Erzbischof Marcel Lefebvre und der Patron der von ihm gegründeten Priesterbruderschaft, Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der performative Widerspruch der Piusbruderschaft

Von Vigi­li­us* „Das Papst­amt ist kei­ne abso­lu­ti­sti­sche Mon­ar­chie“ Im Jah­re 2024 hat der Distrikt­obe­re der Pius­bru­der­schaft in Deutsch­land, Ste­fan Pfluger, in einem von Seba­sti­an Ost­rit­sch geführ­ten Inter­view der Deut­schen Tages­post erläu­tert, dass sich die Bru­der­schaft „als unter den Papst gestellt“ sieht. Von Ost­rit­sch im Anschluss an die Fra­ge nach den uner­laub­ten Bischofs­wei­hen auf „die punk­tu­el­le
"Queergottesdienst" in der Überwasserkirche in Münster
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Die frohe Botschaft von der beschleunigten Dekadenz

Von Vigi­li­us* Von Fried­rich Nietz­sche stammt die Dia­gno­se, der inne­re Ver­fall der christ­li­chen Glau­bens­kraft ver­schleie­re sich zumin­dest noch eine gewis­se Wei­le dar­in, dass sich die deka­dent gewor­de­ne Chri­sten­heit mit dem säku­la­ri­sier­ten Ava­tar des Chri­sten­tums iden­ti­fi­zie­re, um sich so in der Illu­si­on der eige­nen Vita­li­tät wie­gen zu kön­nen. Mar­tin Heid­eg­ger hat Nietz­sches Gedan­ken auf­ge­grif­fen und vom
In der Inszenierung der Papstmessen bildet sich das römische Ämterverständnis präzise ab: Der Papstthron überragt den Altar bei weitem. Der Autor geht auf die lange Heraufkunft der römischen Ämteranordnung und die sich daraus ergebenden Aporien ein.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Aporien der römischen Kirche. Antwort an Caminante-Wanderer

Von Vigi­li­us* Lie­ber Cami­nan­te-Wan­de­rer, zunächst dan­ke ich Ihnen für die freund­li­che Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Tex­tes auf Ihrem Blog. Auch dan­ke ich Ihnen für die Über­sen­dung der bei­den Kom­men­ta­re, auf die ich gern reagie­re. Zunächst möch­te ich jedoch jenen Lesern, die sich über so schwie­ri­ge und lan­ge Tex­te echauf­fie­ren, zwei­er­lei sagen.
Pius XII.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Königtum Christi und die Aporien der römischen Kirche

Von Vigi­li­us* Die Argu­men­ta­ti­on der Pius­bru­der­schaft Die FSSPX hat in einem lesens­wer­ten Text vom 4. Febru­ar 2026 die römi­sche Behaup­tung zurück­ge­wie­sen, die ange­kün­dig­ten uner­laub­ten Bischofs­wei­hen bil­de­ten einen schis­ma­ti­schen Vor­gang.1 Die­se Zurück­wei­sung hat der Gene­ral­obe­re der Bru­der­schaft, Davi­de Pagli­a­ra­ni, sei­nem aktu­el­len Schrei­ben an Prä­fekt Fernán­dez ange­hängt. Pagli­a­ra­ni begrün­det den nicht-schi­s­­ma­ti­­schen Cha­rak­ter der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen damit, dass
Revolutionäre Bischöfe? "Fragment eines Jüngsten Gerichts" eines unbekannten Schülers von Hieronymus Bosch (Alte Pinakothek, München)
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Dialektik der entfesselten Macht

Von Vigi­li­us* I. Der Syn­oda­le Weg Der deut­sche Syn­oda­le Weg ist ein lehr­rei­cher Vor­gang für die gesam­te katho­li­sche Kir­che. Denn er stellt in sei­ner grob­schläch­ti­gen Unver­stellt­heit eine heu­ri­stisch gera­de­zu ein­zig­ar­ti­ge Apo­ca­lyp­sis der kirch­li­chen Selbst­de­kon­struk­ti­on dar. Bevor ich auf die ent­schei­den­de Grund­pro­ble­ma­tik ein­ge­he, schil­de­re ich zunächst einen Kon­flikt, der sich bei der sech­sten und letz­ten Sit­zung
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Versuch einer ersten theologischen Einordnung des Pontifikates Leos XIV.

