1. Aus dem Doku-Film „Lux Vera 6023: Die Freimaurerei“: Magie, Esoterik-Gnosis, Ablehnung der Dogmen…
Im Jahre 2024 erscheint der Doku-Film „Lux Vera 6023: Die Freimaurerei“, produziert und inszeniert von Samuel Scodeggio, der auch das Drehbuch verfaßte. Unterstützt von seinem Freund Samuel und dessen Fernsehteam führt der Unternehmer, YouTuber und Blogger aus Cagliari, Morris San, alias Maurizio Sanna, ein Interview zum Thema „Freimaurerei“ mit Stefano Edoardo Erario, ehemaliger Großmeister der Serenissima Gran Loggia Unita d’Italia SGLUI-IGNIS 1952 („Durchlauchtigste Vereinigte Großloge von Italien 1952“) sowie 33. Grad des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus des Orients (AASR). Erario empfängt Morris dazu im Freimaurertempel seiner Obödienz in Brindisi.
Ich weise auf einige Passagen des Dokumentarfilms hin, der auf Amazon Prime Video vollständig angesehen werden kann. Der Film ist insgesamt beeindruckend und zugleich beunruhigend…
Bezüglich des „Reflexionskabinetts“, von dem die Initiation in den 1. Grad des Lehrlings beginnt, sagt Erario, daß es sich um einen dunklen Raum ohne Licht handle (vgl. Min. 29), und daß die Initiation im Kandidaten „ein starkes Trauma“ hervorrufen müsse (Min. 29:25–29:26), einen „initiatischen Schock“ (Min. 29:34–29:35. Im Film ist auch ein vermummter Freimaurer zu sehen, mit der Schärpe des 30. Grades AASR, Ritter Kadosch, der das Testament überbringt, das der Kandidat verfassen muß (vgl. Min. 29:54–30:00).
Bezüglich des Großen Baumeisters des Universums (GADU) sagt Morris, daß dieser in der profanen (antifreimaurerischen) Welt als „Satan-Luzifer“ verstanden werde. Nach Erario jedoch bedeutet der GADU „die Bedeutung der Existenz selbst“, „der Große Architekt als die Gottheit selbst repräsentiert das Ganze“, sei aber zugleich auch „die innere Gottheit“ (vgl. Min. 33:50–34:50). Erario erklärt, Gott „haben wir auch in uns“ (Min. 35:00–35:01) und daß die Freimaurerei keine Religion sei, sondern „alle Religionen vereine“ (Min. 35:10–35:47). Anders gesagt macht Erario deutlich, daß die Freimaurerei Esoterik und Gnosis ist.
Großmeister Erario zeigt ein vergrößertes Foto (mit verdeckten Gesichtern), das „Schwestern“ einer weiblichen Loge seiner Obödienz zeigt (vgl. Min. 36). Das Foto wird in Schwarz-Weiß gezeigt, später jedoch auch in Farbe; die Freimaurerinnen tragen rote Tuniken, während eine Lehrlingskandidatin eine schwarze Tunika trägt (vgl. Min. 36). Die Gesichter sind jeweils durch einen weißen Kreis verdeck. Die Obödienz Erarios besitzt ausschließlich getrennte Männerlogen und Frauenlogen.
Inneres der Loge Stefano De Carolis Villars Nr. 102 im Orient von Brindisi
Außerhalb des Freimaurertempels, in einem Restaurant in Brindisi, speist Morris gemeinsam mit Erario und einigen Freimaurern dieser Männerloge. Nach einigen rituellen Trinksprüchen (mit Weingläsern), die gemeinsam ausgeführt werden, sagt Morris, daß auch in der Mafia Rituale existieren. Darauf antwortet Erario:
„Die Mafia hat, um sakralisiert zu werden, die magischen Werkzeuge übernommen, um sich selbst zu verstärken. Damit ein Mafia-Eid stark, mächtig und feierlich sei, muß man notwendigerweise etwas anwenden, das esoterisch mächtige Eigenschaften besitzt. Und woher nimmt die Mafia diese Methoden, um Rituale zu sakralisieren? Gerade aus der Freimaurerei oder jedenfalls aus den initiatischen Schulen“ (Min. 42:28–43:06).
Erario präzisiert anschließend, daß die Freimaurerei im Gegensatz zur Mafia die „Drei schlechten Gefährten“ verurteile (die laut freimaurerischer Legende Hiram töten), während die Mafia diese gerade verherrliche (vgl. Min. 43:54–43:59.
Morris findet die Freimaurerei „faszinierend“ und distanziert sich von „Verschwörungstheorien“, welche die Freimaurer als „satanische Elite“ und Verschwörer darstellen. Stattdessen, so Morris, stelle Stefano Erario die Freimaurerei so dar, wie sie tatsächlich sei (vgl. Min. 45–48). Morris betont zugleich, daß er kein Freimaurer sei (vgl. Min. 48).
