José de Anchieta, der "Apostel Brasiliens"
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Heiligsprechung eines Missionars, aber Verzicht auf Mission?

(Rom) Papst Fran­zis­kus zele­brier­te am Don­ners­tag in der römi­schen Jesui­ten­kir­che Sant’Ignazio di Loyo­la am Cam­po Mar­zio eine Dank­mes­se für die Hei­lig­spre­chung des Jesui­ten­mis­sio­nars José de Anchie­ta (1534–1597). Der neue Hei­li­ge wird als „Apo­stel Bra­si­li­ens“ ver­ehrt. Sei­ne Hei­lig­spre­chung erfolg­te „pro gra­tia“ ohne ein regu­lä­res Hei­lig­spre­chungs­ver­fah­ren, da ein sol­ches wegen der gro­ßen zeit­li­chen Distanz undurch­führ­bar wäre. Der
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Nachrichten

Teilnahme Benedikts XVI. an Heiligsprechung nicht bestätigt

(Vati­kan) Die von eini­gen Medi­en als sicher behaup­te­te Teil­nah­me des eme­ri­tier­ten Pap­stes Bene­dikt XVI. an der Hei­lig­spre­chung von Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. am 27. April, scheint nicht so sicher zu sein. Wört­lich sag­te Vati­kan­spre­cher Pater Feder­i­co Lom­bar­di beim heu­ti­gen Pres­se­ge­spräch dar­auf ange­spro­chen: „Papst Bene­dikt ist will­kom­men und weiß, erwünscht und ein­ge­la­den zu sein. Wir
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Vatikan bestätigt umstrittenes Telefonat, verweigert aber Richtigstellung

(Vatikan/​​Buenos Aires) Nach eini­gem Zögern bestä­tig­te der Vati­kan das Tele­fon­ge­spräch von Papst Fran­zis­kus mit der Argen­ti­nie­rin Jaque­line Lis­boa Sabet­ta (in ersten Berich­ten wur­de der Fami­li­en­na­men mit Zabe­ta ange­ge­ben). Am Diens­tag mach­te die Nach­richt die Run­de, Papst Fran­zis­kus habe eine wie­der­ver­hei­ra­tet geschie­de­ne Frau ange­ru­fen und ihr gesagt, sie kön­ne ent­ge­gen der kirch­li­chen Leh­re pro­blem­los die Kom­mu­ni­on
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Heiligsprechung von Anfang an wunderlos gefordert – Warum Papst Franziskus Johannes XXIII. heiligspricht

(Vati­kan) Wur­de die Hei­lig­spre­chung Johan­nes XXIII. von Anfang an wun­der­los gefor­dert? Voll­zieht sich mit der wun­der­lo­sen Hei­lig­spre­chung am 27. April ein bereits 1963 ent­stan­de­ner kir­chen­po­li­ti­scher Plan und nicht eine erst im Som­mer 2013 von Papst Fran­zis­kus getrof­fe­ne Ent­schei­dung? Im Zusam­men­hang mit der Hei­lig­spre­chung Johan­nes XXIII. wird auch im deut­schen Sprach­raum von den mei­sten katho­li­schen Medi­en
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Hat Papst Franziskus wiederverheiratet Geschiedene angerufen und gesagt, sie kann zur Kommunion gehen? – Vatikan schweigt

(Bue­nos Aires ) Radio LT3 berich­te­te mit gro­ßer Schlag­zei­le: „Der Papst ruft eine wie­der­ver­hei­ra­tet geschie­de­ne Frau aus San­ta Fe an, um ihr zu sagen, daß sie die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen kann“. Die kurio­se Geschich­te macht seit Diens­tag die Run­de. Es ist die Geschich­te des Julio Zabe­ta aus San­ta Fe in Argen­ti­ni­en. Er ver­si­chert öffent­lich, daß Papst
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Kopte neuer Papstsekretär: Islam eine „Kultur des Todes“

(Vati­kan) Papst Fran­zis­kus hat einen neu­en Sekre­tär, der Ara­bisch spricht und gegen­über dem Islam sehr deut­li­che Wor­te fin­det. Nicht von unge­fähr. Der neue Papst­se­kre­tär heißt Pater Yoan­nis Lah­zi Gaid, ist Kop­te und stammt aus Ägyp­ten, wo die Chri­sten eine bedräng­te Min­der­heit sind, die seit 1350 Jah­ren Erfah­rung mit dem Islam haben. Sei­ner rea­li­sti­schen Sicht­wei­se des
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Neokatechumenaler Weg sieht liturgische Sonderformern erneut von Papst Franziskus bestätigt

(Rom) Der Neo­ka­techu­me­na­le Weg (CN) zeigt sich gegen­über Papst Fran­zis­kus über­schweng­lich dank­bar. Der neue Papst hat­te kurz nach sei­ner Wahl die von Bene­dikt XVI. ein­ge­lei­te­te Unter­su­chung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gegen lit­ur­gi­sche Son­der­we­ge des Neo­ka­techu­me­nats ein­stel­len las­sen. Die von Kiko Argüel­lo gegrün­de­te Neue Gemein­schaft betrach­te­te ihre lit­ur­gi­schen Beson­der­hei­ten damit als bestätigt.
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Wunderlose Heiligsprechung und Kirchenpolitik – Capovilla: Nennt Johannes XXIII. nicht den „gutmütigen Papst“

(Rom) Johan­nes XXIII., der Papst, der das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil ein­be­ru­fen hat und in weni­gen Tagen  von Papst Fran­zis­kus wun­der­los hei­lig­ge­spro­chen wird, fand all­ge­mein als „guter“ und „gut­mü­ti­ger“ Papst Ein­gang in das kol­lek­ti­ve Gedächt­nis. Dage­gen pro­te­stier­te nun sein per­sön­li­cher Sekre­tär Loris Capo­vil­la: „Bit­te, nennt ihn nicht mehr den ‚gut­mü­ti­gen Papst‘“. Capo­vil­las Kar­di­nals­er­he­bung als Ehrung des Kon­zils
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Papst Franziskus, Frei Betto und der „Betriebsunfall“ des Osservatore Romano

(Rom) Man­che katho­li­sche Medi­en sind bemüht, dem Papst bei jeder sich bie­ten­den Gele­gen­heit eine „Freu­de“ berei­ten zu wol­len. Man könn­te das Ver­hal­ten zuwei­len mit Lieb­die­ne­rei oder Lob­hu­de­lei ver­wech­seln. Der Osser­va­to­re Roma­no stol­per­te vor weni­gen Tagen genau dar­über, weil er zu gro­ßen Eifer an den Tag gelegt hatte.