Msgr. Guido Marini vor der Entlassung? – Beginnt Kurienreform mit verkehrtem Schritt?

Guido Marini, der getreue Zeremonienmeister von Papst Benedikt XVI. vor der Entlassung durch den neuen Papst Franziskus?(Rom) Msgr. Gui­do Mari­ni, der Zere­mo­ni­en­mei­ster Papst Bene­dikts XVI,. und alle bis­he­ri­gen Zere­mo­niä­re sol­len vor der Ent­las­sung ste­hen. Dies berich­tet die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Sei­te Mes­sa in Lati­no. Papst Franz I. läßt für sei­ne Inau­gu­ra­ti­ons­ze­re­mo­nie und das damit ver­bun­de­ne Pon­ti­fi­kal­amt die Fran­zis­ka­ner von La Ver­na kom­men. „Ein wei­te­res Signal des Jesui­ten Ber­go­glio sich fran­zis­ka­nisch zu geben, wor­auf die Medi­en beson­de­ren Wert legen und er des­halb auch“, kom­men­tiert Mes­sa in Lati­no.

Nur Panik­ma­che, da der Natur der Aus­sa­ge nach, kei­ne genaue Quel­le ange­ge­ben wer­den kann? Nur eine tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Form der Het­ze gegen den neu­en Papst, die Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di jüngst beklag­te? Tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Katho­li­ken wer­den durch eini­ge Gesten des Pap­stes ver­un­si­chert. Die Rück­kehr des „Sperr­holz-Altars“ (Paul Bad­de) als Volks­al­tar in die Six­ti­ni­sche Kapel­le wur­de zum Teil mit Ent­set­zen wahr­ge­nom­men. Eben­so erstaunt, daß der Papst nach der Ele­va­ti­on kei­ne Knie­beu­ge macht.

Der Zere­mo­ni­en­mei­ster des Pap­stes hat mit der Römi­schen Kurie und der Lei­tung der Kir­che soviel zu tun, wie ein Ere­mit auf einem hohen Berg. Er ist aber für den zen­tra­len Bereich der Lit­ur­gie zustän­dig, über den allein die Erneue­rung der Kir­che gesche­hen kann. Soll­te Msgr. Mari­ni tat­säch­lich ent­las­sen wer­den und wie es scheint sogar als erster, dann wür­de der zuletzt so vehe­ment gefor­der­te Umbau der Römi­schen Kurie mit einem völ­lig ver­kehr­ten Schritt begin­nen.

Gesten des neuen Papstes Demut oder Pauperismus?

Zu dem, was bis vor kur­zem als Thron­be­stei­gung und Krö­nungs­fei­er bezeich­net wur­de, wird der neue Papst im Namen sei­nes demon­stra­tiv her­vor­ge­kehr­ten Pau­per­is­mus nicht das gol­de­nen Brust­kreuz des Pap­stes tra­gen. „Ein Kreuz das es bereits gibt und das schon bezahlt ist“, so Mes­sa in Lati­no. „Obwohl die Sakri­stei­en des Peters­doms voll mit wür­di­gen und geeig­ne­ten Meß­ge­wän­dern ist, wur­den vom neu­en Papst um teu­res Geld im Namen der Ein­fach­heit neue ange­schafft. Was das den Armen hel­fen soll? Doch erin­nern wir uns: Das Ver­hält­nis des Pau­per­is­mus zur Armut, ist das des Sno­bis­mus zum Adel.“ Die Kri­tik an einer „rei­chen“ Kir­che, wenn es um die Aus­stat­tung der Got­tes­häu­ser und die lit­ur­gi­schen Gerä­te geht, ist heuch­le­risch und war schon immer heuch­le­risch. Es ist die bil­li­ge Aus­re­de jener, die in Wirk­lich­keit nicht hören wol­len, was Chri­stus ihnen durch die Kir­che zu ver­kün­den hat.

„Zeit der Karnevaliaden ist vorbei“ — Eine authentische Aussage von Papst Franz I.?

Wie Mes­sa in Lati­no berich­tet, hat­te Msgr. Mari­ni mit den Zere­mo­niä­ren am Don­ners­tag für die Hei­li­ge Mes­se zum Abschluß des Kon­kla­ves in der Sakri­stei der Six­ti­ni­schen Kapel­le die Meß­ge­wän­der vor­be­rei­tet, die zu die­sem bestimm­ten Anlaß tra­di­tio­nell getra­gen wer­den. Papst Franz I. habe abschät­zig geant­wor­tet: „Die­se Sachen kön­nen Sie sich anzie­hen, Mon­si­gno­re. Die Zeit der Kar­ne­va­lia­den ist vor­bei.“

Das Wort scheint authen­tisch, da es von meh­re­ren Quel­len erwähnt wird, auch die Sakri­stei der Six­ti­ni­schen Kapel­le als Ort des Gesche­hens. Eini­ge Quel­len nen­nen als Zeit­punkt aller­dings den Mitt­woch abend unmit­tel­bar nach der Wahl. Soll­te die Aus­sa­ge tat­säch­lich so gefal­len sein, wäre es in der Tat äußerst schwer­wie­gend. Mes­sa in Lati­no hat die Authen­ti­zi­tät der Aus­sa­ge nach zahl­rei­chen Nach­fra­gen auf der Face­book-Sei­te aus­drück­lich bekräf­tigt.

Die Reak­ti­on des Pap­stes, soll­te sie so erst am Don­ners­tag gesche­hen sein, wäre damit die Fort­set­zung des­sen, was auf alle Fäl­le auf der Log­gia des Peters­doms am Mitt­woch abend nach dem Habe­mus Papam für alle sicht­bar wur­de. Bevor der neue Papst auf die Log­gia trat, gab es einen har­ten Wort­wech­sel mit dem päpst­li­chen Zere­mo­ni­en­mei­ster, als die­ser ihm die Mozzet­ta umle­gen woll­te, wie es bei allen Vor­gän­gern war. Franz I. lehn­te die­se eben­so kate­go­risch ab, wie schon zu die­sem Zeit­punkt das päpst­li­che Brust­kreuz. Er behielt sein Bischofs­kreuz an. Die Sto­la zog er nur für den Segen an.

Beleidigte Franz I. Papst Benedikt XVI. und seine Vorgänger im Petrusamt?

„Ein Vor­ge­setz­ter, der mit einem Unter­ge­be­nen, der nur sei­ne Pflicht erfüllt, so abschät­zig und belei­di­gend spricht, und damit letzt­lich auch Bene­dikt XVI. und die Päp­ste vie­ler Jahr­hun­der­te meint, die die­se ‚Kar­ne­va­lia­de‘ immer tru­gen, und sich dabei ihres Amtes offen­sicht­lich weit mehr bewußt waren, als ihr der­zei­ti­ger Nach­fol­ger, kom­men­tiert sich von selbst“, so Mes­sa in Lati­no.

Wenn man in den Medi­en über die demü­ti­gen Manie­ren des neu­en Pap­stes lese, der „Guten Abend“ sage und um Erlaub­nis bit­te, „dann weiß man nun, daß das nur eine Sei­te, sei­ne den Medi­en zuge­wand­te Sei­te ist“, so Mes­sa in Lati­no.

