Karfreitagspredigt von Pater Raniero Cantalamessa im Petersdom mit einem Seitensprung zu Joachim von Fiore
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Das neue Zeitalter des Geistes? – Pater Cantalamessa, Papst Franziskus und Joachim da Fiore

(Rom) Am spä­ten Nach­mit­tag des Kar­frei­tag hielt der bekann­te Kapu­zi­ner­pa­ter Ranie­ro Can­tal­am­es­sa, seit 1980 päpst­li­cher Hof­pre­di­ger, in Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus bei der Fei­er vom Lei­den und Ster­ben Chri­sti die Pre­digt im Peters­dom. Wir ver­öf­fent­li­chen die auf der Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls ver­öf­fent­lich­te offi­zi­el­le deut­sche Über­set­zung der 24 Minu­ten dau­ern­den Pre­digt, deren Lek­tü­re als Gan­ze
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Scola zelebriert als Kardinal, wo er als Papst stehen könnte – Ein Kapitel der jüngsten Kirchengeschichte

(Mailand/​​Rom) Der Erz­bi­schof von Mai­land, Ange­lo Kar­di­nal Sco­la, führt die Wall­fahrt sei­ner Erz­diö­ze­se zum Grab des Apo­stel­für­sten Petrus an. Am Oster­diens­tag zele­brier­te der Kar­di­nal am Haupt­al­tar über dem Petrus­grab die Hei­li­ge Mes­se für die rund 6000 Pil­ger, die mit ihm in die Ewi­ge Stadt gereist sind. Am Oster­mitt­woch um 14.30 Uhr wird der Kar­di­nal mit
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Der Papst lebt im Hotel? – Der Papst und die päpstliche Wohnung

von Clau­dia Jako­ber (Vati­kan) Den Men­schen gefällt Papst Fran­zis­kus. Das ist eine Gna­de für die Kir­che. Die sicht­bar zur Schau gestell­te Demut und Beschei­den­heit des neu­en Pap­stes fin­den hin­ge­gen nicht unge­teil­te Zustim­mung. Sie kon­stru­ie­ren einen unan­ge­mes­se­nen Gegen­satz, als wären die Päp­ste zuvor nicht demü­tig gewe­sen. Man lese die Testa­men­te der ver­stor­be­nen Päp­ste nach und beach­te
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Abtreibung: Gewissensverweigerung nimmt zu – Tötungsideologen fordern Zwang zum Töten

(Rom) Jeden Tag, jede Stun­de seit 35–40 Jah­ren fal­len Hun­der­te, ja Tau­sen­de Kin­der dem abscheu­li­chen Ver­bre­chen der Staats­tö­tung zum Opfer. Eine Mas­sen­tö­tung, die mit dem Schutz des staat­li­chen Geset­zes erfolgt und die poli­tisch oder ras­sisch moti­vier­ten Mor­de durch die blu­ti­gen Ideo­lo­gien des Natio­nal­so­zia­lis­mus und des Kom­mu­nis­mus des 20. Jahr­hun­derts längst in den Schat­ten stellt. Ideo­lo­gien,
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Moskau warnt Anglikaner vor Zulassung von Bischöfinnen – Unsanfter Einstieg für Justin Welby

(London/​​Moskau) Justin Wel­by hat soeben erst mit einer prunk­vol­len Zere­mo­nie den Thron des Erz­bi­schofs von Can­ter­bu­ry bestie­gen und ist damit zum geist­li­chen Ober­haupt der angli­ka­ni­schen Welt­ge­mein­schaft auf­ge­stie­gen. Und der Haus­segen zwi­schen Angli­ka­nern und Ortho­do­xen hängt bereits schief. Im Mit­tel­punkt laut­star­ker Pole­mi­ken steht die Zulas­sung von Frau­en zum Pasto­ren­dienst und zum Bischofs­amt. Die Bezie­hun­gen gestal­ten sich
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Papstthron entsorgt? – Umbauarbeiten zur Verkleinerung der Papstwohnung

(Vati­kan) Die einen inner­halb und außer­halb der Kir­che beju­beln die spen­ding review von Papst Fran­zis­kus. Jede Geste ver­ein­fa­che die Insti­tu­ti­on und nähe­re das Papst­s­tum an die Gläu­bi­gen an. Die poli­ti­schen und reli­giö­sen Füh­rer der Welt zol­len der „Revo­lu­ti­on“ des neu­en Pap­stes ihre „Hoch­ach­tung“. Oba­ma teil­te schrift­lich sei­ne Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit mit. Die bra­si­lia­ni­sche Staats­prä­si­den­tin, eben­falls
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Nach Ostern neuer Kardinalstaatssekretär – aus der Riege Sodano?

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat pro tem­po­re alle Lei­ter und stell­ver­tre­ten­den Lei­ter der Dik­aste­ri­en an der Römi­schen Kurie auf Abruf bestä­tigt. Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Tar­cis­io Ber­to­ne wur­de nicht aus­drück­lich erwähnt, wie aber Pater Lom­bar­di sofort bestä­tig­te, gilt die Rege­lung auch für ihn. Vati­can Insi­der zitiert „sehr glaub­wür­di­ge vati­ka­ni­sche Quel­len“, die sagen, daß Papst Fran­zis­kus mit einer gewis­sen Eile
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Msgr. Guido Marini vor der Entlassung? – Beginnt Kurienreform mit verkehrtem Schritt?

(Rom) Msgr. Gui­do Mari­ni, der Zere­mo­nien­mei­ster Papst Bene­dikts XVI,. und alle bis­he­ri­gen Zere­mo­niä­re sol­len vor der Ent­las­sung ste­hen. Dies berich­tet die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Sei­te Mes­sa in Lati­no. Papst Franz I. läßt für sei­ne Inau­gu­ra­ti­ons­ze­re­mo­nie und das damit ver­bun­de­ne Pon­ti­fi­kal­amt die Fran­zis­ka­ner von La Ver­na kom­men. „Ein wei­te­res Signal des Jesui­ten Berg­o­glio sich fran­zis­ka­nisch zu geben, wor­auf
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Hauptsorge mancher Kardinäle? Wahl eines „Lefebvrianers“ verhindern

(Rom) Wenn die Welt auch noch ger­ne den Pädo­phi­lie­skan­dal rei­tet, haben die Kar­di­nä­le ihren Blick längst in die Zukunft gerich­tet. Man­che haben im Vor­feld des Kon­kla­ves eine ganz beson­de­re Sor­ge. Eine Sor­ge, die sie auch ins Kon­kla­ve mit­ge­nom­men haben. Die Sor­ge vor einem tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Papst. Die ver­schie­de­nen Grup­pen und Gemein­schaf­ten beob­ach­ten der­zeit genau, was in
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Das „dreckige Dutzend“ Kardinäle und die Profiteure des sexuellen Mißbrauchsskandals

(Rom) Das in Öster­reich umgangs­sprach­li­che gebrauch­te Wort Schmäh, trifft die Sache am besten. Im Aus­druck Schmäh hat sich das mit­tel­hoch­deut­sche Wort smae­he erhal­ten und meint Beschimp­fung und ver­ächt­li­che Behand­lung. Um eine sol­che ver­ächt­li­che Behand­lung han­del­te es sich bei der Mel­dung vom „schmut­zi­gen“ oder „drecki­gen Dut­zend“. Jener Liste mit den Namen von zwölf Kar­di­nä­len, die „Freun­de