Neues Südseeinseln-Priestertum mit Sonnenuntergang (für das Weihesakrament?)
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Neues Priestertum für die Südseeinseln und den Amazonas

(Rom) In Ita­li­en gelang­te gestern das neue­ste Buch über Papst Fran­zis­kus in den Han­del. „Alle Män­ner des Pap­stes“[1] Tut­ti gli uomi­ni di Fran­ces­co, Edi­zio­ni San Pao­lo, 2018, ISBN 88–922‑1383–0. wur­de vom Fabio Mar­che­se Rago­na, dem Vati­ka­ni­sten von Media­set vor­ge­legt und ist im katho­li­schen Ver­lag Pao­li­ne der Pau­lus-Schwe­­stern erschie­nen. Der Unter­ti­tel „Die neu­en Kar­di­nä­le erzäh­len über
Papst Franziskus gestern beim Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps. Ein Buch bringt Kritik von unerwarteter Seite: von einem linken Nicht-Katholiken.
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Der Intellektuelle, der Bergoglio in Schach hält

(Bue­nos Aires) In Argen­ti­ni­en ist ein Buch erschie­nen, das sich von unge­wohn­ter Sei­te kri­tisch mit Papst Fran­zis­kus aus­ein­an­der­setzt. Es ist Kri­tik von nicht-katho­­li­­scher Sei­te und von links. Eine unge­wohn­te Kom­bi­na­ti­on für ein Pon­ti­fi­kat, das gera­de aus die­sem Umfeld auf beacht­li­chen Zuspruch stößt. Der Zuspruch gilt dabei aller­dings mehr der Per­son des der­zei­ti­gen Kir­chen­ober­haup­tes, weni­ger der
Nuzzis neues Buch über den Vatikan.
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Die Macht der Homo-Lobby im Vatikan

(Rom) Das neue Buch von Gian­car­lo Nuz­zi „Pec­ca­to ori­gi­na­le“ (Erb­sün­de), erschie­nen am 9. Novem­ber im Mai­län­der Ver­lag Chia­re­let­te­re, lie­fert „ein erschüt­tern­des Bild über die Macht der Homo-Lob­­by im Vati­kan“, wie Ema­nue­le Bar­bie­ri in der Cor­ri­spon­den­za Roma­na schrieb.
Der Papst-Diktator, das hochbrisante Buch von Marcantonio Colonna
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Papst und Diktator

(Rom) „Der Papst-Dik­ta­tor“ (Il Papa dit­ta­to­re) nennt sich ein neu­es Buch, das vor weni­gen Tagen in Ita­li­en erschie­nen ist. Im Gegen­satz zu den zahl­rei­chen apo­lo­ge­ti­schen Büchern wie „Der gro­ße Refor­mer“, „Der Revo­lu­tio­när“, „Der Papst der Armen“, „Der Papst, der die Kir­che ver­än­dert“ oder „Hir­te der Barm­her­zig­keit“ zeich­net es ein ganz ande­res, ein sehr kri­ti­sches, hoch­bri­san­tes
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Katharina von Siena – Patronin der Päpste

Von Jaco­bus Amern Dem Buch­ti­tel ist zu ent­neh­men, dass die Autorin die Bezie­hun­gen der hei­li­gen Katha­ri­na von Sie­na zu den Päp­sten ihrer Zeit erforsch­te. Erzäh­len­der­wei­se geht Rena­te Maa­ßen mit der Hei­li­gen durch deren Lebens­ge­schich­te, die so eng mit der Kir­chen- und Zeit­ge­schich­te ihrer Epo­che ver­bun­den ist, und lässt sie immer wie­der zu Wort kommen.
Kardinalserhebung 2001: Korge Mario Kardinal Bergoglio küßt den Fischerring Johannes Pauls II.
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Johannes Paul II. – ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat

Von Wolf­ram Schrems* Ist ange­sichts der Schrecken des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats ein kri­ti­sches Buch über Johan­nes Paul II. tat­säch­lich gera­de vor­dring­lich? So könn­te man sich ange­sichts des Erschei­nens der aktua­li­sier­ten Neu­auf­la­ge eines Titels des Bon­ner Alt­phi­lo­lo­gen Heinz-Lothar Barth von 2011 fra­gen. Die Ant­wort wird wohl lau­ten: „vor­dring­lich“ nicht, aber zum Ver­ständ­nis des jet­zi­gen Desa­sters durch­aus hilfreich.
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Kadetten des Alcázar

Von Wolf­ram Schrems* Die Geschich­te der Kir­che ereig­net sich unter den Bedin­gun­gen einer gefal­le­nen Mensch­heit und somit unter der Ein­wir­kung des Bösen. Aus die­sem Grund sind die Gläu­bi­gen seit der Zeit der ersten Chri­sten­ver­fol­gun­gen oft in gro­ßer Bedräng­nis. Unter bestimm­ten Umstän­den nimmt das Stand­hal­ten in sol­chen Bedräng­nis­sen und deren Über­win­dung eine mili­tä­ri­sche Dimen­si­on an. Dafür
Bronzeepotaph (1548), ursprüglich für Luthers Grabmal gedacht. d
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Franz Kronbeck, Martin Luthers Kampf mit Gott

Von Wolf­ram Schrems* Im Hin­blick auf das „Luther-Jahr“ 2017 erschie­nen lau­fend Publi­ka­tio­nen zu Per­son und Leh­re Mar­tin Luthers von unter­schied­li­chem Wert. Eine von die­sen ist ein wert­vol­les Büch­lein des bay­ri­schen katho­li­schen Phi­lo­so­phen und Lati­ni­sten Franz Kron­beck. Die­ses ver­dient unse­re vol­le Aufmerksamkeit.
Am 13. Oktober 1917 fand die letzte von sechs Marienerscheinungen in Fatima statt. Der Jurist und Theologe Markus Büning befaßte sich anläßlich 100 Jahre Fatima mit der Beziehung von Papst Johannes Paul I. zu Fatima.
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Fatima und der Luciani-Papst

Eine Kurz­schrift geht im 100. Jahr nach den Mari­en­er­schei­nun­gen in Fati­ma der Fra­ge nach, wel­ches Ver­hält­nis Papst Johan­nes Paul I., der 1978 nur weni­ge Wochen auf dem Stuhl Petri saß, zur Bot­schaft von Fati­ma hatte.
Links die Ermordung des Schriftstellers, russischen Generalkonsuls und Freimaurers August Friedrich von Kotzebue durch den Burschenschafter Karl Ludwig Sand; rechts die Hinrichtung Sands.
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Die Karlsbadverschwörung – Protestantismus, Subversion und Staatsterror

Von Wolf­ram Schrems* Am 18. Okto­ber jährt sich das „Wart­burg­fest“ der Deut­schen Bur­schen­schaft zum 200. Mal. Die von Mar­tin Luther ange­sto­ße­ne Revo­lu­ti­on, die spä­ter als „Refor­ma­ti­on“ in die offi­zi­el­le Geschichts­schrei­bung ein­ging, jährt sich kurz danach zum 500. Mal. Zwi­schen bei­den Welt­an­schau­un­gen besteht eine unter­grün­di­ge Ver­bin­dung. Die Amal­ga­mie­rung bei­der durch eine radi­ka­le bur­schen­schaft­li­che Grup­pe wur­de nach