Das jüngste Dokument gegen einige Marientitel offenbart ein weit größeres Problem: das des Lehramtes – insbesondere dessen, was nicht dazugehört.
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Tucho und die marianische Miterlösung

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Man könn­te vie­les sagen über die jüng­ste Note zu den Mari­en­ti­teln, aus­ge­ar­bei­tet von Tucho Fernán­dez und gebil­ligt von Leo XIV. Doch wir wol­len dar­auf ver­zich­ten, denn wir sind weder Theo­lo­gen noch Mario­lo­gen. Wir stel­len ledig­lich fest, daß sich ein­mal mehr die Pro­phe­zei­ung Sime­ons erfüllt: Das von einem Schwert durch­bohr­te (mit­erlö­sen­de?) Herz Mari­ens
Papst Franziskus gab nicht nur bei Auslandsreisen im Flugzeug, sondern generell eine Flut von Interviews. Leo XIV. scheint ihm in dieser bedenklichen Praxis zu folgen.
Leo XIV.

Das Problem spontaner Papst-Interviews

Der Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­dent der fran­zö­si­schen Tages­zei­tung La Croix, Mika­el Cor­re, zitiert in sei­ner wöchent­li­chen Kolum­ne vom 11. Okto­ber 2025 zwei Aus­sa­gen hoch­ran­gi­ger vati­ka­ni­scher Per­sön­lich­kei­ten – wobei bei­de Aus­sa­gen mög­li­cher­wei­se von ein und der­sel­ben Per­son stam­men –, die sich zu den Schwie­rig­kei­ten und Fol­gen äußern, wel­che durch spon­ta­ne und frei­mü­ti­ge Äuße­run­gen der Päp­ste entstehen.
Benedikt XV., geboren als Marchese Giacomo della Chiesa, regierte von 1914 bis 1922
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Päpstliche Taxonomie der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir sind es gewohnt, Päp­ste als kon­ser­va­tiv oder pro­gres­siv, gut oder schlecht zu klas­si­fi­zie­ren – und auch nach ande­ren uns nütz­lich erschei­nen­den Kri­te­ri­en. Ich schla­ge eine Ein­tei­lung vor, die ihren Ursprung berück­sich­tigt – und damit mei­ne ich nicht die geo­gra­phi­sche Her­kunft, son­dern ihren funk­tio­na­len Ursprung inner­halb der Kir­che. Ich glau­be, das kann
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Die Anpassung der Kirche an die Welt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Der Auf­trag der Kir­che besteht dar­in, das zu erfül­len, was der hei­li­ge Pau­lus an Timo­theus schrieb: „Gott will, daß alle Men­schen geret­tet wer­den und zur Erkennt­nis der Wahr­heit kom­men“ (1 Tim 2,4). Und die­sem Ziel ist alles ande­re unter­ge­ord­net. Die Kir­che ist nicht in erster Linie eine Fra­ge von Ritua­len, For­men oder
Krönung von Papst Pius XI. im Jahr 1922
Hintergrund

Christus im Schatten des Papstes? – Zur Geschichte einer Verschiebung

Das berg­o­glia­ni­sche Pon­ti­fi­kat führ­te bei vie­len Katho­li­ken zu einer schmerz­li­chen Ent­frem­dung von Rom. Dar­in kann Posi­ti­ves lie­gen, näm­lich die Chan­ce zu einer dif­fe­ren­zier­te­ren und viel­leicht heil­sa­men Betrach­tung des Papst­tums. Wer­den die ver­gan­ge­nen zwölf Jah­re Anlaß und Anstoß sein, das Papst­tum von zwei­fel­haf­ten Über­hö­hun­gen zu befrei­en und es auf sein Wesen und sei­ne eigent­li­che Bedeu­tung für
Leo XIV. sollte von den Gemeinschaften der Tradition als Chance gesehen werden, weshalb sie jetzt, sofort mit ihm in Kontakt treten sollten, um der Tradition die Freiheit zu gewinnen.
Leo XIV.

Leo XIV. und die Tradition

Ein Vor­schlag von Giu­sep­pe Nar­di Wie steht Papst Leo XIV. zum über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus? Die­se Fra­ge beschäf­tigt der­zeit, hängt doch damit die Zukunft der Kir­che ab, wenn das vie­le auch noch nicht zu erken­nen ver­mö­gen. Es geht um die Sub­stanz. Die Gerüch­te über die Hal­tung von Robert Fran­cis Pre­vost, Augu­sti­ner, Bischof und in den gut andert­halb
Weißer Rauch, der 2013 aus der Sixtinische Kapelle aufstieg
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Warten auf den weißen Rauch

Von Rober­to de Mat­tei* Wäh­rend wir auf den wei­ßen Rauch über der Six­ti­ni­schen Kapel­le war­ten, fra­gen wir uns: Was wer­den die ersten Wor­te sein, die der neue Papst von der Log­gia des Peters­doms aus spre­chen wird? „Brü­der und Schwe­stern, guten Abend“, wie Papst Fran­zis­kus, oder „Gelobt sei Jesus Chri­stus“, wie Johan­nes Paul II.? Oder eine
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In der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurde die päpstliche Kapelle Redemptoris Mater zwei Mal neugestaltet: zuerst vom russischen Künstler Kornouchow (links), dann von Marko Ivan Rupnik (rechts). Der Fall wirft zahlreiche Fragen auf, warum Kornouchows Mosaike zerstört und ersetzt wurden.
Nachrichten

Das Rätsel der zweifach neugestalteten päpstlichen Kapelle

Immer neue Kapi­tel wer­den zum Fall Mar­ko Ivan Rup­nik bekannt. Dazu gehört auch die von ihm durch­ge­führ­te Neu­ge­stal­tung der päpst­li­chen Kapel­le im Apo­sto­li­schen Palast des Vati­kans, die den Welt­ruhm des slo­we­ni­schen Künst­ler­prie­sters und ehe­ma­li­gen Jesui­ten begrün­de­te. Die Neu­ge­stal­tung hat jedoch eine Vor­ge­schich­te: Ein rus­si­scher Künst­ler hat­te die Kapel­le bereits neu­ge­stal­tet, als sei­ne Mosai­ke wie­der weit­ge­hend