Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
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Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Bischofsweihe im 14. Jahrhundert (Miniatur)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Tradition zwischen Geduld und Vorsehung – und neuen Bischofsweihen

Von einem Gläu­bi­gen* Die Ankün­di­gung neu­er Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. berührt Grund­fra­gen kirch­li­cher Ord­nung, geist­li­cher Frei­heit und geschicht­li­cher Ver­ant­wor­tung. Daß sie auf­hor­chen läßt, ist daher nicht ver­wun­der­lich. In der Bru­der­schaft selbst mischt sich die Schwe­re des Augen­blicks mit Erleich­te­rung. Seit Jah­ren wird die Not­wen­dig­keit neu­er Bischö­fe emp­fun­den, ja mit wach­sen­der Dring­lich­keit. Zugleich
Am Montag wurde Pater John Berg, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, von Papst Leo XIV. empfangen
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Audienz für den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus

Papst Leo XIV. emp­fing am Mon­tag, dem 19. Janu­ar 2026, den Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP), Pater John Berg, zu einer Pri­vat­au­di­enz im Vati­kan. Dies geht aus dem gestern ver­öf­fent­lich­ten Tages­bul­le­tin des Vati­kans her­vor, das die täg­li­chen Audi­en­zen des Pap­stes auf­li­stet. Zu den wei­te­ren Emp­fän­gen an die­sem Tag zähl­ten unter ande­rem Kar­di­nal Mario Grech
"Anbetung des Lammes" von Jan van Eyck, Genter Altar, 15. Jahrhundert
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Kämpfen wir für die überlieferte Messe und den überlieferten Glauben!

Der öster­rei­chi­sche Prie­ster Dr. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal for­mu­lier­te fol­gen­den Auf­ruf zur aktu­el­len Situa­ti­on nach dem Wech­sel von dem berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat zu jenem von Leo XIV.:  Ein Auf­ruf an alle Prie­ster und Gläu­bi­gen Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Es gibt nur weni­ge Din­ge, die es wert sind, für sie zu kämp­fen.Ob zu die­sen Din­gen bestimm­te
Schottische Clans Clans der Tradition
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Die Clans der Tradition als Zeichen der Gesundheit

Der Arti­kel, den wir ver­gan­ge­ne Woche über die Uner­sätt­lich­keit ver­öf­fent­lich­ten, die im tra­di­tio­nel­len Milieu häu­fig zu beob­ach­ten ist – ver­faßt von Eck –, stieß auf weit­aus grö­ße­res Inter­es­se, als ich erwar­tet hät­te. Ich den­ke, der Autor hat einen wun­den Punkt getrof­fen, der im gesam­ten „Tradi“-Universum schmerzt. Eck ist Spa­ni­er und beschreibt, was er in sei­nem
Anmerkungen aus Rom zum Heiligen Jahr, dem anstehenden Konklave, der visitierten Petrusbruderschaft und den Kardinalsernennungen
Liturgie & Tradition

Römische Chronik

Geschätz­ter Wan­de­rer!* Da ich weiß, daß Sie und Ihre Leser dar­an inter­es­siert sind, sen­de ich Ihnen einen kur­zen Bericht über mei­ne Rei­se nach Rom.
Bischof Vásquez, Apostolischer Administrator von Tyler in Texas, erwürgt den überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Tabula rasa im Bistum Tyler

Papst Fran­zis­kus stell­te nach sei­ner Wahl unmiß­ver­ständ­lich klar, daß er mit dem über­lie­fer­ten Ritus und den mit ihm ver­bun­de­nen Grup­pen nichts anzu­fan­gen weiß. Man­che Bischö­fe fol­gen ihm dar­in und schä­di­gen die Tra­di­ti­on. Und es scheint, als wür­de sie das tun, um Fran­zis­kus eine Art „Opfer­ga­be“ dar­zu­brin­gen, als Dank für eine Ernen­nung oder um ihre beson­de­re
Die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) erlebt trotz Traditionis custodes und erheblicher Behinderungen ein ungebremstes Wachstum
Liturgie & Tradition

Petrusbruderschaft und alte Messe – ein erfolgreiches Randphänomen?

Von einer Katho­li­kin Herz­li­chen Glück­wunsch, Petrus­bru­der­schaft. Auch das Nach­rich­ten­por­tal der katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land kam unlängst nicht umhin, den Erfolg der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Petrus­bru­der­schaft (FSSP) zur Kennt­nis zu neh­men: ste­ti­ges Wachs­tum, gut gefüll­te Prie­ster­se­mi­na­re, jun­ge Leu­te. Deren Anfang Novem­ber ver­öf­fent­lich­te Sta­ti­stik zeugt davon: Das Durch­schnitts­al­ter der 583 Mit­glie­der, davon 386 Prie­ster, 22 Dia­ko­ne und 179 Semi­na­ri­sten,