Hinrichtung katholischer Missionare in Japan. Das Paradoxon eines Papstes, der sich innerhalb weniger Tage über Scorseses neuen Spielfilm über die Jesuitenmissionare des frühen 17. Jahrhunderts in Japan freut und gleichzeitig Bekehrungen, und damit die Mission an den Pranger stellt.
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Papst applaudiert Scorseses Missionsfilm und distanziert sich von der Mission

(Rom) „Armer hei­li­ger Franz Xaver, so fixiert dar­auf, ‚Pro­se­ly­ten‘ zu machen.“ Die­se iro­ni­schen Wor­te wid­met der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster Papst Fran­zis­kus, der gestern beim Ange­lus erneut eine Breit­sei­te gegen das abge­feu­ert hat, was für ihn eine „schwar­ze Bestie“ ist, näm­lich die „Pro­se­ly­ten­ma­che­rei“. Nur weni­ge Tage zuvor, am 29. Novem­ber, hat­te Fran­zis­kus den ame­ri­ka­ni­schen Regis­seur Mar­tin
Bischofsernennungen in der Volksrepublik China
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Bischofsweihen: Peking antwortet auf „Neue Ostpolitik“ mit neuer Ohrfeige

(Rom) Vom Avve­ni­re, der Tages­zei­tung der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz wur­den die Bischofs­wei­hen in der Volks­re­pu­blik Chi­na, zwei Ende Novem­ber, eine drit­te folgt in die­sen Tagen, begrüßt und als geglück­ter Ver­such eines neu­en „modus ope­ran­di“ dar­ge­stellt, der zum Modell für das künf­ti­ge Ver­hält­nis zwi­schen dem kom­mu­ni­sti­schen Regime und dem Hei­li­gen Stuhl wer­den könn­te. Die Bezie­hun­gen zwi­schen Kir­che
Kommunistischer Diktator Fidel Castro: politisch korrektes Lob von Papst Franziskus und Wladimir Putin. Klare Worte von Donald Trump.
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Tausende riefen vor Castros Hinrichtungskommandos: „Viva Cristo Rey!“ (Es lebe Christus König)

(Havan­na) Am 26. Novem­ber starb in Havan­na im Alter von 90 Jah­ren der kuba­ni­sche Dik­ta­tor Fidel Castro. Auf sein Kon­to geht die Ermor­dung von Tau­sen­den von Oppo­si­tio­nel­len, die in sei­nem kom­mu­ni­sti­schen Regime kari­bi­scher Prä­gung nicht das Para­dies auf Erden erken­nen konn­ten. Seit 1959 hielt der Lider maxi­mo de la Revo­lu­ci­on, als der sich Castro fei­ern
Regisseur Martin Scorsese in Privataudienz bei Papst Franziskus. Am Dienstag fand im Vatikan die Premiere von Scorseses neuem Film "Silence" über die "verborgenen Christen" Japans des 17. Jahrhunderts statt.
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Martin Scorsese von Papst Franziskus empfangen – Filmpremiere von „Silence“ über die „verborgenen Christen“ Japans

(Rom) Mar­tin Scor­se­se, der Regis­seur des Skan­dal­films „Die letz­te Ver­su­chung Chri­sti“ aus dem Jahr 1988 wur­de am Diens­tag von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz emp­fan­gen. Die Pre­mie­re von Scor­se­ses jüng­stem Film fand am sel­ben Tag im Vati­kan statt. Er zeigt die bru­ta­le Chri­sten­ver­fol­gung in Japan vom 16.–19. Jahr­hun­dert und das Schick­sal der Kaku­re Kiris­hit­an, der „ver­bor­ge­nen
Zwei Kugeln von Heckenschützen trafen Raban Boutro Kassis, den syrisch-orthodoxen Patriarchalvikar von Aleppo
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Aleppo: Orthodoxer Patriarchalvikar von Heckenschützen angeschossen

