Polnische Bischöfe arbeiten an Richtlinien zu Amoris laetitia, mit denen sie die überlieferte Glaubens- und Morallehre bekräftigen. Das scheint in Rom nicht allen zu passen.
Nachrichten

Polens Bischöfe bereiten Richtlinien zu „Amoris laetitia“ vor – Das scheint in Rom nicht allen zu passen

(Warschau) Die Bischöfe Polens werden demnächst Richtlinien zum umstrittenen VIII. Kapitel des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia veröffentlichen. Sie werden dabei nicht der ambivalenten Position von Papst Franziskus folgen. Dennoch verkürzte die Nachrichtenagentur SIR der Italienischen Bischofskonferenz ein Zitat, um das genaue Gegenteil zu vermitteln. In der Kirche stehen sich zwei gegensätzliche Positionen gegenüber und greifen

Bischof Vitus Huonder, eine der herausragenden Bischofsgestalten des ganzen deutschen Sprachraumes, wurde von Papst Franziskus überraschend für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Liturgie & Tradition

„Überraschung ist perfekt“ – Bischof Huonder von Chur im Amt bestätigt

(Chur) „Die Überraschung ist perfekt“, so die Reaktion eines befreundeten Schweizer Priesters gestern abend, als er die Nachricht mitteilte. Bischof Vitus Huonder von Chur wurde von Papst Franziskus um weitere zwei Jahre in seinem Amt verlängert. Mit dieser Bestätigung hatte wohl kaum jemand gerechnet, nicht einmal das engste Umfeld des Bischofs.

Die kleine, dem heiligen Antonius von Padua geweihte Kapelle von Pikolein im Gadertal ist seit dem 1. Mai ein Meßort des überlieferten Ritus mitten in den Alpen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Neuer Meßort des überlieferten Ritus in den Dolomiten

(Innsbruck) Seit dem 1. Mai gibt es einen weiteren Meßort in der überlieferten Form des Römischen Ritus in der Diözese Bozen-Brixen. Tirol, das den katholischen Glauben so lange kompakt bewahrt hatte, war nach den Liturgiereformen der 1960er Jahre ein hartes Pflaster. Ein einziger Priester hielt unbeirrt am alten Ritus fest und wurde dafür in ein

Die Marienerscheinungen von Laus sind kirchlich anerkannt. Für viele andere gilt das nicht.
Forum

Marien-, Engel- und Jesuserscheinungen – Was hat es mit dem Phänomen auf sich?

(Rom) Die Zahl der weltweiten „Erscheinungsorte“, an denen Engel, Maria oder Jesus einem oder mehreren Personen erscheinen, „Botschaften“ geben, spezielle „Offenbarungen“ enthüllen, „wundersame“ Zeichen schenken, Heilungen passieren, hat in den vergangenen Jahr stark zugenommen. Was sagt die Kirche dazu? Skepsis und Vorsicht gegenüber Formen des Apparitionismus sind geboten. Dennoch steht die Frage im Raum, was

Generalaudienz/ Katechese

„Der Friede baut auf dem Bund Gottes mit den Menschen auf“

Liebe Brüder und Schwestern, wir wollen heute noch einmal einen dankbaren Blick auf die Apostolische Reise nach Ägypten vor einigen Tagen werfen, die dank der außerordentlichen Leistung der Verantwortlichen zu einem strahlenden Zeichen des Friedens werden konnte. Mein Besuch in der Al-Azhar-Universität, der höchsten akademischen Einrichtung der Sunniten, hatte ein doppeltes Motiv: einerseits den Dialog

"Hommage nationale" für Xavier Jugelé in Paris: Form der Realitätsverweigerung.
Genderideologie

Die ungeliebten Opfer des islamischen Terrorismus – Zwischen Vertuschen, Verschweigen und Homo-Werbung

(Paris) Am 20. April wurde auf dem Champs-Élysées von einem islamistischen Terroristen der französische Polizist Xavier Jugelé getötet. Der Attentäter, Karim Cheurfi, ein in Frankreich geborener Muslim nordafrikanischer Abstammung, wurde bei dem Angriff ebenfalls getötet. Der Islamische Staat (IS) bekannte sich zu dem Attentat. Die französische Staatsführung veranstaltete einen Staatsakt, bei dem allerdings weniger der

Interview von Kardinal Burke im Folha de Sao Paulo: Äußerungen des Papstes sind zu unterscheiden zwischen solchen, die Teil des Lehramtes sind, und solchen, die Privatmeinungen sind.
Nachrichten

Kardinal Burke: „Durch seine Nichtbeantwortung der ‚Dubia‘ ist bereits großer Schaden entstanden“

(Rio de Janeiro) Am Sonntag, 30. April, veröffentlichte die Tageszeitung Folha de Sao Paulo ein Interview mit Kardinal Raymond Burke. Folha de Sao Paulo ist nicht nur eine der meistgelesenen Tageszeitungen Brasiliens. Über die hauseigene Nachrichtenagentur Folhapress wurde das Interview von zahlreichen anderen Medien im ganzen Land übernommen. Die Zeitung bezeichnet den Kardinal aus Wisconsin

"Migranten und Flüchtlingen" soll "holistisch" geholfen werden. Die seltsame Sprache einer von Papst Franziskus persönlich geleiteten Abteilung der Römischen Kurie.
Hintergrund

Migranten und Flüchtlinge – Papst Franziskus, Teilhard de Chardin, Kosmogenese und die neue Weltordnung

(Rom) Am vergangenen Donnerstag ging die neue Internetseite der Abteilung Migranten und Flüchtlinge des neuen Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ins Netz. Die Abteilung wird als einzige im Vatikan von Papst Franziskus persönlich geleitet. Welches Denken bewegt Franziskus? Rehabilitiert er die Lehre von Teilhard de Chardin? Was ist unter „Universalkirche“ und „holistischer“ Hilfe