„Papst Franz I. hat wenig von der wür­de­vol­len Gestalt Bene­dikts XVI., die in beson­de­rer Wei­se dem sakra­len Cha­rak­ter des Petrusam­tes ent­sprach. Jeder, der in des­sen Nähe kam, konn­te sich eines Ein­drucks nicht ent­zie­hen, einen wahr­haft demü­ti­gen Men­schen vor sich zu haben. Die Demut, die sich nicht durch beson­de­re Gesten zei­gen muß­te, son­dern durch das gan­ze Wesen zum Aus­druck kam. Bene­dikt XVI. trat voll­kom­men hin­ter das Amt zurück, ver­such­te jeden Applaus und Zuspruch, der sei­ner Per­son gel­ten konn­te, zu unter­bin­den. Er woll­te nicht beju­belt wer­den, er woll­te gehört wer­den.

Papst Bene­dikt XVI. über­nahm 2005 einen Zere­mo­ni­en­mei­ster (Pie­ro Mari­ni), mit einer gera­de­zu ent­ge­gen­ge­setz­ten lit­ur­gi­schen Sen­si­bi­li­tät. Den­noch war­te­te er bis zum regu­lä­ren Ende von des­sen Amts­zeit, um ihn dann nicht mehr zu bestä­ti­gen und zu erset­zen. Er war­te­te zwei Jah­re, nicht bloß zwei Tage und wei­ger­te sich bis dahin nicht, die in Pie­ro Mari­nis ver­que­rer chro­ma­ti­scher Fan­ta­sie aus­ge­dach­ten Meß­ge­wän­der in kana­ri­en­gelb, erb­sen­grün oder leucht­stift­blau anzu­zie­hen, obwohl die­se in offen­sicht­li­chem Gegen­satz zu allen sei­nen eige­nen lit­ur­gi­schen Vor­stel­lun­gen stan­den. Er war­te­te sogar solan­ge, bis für Pie­ro Mari­ni eine neue Posi­ti­on gefun­den wur­de, die die­sem auch genehm war. Die Ernen­nung zum Diö­ze­san­bi­schof lehn­te die­ser ab. Nur die Ernen­nung zum Prä­si­den­ten der Kom­mis­si­on für die Inter­na­tio­na­len Eucha­ri­sti­schen Kon­gres­se akzep­tier­te er. Auf Msgr. Gui­do Mari­ni wird sein neu­er Vor­ge­setz­ter wohl nicht sol­che Rück­sicht neh­men. Nun haben sich die Zei­ten geän­dert …“ so Mes­sa in Lati­no.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Una Fides

51 Kommentare

  1. … tja, wer Chri­stus nach­folgt, der Knechts­ge­stalt annahm, darf auf eini­ges ver­zich­ten!

  2. Das ist ein hef­ti­ger Text, der die lit­ur­gi­schen Vor­stel­lun­gen des neu­en Pap­stes ganz unge­schminkt beim Namen nennt. Die­ser Papst ist ein indi­rek­tes Ergeb­nis des Wir­kens von Johan­nes Paul II, der die mei­sten Kar­di­nä­le die­ses Kon­kla­ves noch ernannt hat­te. JPII war in sei­ner Jugend Thea­ter­schau­spie­ler und war nie in einem Prie­ster­se­mi­nar. Viel­leicht auch des­halb bei ihm das Feh­len von Wür­de und ech­ter Katho­li­zi­tät bei den Hl. Mes­sen. Er ist bei Mas­sen­mes­sen u.a. mit Rock­mu­sik ein­ge­zo­gen. Ist das ein wah­rer Seli­ger der hei­li­gen römisch katho­li­schen Kir­che?

    Ich hof­fe, dass Papst Fran­zis­kus offen zeigt wie er denkt und ob für ihn eine wür­di­ge Got­tes­ver­eh­rung wich­tig ist. Soll­te für ihn nur das Dies­sei­ti­ge auf der Agen­da ste­hen, dann soll er das lie­ber den Poli­ti­kern über­las­sen. Die erste Auf­ga­be der Kir­che ist die Mis­si­on, par­al­lel dazu kom­men natür­lich auch die mate­ri­el­len Din­ge. Da das „lex creden­di, lex oran­di“ immer noch gilt, wird sich aus sei­ner Art der Got­tes­ver­eh­rung sei­ne Hal­tung in Glau­bens­fra­gen zei­gen.

    Viel­leicht hat die­ses Pon­ti­fi­kat Aus­wir­kun­gen auf die Ein­heit und Geschlos­sen­heit der Tra­di­tio­na­li­sten. Das wäre ein posi­ti­ver Aspekt und wür­de der Kir­che auf lan­ge Sicht den Durch­bruch zu einer wah­ren Erneue­rung brin­gen.

  3. „Viel­leicht hat die­ses Pon­ti­fi­kat Aus­wir­kun­gen auf die Ein­heit und Geschlos­sen­heit der Tra­di­tio­na­li­sten. Das wäre ein posi­ti­ver Aspekt und wür­de der Kir­che auf lan­ge Sicht den Durch­bruch zu einer wah­ren Erneue­rung brin­gen.“

    Unein­ge­schränk­te Zustim­mung!!!

    Es wäre ein müh­sa­mer und tel­wei­se schmerz­haf­ter Weg, aber wahr­schein­lich ist es anders nicht mög­lich, dass sich die Kir­che von Grund auf erneu­ert.

  4. Es gibt eine Form osten­ta­ti­ver Demut, die der eigent­li­chen Demut dia­me­tral ent­ge­gen­steht.

    Der Tief­punkt ist längst noch nicht erreicht; wir Katho­li­ken haben den Papst, den wir ver­dient haben.

  5. Dass Papst Fran­zis­kus, und so möch­te er hei­ßen was ich weiß und nicht Franz, in man­chen Din­gen zur Moder­ne neigt, das ist klar und ver­fol­ge auch ich mit Sor­ge. Es gibt aber auch vie­le Gebräu­che in der Kir­che die im zwei­ten nach­christ­li­chen Jahr­tau­send ent­stan­den sind und die auch etwa vom hei­li­gen Fran­zis­kus kri­ti­siert wor­den sind, etwa die Königs­kro­ne der Tira­ra. Wenn ein neu­er Papst sich neue Mit­ar­bei­ter kom­men lässt, dann steht ihm das zu, beson­ders wenn er von Ver­trau­ens­leu­ten sei­nes leben­den Vor­gän­gers gera­de­zu ein­ge­kes­selt ist. Und außer Schal­mei­en­tö­nen war von Papst Bene­dikt auch nichts zu haben. Letzt­lich hat er sich immer gewun­den wie ein Aal.
    Ich mei­ne , war­ten wir es ab, wer einen Mari­ni ent­lässt, traut es sich womög­lich auch sich von einem Mül­ler zu tren­nen.

    • Jawohl, und der traut es sich womög­lich auch, sich von einem Bur­ke, Cañizares, der Eccle­sia Dei und son­sti­gen „Kar­ne­va­li­sten“, ach was, von jeg­li­cher Tra­di­ti­on über­haupt zu tren­nen. Mit die­sem argen­ti­ni­schen Kam­p­haus an der Spit­ze könn­te die Kir­che schon bald auf Lim­bur­ger oder Lin­zer Ver­hält­nis­se zusteu­ern.

