In Nicaragua wird die Kirche verfolgt. Schaut der Heilige Stuhl weg, weil es sich um ein sozialistisches Regime handelt?
Christenverfolgung

Kirche in Nicaragua verfolgt von Freunden des Papstes

(Mana­gua) Das san­di­ni­sti­sche Regime hat vier katho­li­sche Prie­ster des Lan­des ver­wie­sen. Gestern wur­de bekannt, daß auch dem sal­va­do­ria­ni­schen Fran­zis­ka­ner­pa­ter José Javier Lemus die Rück­kehr nach Nica­ra­gua ver­wei­gert wur­de. In den ver­gan­ge­nen drei Mona­ten wur­den min­de­stens vier Prie­ster aus­ge­wie­sen oder ihnen die Ein­rei­se ver­wei­gert. „Die Stim­me der Kir­che, die Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen anpran­gert, soll zum Schwei­gen gebracht werden.“

Die Attentäterin nach ihrer Festnahme.
Lebensrecht

Lesbische Abtreibungsbefürworterin verübt Säureattentat in Kathedrale

(Mana­gua) Am 5. Dezem­ber wur­de Don Mario Gue­va­ra, Vikar an der Kathe­dral­kir­che von Mana­gua, wäh­rend er im Beicht­stuhl saß, von einer les­bi­schen Abtrei­bungs­ak­ti­vi­stin ange­grif­fen. Der Prie­ster wur­de durch den Säu­re­an­griff der Femi­ni­stin schwer ver­letzt. Nicht min­der schwer­wie­gend: Das Atten­tat wird von den Medi­en tot­ge­schwie­gen. Nur durch das Ein­grei­fen von Gläu­bi­gen, die sich in der Kir­che

Papst Franziskus Schweigen Nikaragua
Christenverfolgung

Verhalten des Papstes zu Nikaragua ist „beschämend“

(New York) Zum Unge­mach, das Papst Fran­zis­kus wegen des Viganò-Dos­­siers und sei­nem Schwei­gen zum Fall Pine­da in Hon­du­ras wider­fährt, kommt neue Kri­tik. Dabei geht es um sein Schwei­gen zur Lage der Kir­che in Nikaragua.