Auf die Frage seines Freundes Samuel: „Die Verbindung Freimaurerei–Teufel, deiner Meinung nach?“ (Min. 48:59), antwortet Morris, daß er lieber nicht antworte und seine Gedanken für sich behalte (vgl. Min. 49).
Danach erklärt Morris, daß es zwei Arten von „Erleuchtung“ gebe: jene des „universellen Gottes“ und jene des „Großen Baumeisters der Freimaurerei“… Man müsse zwischen diesen beiden Erleuchtungen wählen (vgl. Min. 50). Morris sagt, daß er im Logenraum keine negativen Energien gespürt habe… aber als die rituelle Handlung begann, habe er ein „Egregor“ gespürt und einen Moment der Angst erlebt (vgl. Min. 50).
Später im Doku-Film kehrt man in das Innere der Loge von Stefano Erario zurück, deren Name und Obödienz angegeben werden: es handelt sich um die „Ehrwürdige Loge Stefano De Carolis Villars Nr. 102“ im Orient von Brindisi, unter der Obödienz der Vereinigten Großloge von Italien 1952 (vgl. Min. 53–54). Einige Freimaurer lassen sich von Morris interviewen, mit offenem Gesicht; einer jedoch behält Kapuze und verfremdete Stimme während des Interviews bei.
Der erste Interviewte ist Simone Checchia, 20 Jahre alt, Metallarbeiter, Kunstgefährte (2. freimaurerischer Grad) der ehrwürdigen Loge „Costantino Nigra Nr. 104“ im Orient von Turin, in Gemeinschaft mit der Vereinigten Großloge von Italine 1952 (Min. 53:35–54:27). Auf die Frage nach seinem Ziel in der Freimaurerei antwortet Checchia, daß der Geist die Realität forme, und daß er daher die Notwendigkeit verspürt habe, seine Denkweise zu verbessern, um seine Realität zu verändern und sich selbst zu verbessern, um auch andere zu verbessern (vgl. Min. 1:45:53–1:46:19).
Marco Stagni, 52 Jahre alt, freiberuflich tätig, Freimaurermeister der „Ehrwürdigen Loge „Giovanni Galvani Nr. 110“ in Bologna, in Gemeinschaft mit der Vereinigten Großloge von Italien 1952 (vgl. Min. 59:19–59:43), erklärt, daß „die Freimaurerei ein initiatischer Weg der westlichen Tradition, rein symbolisch“ sei (Min. 59:42–59:48).
Bei Min. 1:02:01 erscheint auf schwarzem Bildschirm die weiße Einblendung: „Die Aussagen der Interviewten sind persönliche Meinungen und spiegeln nicht notwendigerweise jene der Freimaurerei wider.“
Anschließend interviewt Morris Mattia Vadacca, 26 Jahre alt, Mitglied der „Ehrwürdigen Loge „Stefano De Carolis Villars Nr. 102“ im Orient von Brindisi, unter der Obödienz der Vereinigten Großloge von Italien 1952. Vadacca gibt auch seinen Grad an, dessen Insignien er im Doku-Film trägt: er ist Meister, Ritter und Auserwählter des IX (9.) Grades des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus der Levante (vgl. Min. 1:02:17–1:02:47). Morris sagt ihm, daß „viele“ den Gott der Freimaurerei mit „Luzifer-Satan“ verbinden… Mattia antwortet: „Die Freimaurerei gibt jeder Glaubensrichtung Raum, solange ein Glaube vorhanden ist. Persönlich jedoch denke ich, daß der Hauptgott in uns selbst liegt. Gott ist in jedem von uns“ (1:04:35–1:04:58).
Darauf wird Andrea Guadalupi interviewt, Meister vom Stuhl derselben Loge in Brindisi der Vereinigten Großloge von Italien 1952 (vgl. Min. 1:05:00ff.). Morris merkt an, daß viele denken, der Gott der Freimaurerei, der „GADU“, sei Satan, Luzifer. Morris fragt daher Guadalupi, was er dazu sage. Guadalupi antwortet, daß der Gott der Freimaurerei der Große Baumeister des Universums sei, der Architekt, der alles geschaffen habe, was uns umgibt (vgl. Min. 1:06:00–1:07:06); der GADU sei „ein Verbindungspunkt zwischen Mensch und Göttlichem“ (Min. 1:07:07–1:07:16). Auf die Frage, warum die Freimaurerei mit Riten in Verbindung gebracht werde, die „Satan, Luzifer“ näher stünden, antwortet Guadalupi schlicht, die Freimaurerei werde verleumdet, weil sie für alle unbequem sei (vgl. Min. 1:07:20–1:07:32).