  6. @wickerl

    Kar­di­nal Ber­to­ne und Erz­bi­schof Mül­ler wur­den bereits „pro­vi­so­risch“ und „bis auf Wei­te­res“ im Amt bestä­tigt.
    Der Papst brau­che Zeit für Gebet und Nach­den­ken
    für end­gül­ti­ge Per­so­nal­ent­schei­de.

    Hof­fen wir, dass dies auch für Msgr. Mari­ni gilt, den ( und somit in der Tat auch den erem. Papst Bene­dikt ) Papst Fran­zis­kus in doch sehr der­ber Art brüs­kiert hat.

    Der Distrik­t­o­be­re der Pius­bru­der­schaft in Süd­ame­ri­ka
    — Hw Bouch­a­court — 
    sieht in der Pfle­ge der „mili­tan­ten Demut“ von Papst Fran­zis­kus gar die mög­li­che Gefahr der Demü­ti­gung der Kir­che! 

  7. Dass S. Exc. Erz­bi­schof und Zere­mo­ni­ar Mari­ni nicht lan­ge mehr Dienst tun wür­de, dass war mir klar, aber dass es so schnell gehen wür­de dach­te ich nicht. Aber mir kam ein Dis­put beim Ein­zug in die Six­ti­ni­sche Kapel­le zw. S. Exc. Mari­ni und Sr. Hei­lig­keit Fran­ces­co schon etwas komisch vor. So etwas war frü­her nie zu sehen. Aber S. Exc. Mari­ni durf­te sei­ner Hei­lig­keit dann wenig­stens die Bril­le auf­he­ben, wel­che ihm bei der „Ver­eh­rung“ des Aller­hei­lig­sten nach der Hl. Wand­lung zu Boden gefal­len war. Ich dach­te aller­dings da sei eine Knie­beu­ge vor­ge­schrie­ben.
    Ich wün­sche S. Exc. Erz­bi­schof Mari­ni wenig­sten eine gute neue Stel­le in der er sei­ne schö­ne und wür­di­ge Lit­ur­gie wei­ter fei­ern kann. Für uns Nor­mal­sterb­li­che wird wirk­lich wie­der eine lit­ur­gi­sche Eis­zeit anbre­chen. …

  8. Fran­zis­kus ( Bit­te nicht Fran­zis­kus I sagen!!!) ist zu kurz im Amt, um vor­ei­li­ge Schlüs­se zu zie­hen.
    Aber sei­ne Strahl­kraft hat z.b in unse­rer Gemein­de (Bis­tum Mainz), bei der Vor­abend­mes­se immer­hin den Pfar­rer genö­tigt, für den hl. Vater zu beten, das er mit den „Machen­schaf­ten im Vati­kan“ auf­räumt !
    Sel­bi­ge Unge­heu­er­lich­keit wur­de dann nach der Wand­lung wie­der­holt, als für Papst, Bischö­fe und alle in der Kir­che wir­ken­den Men­schen gebe­tet wur­de.
    Die Gefahr ist groß, das Fran­zis­kus, ohne es zu wol­len, von den anti­rö­mi­schen Kräf­ten für eine ganz Neue Anti-Rom Het­ze instru­men­ta­li­siert wird.
    Dabei sind sol­che o.g. Vor­gän­ge, so sie denn wahr sind, nicht wirk­lich hilf­reich.
    Mit tut sich der Ein­druck auf, sei­ne Wor­te wer­den hier­zu­lan­de begie­rig gehört ‚um für die eige­ne böse Sache „umge­bo­gen“ zu wer­den, genau in dem Maße, wie man Bene­dikt völ­lig igno­riert hat, bzw. mit den „Vati­ka­ni­schen Machen­schaf­ten“ in Ver­bin­dung gebracht hat.
    Fran­zis­kus muß sehen, das die deutsch­spra­chi­gen Kirche,sich nur noch im Sozi­al­ver­eins­we­sen defi­niert.
    Wenn er das mar­gi­na­li­siert, ver­dun­stet auch der letz­te Rest der Treu­en hin zu Petrus- Pius- und ande­ren Bru­der­schaf­ten, oder ist ganz weg.
    Aber viel­leicht ist das auch gar nicht schlimm so, son­dern in Got­tes gro­ßem Plan.
    Wir hat­ten unse­re Chan­ce, jetzt sind ande­re Völ­ker dran.

  9. Da geht’s ja zu! Ja wie­viel Gschaftl­hu­ber sind denn da auf­ge­wacht. Gibt es nichts wich­ti­ge­res als über Franz oder Fran­zis­kus oder Fran­zis­kus I. oder Fran­zis­kus (ohne nix) zu dis­ku­tie­ren?
    Da hät­te ich schon lie­ber, mir wür­de jemand sagen, was ich davon hal­ten soll, dass wir nun einen Papst haben, der sich Chri­stus nicht in den Mund zu neh­men traut, weil „Anders­gläu­bi­ge“ im Saal sein könn­ten. Das wird ihm oft pas­sie­ren. Und was ist mit den vie­len Katho­li­ken unter den Jour­na­li­sten? Gehen die aus Rück­sicht auf die „Ande­ren“ leer aus? Also, ich ken­ne kei­ne Stel­le in der Bibel, wo der Herr oder die Apo­stel her­um­ge­zo­gen sind und zuerst die Leu­te gefragt haben, wel­chen Reli­gio­nen gehörts ihr denn an und wenn wel­che gesagt haben, ich bin ein Mithras-Anhän­ger, und ich bete zu Aphro­di­te, und der näch­ste zu irgend­ei­nem ägyp­ti­schen Gott (das war recht kun­ter­bunt damals, noch mehr als heu­te), dann hat der Herr doch nicht gesagt (oder die Apo­stel): Ah, ja dann, dann gibts kei­nen Segen, aus „Respekt vor dem Gewis­sen“ und hat viel­leicht ein inter­re­li­giö­ses Hap­pe­ning gemacht. Also ich ken­ne kei­ne sol­che Stel­le. Und dann ver­neigt er sich von der Log­gia und jetzt vor den Jour­na­li­sten, wird des ein zwei­ter Dalai Lama? Aber davon steht ah nix in der Bibel. Die Jour­na­li­sten sind alle wegen dem Papst gekom­men, die erwar­ten sich ja ganz selbst­ver­ständ­lich, daß er ihnen vom katho­li­schen Glau­ben und von Chri­stus erzählt (weil wozu sonst wäre er ja Papst), die wür­de das ganz bestimmt nicht gewun­dert haben, wenn er sie nor­mal im Namen des Vaters + des Soh­nes + des Hei­li­gen Gei­stes geseg­net hät­te. Ver­stecken­spie­len, des bringt nichts. Hat es nie. Und vom Papst erwar­te ich mir das erste Zeug­nis. Also, oder habe ich da etwas miß­ver­stan­den? Dann bit­te mich ent­schul­di­gen und auf­klä­ren. Ich bete jeden Tag für den Papst., für Bene­dikt und den Fran­zis­kus

  10. Zwei Bemer­kun­gen zu Gui­do Mari­ni:

    1) Gui­do Mari­ni ist NICHT Erz­bi­schof oder Bischof, wie hier, aber auch anders­wo geschrie­ben wird, son­dern nach unter­schied­li­chen Dar­stel­lun­gen Päpst­li­cher Ehren­prä­lat (so oft geschrie­ben) oder Kaplan Sei­ner Hei­lig­keit („Mon­si­gno­re“). Sein Vor­gän­ger als Zere­mo­ni­en­mei­ster, Pie­ro Mari­ni, war und ist Titu­lar­erz­bi­schof von Mar­ti­ra­no.

