Louis Martin (1823-1894) und Zélie Guérin (1831-1877), die Eltern der heiligen Therese von Lisieux
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Die Familie bei Leo XIV. und der synodale Weg

Deutsch­land, das Land der Dich­ter und Den­ker, hat sei­ne Füh­rungs­rol­le nicht ver­lo­ren – nur ihr Vor­zei­chen hat sich ver­kehrt. Die einst schöp­fe­ri­sche Gei­stes­kraft treibt heu­te eine nega­ti­ve The­men­füh­rer­schaft an: als Muster­schü­ler der Kli­ma­re­li­gi­on, als Zer­stö­rer der eige­nen Spra­che und als Geburts­hel­fer jener zer­set­zen­den Dyna­mik, die die Kir­che seit jenem Moment schwächt, da der Rhein beim
Bergoglianischer Stuhlkreis: Wird er beendet oder fortgesetzt?
Leo XIV.

Die Synodalität – eine Kirchenidee ohne Kompaß

Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di Von außen betrach­tet scheint es, als befin­de sich die Kir­che in einem unauf­hör­li­chen „Pro­zeß“, ange­sto­ßen von Fran­zis­kus, dem im ver­gan­ge­nen April ver­stor­be­nen Papst: Syn­ode über Syn­ode, Gre­mi­en über Gre­mi­en, Kom­mis­sio­nen, Arbeits­grup­pen, „Syn­od­al­teams“ und neu­er­dings gar „Orga­ne der Par­ti­zi­pa­ti­on“. Alles klingt nach Bewe­gung – tat­säch­lich aber herrscht Still­stand, denn lee­rer Akti­vis­mus ver­mag kei­nen
Athanasius Schneider ermahnt, daß die Kirche nicht länger in der Verwirrung verharren könne. Sie müsse in Klarheit die Wahrheit verkünden.
Liturgie & Tradition

Bischof Schneider: „Die Kirche kann nicht länger in der Verwirrung verharren“

Bischof Atha­na­si­us Schnei­der benann­te in einem aus­führ­li­chen Exklu­siv­in­ter­view mit Micha­el Hay­nes für Per Mari­am die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der katho­li­schen Kir­che klar. Er sieht die Kir­che in einer „noch nie dage­we­se­nen Ver­wir­rung im Glau­ben“ – eine Situa­ti­on, die Moral und Lit­ur­gie betrifft – und ruft Papst Leo XIV zu ent­schlos­se­nem Han­deln auf. Schnei­der warnt: „Wir kön­nen als
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Zeugnis für die Wahrheit – Kardinal Müller über das Trojanische Pferd in der Kirche

Am 9. Okto­ber erschien in den USA das Buch The Tro­jan Hor­se in the Catho­lic Church („Das Tro­ja­ni­sche Pferd in der katho­li­schen Kir­che“). Autor ist „Father Enoch“ – ein Pseud­onym eines Prie­sters, der anonym blei­ben möch­te, „wegen der Risi­ken von Repres­sio­nen gegen die­je­ni­gen, die den Moder­nis­mus und die Häre­sie in der Kir­che kri­ti­sie­ren“. Das Vor­wort
Ecclesia quo vadis?
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Klage einer Tochter der Heiligen Katholischen Kirche

An die Bischö­fe der Schweiz, Deutsch­lands und Öster­reichs Die­ser Brief ist ein Mani­fest über die Ent­täu­schung und Irre­füh­rung, denen die katho­li­schen Gläu­bi­gen aus­ge­setzt sind, weil die kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten Gott unge­hor­sam sind: Sie pran­gern die Sün­de nicht mehr an, leug­nen die Exi­stenz des Teu­fels und berei­ten die Chri­sten nicht mehr auf die letz­ten Din­ge vor: Tod,
Papst Leo XIV. beim Gespräch mit der US-Journalistin Elise Ann Allen (Crux), das zur Grundlage des Gesprächsbuchs: "Leo XIV. Weltbürger und Missionar des 21. Jahrhunderts" wurde.
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Das Interview mit Leo XIV. – die Analyse