Von Vigi­li­us* Nach­dem es kurz nach der Wahl Robert Pre­vosts zum Papst fast im gesam­ten kon­ser­va­ti­ven Feld nahe­zu Begei­ste­rungs­stür­me gege­ben hat, flam­men hier die Wider­stän­de gegen den Papst mitt­ler­wei­le erneut auf. Dazu tra­gen etli­che der Ent­schei­dun­gen Leos, aber auch Äuße­run­gen bei, die sich etwa in dem jüngst erschie­nen Inter­view­buch „Leo XIV. – Welt­bür­ger und Mis­sio­nar
Priester auf ewig
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Vom Zerfall des Priestertums (Teil II)

Im zwei­ten Teil der Arti­kel­se­rie über das Prie­ster­tum befasst sich unser Autor Vigi­li­us mit der Zöli­bats­fra­ge. Er ent­tarnt das ver­bor­ge­ne Res­sen­ti­ment der Zöli­bats­geg­ner und begrün­det den Zöli­bat als Funk­ti­on am prie­ster­li­chen Amt – und das heißt am Amt Chri­sti, der selbst den über­na­tür­li­chen Lebens­zu­sam­men­hang von Gott und mensch­li­cher Krea­tur her­vor­bringt. Von Vigi­li­us* Der Zöli­bat Chri­sti
Die Schockbotschaft von Papst Franziskus bei seiner Asien-Reise: "Die Religionen sind alle gleich". Wenn aber "alle Religionen gleich sind", bedeutet das...?
Papst Franziskus

Papst Franziskus im „Tunnel der Freundschaft“

Von Vigi­li­us* Papst Fran­zis­kus war bei sei­ner Süd­ost­asi­en­rei­se ganz in sei­nem Ele­ment. Denn er konn­te sich dort erneut eif­rig für den „inter­re­li­giö­sen Dia­log“ enga­gie­ren. Liest man die mitt­ler­wei­le ver­öf­fent­lich­ten Anspra­chen des Pap­stes, genießt die­ser Dia­log einen nach­ge­ra­de sakra­len Erha­ben­heits­sta­tus, der sich aus beein­drucken­den mora­li­schen Prä­di­ka­tio­nen speist. Denn der beab­sich­tig­te Dia­log zielt in sei­nem Wesen auf
Ist Jorge Bergoglio ein Stratege
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Ist Jorge Bergoglio ein Stratege? (V)

Von Vigi­li­us* Wer bin ich, um zu urtei­len? Wie sehr das berg­o­glia­ni­sche Pon­ti­fi­kat stra­te­gi­scher Natur ist, sieht man an der syste­ma­tisch betrie­be­nen Ver­net­zung der unter­schied­li­chen theo­lo­gi­schen The­men­fel­der. Die Fami­li­en­syn­ode mit „Amo­ris lae­ti­tia“, die Ama­zo­nas­syn­ode, die Syn­oda­li­täts­syn­ode, die Erklä­rung von Abu Dha­bi, „Evan­ge­lii gau­di­um“, „Fra­tel­li tut­ti“, „Lau­da­to si“, „Lau­da­te Deum“, „Fidu­cia sup­pli­cans“ sind kei­nes­wegs blo­ße Ein­zel­er­eig­nis­se,
Ist Jorge Bergoglio ein Stratege
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Ist Jorge Bergoglio ein Stratege? (IV)

Von Vigi­li­us* Das Zeit­al­ter des Aus­gleichs Aus den spä­ten 1920er Jah­ren stammt ein bedeu­ten­der Auf­satz des Phi­lo­so­phen Max Sche­ler, der den Titel „Das Welt­al­ter des Aus­gleichs“ trägt.1 Ich erwäh­ne an die­ser Stel­le den Scheler­auf­satz des­we­gen, weil ich deut­lich machen möch­te, dass die uns her­aus­for­dern­de theo­lo­gi­sche Bewe­gung der De-Zäsu­ra­­li­­sie­rung kei­ne Klei­nig­keit ist, son­dern in einem gro­ßen