    2) Auch wenn ich ein Freund der klas­si­schen Lit­ur­gie war, so weiß ich Gui­do Mari­ni manch­mal nicht recht ein­zu­schät­zen. Gele­gent­lich kam es mir so vor, als ob unter sei­ner Ägi­de die schö­nen Gewän­der nur getra­gen wur­den, um sie zu tra­gen, und nicht, um damit die Schön­heit Got­tes zu prei­sen.

  11. @obergschaftler;
    ein sehr guter Bei­trag von Ihnen !

    Die­se die Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus fast „weg­to­le­rie­ren“ wol­len­de nach­kon­zi­liä­re „Dialog„ideologie in Form des falsch ver­stan­de­ne­nen „Respek­tes vor dem Gewis­sen“ hat sich erschreckend deut­lich auch im „Rela­ti­vie­ren“ des Chris­kö­nigs-Hym­nus mani­fe­stiert.…

    Drei Stro­phen aus dem CHRIST­KÖ­NIGS­hym­nus, die in der neu­en Lit­ur­gie als „Ver­beu­gung“ vor der Welt (?)
    ersatz­los gestri­chen“ wor­den sind:
    -

    Es ruft der Geg­ner wil­de Schar:
    „Wir wol­len nicht,
    dass Chri­stus herrscht!“
    Doch wir erklä­ren freu­dig, gern,
    als aller­höch­sten Her­ren ihn.

    6. Dir schul­det jede Staats­ge­walt
    Ver­eh­rung, öffent­li­chen Ruhm;
    Dich ehre Recht und Wis­sen­schaft,
    Geset­ze, Kün­ste ach­ten Dein!

    7. Es nei­ge jede Königs­kron
    und jedes Zep­ter sich vor Dir!
    Mach jedes Haus und jedes Land
    mit mil­der Hand Dir unter­tan!
    -
    http://www.razyboard.com/system/morethread-ueber-das-soziale-koenigtum-jesu-christi-forumtradi-2207698–5834652-10.html#go_98637

  12. Herr Nar­di,
    Sie soll­ten sich schä­men! Wenn tra­di­ti­ons­ver­bun­den sich so von Hass gesteu­ert mani­fe­stiert, dann lie­ber „pro­gres­siv.“ Ich bin mir inso­fern sicher auf der rich­ti­gen Sei­te zu ste­hen, wenn ich mich auf der Sei­te des Pap­stes, egal wie er heißt, mich glau­be. Von Ihren anhal­ten­den Hass­ti­ra­den habe ich end­lich genug.
    Viel­leicht zieht Papst Fran­zis­kus (gezielt von Ihnen despek­tier­lich mehr­fach mit Franz bezeich­net, ) eine Schluß­strich unter des Dra­ma Pius­brü­der und Sym­pa­tis­an­ten.
    Ich jeden­falls schä­me mich für Ihre Art den Stell­ver­tre­ter Chri­sti, ob er Ihnen und Ihres­glei­chen nun passt oder nicht, auf die­se Wei­se zu behan­deln.
    Möge Gott Ihnen und Ihren tra­di­ti­ons­ver­bun­den Mit­kämp­fern gnä­dig sein. Aber sicher­lich wer­den Sie sich sich auch dar­über selbst­herr­lich hin­weg erhe­ben.
    Gott sei Dank wer­den nicht Sie und Ihre Sypa­tis­an­ten das letz­te Wort haben, son­dern Gott, an des­sen Stel­le Sie glau­ben sich set­zen zu müs­sen. Ich ver­mu­te Sie bedau­ern es sehr, dass die Zei­ten der Inqui­si­ti­on vor­bei sind. Dafür sei Gott Dank und Ehr!

    • Hmm, ich muss sage, das ein­zi­ge, was auf die­ser Sei­te hier als „von Hass gesteu­ert“ und als „Hass­ti­ra­den“ durch­ge­hen kann, ist Ihr Kom­men­tar.
      „Ich bin mir inso­fern sicher auf der rich­ti­gen Sei­te zu ste­hen, wenn ich mich auf der Sei­te des Pap­stes, egal wie er heißt, mich glau­be.“ Aha. Und wenn Papst Fran­zis­kus nun das Gegen­teil tut, von dem was Bene­dikt getan hat, dann haben Sie bei Bene­dikt „Hur­ra“ geschrien und schrei­en es jetzt bei Fran­zis­kus? Da hal­te ich mich doch lie­ber an die 2000jährige Tra­di­ti­on der Kir­che …
      Und wenn ein Papst Chri­stus „aus Respekt vor dem Gewis­sen“ der nicht Glau­ben­den, still seg­net, anstatt Chri­stus zu beken­nen, dann fin­det er Ihren Applaus und steht jen­seits von aller Kri­tik?
      Zu Franz gilt, was ich schon an ande­rer Stel­le geschrie­ben habe: „Der Vor­schlag, Fran­zis­kus in Deutsch­land ein­fach zu Franz zu machen, wur­de durch die Ver­tre­tung der Katho­li­schen Kir­che bei der EU ins Spiel gebracht, von der COMECE. Auch Franz‘ Vor­gän­ger Bene­dikt hieß offi­zi­ell Bene­dic­tus.“ Fan­den Sie die Bezeich­nung „Bene­dikt“ auch „despek­tier­lich“? 😉

    • Es will hier nie­mand den neu­en Papst auf per­sön­li­cher Ebe­ne belei­di­gen. Es geht um die Sache und da kön­nen wir nur mit Argu­men­ten arbei­ten. Wenn ein Papst bewusst Gesten und Tra­di­tio­nen ablehnt, dann lässt das auch auf sei­ne Theo­lo­gie schlie­ßen. Es ist nicht die Auf­ga­be eines Pap­stes, Neu­es ein­zu­füh­ren oder ewig gül­ti­ge Wahr­hei­ten neu zu inter­pre­tie­ren. Sei­ne Auf­ga­be ist, die Leh­re rein zu erhal­ten und wei­ter­zu­ge­ben. Inso­fern war Johan­nes Paul II. ein Neue­rer, da er die ande­ren Reli­gio­nen in ihrem Unglau­ben unter­stützt hat und sei­ne Aus­sa­gen oft in Rich­tung Aller­lö­sung gin­gen.

      Wenn Sie sich dem Papst bedin­gungs­los unter­wer­fen, dann müs­sen Sie auch damit rech­nen, ein­mal als „Wen­de­hals“ dazu­ste­hen. Ver­ges­sen Sie nicht, dass man zwi­schen Glau­be und Gehor­sam unter­schei­den muss. Der Glau­be aber steht über dem Gehor­sam.

      Leo­nes­sa, 100 Punk­te für Ihren Kom­men­tar!

    • Genau! Es ist ja auch mög­lich, daß ein Papst sei­ne Mei­nung ändert. Dann wirds schwie­rig für die blin­den Papst­fans.