Außerhalb der Loge erklärt Morris seinem Freund Samuel, daß man die Freimaurerei nur verstehen könne, wenn man sie lebe und von innen erfahre (vgl. Min. 1:09:19–1:09:52). Morris ist überzeugt, daß die Loge ihn in ihren Tempel in Brindisi eingeladen habe, um „Klarheit zu schaffen“, da er sich in der Vergangenheit kritisch über die Freimaurerei geäußert habe. Samuel fragt ihn, ob er seine Meinung geändert habe; Morris antwortet, er habe seine Meinung nicht geändert, habe jedoch großen Respekt vor der Freimaurerei und habe sich über den erhaltenen „Freimaurerausweis“ gefreut (vgl. Min. 1:09:53–1:10:32). Morris betont erneut, daß er seine Gedanken nicht offenlegen und niemanden beeinflussen wolle. Er ist der Ansicht, daß es für die Freimaurerei wichtig und richtig sei, ihre Geheimnisse und ihr Wissen nicht preiszugeben (vgl. Min. 1:10:35–1:11:05). Morris erklärt ferner, daß er viele persönliche Gedanken „bis ins Grab“ mit sich tragen werde, aus Respekt und weil es so richtig sei (vgl. Min. 1:11:24–1:11:35).
Der dem Interviewer übergebene Freimaurerausweis, obwohl dieser behauptet „nicht Freimaurer“ zu sein
Bei Minute 1:12:20 ist im Büro des Großmeisters Stefano Edoardo Erario ein Gemälde mit dem Symbol des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus (AASR der Levante) zu sehen, das in seiner Obödienz praktiziert wird: der Adler des 33. und letzten Grades des AASR ist vom Ouroboros, der sich selbst verschlingenden Schlange, umgeben.
Morris interviewt anschließend den Großmeister Erario. Zur Definition der Freimaurerei erklärt Erario, daß sie „sicherlich eine Vereinigung von Menschen ist, aber durch ihre esoterischen Aspekte gekennzeichnet ist, zusätzlich zu den grundlegenden initiatischen Aspekten“ (1:15:10–1:15:23).
Morris fragt nach dem Hahn, der im Raum der Betrachtung dargestellt ist. Erario antwortet: „Der Hahn stellt das erste Licht dar, tatsächlich das, was alle Luzifer nennen, Luzifer, weil der Hahn nicht der Sonne, sondern der Venus singt, da die Venus das erste Licht ist“ (Min. 1:15:24–1:15:55).
Wie oben wiedergegeben, sagt Erario zweimal das Wort „Luzifer“.
Erario spricht zudem von der „Sakralität“ der freimaurerischen Initiation (vgl. 1:16:32–1:16:33).
Vom Büro zur Loge übergehend erklärt Erario Morris, daß die „religiöse Inquisition“ den Menschen daran hindere, selbst zu denken und sich spirituell zu entwickeln, da sie ihm bereits einen Gott vorgebe. Daher werde ein Umfeld dämonisiert, das eine Schule für „Erleuchtete“ sei, also für Menschen, die verstehen, erkennen und Bewußtsein erlangen wollen; dies sei für jene offenbar nicht vorteilhaft (vgl. Min. 1:19:00–1:19:35).
Auf die Frage von Morris „Wer regiert diese Welt?“ antwortet der Meister vom Stuhl Guadalupi: „Ich habe bereits gesagt, daß es der GADU ist“ (Min. 1:46:20–1:46:24).
Der Freimaurer Marco Stagni erklärt: „Es ist ein ständiges Sterben und Wiedergeborenwerden. Bei jedem Gradwechsel haben wir einen Tod und eine Wiedergeburt“ (Min. 1:46:26–1:46:33).
Es wird das Logenbild des dritten Grades des Freimaurermeisters gezeigt, auf dem der Sarg bzw. das Grab Hiram Abiffs, ein menschlicher Schädel mit gekreuzten Knochen, ein (künstlicher) Blutfleck sowie ein aus dem Grab wachsender Akazienzweig dargestellt sind (vgl. Min. 1:46:36–1:47:16).
Nun: Wenn der Doku-Film einerseits zeigen will, daß die wahre Freimaurerei keine mafiöse oder geschäftliche Vereinigung ist, so enthält er doch andererseits zweifellos genügend Elemente, um die Unvereinbarkeit zwischen Kirche und Freimaurerei zu erkennen. Denn die von dem ehemaligen Großmeister Stefano Edoardo Erario 33° dargestellte und praktizierte Freimaurerei sowie seine Loge und Obödienz beinhalten: Ablehnung von Dogmen, Esoterik (Einbeziehung, Integration und Überwindung aller Religionen), rituelle Magie bzw. magische Ritualität (die freimaurerische Ritualität macht die Eingeweihten und den Logenraum „heilig“), sowie Gnosis (der Eingeweihte entdeckt in sich selbst seinen Gott, die göttliche Innerlichkeit)… Doch wollen wir nicht beim Doku-Film stehenbleiben. Wir untersuchen auch einige Schriften von Stefano Edoardo Erario 33° zur Freimaurerei. Doch zuvor müssen wir über etwas anderes sprechen, im folgenden Abschnitt.