(Damas­kus) Pater Raban Bou­t­ro Kas­sis, der syrisch-ortho­­do­­xe Patri­ar­chal­vi­kar von Alep­po, wur­de von Hecken­schüt­zen getrof­fen. Der Prie­ster über­leb­te das Atten­tat durch eine Not­ope­ra­ti­on. In einem Inter­view mit Vati­can Insi­der sag­te er: „Ich dan­ke Gott, daß ich das Kreuz so vie­ler Men­schen tei­len kann, die heu­te in Syri­en lei­den. Obwohl er von zwei Kugeln getrof­fen wurde, 
Papst Franziskus mit chinesischen Katholiken (5. Oktober 2016), die vom 2006 geweihten und von Rom und Peking anerkannten Bischof Xu Honggeng nach Rom begleitet wurden.
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„Neue Ostpolitik“ des Vatikans: Zerfällt Chinas Untergrundkirche? – Unrechtmäßige Weihe eines Untergrundbischofs

(Hong Kong) „Ver­zweif­lung“, das ist der häu­fig­ste Begriff, mit dem der­zeit Ken­ner die Stim­mung unter den Katho­li­ken der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che beschrei­ben. „Ver­zweif­lung“ herrscht wegen der „Neu­en Ost­po­li­tik“ des Vati­kans gegen­über dem kom­mu­ni­sti­schen Regime in Peking. Sie führt zu neu­en Brü­chen: Ein Unter­grund­prie­ster ließ sich aus Pro­test gegen die vati­ka­ni­sche Hal­tung unrecht­mä­ßig zum Unter­grund­bi­schof wei­hen, und
"Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens" ist ein Schlüsseldokument zur jüngsten Geschichte des Jesuitenordens und den Sympathien eines Teiles der Jesuiten für die marxistische Befreiungstheologie. Pater Sosa wurde am 14. Oktober 2016 zum neuen Generaloberen des Jesuitenordens gewählt, dem auch Papst Franziskus angehört ("Ich bin ein Jesuit").
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Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens – Von Arturo Sosa Abascal (1978), dem neuen Jesuitengeneral

Am ver­gan­ge­nen 14. Okto­ber wur­de Pater Arturo Mar­ce­li­no Sosa Abas­cal zum neu­en Gene­ral­obe­ren des Jesui­ten­or­dens gewählt. Damit geriet sein Auf­satz „Die mar­xi­sti­sche Ver­mitt­lung des christ­li­chen Glau­bens“ (La media­ci­on mar­xi­sta de la Fe cri­stia­na) in die Auf­merk­sam­keit, den der nun­meh­ri­ge „Schwar­ze Papst“ 1978 ver­faßt hat­te. Es ist Prof. End­re A. Bar­d­os­sy zu ver­dan­ken, daß die­ser Auf­satz
Vorbereitungen für die erste Heilige Messe in der vom Islamischen Staat (IS) verwüsteten Kathedrale von Karakosch
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Erste Heilige Messe in Karakosch (Ninive-Ebene) seit der Befreiung vom Islamischen Staat (IS)

(Bag­dad)  Der syrisch-katho­­li­­sche Erz­bi­schof Petros Mou­che besuch­te Bagh­de­da, auch Kara­kosch genannt, die größ­te christ­li­che Stadt in der Nini­­ve-Ebe­­ne im Nor­den des Iraks. In der Bischofs­kir­che zele­brier­te er die erste Hei­li­ge Mes­se. Am 18. Okto­ber hat­ten ira­ki­sche Ver­bän­de die Stadt vom Isla­mi­schen Staat (IS) zurückerobert.
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Chaldäischer Patriarch besucht befreite Ninive-Ebene: „Dies ist unser heiliges Land“

(Bag­dad) Der chaldäi­sche Patri­arch Lou­is Rapha­el I. Sako besuch­te in Beglei­tung von Weih­bi­schof Basel Salim Yal­do fünf im Rah­men der mili­tä­ri­schen Ope­ra­tio­nen zur Befrei­ung Mos­suls bereits befrei­te Dör­fer in der Nini­­ve-Ebe­­ne, ins­be­son­de­re Bartel­la, Karm­les, Qar­aqosh, Tele­s­kof, Baqo­fa und Bat­na­ya deren, fast aus­schließ­lich christ­li­che Ein­woh­ner nach dem Vor­marsch des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) geflo­hen waren und heu­te