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Hintergrund

„Das Chaos im Vatikan“ – Ist die Schonfrist der Medien für Papst Franziskus zu Ende?

(Rom) Neigt sich die media­le Schon­frist für Papst Fran­zis­kus dem Ende zu? Ist der Medi­en­zir­kus sei­ner über­drüs­sig gewor­den? Ist der Anti-Rat­z­in­­ger-Effekt auf­ge­zehrt? Oder erfüllt das amtie­ren­de Kir­chen­ober­haupt nicht mehr die in ihn gesetz­ten Erwar­tun­gen? Giam­pao­lo Pan­sa, eine bekann­te Feder des lin­ken Jour­na­lis­mus in Ita­li­en, hat Papst Fran­zis­kus auf unge­wöhn­lich schar­fe Wei­se ange­grif­fen. Dabei ist Pan­sa
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Hintergrund

Papst Franziskus in Florenz: „Pelagianische und gnostische Versuchung der Kirche“

(Flo­renz) Am Diens­tag, den 10. Novem­ber stat­te­te Papst Fran­zis­kus den Städ­ten Pra­to und Flo­renz in der Tos­ka­na einen Pasto­ral­be­such ab. In der Kathe­dra­le San­ta Maria del Fio­re von Flo­renz traf sich das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt mit den Ver­tre­tern der 5. Natio­nal­ta­gung der ita­lie­ni­schen Kir­che. Vor ihnen hielt Papst Fran­zis­kus eine Anspra­che. Das Kir­chen­ober­haupt sprach dabei über
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Forum

Pharisäer und Sadduzäer unserer Zeit

von Rober­to de Mat­tei* Kri­tik an den „Pha­ri­sä­ern“ fin­det sich häu­fig in den Wor­ten von Papst Fran­zis­kus. In zahl­rei­chen Reden zwi­schen 2013 und 2015 hat er von der „Krank­heit der Pha­ri­sä­er“ (7. Sep­tem­ber 2013) gespro­chen, „die Jesus vor­war­fen, den Sab­bat nicht zu ach­ten“ (1. April 2014), von der „Ver­su­chung der Selbst­ge­nüg­sam­keit und des Kle­ri­ka­lis­mus, jenes
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Forum

„Heute Nacht konnte ich nicht schlafen“ – Das „Joch der neuen Barmherzigkeit“

(Rom) „Wie kann man mit den Spen­den für den hei­li­gen Franz von Assi­si spe­ku­lie­ren? Das ist die Fra­ge, die der­zeit die Men­schen in Assi­si beschäf­tigt. Bank­rot­teu­re haben die Fran­zis­ka­ner rein­ge­legt und sind der Schwei­zer Staats­an­walt­schaft ins Netz gegan­gen, die zahl­rei­che Kon­ten im Wert von vie­len Dut­zen­den Mil­lio­nen Euro sperr­te. Der Grund ist zum Erschau­dern: eini­ge
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Forum

New Yorker Theologe kritisiert Spadaros Synoden-Auslegung (und Papst Franziskus)

(Rom) Die Syn­ode ist zu kei­nem kla­ren Ergeb­nis gekom­men. Die­sen Ein­druck muß man gewin­nen, wenn man die unter­schied­li­chen Inter­pre­ta­tio­nen liest, die dem Schluß­be­richt gege­ben wer­den. „Die Syn­ode hat die Ori­en­tie­rung ver­lo­ren, doch der Jesu­it gibt ihr eine (neue) Rich­tung“, schreibt der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Gemeint ist damit die Syn­­o­den-Inter­pre­ta­ti­on von Pater Anto­nio Spa­da­ro in der
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Genderideologie

Päpstliche Präzisierung zum neuen Ehenichtigkeitsverfahren

(Rom) In der neu­en Aus­ga­be der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift Civil­tà  Cat­to­li­ca leg­te der Schrift­lei­ter und Papst-Ver­­trau­te, Pater Anto­nio Spa­da­ro SJ, eine Les­art des Syn­od­en­er­geb­nis­ses vor, das vor­weg­neh­men dürf­te, was Papst Fran­zis­kus in der Sache der wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen ent­schei­den wird. Der Arti­kel geht jedoch weit dar­über hin­aus und bricht radi­kal mit dem bis­he­ri­gen Kir­chen­ver­ständ­nis. Und alles mit
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Forum

Kirche und Verschwendung? Gebt aus, was ihr meint, aber führt mich in den Himmel

Gedan­ken von Gott­fried Zei­ler zu „Finanz­skan­da­len“,  zu „hab­gie­ri­gen“ und „gei­zi­gen“ Kar­di­nä­len und Prie­stern im Vati­kan und zu den „Pha­rao­nen“ unter den Kir­chen­für­sten, wie Papst Fran­zis­kus mein­te. Gebt aus, was ihr meint, aber führt mich in den Him­mel. (Andrea Zam­bra­no) Die Prie­ster und Bischö­fe, die ich ken­nen­ge­lernt habe, waren auf ihre Art nicht sel­ten Ver­schwen­der. Häu­fig füll­ten
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Forum

Familiensynode: Pastoraler Neusprech als schleichende Veränderung der kirchlichen Lehre

Die deutsch­spra­chi­gen Syn­­o­den-Kar­­di­­nä­­le Kas­per, Schön­born und Marx haben ihre Maxi­mal­zie­le nicht erreicht. Doch die zwei­deu­ti­ge Spra­che der umstrit­te­nen Syn­oden­be­schlüs­se las­sen „alle Türen offen“. Für die Recht­gläu­big­keit ist die­ses Ergeb­nis ein Desa­ster.  Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. â–ª Schon vor der Bischofs­syn­ode zur Fami­lie hat es Vor­stö­ße gege­ben, die Grund­sät­ze der kirch­li­chen Leh­re umzu­bie­gen. Ein Debat­ten­strang
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Nachrichten

Synode öffnet „Kommunion“ für Geschiedene: Ja oder Nein?

(Rom) Kar­di­nal Ange­lo Bag­nas­co, der Vor­sit­zen­de der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz wider­sprach den Medi­en mit einer Erklä­rung, der Syn­oden­schluß­be­richt habe bei den wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen eine „Öff­nung“ voll­zo­gen. Ganz anders äußer­te sich der Direk­tor des Fami­li­en­bü­ros der Bischofs­kon­fe­renz, Don Pao­lo Gen­ti­li in einem Inter­view mit der katho­li­schen Nach­rich­ten­agen­tur Zenit. Laut Don Gen­ti­li habe die Syn­ode den Weg zur