Papst Franziskus bestätigte die Aufhebung der Priesterbruderschaft der heiligen Apostel durch den Brüsseler Erzbischof De Kesel. Der Grund: zu viele und zu rechtgläubige Priesterberufungen.
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Papst Franziskus löst Priesterbruderschaft der Heiligen Apostel auf

(Rom) Papst Fran­zis­kus unter­zeich­ne­te ein Dekret zur Auf­lö­sung der Prie­ster­bru­der­schaft der Hei­li­gen Apo­stel. Der Bru­der­schaft wird nichts zu Lasten gelegt. Sie hat sich nichts zuschul­den kom­men las­sen. Ihr ein­zi­ger Feh­ler scheint die Recht­gläu­big­keit in einem libe­ra­len Umfeld, das kaum etwas mehr zu ver­ach­ten scheint, als glau­bens­treue Prie­ster­be­ru­fun­gen.

Der amtierende Präsident der Vatikanbank IOR kritisierte mit einem Gastbeitrag den belgischen Primas und Erzbischof von Brüssel. Die Hintergründe einer ungewöhnlichen Initiative.
Hintergrund

„Brüssel, was hast du aus Jerusalem gemacht?“

(Rom/Brüssel) Die bel­gi­sche Zei­tung La Libre Bel­gi­que ver­öf­fent­lich­te am 8. Novem­ber einen in meh­rer­lei Hin­sicht außer­ge­wöhn­li­chen Arti­kel, auf den der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti auf­merk­sam mach­te. Eine Beson­der­heit ist bereits der Autor: Jean-Bap­­ti­­ste Dou­vil­le de Frans­su, der­zei­ti­ger Prä­si­dent der Vati­kan­bank IOR. Eine wei­te­re Beson­der­heit ist der Adres­sat: Jozef Kar­di­nal De Kesel, der Erz­bi­schof von Mecheln-Brü­s­­sel und