Ein unerwartetes Epilog (2025): das Ende der Loge von Brindisi und der Vereinigten Großloge von Italien 1952!
Etwa zwei Jahre nach dem Doku-Film „Lux Vera 2023: die Freimaurerei“ ereignet sich ein überraschender Vorgang: das Ende der Loge Stefano De Carolis Villars in Brindisi und sogar das Ende der Vereinigten Großloge von Italien 1952! Tatsächlich erklärt Stefano Edoardo Erario 33° mit einer Mitteilung vom 23. Oktober 2025 die rituellen Arbeiten seiner Großloge endgültig für beendet. Mit anderen Worten: Diese freimaurerische Obödienz wird „ruhend“ gestellt, da die für die Bildung einer Großloge erforderliche Mindestanzahl an Logen nicht mehr erreicht wurde.
Erario zieht die Gründungsurkunden von vier der fünf aktiven Logen zurück (die beiden Logen in Brindisi, darunter die „Stefano De Carolis Villars“, dann die „Costantino Nigra“ in Turin und die „Giovanni Merloni“ in Cesena), denen jene Freimaurer angehörten, die im Doku-Film „Lux Vera 6023: die Freimaurerei“ zusammen mit Erario zu sehen waren. Erario teilt mit, daß die einzige Loge, die ihre Gründungsurkunde behält, die „De Dignitate Hominis“ in Rom ist, der er selbst als ehemaliger Ehren-Großmeister und als Souveräner Großinspektor-General des Ritus (also 33. Grad AASR) angehört.
Ich finde dieses „Auflösen“ der Großloge seltsam und frage mich, ob jener Doku-Film (in dem das Innere einer Loge, Teile ritueller Handlungen, Gesichter von Freimaurern usw. gezeigt wurden) in irgendeiner Weise das Ende dieser Obödienz beeinflußt haben könnte…
2. Aus dem Buch „Freimaurerei: Geschichte, Lichter und Schatten“ (2025): Kabbala und Logenmagie
Am 1. November 2025 wird von der Amazon Italien in Torrazza Piemonte (Turin) das Buch „Freimaurerei: Geschichte, Lichter und Schatten“ von Stefano Erario veröffentlicht. In der „Autorenbiographie“ heißt es, daß er 1968 in Brindisi in eine Familie alter adliger Herkunft geboren wurde. Er sei Freimaurer gewesen und habe das Amt des Großmeisters der Vereinigten Großloge von Italien 1952 bekleidet. Außerdem trage er den Titel eines Souveränen Großinspektor-Generals des 33. Grades des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus der Levante (S. 146).
Im 1. Kapitel „Ursprünge, Mythen und Geheimnisse der Freimaurerei“ macht Erario 33° den magischen Charakter der freimaurerischen Ritualität deutlich. Über die moderne Freimaurerei, die offiziell 1717 mit der Gründung der Großloge von London entstand, schreibt Erario:
„Von diesem Moment an verbreitete sich die Bruderschaft in ganz Europa und darüber hinaus, nahm je nach Kontext unterschiedliche Formen an, behielt jedoch ihren initiatischen Kern bei. Das Herz dieses Kerns ist das Ritual. Ein Ritual ist niemals Theater, keine Aufführung für Zuschauer, sondern eine heilige Handlung, die das Bewußtsein der Teilnehmer formt. Wenn ein Kandidat zum ersten Mal in die Loge eingeführt wird, durchschreitet er einen Raum, der nicht nur physisch ist. Ihm werden vertraute Bezugspunkte entzogen, er wird aufgefordert, symbolisch den Tod seines profanen Zustands zu durchleben, und durchläuft Prüfungen, die keine Strafen, sondern archetypische Erfahrungen sind. Jede Geste, jedes Wort, jedes Objekt hat eine genaue Funktion. Die Lichter, die sich entzünden, die Schläge, die die Zeit strukturieren, die Bewegungen im Raum der Loge – all dies trägt dazu bei, ein energetisches Feld zu schaffen, das verwandelt“ (S. 14).
Stefano Edoardo Erario, gewesener Großmeister der Vereinigten Großloge von Italien 1952 und Hochgradfreimaurer des 33. Grades des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus
Kurz darauf schreibt Erario über den dritten Grad des Meisterfreimaurers:
„Der Meister durchlebt das Drama von Verlust und Suche, erfährt den initiatischen Tod und die Wiedergeburt, erkennt, daß letzte Erkenntnis nicht Besitz, sondern fortdauernde Suche ist. Dieses Schema ist keine künstliche Konstruktion, sondern ein Spiegel der Struktur des menschlichen Wesens. Hier öffnet sich erneut der Bezug zur Kabbala. Die zehn Sephiroth des Lebensbaums sind ebenso viele Bewusstseinszustände, die der Eingeweihte durchschreitet“ (S. 15).
