Transalpine Redemptoristen als Orden anerkannt

(Aber­deen) Die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Ordens­ge­mein­schaft der Tran­sal­pi­nen Redemp­to­ri­sten wur­de am 15. August 2012 von Bischof Hugh Gil­bert OSB von Aber­deen als Insti­tut diö­ze­sa­nen Rechts aner­kannt.

Der alt­ri­tu­el­le Redemp­to­ri­sten­or­den, der zunächst mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ver­bun­den war, hat­te im Juli 2008 ihre Eini­gung mit dem Hei­li­gen Stuhl bekannt­ge­ge­ben. Dadurch wur­de der Weg frei für ihre kano­ni­sche Aner­ken­nung als Teil der katho­li­schen Kir­che. Nach­dem Papst Bene­dikt XVI. 2007 das Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum erlas­sen hat­te, bat der Ordens­obe­re der Tran­sal­pi­nen Redemp­to­ri­sten um die Ein­heit mit Rom und die Auf­he­bung der ver­häng­ten Kir­chen­stra­fen.

Der am 2. August 1988 gegrün­de­te Orden unter­steht seit dem Jahr 2008 der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei. Das Klo­ster der Gemein­schaft befin­det sich auf einer Insel der Ork­neys vor der schot­ti­schen Küste. Die Tran­sal­pi­nen Redemp­to­ri­sten leh­nen die im „Geist“ des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils ein­ge­führ­ten Neue­run­gen ab und kehr­ten zur ursprüng­li­chen Stren­ge der Ordens­re­gel und der Ordens­spi­ri­tua­li­tät zurück. Die Gemein­schaft fei­ert die Lit­ur­gie nur in der klas­si­schen Form des Römi­schen Ritus. Um sie von den ande­ren Redemp­to­ri­sten unter­schei­den zu kön­nen, lau­tet ihr offi­zi­el­ler Ordens­na­men Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers (Filii Sanc­tis­si­mi Redemp­to­ris) mit dem Akro­nym F.SS.R.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Ripo­ste Catho­li­que