    • Hel­mut, das ich doch total Mist, den du ver­zapfst. Du bist wohl kein Katho­lik, son­dern Stö­rer!

      Franz ist nicht despek­tier­lich, son­dern die deut­sche Form von Fran­zis­kus. Die Fran­zo­sen sagen Fran­cois. Despek­tier­lich?

      Nicht zu fas­sen, die­se mili­tan­ten Moder­ni­sten…

    • Herr Hel­mut: Eine solch gehäs­si­ge, erst noch anony­me Mei­nungs­äu­ße­rung gegen­über nament­lich zeich­nen­den Ver­fas­sern, die uns über die­se wun­der­ba­re Sei­te (gewiss mit nicht wenig Mühe …und wohl noch weni­ger Mit­teln), mit pro­fun­den Infor­ma­tio­nen und Stel­lung­nah­men ver­sor­gen, lässt sich nach der abend­li­chen Gewis­sens­er­for­schung sicher nicht auf­recht hal­ten.

      Der Redak­ti­on herz­li­chen Dank !

    • Was ist denn an Franz despek­tier­lich? Nur dass es kür­zer ist als Fran­zis­kus lässt sich mit Gewiss­heit sagen!
      Anson­sten fra­ge ich Sie Hel­mut: Muss ein Katho­lik wach­sam sein oder soll er ein Papst-Cla­queur sein?
      Ver­die­nen die Kon­zil­späp­ste unein­ge­schränk­tes Ver­trau­en? Jedes Kind erkennt, dass sie es nicht ver­die­nen, weil sie heu­te A und mor­gen B und über­mor­gen C sagen!!!

    • Ja, Bene­dikt XVI. hat bei sei­nem Amts­an­tritt den „Sperr­holz-Altar“ (Bad­de) über­nom­men, weil er eben schon dort war, hat ihn dann aber weg­räu­men las­sen.
      Fran­zis­kus hat ihn nicht über­nom­men, hat ihn also wie­der rein­stel­len las­sen. Das ist ein gro­ßer Unter­schied. Etwas über­neh­men, heißt nichts tun (kei­ne Ent­schei­dung tref­fen). Etwas rein­stel­len las­sen, heißt aber etwas tun (also eine Ent­schei­dung tref­fen).
      Fran­zis­kus scheint selbst nicht den Wunsch ver­spürt zu haben, wie Bene­dikt XVI. Ad Deum zu zele­brie­ren, und woll­te es wohl auch sei­nen Wäh­lern nicht zumu­ten.

  13. Eine Klar­stel­lung zum Papst­na­men Fran­zis­kus oder Franz:
    Die Redak­ti­on weist die Unter­stel­lung, der Gebrauch des Namens Franz sei eine Form der unter­schwel­li­gen Kri­tik am neu­en Papst oder gar „despek­tier­lich“, ent­schie­den zurück. Sie ist skur­ril und erstaun­tin ihre Hef­tig­keit. Franz ist der deut­sche Namen für Fran­zis­kus. Wie könn­te ein lan­des­üb­li­cher Name je „despek­tier­lich“ sein?
    In Frank­reich heißt der neue Papst ganz selbst­ver­ständ­lich Fran­çois und es gibt nicht die lei­se­ste Dis­kus­si­on dar­über, ihn even­tu­ell latei­nisch Fran­cisus zu nen­nen. Glei­ches gilt für die ande­ren Spra­chen, in denen es eine lan­des­üb­li­che Ent­spre­chung gibt. War­um quält die Fra­ge nur uns Deut­sche?
    Als auf der Log­gia des Peters­dom der Name des neu­en Pap­stes in latei­ni­scher Form bekannt­ge­ge­ben wur­de, hat die Redak­ti­on die­sen — wie es welt­weit die Kol­le­gen ande­rer Spra­chen auch getan haben — in der für den deut­schen Sprach­raum übli­chen Form über­tra­gen, und die lau­tet Franz.
    Die Euro­päi­sche Bischofs­kon­fe­renz hat zunächst aus­drück­lich eine sol­che Namens­wahl für den deutsch­spra­chi­gen Raum emp­foh­len.
    Mit Aus­nah­me des Namens Pius, für den es im Deut­schen kei­ne Ent­spre­chung gibt, wur­den von der Redak­ti­on stets die deut­schen Papst­na­men gebraucht.
    Unter­des­sen wur­de auf der deut­schen Sei­te des Hei­li­gen Stuhls der Name Fran­zis­kus ver­öf­fent­licht.
    Die deut­sche Bischofs­kon­fe­renz wand­te sich nach eini­gem Zögern zwi­schen Franz und Fran­zis­kus an Rom. Es gibt kei­ne offi­zi­el­le Erklä­rung, doch scheint sich in der Pra­xis mit einer selt­sam-irra­tio­nal anmu­ten­den deut­schen Abnei­gung gegen den Namen Franz der Name Fran­zis­kus durch­zu­set­zen.
    Die Redak­ti­on hat kei­nen Grund sich nicht dar­an zu hal­ten. Wir wer­den künf­tig den Papst Fran­zis­kus nen­nen.
    Wir freu­en uns jeden­falls, mit dem hei­li­gen Franz von Assi­si und den hei­li­gen Franz Xaver, Franz von Sales und Franz Pao­la wür­di­ge Namens­trä­ger die­ses Namens zu haben. Es erscheint kuri­os, wenn aus­ge­rech­net der Name des Namens­ge­bers unse­res Pap­stes, des hl. Franz von Assi­si mit sno­bi­sti­scher Atti­tü­de als min­der betrach­tet wird.

    • Die Deut­schen reagie­ren selt­sam-irra­tio­nal, weil die bei dem Namen Franz an das Kai­ser­reich den­ken — an wel­ches auch immer.

      Nur ein gehirn­ge­wa­sche­nes und umer­zo­ge­nes Volk kann eine der­art idio­ti­sche Dis­kus­si­on füh­ren. Trau­rig, trau­rig…

  14. Es freut mich, wenn der neue Papst mit offe­nen Kar­ten spielt und den Schwel­brand in der Kir­che — den Bene­dikt XVI. not­dürf­tig mit Asbest­decken unter Kon­trol­le hielt — auf­flam­men lässt. Dann sind die Fron­ten offen zu sehen und jeder kann sich ent­schei­den, ob er für die 2000jährige Tra­di­ti­on oder für 50 Jah­re Kon­zi­lia­ris­mus ist.