Erario führt im Zusammenhang zwischen den drei freimaurerischen Graden, den kabbalistischen Sephiroth und der operativen sowie alchemistischen Logenmagie weiter aus:
„Der Lehrling arbeitet am rohen Stein und befindet sich in Malkuth, dem Reich der Materie. Der Geselle baut auf dem Fundament und wirkt in Yesod, der Basis, die oben und unten verbindet. Der Meister, der vereint und harmonisiert, lebt in Tiferet, der Schönheit, die Strenge und Barmherzigkeit integriert. Die Werkzeuge der Loge und die rituellen Gesten entsprechen den Pfaden des Baumes, die Sephira mit Sephira verbinden und innere Wege darstellen. Jedes gesprochene heilige Wort hat sein Echo in einem hebräischen Buchstaben, jede rituelle Formel entspricht einer schöpferischen Schwingung. Die operative Magie der Freimaurerei zeigt sich nicht als Spektakel okkulter Kräfte, sondern als subtile Transformation des Individuums und der Gruppe. Das Eröffnungsritual der Loge stabilisiert ein energetisches Feld, das das kollektive Bewußtsein auf die Arbeit vorbereitet. Die Kette der Vereinigung, mit ineinander verschränkten Händen und konzentrierten Gedanken, ist nicht bloß symbolische Geste, sondern eine reale Zirkulation von Energie zwischen den Anwesenden“ (S. 15).
Weiter heißt es bei Erario 33° über die Freimaurerloge:
„Die Loge ist wie ein Tempel gebaut, aber auch ein magischer Organismus. Die Säulen repräsentieren die Polaritäten, die Lichter die Zentren des Bewusstseins, der Thron den Punkt der Synthese. Jedes Element besitzt operativen Wert. In diesem Sinne ist die Freimaurerei ein vollständiges System. Sie ist moralische Schule, esoterische Tradition, kabbalistische Disziplin, alchemistisches Labor und magische Werkstatt“ (S. 16).
Im 6. Kapitel „Freimaurerei, Gott und die Religionen“ erklärt Erario, daß die Religionen jeweils ihre eigenen Lehren, Dogmen und Glaubenssysteme aufrichten, während die Freimaurerei alle Religionen respektiere und aufnehme, ihre dogmatischen und konfessionellen Grenzen übersteige und stattdessen ihre Gemeinsamkeiten betone, um Dialog und Annäherung zu ermöglichen. Die freimaurerische Formel des Großen Baumeisters des Universums vereine diese Perspektiven (vgl. S. 66–69).
Im 9. Kapitel „Freimaurerei, Satanismus und dunkle Bewegungen“ vertritt Erario die Ansicht, die Theorie, daß die Freimaurerei Satanismus praktiziere, sei ein „Mythos“, eine Erfindung von Léo Taxil. Nach Erario sei die Freimaurerei grundsätzlich unvereinbar mit dem Satanismus (S. 85–90). Er schreibt, daß Taxil „1907“ seine angeblichen Enthüllungen über den freimaurerischen Satanismus widerrufen habe (vgl. S. 88). Tatsächlich erfolgte dieser Widerruf jedoch bereits 1897. Das Jahr 1907 ist vielmehr sein Todesjahr. Zum Thema „Freimaurerei und Luzifer“ gehe ich im nächsten Abschnitt näher ein.
Im 13. Kapitel „Freimaurerei und Gesellschaft, gestern, heute und morgen“ (vgl. S. 108–127) stellt Erario die Freimaurerloge als „Laboratorium universaler Mystik“ dar (S. 124), in dem der GADU das „gemeinsame Zentrum“ bilde und die Transzendenz verkörpere, die alle spirituellen Wege, Religionen, Philosophien und Wissenschaften verbinde (vgl. S. 124). Erario erklärt: „Freimaurerei und universale Mystik treffen sich daher nicht auf dem Boden des Dogmas, sondern auf dem der Erfahrung“ (S. 124).
Ein ausführlicherer Lebenslauf der freimaurerischen Tätigkeit von Stefano Edoardo Erario ist auf der Website von Giuliano Di Bernardo zu finden (siehe hier: Website Giuliano Di Bernardo – Erario).
3. Aus dem „Freimaurer-Glossar“ von Erario 33° (2022/2025): Kabbala, Androgyn, Luzifer…
Im Jahre 2022 veröffentlichte Amazon Italien (Torrazza Piemonte – Turin) das Buch von Stefano Edoardo Erario 33° mit dem Titel: „Glossario Massonico. Istruzioni e Lessico“ („Freimaurerisches Wörterbuch. Anleitungen und Lexikon. Kabbalah – Alphabetisch – Symbolisch – Numerisch – Emblematisch der Freimaurerei“).
