daß mir nicht ein­mal die Augen naß wer­den. Geschrie­ben um 5 Uhr früh, um 9 Uhr rei­se ich mit Hil­fe aller Hei­li­gen zu Gott.“

Unter Andre­as Hofers Füh­rung war Tirol nicht nur zu einer zwei­ten Ven­dée und zu einem zwei­ten Spa­ni­en gewor­den, son­dern zum Vor­bild und Kata­ly­sa­tor für die schließ­lich Napo­le­on nie­der­rin­gen­den Befrei­ungs­krie­ge.

Text: Johan­nes Thiel

1 Kommentar

  1. Es wäre end­lich an der Zeit, dass die Kir­che ihren Hel­den ein Den­kn­mal setzt, spä­te­stens in die­ser unse­rer Zeit, in der das Gol­de­ne Kalb als kraft­strot­zen­der Jung­stier vor den Bör­sen der Welt steht, in den Medi­en Gott und das Chri­sten­tum täg­lich ver­höhnt wer­den, in der der Mate­ria­lis­mus in sei­ner kom­mun­si­ti­schen und hedo­ni­sti­schen Form sich offen ver­eint.
    Die im 15. Jahr­hun­dert ent­stan­de­ne mate­ria­li­sti­sche one-world-Ideo­lo­gie, ein Gemen­ge aus gno­sti­schen, neu­pla­to­ni­schen und sata­ni­schen Ele­men­ten, zer­setz­te seit dem 18. Jahr­hun­dert in Form der Frei­mau­re­rei das sakra­le Abend­land. Ihr hef­tig­ster Aus­bruch, die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on, brach­te Kom­mu­nis­mus und Faschis­mus hervor.Instintiv wehr­ten sich die Völ­ker gegen die­se Art von „Befrei­ung“: Die Chou­ans in der Ven­dee und Bre­ta­gne, die Auf­stän­di­schen in Ita­li­en, im Deut­schen Reich, in Spa­ni­en und Por­tu­gal kämpf­ten gegen ihre „Befrei­er“. Ihnen folg­ten Car­li­stas, Cri­ste­ros, die Völ­ker der Yaqui, Sze­kler und ande­re. Ver­ges­sen wir sie nicht!

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