Auf einer einsamen Insel der Orkney-Gruppe vor der Küste Schottlands errichteten die Transalpinen Redemptoristen ihr Mutterkloster
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Warum sich diese Bischofsweihe von jener der Piusbruderschaft unterscheidet

Von Johan­nes Jakob* Am 1. Juli 2026 weih­te die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vier neue Bischö­fe ohne die Erlaub­nis des Pap­stes. Nach Ansicht des Vati­kans stell­te dies einen Akt des Unge­hor­sams dar und führ­te unmit­tel­bar ins Schis­ma. Am kom­men­den Sams­tag, dem 25. Juli 2026, fin­det wie­der eine uner­laub­te Bischofs­wei­he statt und trotz­dem unter­schei­det sich die­ses Ereig­nis
Pater Michael Mary, Gründer und Generaloberer der altrituellen Transalpinen Redemptoristen, will sich am kommenden 25. Juli ohne päpstliches Mandat zum Bischof weihen lassen.
Liturgie & Tradition

Die (sedisvakantistische) Bischofsweihe bei den Transalpinen Redemptoristen

Der Bischof von Aber­deen, Msgr. Hugh Gil­bert OSB, hat das Ange­bot im über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in sei­ner schot­ti­schen Diö­ze­se deut­lich aus­ge­wei­tet, zugleich jedoch schar­fe Kon­se­quen­zen aus der jüng­sten Ent­wick­lung inner­halb der alt­ri­tu­el­len Gemein­schaft der Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers (FSSR), bes­ser bekannt auch als Tran­sal­pi­ne Redempto­ri­sten, gezo­gen. Wäh­rend ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der auf der schot­ti­schen Insel Papa
Liturgie & Tradition

Transalpine Redemptoristen lösen ihre Einheit mit Rom auf

Die Ordens­ge­mein­schaft der Tran­sal­pi­nen Redempto­ri­sten – auch als „Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers“ bezeich­net – ist in eine offe­ne Span­nung zur kirch­li­chen Auto­ri­tät gera­ten. Wäh­rend der dama­li­ge Vor­sit­zen­de der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Kar­di­nal Darío Cas­tril­lón Hoyos, im Jah­re 2008 noch offi­zi­ell ihre „Wie­der­ver­söh­nung mit der Kir­che“ ver­kün­de­te, stellt sich die Lage heu­te grund­le­gend anders dar.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten
Bischofsweihe
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Schismatisch oder katholisch?

Von Don Micha­el Gurt­ner* Im Fol­gen­den wol­len wir auf den Haupt­vor­wurf ein­ge­hen, der immer wie­der und immer noch als „Tot­schlag­keu­le“ gegen die Pius­bru­der­schaft erho­ben wird, näm­lich jenen des angeb­lich voll­zo­ge­nen und bestehen­den Schis­mas. An die­ser Fra­ge hängt letzt­lich bei­nah alles – des­halb haben sich die Geg­ner der FSSPX ja auch gera­de auf die­se Argu­men­ta­ti­ons­fi­gur ein­ge­schos­sen,
Don Leonardo Maria Pompei, einer der im Internet aktivsten italienischen Priester und Vertreter der Tradition, wurde a divinis suspendiert
Liturgie & Tradition

Don Leonardo Maria Pompei a divinis suspendiert

Die Fra­ge, ob Papst Leo XIV. die Wen­de gegen­über dem Pon­ti­fi­kat eines Vor­gän­gers Fran­zis­kus brin­gen wird, beant­wor­te­te ein sehr bekann­ter ita­lie­ni­scher Prie­ster auf sei­ne Wei­se: Don Leo­nar­do Pom­pei gab bekannt, daß er nicht mehr die hier­ar­chi­sche Gemein­schaft der Kir­che aner­ken­ne, son­dern sich der „Welt der Tra­di­ti­on“ anschlie­ße. Am Tag danach wur­de er von sei­nem Orts­bi­schof
Pater Serafino Lanzetta, ehemaliger Franziskaner der Immakulata, zeigt auf, was bei der Papstwahl auf dem Spiel steht.
Hintergrund

Es steht viel auf dem Spiel bei der Wahl des neuen Nachfolgers des Petrus

Von Pater Ser­a­fi­no Lan­zet­ta* Was wol­len die Her­ren Kar­di­nä­le: einen Nach­fol­ger für Fran­zis­kus oder für Petrus? Das ist eine grund­sätz­li­che Fra­ge, die mit Hil­fe der Theo­lo­gie und der Kir­chen­ge­schich­te beant­wor­tet wer­den muß, und nicht ein­fach mit per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen oder Machtansprüchen.
Ein Jesuit wurde Sedisprivationist: Sedisprivationistische Diakonatsweihe von Pater James Marshall SJ in den USA
Liturgie & Tradition

Ein Jesuit wird Sedisvakantist

Die Kir­chen­chro­nik ist um ein über­ra­schen­des Kapi­tel rei­cher gewor­den. Der Jesui­ten­or­den befin­det sich seit Gene­ral Pedro Arru­pe zah­len­mä­ßig im frei­en Fall. Der Arru­­pe-Teil des Ordens ist seit­her so ziel­stre­big ori­en­tie­rungs­los, daß Jesui­ten ent­schei­dend die Nach­kon­zils­ver­wir­rung her­vor­brach­ten und erfolg­reich der Welt­kir­che imple­men­tier­ten. Karl Rah­ner, der weit­aus ein­fluß­reich­ste Kon­zils­theo­lo­ge, war Jesu­it. Doch nicht alle Jesui­ten gehö­ren der
Der Baldachin über dem Petrusgrab im Petersdom. Über ihm erhebt sich die Peterskuppel mit dem Spruchband des Herrenwortes: "Tu es Petrus, et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam".
Forum

Der Baldachin im Petersdom

Von Prof. Rober­to de Mat­tei* Am 27. Okto­ber, wäh­rend des Abschluß­got­tes­dien­stes der Syn­ode, wird das Gerüst, das den Bal­da­chin im Peters­dom neun Mona­te lang ver­deckt hat, ent­fernt, und Ber­n­i­nis Mei­ster­werk wird erneut den Tri­umph des Papst­tums in den Augen der Gläu­bi­gen verdeutlichen.
Die traditionalistische Bewegung blickt auf mindestens 55 Jahre zurück und ist facettenreich. Aurelio Porfiri unternahm einen ersten Versuch, ihre Geschichte zu erzählen
Forum

Die Rechte des Herrn hat sich erhoben

Von Prof. Rober­to de Mat­tei* Der Ver­lag Sol­fa­nel­li hat gera­de das Buch von Mae­stro Aure­lio Porf­iri „La destra del Signo­re si è alza­ta“ („Die Rech­te des Herrn hat sich erho­ben“, 251 Sei­ten 16,00 Euro) her­aus­ge­ge­ben. Aure­lio Porf­iri, gebo­ren im alten und beleb­ten Stadt­teil Tra­ste­ve­re und somit ein ech­ter „Römer aus Rom“, war Schü­ler des Mae­stro