Benedikt XVI. inmitten der Wüste, deren Ausbreitung er frühzeitig erkannte. Ist sein Rücktritt gültig oder war es ein „falscher Rücktritt“ im doppelten Sinn?
Hintergrund

Der letzte Papst des Westens?

(Rom) Die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Libe­ro wid­me­te am 11. Juni in ihrer Bei­la­ge Liber­oPen­sie­ro (Freie Gedan­ken) Bene­dikt XVI. brei­ten Raum. Unter der Über­schrift „Die Wüste brei­tet sich aus“ befas­sen sich zwei Autoren mit jenem Mann, der von 2005 bis 2013 als Papst die Kir­che lei­te­te. Bei­de berüh­ren dabei bri­san­te Themen.
Forum

Lebendiger „Besitz“ der Kirche – Konzilien, Stadien und Stufen von Riten

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Das Motu­pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum (SP) führt gleich zu Beginn in Art. 1 die Zwei­ge­stal­tig­keit des einen Römi­schen Ritus an. Wer sich den jewei­li­gen Erschei­nungs­bil­dern des Usus ordi­na­ri­us und des Usus extra­or­di­na­ri­us, zumal in der tat­säch­lich all­täg­li­chen Pra­xis vor Ort, unvor­ein­ge­nom­men stellt, dem wür­de in den sel­ten­sten Fäl­len in den Sinn kom­men,
Die Glaubenskongregation will von allen Diözesanbischöfen Antwort auf Fragen zum Motu proprio Summorum Pontificum
Liturgie & Tradition

Rom führt weltweite Bestandsaufnahme zu Summorum Pontificum durch

(Rom) Vom Hei­li­gen Stuhl wur­de eine welt­wei­te Befra­gung der Diö­ze­san­bi­schö­fe zum Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum gestar­tet. Allen Diö­ze­san­bi­schö­fen wur­de ein Fra­ge­bo­gen zuge­stellt. Die vor­der­grün­di­ge Absicht ist offen­sicht­lich: Rom will eine Bestands­auf­nah­me der aktu­el­len Situa­ti­on vor­neh­men. Gibt es noch ande­re Absichten?
Am heutigen 16. April beginnt für Benedikt XVI. das 94. Lebensjahr.
Nachrichten

Benedikt XVI. begeht den 93. Geburtstag in Stille – auch wegen Corona

(Rom) Heu­te voll­endet Bene­dikt XVI. sein 93. Lebens­jahr. Sei­nen Geburts­tag ver­bringt das vor­ma­li­ge Kir­chen­ober­haupt ohne den Besuch durch Gra­tu­lan­ten. Wegen der Ansteckungs­ge­fahr durch das Coro­na­vi­rus wur­de dar­auf ver­zich­tet, wie Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein sag­te. Der Zutritt zum Vati­kan unter­liegt star­ken Restrik­tio­nen. Der Pri­vat­se­kre­tär Bene­dikts teil­te zugleich mit, daß im Klo­ster Mater Eccle­siae alle wohl­auf sind.
39 Jahre nach der Bugnini-Instruktion und 20 Jahre nach der Einführung der Handkommunion in Italien kehrte Papst Benedikt XVI. für die päpstlichen Zelebrationen zur knienden Mundkommunion zurück.
Liturgie & Tradition

Kolumbiens Bischöfe nehmen Zwangs-Handkommunion zurück

(Bogo­ta) Die Kolum­bia­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz kor­ri­gier­te ihre erste Anord­nung wegen des Coro­na­vi­rus und ersetz­te sie durch eine zwei­te. Dar­in wird bestä­tigt, daß die Mund­kom­mu­ni­on auch wei­ter­hin mög­lich ist. Durch das Coro­na­vi­rus ist die Kom­mu­ni­ons­pen­dung auf die Tages­ord­nung zurück­ge­kehrt. Grund genug für eine kur­zen histo­ri­schen Rück­blick auf einen Unge­hor­sam, mit dem alles begann.
Das Schreiben von Kardinal Re an das Kardinalskollegium zu China und Kardinal Zen
Forum

Der Vatikan erklärt Kardinal Zen den Krieg

Von Ric­car­do Cascio­li* Kar­di­nal Joseph Zen ist ein Hin­der­nis für die Kir­che in Chi­na, und von nun an kann die katho­li­sche Kir­che auch aus unab­hän­gi­gen Kir­chen gebil­det wer­den. Das ist die Kern­aus­sa­ge eines explo­si­ven und unglaub­li­chen Brie­fes, den der Dekan des Hei­li­gen Kol­le­gi­ums [Kar­di­nals­kol­le­gi­um], Kar­di­nal Gio­van­ni Bat­ti­sta Re, am 26. Febru­ar an alle Kar­di­nä­le sand­te
Erzbischof ad personam Jan Pawel Lenga, emeritierter Bischof von Karaganda.
Hintergrund

„Die besten Söhne und Diener der Kirche werden geopfert“ – Der Fall von Erzbischof Lenga

(War­schau) Mit einem Maul­korb reagiert die Pol­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz auf die Papst­kri­tik von Msgr. Jan Pawel Len­ga, der bis 2011 Erz­bi­schof von Kara­gan­da in Kasach­stan war. Erz­bi­schof Len­ga ist Pole, er gehört dem in Polen und Litau­en ent­stan­de­nen Orden der Regu­lar­kle­ri­ker Maria­ner von der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis der aller­se­lig­sten Jung­frau Maria an. Nach sei­ner Eme­ri­tie­rung kehr­te er