    • Das am Sonn­tag zu lesen, hat gera­de noch gefehlt. Mar­tin Loh­mann hängt den Tra­di­tio­na­li­sten und Fun­da­men­ta­li­sten — wer immer das ist — an, sie wür­den am Buch­sta­ben kle­ben.
      Ja, Mar­tin Loh­mann und alle kon­ser­va­ti­ven Katho­li­ken: Wir neh­men das Gro­ße Glau­bens­be­kennt­nis wort­wört­lich. Tra­di­tio­na­li­sten glau­ben auch an die Jung­fräu­lich­keit der Mut­ter Jesu Chri­sti nach der Geburt. Tra­di­tio­na­li­sten wei­gern sich grund­sätz­lich, den geof­fen­bar­ten Glau­bens­wahr­hei­ten einen ande­ren Sinn zu unter­le­gen, den die Wor­te aus­drücken. Sie machen den „lin­gu­isti­schen Wahn­sinn“ (Giu­sep­pe Siri) nicht mit, mit vagen, neu­en Begrif­fen geof­fen­bar­te Glau­bens­wahr­hei­ten umzu­deu­ten. Ein Dog­ma bleibt ein Dog­ma, es ist nicht mehr anzu­ta­sten, umzu­deu­ten.
      Sor­ry, Armin, es ging um die Rota­ry-Mit­glied­schaft. Aber das muss­te klar­ge­stellt wer­den. ..
      Mar­tin Loh­mann ist nicht irgend­wer. Er ist ein kon­ser­va­ti­ver, muti­ger Katho­lik, der für sei­nen Glau­ben öffent­lich ein­steht.
      Er ist ein gebil­de­ter Katho­lik. Der Bruch, den das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil mit sich brach­te, zieht sich durch die gan­ze Kir­che. Alle sind betrof­fen: die Hierarchie,die Thelogen,der Kle­rus vor Ort und die Gläu­bi­gen.
      Hoff­nung, dass Fran­zis­kus offen den Bruch zugibt, habe ich nicht. Auch wenn sei­ne Theo­lo­gie dar­auf hin­weist.
      Doch er kann bei sei­nem Lit­ur­gie­ver­ständ­nis die gespal­te­ne Tra­di­ti­on mehr einen als es unter Bene­dikt XVI. mög­lich war.
      Um auf die Rota­ri­er zurück­zu­kom­men: Sind sie eine Vor­stu­fe zur Frei­mau­re­rei? Ich weiß es nicht.

      • War­um Sor­ry sehr geehr­te Cup­pa? Ich gebe ihnen doch Recht was Mar­tin Loh­mann betrifft, und auch ich wuss­te bis zu die­sen Arti­kel nicht, das Loh­mann ein Rota­ri­er ist. Und es ist eben die am mei­sten Unter­schätz­te Gefahr, die einen am ehe­sten zu Fall bringt. Aber lei­der sind wir seit mehr als 50 Jah­ren dran gewöhnt ‚das vom Vati­kan kein kla­res „JA“ oder „NEIN“ kommt.

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

      • Jetzt auch noch Mar­tin Loh­mann, mei­ne letz­te Hoff­nung im deut­schen Katho­li­zis­mus! Es ver­stärkt sich bei mir immer mehr der Ein­druck, dass der Herr mit der „Zeit, die ver­kürzt wer­den wird, um der Hei­li­gen wil­len“, damit über­haupt noch jemand stand­haft bleibt, eine rein geist­li­che Ver­fol­gung gemeint haben könn­te. Aber ist der Druck denn so stark, dass inzwi­schen fast jeder ein­knicken muss? Wir wer­den doch nicht gefol­tert und gerä­dert, wenn wir unse­ren Glau­ben beken­nen, oder? Ein biss­chen Anse­hens­ver­lust muss man doch abkön­nen.

        • Guter Bei­trag. Auf die ent­hal­te­ne Fra­ge habe ich kei­ne Ant­wort, fin­de das wei­te­re Betrach­ten der Fra­ge­stel­lung aber über­aus loh­nend. Nur ein spe­ku­la­ti­ver Hin­weis: Mit wel­chen Waf­fen haben der Erz­engel Micha­el und Luci­fer gekämpft? Rich­tig, mit den Waf­fen des Gei­stes. Es lohnt zu fra­gen, war­um der Kampf hinie­den dem der Engel dies­be­züg­lich ähn­li­cher zu wer­den scheint.

    • Die eigent­li­che „Bom­be“ ist die Gleich­set­zung von Tra­di­tio­na­li­sten und Fun­da­men­ta­li­sten, denn Fun­da­men­ta­li­sten sind die bösen, bösen Bom­ben­le­ger.

      Also etwas, daß bekämpft wer­den muss…

  15. Alle sind dem neu­en Papst gehor­sam schul­dig.

    Wer dem Papst nicht gehorcht, ist nicht katho­lisch.

    Wenn Sie Papst Fran­zis­kus nicht gehor­chen, sind Sie nicht katho­lisch.
    So ein­fach ist das.

    • Mit Ver­laub, das ist über­haupt nicht katho­lisch. Der Papst hat die Tra­di­ti­on zu bewah­ren. Sei­ne Auf­ga­be, sein Amt, wur­de auf dem I. Vati­ka­num ver­bind­lich defi­niert. Er steht nie­mals über der Tra­di­ti­on. Der ver­bind­lich defi­nier­te Glau­be, den die Kir­che als geof­fen­bart lehrt, den sie nicht mehr ändern darf, steht über dem Gehor­sam einem Papst gegen­über, falls er sich nicht dar­an hält.

    • M. Hen­rik: Ein Blin­der Bedin­gungs­lo­ser Gehor­sam, kann aber auch in den Unter­gang füh­ren, sie­he die Schreckens­herr­schaft des III Rei­ches. Bedenk­lich ist ja auch die Tat­sa­che das beson­ders die deutsch­spra­chi­gen Epi­sko­pa­ten die sei­ner Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI viel­fach nur Unge­hor­sam ent­ge­gen­ge­bracht haben, ihrer­seits aber sehr wohl Gehor­sam ver­lang­ten. Fazit.
      „Wer einen Unge­hor­sa­men folgt, ist sel­ber ein Unge­hor­sa­mer“ ..

      Aber ich muss ihnen aber inso­fern Recht geben, den Papst ist Gehor­sam zu lei­sten, aber nur solan­ge die­ser nicht, dem Hei­li­gen Wil­len Got­tes unse­res Herrn, der „Hei­li­gen Tra­di­ti­on“ als auch der Glau­bens­leh­re sei­ner Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che ent­ge­gen­steht. Und beten wir dafür das dies nie­mals geschieht. Aber wir alle sind zu Wach­sam­keit auf­ge­for­dert.

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Sie schul­den als Kind ihren Eltern Gehor­sam. Aber sie dür­fen Ihren Eltern nicht gehor­chen, wenn die­se von Ihnen ver­lan­gen zu sün­di­gen. Das gilt ana­log für den Papst.

  16. Es ist grund­sätz­lich sicher rich­tig, dass dem Papst Gehor­sam zu lei­sten ist. ABER wenn der Papst qua­si auf­for­dert gegen die Tra­di­tio­nen der Kir­che zu han­deln, dann kann ich ihm nicht mehr fol­gen. Man darf nicht ver­ges­sen, dass die es die Tra­di­ti­on war und ist, die wesent­li­che Wahr­hei­ten des katho­li­schen Glau­bens über die Jahr­hun­der­te getra­gen hat. Sogar die Hei­li­ge Schrift als sol­che ist durch die Tra­di­ti­on über Genera­tio­nen wei­ter­ge­tra­gen wor­den, bis die ersten Nie­der­schrif­ten erfolg­ten. Dog­men der Kir­che waren durch die Tra­di­ti­on über­lie­fert schon fester Bestand­teil des katho­li­schen Glau­bens bevor ein Kon­zil oder Papst die­se ex Cathe­dra ver­kün­de­te. Auch die Lit­ur­gie gehört zu den gewach­se­nen Tra­di­tio­nen.
    Ohne Tra­di­ti­on wären wir nicht wo wir sind, ohne Tra­di­ti­on wären wir nichts. Zer­stö­rung der Tra­di­tio­nen zer­stört auch das Fun­da­ment der Kir­che Chri­sti. Kein Katho­lik kann dem m. E. unbe­tei­ligt gege­über­ste­hen.

