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Wie der Papst zum Kondom kommt – Die Chronologie eines medialen Eigentors

(Rom) Das Buch des baye­ri­schen Jour­na­li­sten Peter See­wald, das aus einem lan­gen Gespräch mit Papst Bene­dikt XVI. besteht, wird ab mor­gen, Diens­tag, im Buch­han­del erhält­lich sein. Zur Hebung des Absat­zes ist es üblich, vor­ab von Wer­be­stra­te­gen aus­ge­wähl­te, inter­es­san­te Pas­sa­gen zu ver­öf­fent­li­chen.  Dies geschah auch bei See­walds Papst-Buch und hat­te prompt dop­pelt nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen. Die Welt­pres­se
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Peking versucht, die „katholischen“ Karten in China neu zu mischen

(Rom) Es häu­fen sich die Stim­men, daß „vor Jah­res­en­de“ auf Anord­nung der Regie­rung der Volks­re­pu­blik Chi­na die 8. Ver­samm­lung der Katho­li­ken Chi­nas statt­fin­den soll. Die­se wird seit Jah­ren durch den Wider­stand zahl­rei­cher „offi­zi­el­ler“, aber mit Rom ver­bun­de­ner Bischö­fe ver­hin­dert. Vor weni­gen Mona­ten ersuch­te der Vati­kan alle in Ein­heit mit dem Papst ste­hen­den Bischö­fe, jede Mit­wir­kung
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Die christliche Illusion des Irenismus und das „tolerante“ Marokko, das Christen des Landes verweist

Katho­li­sches ver­öf­fent­licht einen Kom­men­tar der Inter­net­sei­te Mes­sa in Lati­no über ein „ire­ni­sches“ Chri­sten­tum und einen „aggres­si­ven“ Islam vor dem Hin­ter­grund der Ermor­dung des Vor­sit­zen­den der katho­li­schen Bischofs­kon­fe­renz der Tür­kei, Msgr. Lui­gi Pado­ve­se, der Pasto­ral­rei­se Papst Bene­dikts XVI. nach Zypern, der Aus­wei­sung von 28 Chri­sten aus Marok­ko wegen „Pro­se­ly­tis­mus“. (Rom) Die Zei­chen der Zeit sind ein­deu­tig,
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Benedikt XVI. und Kardinal Schönborn: Die „Wiener Ohrfeige“ und das richtige Verständnis von Kollegialität

(Rom) Die „Ohr­fei­ge aus Wien“, schreibt Pao­lo Roda­ri in der Tages­zei­tung Il Foglio, ist nicht ohne Fol­gen geblie­ben. Inner­kirch­lich löste es doch eini­ge Ver­le­gen­heit und erheb­li­ches Unver­ständ­nis aus, daß ein Kar­di­nal, der als Ratz­in­ge­ria­ner gilt, einen sol­chen Angriff gegen einen füh­ren­den Kir­chen­mann des Pon­ti­fi­kats Johan­nes Pauls II. führ­te. Mit dem blo­ßen Druck, die eine wenig
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Mißbrauchsfall Milwaukee: Die Anklage der New York Times – und wie es wirklich war

„Hohe Funk­tio­nä­re des Vati­kans – ein­schließ­lich der künf­ti­ge Papst Bene­dikt XVI – unter­nah­men nichts gegen einen Prie­ster, der rund 200 tau­be Kin­der sexu­ell belä­stig­te, obwohl meh­re­re ame­ri­ka­ni­sche Bischö­fe mehr­fach davor warn­ten, daß das Aus­blei­ben einer kla­ren Akti­on die Kir­che in Ver­le­gen­heit brin­gen könn­te.“  So beginnt der „Ent­hül­lungs­ar­ti­kel“ der New York Times, der inzwi­schen von zahl­rei­chen
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Tag der Frau „zum Spielverderben“ – Die Fälschung hinter der Geschichte

(Rom) Der Tag der Frau ist vor­bei, so läßt sich ein Geheim­nis lüf­ten, ohne jeman­dem das lieb­ge­wor­de­ne Fest zu ver­der­ben. Nach­fol­gend ein Tex­te, mit dem Vitto­rio Mess­o­ri den Ursprung die­ses Tages rekon­stru­ier­te. Es waren ein­mal Arbei­te­rin­nen, ganz Arbeit, sozia­li­sti­sche Über­zeu­gung und Gewerk­schaft; und es war ein böser Arbeit­ge­ber. Eines Tages streik­ten die Arbei­te­rin­nen gegen die
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Der „Effekt Léonard“ in Belgien – Die Bedeutung von Bischofsernennungen für die Zukunft

(Brüs­sel) Jene, die Bel­gi­en zu ken­nen glau­ben, sind immer neu erstaunt dar­über, wie aus einem Land, das so sehr von der katho­li­schen Kir­che geprägt wur­de und das sei­ne Exi­stenz als sou­ve­rä­ner Staat gera­de dem Wil­len katho­lisch zu blei­ben, ver­dankt – im Gegen­satz zu den cal­vi­ni­stisch gewor­de­nen Nord­pro­vin­zen -, daß eben die­ses einst habs­bur­gi­sche Bel­gi­en heu­te
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Der Teufel, die Kirche und die Exorzisten – Padre Gabriele Amorth erzählt aus seinem Leben

(Rom) Pao­lo Roda­ri, Vati­ka­nist der Tages­zei­tung Il Foglio schrieb am 25. Febru­ar 2010 unter dem Titel „Wenn ein Exor­zist fest­stellt, daß er im Vati­kan viel zu tun hat“, einen Bei­trag über Pad­re Gabrie­le Amor­th, den wahr­schein­lich bekann­te­sten Exor­zi­sten der katho­li­schen Kir­che. Sata­ni­sten im Vati­kan? „Ja, auch im Vati­kan gibt es Mit­glie­der sata­ni­scher Sek­ten.“ Und wer
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Ein Kaffee weniger bei Starbucks rettet nachhaltig Menschenleben

„Nach­hal­tig ange­baut. Gerecht gehan­delt. Mit Stolz zube­rei­tet.“ Mit die­sen reiz­vol­len Wor­ten wirbt Star­bucks Cof­fee Com­pa­ny, der „welt­weit füh­ren­de Anbie­ter, Röster und Ver­mark­ter von Spe­zia­li­tä­ten­kaf­fee“ um Kun­den. Doch wer hin­ter den Kulis­sen des mäch­ti­gen Kaf­fee­kon­zerns Nach­hal­tig­keit und Gerech­tig­keit ver­mu­tet, irrt gewal­tig. Zwar wirbt das Unter­neh­men auf sei­ner inter­na­tio­na­len Web­site laut­stark mit Hilfs­zah­lun­gen an Hai­ti. Viel­mehr jedoch
Hinrichtung Andreas Hofers in Mantua am 20. Februar 1810
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Andreas Hofer – ein katholischer Held. Zum 200. Jahrestag seiner Hinrichtung

von Johan­nes Thiel Über katho­li­sche Per­sön­lich­kei­ten wird heu­te wenig gespro­chen. Eine sol­che war der Tiro­ler Andre­as Hofer, des­sen Hin­rich­tung sich am 20. Febru­ar 1810 zum 200. Mal jährt. Sei­ner Bedeu­tung wegen wid­me­te ihm Kar­di­nal Albi­no Lucia­ni, der spä­te­re Papst Johan­nes Paul I., im Dezem­ber 1974 einen fik­ti­ven Brief, der 1978 mit Brie­fen an wei­te­re katho­li­sche Per­sön­lich­kei­ten