Auf Seite 3 der „Vorrede: Die Terminologie der Freimaurerei“ schreibt Erario:
„Der Wortschatz der Freimaurerei verweist auf eine besondere hermetische und symbolische Sprache, die für Nicht-Eingeweihte schwer verständlich sein kann. […] In jedem Fall stellen alle verwendeten Begriffe die Werkzeuge einer guten initiatischen Überlieferung eines Freimaurers dar. […] In der Hoffnung, etwas ‚Gutes und Richtiges‘ getan zu haben, um diese Sammlung zugänglich zu machen, wünsche ich allen Brüdern und Schwestern, die sie lesen und studieren werden, einen fruchtbaren und leuchtenden initiatischen Weg in der Freimaurerei.“
Auf Seite 4 unterzeichnet Erario als „Großmeister“ seiner freimaurerischen Obödienz für den Zeitraum 2017–2020.
Am Ende des Bandes, auf Seite 644, heißt es:
„Texte, die von der Durchlautigsten Vereinigten Großloge von Italien 1952 für den Unterricht in der Freimaurerei verwendet werden. Überarbeitung und Anpassung der Texte durch Bruder Stefano Edoardo Erario 3°. 33°.“
Auf Seite 646 steht: „In Italien gedruckt am 11. März 2022. Stilistische Überarbeitung – 21. Oktober 2025 durch den Autor.“
Damit wurde der Text zwischen 2022 und 2025 gedruckt, also vor der endgültigen Einstellung der Tätigkeiten der Vereinigten Großloge von Italien 1952.
Ausgewählte Begriffe aus dem „Freimaurer-Glossar“
Kabbala (Qabbalah – Kabbalah oder Kabalà)
Erario schreibt:
„[…] Form der jüdischen Esoterik, die im 1. Jahrhundert nach Christus entstand und ihren Ursprung in der direkten Überlieferung von Gott an den Menschen durch Engel haben soll. Die Kabbala umfaßt sowohl intellektuelle Magie (Kraft des Geistes) als auch operative Magie (Verwendung von Talismanen, ‚Engel‘, Geister)“ (S. 79).
Am Ende des Artikels heißt es:
„Die Kabbala ist die uralte Weisheit (Erkenntnis), welche alle Religionen und alle esoterischen, hermetischen, alchemistischen und praktischen (magischen) Lehren aller Völker der Welt bis heute strukturiert“ (S. 80).
Zohar (Sefer ha-Zohar)
„Der Zohar ist das ‚Buch der Bücher‘ der Weisheit der Kabbala […]. Das Buch des Zohar wurde wirklich für uns geschrieben, um uns aus dem Zustand des geistigen Exils herauszuführen; und wenn wir die Lage verbessern wollen, müssen wir den Zohar zum zentralen Buch der Welt machen. Er ist nicht nur ein Buch, sondern das Mittel der Verbindung zwischen uns und der Höheren Kraft“ (S. 628).
Androgyn (Mensch) (esoterisch)
„Nach der offiziellen Wissenschaft bezeichnet man als Androgyn einen Menschen mit partiellem Pseudo-Hermaphroditismus, gekennzeichnet durch Fehlbildungen der äußeren männlichen Geschlechtsorgane durch Entwicklungsstopp im embryonalen Stadium. Diese Personen zeigen gewisse weibliche äußere Merkmale. In der esoterischen Lehre ist der Androgyn der Logos, die Einheit, die sich doppelt manifestiert: als Gut und Böse“ (S. 31).
Geheimnis des 33. Grades
In einer an den Freimaurer gerichteten Passage heißt es:
„[…] Eure zeugenden Väter, Angehörige anderer Welten, die euch offenbart wurden und die euch auf eurem Planeten hervorgebracht haben“ (S. 502).
Es wird von der „Existenz höherer Entitäten“ gesprochen, „die in euch das Bewußtsein des Unendlichen erzeugt haben“ (S. 502). Weiter heißt es: „‚Gott ist in dir‘“ (S. 503).
Der Leser erinnert sich, daß sowohl im Doku-Film „Lux Vera 6023: die Freimaurerei“ als auch im Buch „Freimaurerei: Geschichte, Lichter und Schatten“ Stefano Erario 33° zusammen mit den von ihm beschriebenen Freimaurern jede Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus bzw. Luziferismus zurückweist. Und doch finden sich im „Freimaurer-Glossar“ von Stefano Erario 33° mehrere Einträge, die ein anderes Bild vermitteln…
Elohim (Alhim)
„[…] Die Elohim sind die ersten Lehrer des Menschen im Garten Eden. Die Schlange ist nicht Satan, sondern einer der Elohim, der leuchtende Engel, der durch die verbotene Frucht den Menschen in eine unvergängliche und zugleich sterbliche Natur verwandelte“ (S. 158).