  17. Wenn er wirk­lich so ein anti-ratz­in­ger ist, und sich das offen zeigt, dann wird es wohl zu einer Palast­re­vol­te kom­men…

    Span­nend

    Tem­pla­rii

  18. Was mich am mei­sten an die­sem Nach­fol­ger des hei­li­gen Petrus erschreckt, ist der als Demut kaschiert Hoch­mut.
    Er behält ein­fach sein eiser­nes Bischofs­kreuz, nennt sich nur Bischof von Rom, ver­zich­te­te auf die roten Schu­he, „seg­net“ Men­schen ohne Anru­fung der Aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit und läßt extra Fran­zis­ka­ner für sei­ne Amts­ein­füh­rung holen.
    Und dies wird alles als Demut dar­ge­stellt. Das ver­ste­he ich beim besten Wil­len nicht. Demut bedeu­tet doch sei­nen Eigen­wil­len unter den Wil­len eines ande­ren zu beu­gen.
    Wir erin­nern uns, der Hoch­mut war die Sün­de des Luzi­fers ( Ich will nicht die­nen!).
    Wenn ich da etwas falsch sehe, dann bit­te ich um Ver­ge­bung.
    Aber das Geba­ren macht schon Angst.
    Irgend­wie wer­de ich das Gefühl nicht los, das damit dem Amt des Pap­stes ein neu­er Inhalt gege­ben wer­den soll. Der Bischof von Rom wäre dann ein Bischof unter vie­len ande­ren. Viel­eicht noch mit einer Spre­cher­funk­ti­on. Aber auf gar kei­nem Fall mehr der Stell­ver­tre­ter unse­res Herrn.
    Noch eine kur­ze Bemer­kung zur lei­di­gen Gehor­sams­de­bat­te.
    Einem Papst kann man nur inso­fern gehor­sam sein, als er kei­nen Ungehro­sam Gott gegen­über for­dert (wie schon eini­ge vor mir geschrieb­nen haben). Also bit­te den Ver­stand gebrau­chen, denn dafür haben wir ihn bekom­men.

    Herr erbar­me Dich.

    • „Demut bedeu­tet doch sei­nen Eigen­wil­len unter den Wil­len eines ande­ren zu beu­gen“… ???
      Und wer soll die­ser „ande­re“ bit­te sein? Doch Gott… oder etwa der Herr Mari­ni?
      Den­ken Sie tat­säch­lich, dass die alte römi­sche — und nur das ist sie — Tra­di­ti­on, also bestimm­te Gewän­der anzu­le­gen und die Lit­ur­gie strikt zu befol­gen, hilft bes­se­re Chri­sten­men­schen zu for­men oder Gott bes­ser zu ehren. Glau­ben Sie das Petrus oder gar Jesus die­se Art von Lit­ur­gie und den gro­ßen Pomp befür­wor­tet hät­ten? „Demut“ muss man vor sol­chen Tra­di­tio­nen kei­ne haben. Wenn Sie unbe­dingt demü­tig sein wol­len, dann vor Gott allein. Jesus hat die Men­schen mit­ge­ris­sen und nicht zuletzt mit der jüdi­schen Geset­zes­re­li­gi­on gebro­chen. Ver­ges­sen Sie das doch auch mal nicht. Oder ist eine ein­fa­che­rer Art des Got­tes­dien­stes, wie er etwa in Süd­ame­ri­ka abge­hal­ten wird, ihrer Mei­nung nach, nicht genau soviel wert wie einer im über­sät­tig­ten Euro­pa? Bei Reli­gi­on kommt es doch auf das Spi­ri­tu­el­le an, eigent­lich nicht auf die blo­ße mate­ri­el­le(!) Sym­bo­lik. Got­tes­dienst benö­tigt eigent­lich nicht viel Pomp, son­dern Wahr­haf­tig­keit und gute und from­me Men­schen. Man muss doch die jun­gen Leu­te wie­der für die Kir­che begei­stern kön­nen! Die­ser Papst ver­wen­det eben eine ande­re Sym­bol­spra­che: die der mensch­li­chen und ein­fa­che­ren Gesten. Das gefällt dem „ein­fa­chen“ Volk … und nicht nur dem… und auch zu recht. Dar­un­ter muss das Spi­ri­tu­el­le und die Tra­di­ti­on kei­nes­wegs lei­den. Es kommt nur dar­auf an wel­cher Teil der Tra­di­ti­on über­nom­men wird. Papst Bene­dikt hat oft von der „Ver­nunft“ im Zusam­men­hang mit der Reli­gi­on gespro­chen: Die Lit­ur­gie muss auch mit dem über­ein­stim­men, was die Kir­che pre­digt: Inhalt und Form müs­sen sich sich sinn­voll ergän­zen. Das weiß die­ser Papst; und selbst wenn er ein biss­chen schau­spie­lert, dann doch auch nicht mehr als die Kir­che bis­her. Ein Glau­bens­füh­rer soll­te nun ein­mal die dies­sei­ti­ge(!) Welt mit­rei­ßen kön­nen und dazu gehört auch einen unver­wech­sel­ba­ren Cha­rak­ter zu besit­zen.

      • Nur um kurz dar­auf zu ant­wor­ten.
        Der „Ande­re“ ist immer die Auto­ri­tät, wel­che ihr Amt recht­mä­ßig aus­führt ( also die Eltern für die Kin­der, der Prie­ster für den Gläu­bi­gen, der Regie­rungs­chef ( frü­her Regent) für sein Volk,…) Ich ver­wei­ße hier noch­mal auf die recht­mä­ßi­ge Füh­rung des Amtes.
        Für einen wah­re hei­li­ge Mes­se bedarf es eigent­lich nur eines geweih­ten Prie­sters, der machen will, was die Kir­che immer getan hat ( nicht mal die per­sön­li­che Fröm­mig­keit die­se Prie­sters ist hier­für rele­vant). Es ist somit kein ein­zi­ger guter und from­mer Men­schen (Laie) hier­für not­wen­dig.
        Außer­dem möch­te ich auch auf dem alten Grund­satz hin­wei­sen, daß man betet so wie man glaubt ( zu einem Lat­schen­je­sus bete ich anders wie zu mei­nem Erlö­ser und künf­ti­gen Rich­ter).
        Für die Mes­se ist eigent­lich kein „Pomp“ zuviel. Immer­hin erscheint hier durch die Wand­lung der unend­li­che Gott.
        Sicher kann man/soll eine sozia­le Ader haben. Aber die­se soll­te nicht zum Abgott wer­den.
        Dies sind mei­ne Ansich­ten dazu.
        Tut mir leid.

        • Ihre Ansicht braucht Ihnen doch nicht leid tun… Ich bin nun mal was die Lit­ur­gie angeht nicht so ver­siert wie Sie und woll­te mehr dar­über erfah­ren.
          Wie fan­den Sie nun die Mes­se am Mitt­woch? Es wur­de doch ein Kom­pro­miss gefun­den, oder etwa nicht?