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ich kann mich ein­fach nicht dar­an gewöh­nen, daß Päp­ste Inter­views geben. Eigent­lich wür­de ich es vor­zie­hen, wenn sie die­ses For­mat ganz ver­mei­den wür­den, und ich hof­fe nur, daß Leo XIV. nicht Gefal­len dar­an fin­det, sodaß wir am Ende wöchent­li­che Inter­views bekom­men, so wie es bei sei­nem ver­stor­be­nen Vor­gän­ger der Fall war. Aber
Kritik am absolutistischen Verständnis des Papsttums der vergangenen 150 Jahre
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Die Synodalität als letzte Maske des pseudorömischen Papstzentrismus

Der Spa­ni­er Eck und der Argen­ti­ni­er Cami­nan­te Wan­de­rer dis­pu­tie­ren über das Papst­ver­ständ­nis der letz­ten 150 Jah­re. Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus hat in bis­her betont papst­treu­en Krei­sen ein durch berg­o­glia­ni­sche Irri­ta­tio­nen aus­ge­lö­stes Über­den­ken der bis­he­ri­gen Posi­tio­nen zum Papst­tum aus­ge­löst. Wir doku­men­tie­ren den Auf­takt mit einem Zwi­schen­ruf von Eck. Die Syn­oda­li­tät als letz­te Mas­ke des pseu­do­rö­mi­schen Papst­zen­tris­mus Von
Synodalität als Code-Wort
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Synodalität als Code-Wort

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Um der Lie­be Chri­sti wil­len hört end­lich auf mit dem Over­kill syn­oda­ler Doku­men­te, Zwi­schen­schrit­ten, Weg­wei­sun­gen für den wei­te­ren Pro­zess, Ankün­di­gun­gen von Ergeb­nis­sen, Schluss­do­ku­men­ten, die kei­ne sol­chen sind, Ver­län­ge­run­gen in wei­te­re Run­den, Ver­meh­rung der Kom­mis­sio­nen, am Ende eine Ver­samm­lung im kano­ni­schen Nie­mands­land. Das brei­te Volk Got­tes igno­riert Eure Doku­men­te. Kaum ein
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Am 17. Juni hielt Papst Leo XIV. den italienischen Bischöfen eine Ansprache, die es sich anzuschauen gilt, sagt Prof. Leonardo Lugaresi.
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Apostolische Kollegialität und „synodale Mentalität“

Der Theo­lo­ge Leo­nar­do Luga­re­si ana­ly­siert die Anspra­che von Papst Leo XIV. vom 19. Juni an die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz, deren Vor­sit­zen­der er for­mal ist. Die­se Anspra­che, obwohl an Ita­li­ens Bischö­fe gerich­tet, wur­de vom Hei­li­gen Stuhl bis­her auch auf eng­lisch und – man stau­ne – auch auf deutsch ver­öf­fent­licht. Ein Grund mehr, sie etwas näher zu betrach­ten.
In Mailand wurde an der Katholischen Universität der dreizehnte Band der Gesammelten Werke von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. vorgestellt – mit einem Mainstream-Geschmäckle.
Nachrichten

War Joseph Ratzinger/​Benedikt XVI. synodal und antimodernistisch?

Am Mitt­woch, dem 28. Mai, fand an der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät vom Hei­li­gen Her­zen in Mai­land, der soge­nann­ten „Cat­to­li­ca“, die Vor­stel­lung des ins Ita­lie­ni­sche über­setz­ten drei­zehn­ten Ban­des der Gesam­mel­ten Wer­ke von Joseph Ratzinger/​​Benedikt XVI. statt. Vor allem die Aus­füh­run­gen von Kar­di­nal Kurt Koch sorg­ten für eini­ges Staunen.