Kinder des Lichts
„Wesen, die aus dem unendlichen Ozean des Lichts hervorgehen, aus dem sie sich selbst erzeugt haben. Sie sind die Noumena aller Phänomene, die sich aus der absoluten Dunkelheit entwickeln, die sieben Dhyani-Buddhas der Kontemplation […]. Sie sind Engel, die die niederen Prinzipien überwanden und den Körper beherrschten, jenseits des Physischen und Psychischen“ (S. 177).
Kinder der Weisheit
Dies sind die „spirituellen Dhyani“, von denen einige sich inkarnierten und zu „rebellischen Engeln, gefallenen Engeln“ wurden (S. 177). Weiter heißt es:
„Sie sind die Engel der höheren Sphären, die dem Menschen die Geheimnisse des Himmels offenbaren. Sie sind die Kinder der dunklen Weisheit, unsere Vorfahren, atlantische und arische Adepten. Ihr Verdienst ist es, den Menschen belebt, ihm Bewußtsein gegeben und ihm einen Geist verliehen zu haben“ (S. 177–178).
Luzifer
Eine besonders zentrale Stelle lautet:
„Der erste Erzengel, der aus der Tiefe des Chaos entstand, der das Licht brachte, wurde Lux-fero genannt, der leuchtende Sohn des Morgens (des Universums), die manvantarische Morgenröte. Später trat Jehova auf, der jedoch von der Kirche als höher als Luzifer angesehen wurde; daher mußte dieser herabgewürdigt werden und wurde zu Satan gemacht. Diese Operation dauert bis heute an, wenn er abwertend mit der Venus identifiziert wird, wobei der hellste Planet, der Vorbote von Morgen- und Abenddämmerung, falsch interpretiert wird“ (S. 287).
Weiter heißt es:
„Er ist der Morgenstern, der Engel des Lichts, der Träger von Licht und Leben. Er ist der Geist der intellektuellen Erleuchtung und der Gedankenfreiheit. Der Mythos von Prometheus ist eine weitere Version der Rebellion Luzifers“ (S. 287).
Und schließlich:
„Der Teufel ist ein Sünder, der bereut und durch Hingabe zum Adeptentum zu seinem Gott zurückkehrt. Nur die katholische Kirche konnte ihn zur ewigen Verdammnis verurteilen! Jehova schuf einen geistlosen Menschen; Luzifer öffnete ihm die Augen, indem er sagte: ‚Ihr werdet sein wie die Elohim und Gut und Böse erkennen‘“ (S. 288).
Erario fährt fort:
„Luzifer ist der Bote, der Engel, der Seraph, der Cherub, der die Liebe des Wissens verkörpert… Er ist die astrale Kraft des Universums, das Feuer, das Licht, die Freiheit, der Fortschritt, die Zivilisation, die Unabhängigkeit… Luzifer ist Licht und Leben, Ursache und Wirkung des universalen Daseins. Das Wort und Luzifer sind dasselbe“ (S. 288).
4. Schlußfolgerung
Die Betrachtung des Doku-Films „Lux Vera 6023: die Freimaurerei“ hat mich dazu veranlaßt, weiterzuforschen und mich nicht mit den Meinungen oder Erklärungen der in der Loge „Stefano De Carolis Villars Nr. 102“ im Orient von Brindisi interviewten Freimaurer zufrieden zu geben, welche der Obödienz der Vereinigten Großloge von Italien 1952 von Stefano Edoardo Erario 33° angehören.
Der Titel des Doku-Films könnte im Verhältnis zu dem tatsächlich Erarbeiteten als zu „weit gefaßt“ erscheinen. Die Reportage von Morris San und Samuele Scodeggio berührte lediglich eine einzige Loge einer einzigen freimaurerischen Obödienz, die zudem heute, soweit ersichtlich, nicht mehr existiert. Hinzuzufügen ist, daß dies weder die einzige Loge noch die einzige (damals bestehende) freimaurerische Obödienz in Brindisi war. In dieser apulischen Stadt existiert auch eine Loge des Großorients von Italien. Dennoch sind, wie ich bereits an anderer Stelle ausgeführt habe, die grundlegenden initiatischen Elemente und Inhalte im wesentlichen in allen Freimaurereien dieselben, sodaß man von „Freimaurerei“ im Singular sprechen kann. Diese lassen sich in einer Trias zusammenfassen: freimaurerischer Humanismus, freimaurerische Ritualität und freimaurerische Esoterik.
a) Freimaurerischer Humanismus
Der freimaurerische Humanismus zielt auf die Vervollkommnung des Menschen (des Eingeweihten) und der Gesellschaft ab. Im Mittelpunkt steht der Freimaurer (Mann oder Frau), der von Dogmen, Religionen sowie kirchlichen oder religiösen Autoritäten unabhängig ist. Der Freimaurer versteht sich als Zentrum seiner eigenen initiatischen Religiosität: der sogenannte Große Baumeister des Universums (GADU) kann von jedem Freimaurer individuell als Prinzip, Symbol, Wesen, persönlicher Gott, Geist oder unpersönliche Kraft interpretiert werden, in deren „Glorie“ und „Namen“ die Loge Menschen unterschiedlicher Religionen vereint.
