Nur Buddhistin erwähnt Evangelium und Jesus

„Es gab nur einen Moment, an dem in den Reden am ersten Besuchs­tag von Papst Fran­zis­kus in Myan­mar der Name von Jesus genannt und des­sen Evan­ge­li­um ver­kün­det wur­de. Nur, daß die­se Wor­te nicht der Papst gesagt hat, son­dern die bir­ma­ni­sche Regie­rungs­chefin und Außen­mi­ni­ste­rin Aung San Suu Kyi, eine Bud­dhi­stin.“

Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster heu­te über den Besuch von Papst Fran­zis­kus in Myan­mar.

Bild: Asia­News

5 Kommentare

  1. Ich fra­ge mich, was hat der Papst in Myan­mar ver­lo­ren? Ist es dort als Funk­tio­när der „Eine Welt Obe­ren“ gewe­sen? Es ist höch­ste Zeit, im pri­va­ten Stu­eb­chen ganz eige­ne Kon­se­quen­zen zu zie­hen.

  2. Die Reden von Papst Fran­zis­kus und Frau Aung San Suu Kyi habe ich in einem Kir­chen­sen­der gehört.
    Dank an die Bud­dhi­stin Frau Aung San Suu Kyi, dass wenig­stens sie das Evan­ge­li­um Jesu Chri­sti bzw. christ­li­che Wer­te ange­spro­chen hat.
    Es heißt zwar, Got­tes Geist weht wo er will;
    aller­dings wun­dert man sich mit­un­ter, dass Aus­wir­kun­gen die­ses gött­li­chen Gei­stes gera­de bei eini­gen Ange­hö­ri­gen des Krei­ses der apo­sto­li­schen Nach­fol­ger, wo man sich nach der bibli­schen Bot­schaft doch ech­te Glau­bens­ver­kün­di­gung und Glau­bens­stär­kung erhof­fen dür­fen soll­te, rela­tiv schwie­rig zu erken­nen sind.
    Sor­ry, aber das tut echt weh.
    Ein Exer­zi­ti­en­be­glei­ter (SJ) pfleg­te sei­nen Exer­zi­tan­ten zu sagen, sie mögen um „Erleuch­tung“ beten. Viel­leicht soll­ten gläu­bi­ge Chri­sten mehr um die Erleuch­tung apo­sto­li­scher Nach­fol­ger beten, damit die­se sich nicht zu sehr im zeit­geist-geneh­men Meer der all­ge­mei­nen Poli­tik tum­meln, son­dern sich wie­der mehr auf ihre eigent­li­che Auf­ga­be der Ver­kün­di­gung des christ­li­chen Glau­bens besin­nen. ->Beten und hof­fen.

    • Es ist doch abson­der­lich, dass an die Spit­ze der 1,3 Mil­li­ar­den zäh­len­den katho­li­schen Kir­che jemand gestellt wur­de, der immer neue Zwei­fel an sei­ner Katho­li­zi­tät weckt — obwohl er von der Hier­ar­chie und den Vor­gän­ger­päp­sten immer höher erho­ben wur­de, also trotz Obe­ren, die gera­de im Jesui­ten­or­den gleich­sam sein Inne­res lesen konn­ten, trotz ver­schie­de­ner Kon­troll­in­stan­zen bei Ernen­nun­gen, trotz Per­so­nal­ak­te, trotz Kon­kla­ve, in dem die höchst­ran­gi­gen Män­ner der Kir­che, die man frü­her ihre Für­sten nann­te, ver­sam­melt waren, im Namen des Hei­li­gen Gei­stes. Was ist da los?

  3. Jeden­falls hat Frau Außen­mi­ni­ste­rin Aung San Suu Kyi eine ver­gleichs­wei­se sehr anspre­chen­de Rede gehal­ten wäh­rend Ber­go­glio wie gewöh­lich mecha­nisch sei­ne polit­kor­rek­te NWO-Phra­sen abge­le­sen hat. Die­ser Besuch ist eine Zumu­tung für die Wür­de und Gast­freund­schaft der Staats­füh­rung Myan­mars und des ihm anver­trau­ten Vol­kes. In den sozia­len Medi­en haben zu recht vie­le Bur­me­sen ihren Miß­mut über Ber­go­glio kund­ge­tan.

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