          Nun habe ich im Archiv von http://www.kathnews.de ein Inter­view zwi­schen Herrn Mari­ni und Gud­run Sai­ler gefun­den (vom 29. Okto­ber 2008) und da heißt es unter ande­rem: “ G.S: Im Mit­tel­punkt eines jeden Got­tes­dien­stes steht nicht der Prie­ster, und das heißt auch nicht der Papst, son­dern der auf­er­stan­de­ne Chri­stus. Kri­ti­ker mei­nen nun, dass eini­ge die­ser neu­en Ele­men­te die Gläu­bi­gen eher ablen­ken, statt ihnen dabei zu hel­fen, sich auf das Wesent­li­che zu kon­zen­trie­ren. Das vie­le Gold und die Spit­zen sei­en zu auf­fäl­lig, so heißt es, bes­ser wären ganz ein­fach gestal­te­te lit­ur­gi­sche Instru­men­te und Gewän­der die die Zele­bran­ten prak­tisch unsicht­bar machen. Wie ste­hem Sie dazu?“ Und dar­auf Mari­ni: „Ich glau­be nicht, dass die­se Ele­men­te ablen­ken. Natür­lich ist dar­auf zu ach­ten, dass der Herr im Mit­tel­punkt bleibt. Die Gefahr der Ablen­kung besteht immer, und des­halb braucht es eine Erzie­hung, die immer in den Mit­tel­punkt zurück­führt. Doch alles was in der Lit­ur­gie, auch in ihren Details, Schön­heit, Har­mo­nie und Pracht ver­mit­telt, lenkt nicht vom Geheim­nis Got­tes ab, son­dern hilft gera­de­zu, ihn zu tref­fen, der unend­li­che Schön­heit ist.“

          „Unend­li­che Schön­heit“ soll also ver­mit­telt wer­den. Mei­ne Fra­ge hier­zu wäre nun: Was ist Ihrer Mei­nung nach „schön“ an bei­spiels­wei­se den tra­di­tio­nel­len Gewän­dern in der Lit­ur­gie? Macht das kost­ba­re Mate­ri­al allein die­se denn „schön“? Und wenn wir schon so ober­fläch­lich-welt­lich in Din­gen der Lit­ur­gie sein sol­len… soll­te dann nicht die­se „Schön­heit“ auch an den Zeit­geist ange­gli­chen wer­den? Heißt: Wie­so beein­drucken die Mess­ge­wän­der uns heu­te nicht mehr? Wie müss­ten sie gestal­tet sein, dass der heu­ti­ge Got­tes­dienst­be­su­cher von deren Schön­heit tat­säch­lich beein­druckt wäre?
          Vie­le Grü­ße

          • Ich mein­te natür­lich den Diens­tag (19.3.)… Aller­dings habe ich bezüg­lich Ihrer Bezeich­nung „Lat­schen­je­sus“ auch noch etwas hin­zu­zu­fü­gen: Ist das nicht etwas despek­tier­lich? Gera­de auch des­halb, weil Jesus höchst­wahr­schein­lich tat­säch­lich „Latschen“/Sandalen trug?
            Bei man­chen „Katho­li­ken“, wie offen­bar Sie einer sind, fra­ge ich mich tat­säch­lich, wie die­se auf den Gedan­ken kom­men kön­nen christ­lich zu leben. Sie sind hoch­gra­dig über­heb­lich und füh­len sich der aus­er­wähl­te Eli­te zuge­hö­rig. Sie pran­gern Hoch­mut an und sind selbst hoch­mu­tig. Bra­vo!
            Pro­phe­ti­en hat­ten etwa auch ein­fa­che Kin­der (vgl. Fati­ma). Also Men­schen ohne jeg­li­che Bil­dung. Ergo: Nähe zu Chri­stus erfor­dert kei­nes­wegs Bil­dung oder Prunk. Und in der Eucha­ri­stie emp­fängt der Gläu­bi­ge die Hostie, er erbringt kein Opfer für Gott son­dern emp­fängt etwas… die Hostie… das ewi­ge Leben.

            Papst Fran­zis­kus ver­mit­telt genau die­se Form des Glau­bens. Er trägt kein prunk­vol­les Gewand, son­dern besitzt statt­des­sen Aura oder Cha­ris­ma.
            Er lässt uns dar­an glau­ben, dass es Men­schen gibt, die einem Ide­al nach­stre­ben und die­ses ein Leben lang ver­fol­gen kön­nen ohne dar­an zu zer­bre­chen. Wenn ich die­sen Men­schen, und nun Papst, sehe, dann bin ich begei­stert. Die­se Per­son trägt zwar kei­ne prunk­vol­len Gewän­der, aber sie wird dafür von Cha­ris­ma umge­ben… und das lei­tet sich doch von cha­ri­te oder cari­tas ab, oder nicht? Und da kann ich nur noch ein­mal mehr den Vor­gän­ger­papst zitie­ren: „Deus cari­tas est“= Gott ist die Lie­be… und Lie­be hat nichts mit Edel­me­tal­len und Sei­de zu tun.

  19. Laut heu­ti­ger Bild­zei­tung muss Mari­ni mit dem Papst wegen der roten Mozet­ta so gestrit­ten haben, dass man es in die Sixi­ti­ni­sche Kapel­le hin­ein gehört hat, wenn der Papst die barocke Mozet­ta nicht anzie­hen will, dann muss Mari­ni das recht sein.

    • Das sehe ich auch so, auch wenn es für Msgr. Mari­ni spricht, sei­nen ober­sten Vor­ge­setz­ten (der ihn jeder­zeit wür­de ver­set­zen kön­nen) nach­drück­lich auf des­sen „Pflich­ten“ hin­zu­wei­sen. Ist dann aber ein­mal deut­li­cher Bescheid erteilt, soll­te ein Mit­ar­bei­ter sich in einer Fra­ge, wo es weder um den Glau­ben noch ums Gewis­sen geht, gefäl­ligst fügen.
      Wenn ich die Fern­seh­bil­der rich­tig ver­stan­den habe, ver­such­te er sich näm­lich kurz vor dem Errei­chen der Log­gia dem Papst in den Weg zu stel­len, um ihm wenig­stens zum Tra­gen der Sto­la zu drän­gen (die Mozet­ta muss wohl schon in der Sakri­stei auf­ge­ge­ben wor­den sein).
      Ein hef­ti­ger, direk­ter Krach gleich zu Beginn kann aber durch­aus hilf­reich für die kom­men­de Zusam­men­ar­beit sein; man weiß dann, wor­an man mit­ein­an­der ist. Zudem ist der Mon­si­gno­re noch jung und wird sich jetzt halt etwas zusam­men­rei­ßen müs­sen. Ich wün­sche ihm dabei viel Glück und Erfolg !

      • Nun man müss­te sich dar­um küm­mern heru­as­zu­fin­den wozu die Sto­la und Mon­zet­ta da ist — soweit ich weiss freu­en sich ja die Teu­fel wenn die Prie­ster ihre Klei­dung nicht mehr tra­gen… Die haben näm­lich beson­de­re Seg­nun­gen die dann nicht wir­ken.

        Tem­pla­rii

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