Im GADU verbinden sich aus freimaurerischer Sicht alle Gegensätze – auch Deismus und Theismus. Darüber hinaus ist der Freimaurer (in jedem Grad und Ritus) frei, im GADU auch Luzifer zu sehen, sofern dieser als „Entität“ oder „Symbol“ des Guten und des Lichts verstanden wird.
b) Freimaurerische Ritualität
Die freimaurerische Ritualität ist de facto als magisch zu beschreiben: jenseits von Dogmen und unterschiedlichen religiösen oder doktrinären Auffassungen zielt sie darauf ab, die Eingeweihten (Profane sind von der Ritualpraxis ausgeschlossen) zu vereinen, den Ort und die Teilnehmer zu sakralisieren, sie dem Sakralen anzunähern bzw. mit ihm zu verbinden, die sogenannte „initiatische Todeserfahrung“ zu vollziehen und „Licht“ bzw. „Erleuchtung“ zu vermitteln.
c) Freimaurerische Esoterik
Die freimaurerische Esoterik schöpft aus alten Disziplinen bzw. sogenannten Wissenschaften wie Alchemie, Hermetik, Magie und Theurgie sowie der jüdischen Kabbala. Sie stellt eine Form von Gnosis dar, in der der Adept seine innere Göttlichkeit bzw. den göttlichen Funken in sich selbst entdeckt oder „erweckt“.
Humanismus, Ritualität und Esoterik sind in allen Formen der Freimaurerei stets präsent und miteinander verflochten.
Weit über den Doku-Film hinaus zeigen auch die Schriften von Stefano Erario 33° diese drei Elemente deutlich.
Im „Freimaurer-Glossar“ geht der ehemalige Großmeister Erario 33° jedoch noch einen Schritt weiter: Er richtet sich nicht nur an die Mitglieder seiner eigenen Obödienz, sondern an alle Freimaurer allgemein. Dabei vertritt er ausdrücklich eine gnostische bzw. neognostische Interpretation und Rehabilitierung Luzifers als „Lichtträger“.
Diese Deutung bleibt nicht auf den Autor des „Glossars“ oder seine Obödienz beschränkt, sondern findet sich – in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen – auch bei Freimaurern anderer Obödienzen, sowohl sogenannter „regulärer“ als auch „irregulärer“ Systeme wieder.
*Pater Paolo Maria Siano gehört dem Orden der Franziskaner der Immakulata (FFI) an; der promovierte Kirchenhistoriker gilt als einer der besten katholischen Kenner der Freimaurerei, der er mehrere Standardwerke und zahlreiche Aufsätze gewidmet hat. In zahlreichen seiner Veröffentlichungen geht es ihm darum, den Nachweis zu erbringen, daß die Freimaurerei von Anfang an esoterische und gnostische Elemente enthielt, die bis heute ihre Unvereinbarkeit mit der kirchlichen Glaubenslehre begründen.
18. Oktober 2022Kommentare deaktiviert für Kardinal Ravasi verliert sein Recht auf Teilnahme am Konklave
(Rom) Kardinal Gianfranco Ravasi wird heute 80 Jahre alt und verliert damit sein Recht, an einem künftigen Konklave teilzunehmen. Er scheidet damit nicht de jure, aber de facto auch als Papabile aus.
(New York) In Corona-Zeiten werden zwar alle gezwungen, Masken zu tragen, doch in Wirklichkeit scheinen vielmehr die Masken zu fallen. Bestimmte Kräfte zeigen offener ihr Gesicht. Das gilt nicht nur für den Great Reset von Klaus Schwab (Weltwirtschaftsforum), sondern auch für Michelle Bachelet, die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Von P. Paolo Maria Siano FFI* Am 11. April 2001 strahlte das italienische Staatsfernsehen RAI2 die zwölfte und letzte Ausgabe der Sendung Satyricon aus. Der Moderator Daniele Luttazzi interviewte darin als „Hauptgast“ den damaligen Großmeister der Regulären Großloge von Italien (GLRI), Prof. Giuliano Di Bernardo. Von 1990 – 1993 war Di Bernardo Großmeister des Großorients von …
Hinterlasse jetzt einen Kommentar