Um die Mittagszeit besuchte Ungarns Regierungschef Viktor Orbán den Vatikan, wo er von Papst Leo XIV. empfangen wurde.
Leo XIV.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán von Papst Leo XIV. empfangen

Am Mon­tag, dem 27. Okto­ber 2025, emp­fing Papst Leo XIV. im Apo­sto­li­schen Palast des Vati­kans den Mini­ster­prä­si­den­ten von Ungarn, Vik­tor Orbán, zu einer Audi­enz. Anschlie­ßend traf sich der unga­ri­sche Regie­rungs­chef mit Kar­di­nal Pie­tro Paro­lin, dem Staats­se­kre­tär Sei­ner Hei­lig­keit, sowie mit Erz­bi­schof Paul Richard Gal­lag­her, dem Sekre­tär für die Bezie­hun­gen zu Staa­ten und inter­na­tio­na­len Organisationen.
Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo
Leo XIV.

Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo: Urlaub mit Aktenstudium

Papst Leo XIV. hat sich nach Castel Gan­dol­fo zurück­ge­zo­gen, wo er den Som­mer ver­bringt – ohne frei­lich Urlaub zu machen. Das Kli­ma am Ran­de des Alba­ner­sees, eines alten Vul­kan­kra­ters, ist deut­lich mil­der als in der Stadt am Tiber, wo die Tem­pe­ra­tu­ren im Som­mer nicht sel­ten die 40-Grad-Mar­ke errei­chen – und das war schon immer so, …
2021 zelebrierte Franziskus zum letzten Mal die Palmsonntagsliturgie. In den folgenden Jahren hatte er den "Vorsitz" in der Liturgie, während es im Jahr 2025 gar keine Angabe mehr gibt
Liturgie & Tradition

Entwicklung zum Palmsonntag

Der Gesund­heits­zu­stand von Papst Fran­zis­kus zwingt zur Kunst der Impro­vi­sa­ti­on. Bereits im März wur­de eine Liste von Kar­di­nä­len ver­öf­fent­licht, die Fran­zis­kus bei den ver­schie­de­nen Zele­bra­tio­nen vom Palm­sonn­tag bis zum Oster­sonn­tag ver­tre­ten sol­len. Die Fol­ge waren Pole­mi­ken und Demen­tis. Was an die Öffent­lich­keit drang, war nur ein Teil des­sen, was hin­ter ver­schlos­se­nen Türen geschah. Grund dafür …
Nachdem das Video verbreitet worden war, das ultraorthodoxe Juden zeigt, wie sie vor dem Kreuz und Christen ausspucken, wurden fünf Juden festgenommen.
Christenverfolgung

Nach Spuckaktion wurden fünf Juden festgenommen

(Jeru­sa­lem) Der vati­ka­ni­sche Außen­mi­ni­ster Msgr. Paul Gal­lag­her wird im Novem­ber nach Isra­el rei­sen. Dies berich­te­te die israe­li­sche Tages­zei­tung Jedi­ot Achro­not. Aus­lö­ser ist das jüng­ste Video, das welt­weit für Auf­se­hen sorg­te, auf dem ultra­or­tho­do­xe Juden zu sehen sind, die aus­spucken, als sie auf der Via Dolo­ro­sa christ­li­chen Pil­gern mit einem Kreuz begegnen.
Der vatikanische Außenminister Erzbischof Paul Gallagher nahm gestern an der Präsentation des Limes-Bandes "Ukrainische Lektionen" teil.
Nachrichten

„Es ist ungerecht, Friedensinitiativen des Vatikans als ’nutzlos und schädlich‘ abzutun“

(Rom) Der Sekre­tär für die Bezie­hun­gen zu den Staa­ten im Staats­se­kre­ta­ri­at Msgr. Paul Richard Gal­lag­her, auch als „Außen­mi­ni­ster“ des Vati­kans bekannt, ver­si­cher­te gestern, daß die pazi­fi­sti­schen Äuße­run­gen von Papst Fran­zis­kus nicht blo­ße Rhe­to­rik sind, son­dern „eine ech­te Her­aus­for­de­rung an die Rea­li­tät des Krieges“.
Papst Franziskus mit Wolodymyr Selenskyj
Nachrichten

Selenskyj, Papst Franziskus und die Informationspolitik

(Rom) Erst mit der Ver­öf­fent­li­chung des Tages­bul­le­tins vom ver­gan­ge­nen Sams­tag bestä­tig­te der Hei­li­ge Stuhl den Besuch des ukrai­ni­schen Staats­prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj. Papst Fran­zis­kus emp­fing ihn nicht in Pri­vat­au­di­enz, wie zuvor spe­ku­liert wor­den war, son­dern in offi­zi­el­ler Funk­ti­on als Staats­ober­haupt. Eine Zusammenschau.
Papst Franziskus wird in absehbarer Zeit die Ukraine nicht besuchen.
Nachrichten

Kein Papst-Besuch in der Ukraine

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird in abseh­ba­rer Zeit nicht in die Ukrai­ne rei­sen. Der vati­ka­ni­sche „Außen­mi­ni­ster“ reagier­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag ziem­lich deut­lich auf ent­spre­chen­de Journalistenfragen:
Papst Franziskus mit einer ukrainischen Fahne. Sein Wunsch, als Friedensvermittler aufzutreten, gestaltet sich als schwierig, dennoch hält im zehnten Monat daran fest.
Hintergrund

Hackerangriff gegen den Vatikan – wer steckt dahinter?

(Rom) Die offi­zi­el­le Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls war gestern Ziel eines Hacker­an­griffs. Weder der Vati­kan noch Ita­li­en, des­sen Sicher­heits­dien­ste in sol­chen Fra­gen meist kon­sul­tiert wer­den, äußer­ten sich bis­her zu den mög­li­chen Urhe­bern. Nach­dem das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt zunächst einen Angriff demen­tiert hat­te, hieß es in einem zwei­ten Moment, es habe „unge­wöhn­li­che Zugangs­ver­su­che“ gege­ben. Der Angriff erfolg­te …
Am 9. November finet ein vatikanisch-russisches Außenministertreffen in Moskau statt.
Nachrichten

Das abgeschwächte Wunschziel Rußland

(Rom) Papst Fran­zis­kus möch­te der erste Papst sein, der in die Volks­re­pu­blik Chi­na und nach Nord­ko­rea reist. Auf der Liste ange­streb­ter Rei­se­zie­le gibt es noch ein Land, in das es bereits sei­ne Vor­gän­ger zog, aller­dings ver­geb­lich: Rußland.
Die neue Ostpolitik und die vatikanischen Erwartungen zum Geheimabkommen von 2018.
Christenverfolgung

Europabesuch von Chinas Außenminister weckt Erwartungen im Vatikan

(Rom/​​Peking) Der Außen­mi­ni­ster der Volks­re­pu­blik Chi­na wird dem­nächst eine Euro­pa­rei­se antre­ten. Das kom­mu­ni­sti­sche Groß­reich sucht seit eini­ger Zeit die Kon­fron­ta­ti­on mit den USA und befin­det sich auf Expan­si­ons­kurs. Gleich­zei­tig ist es der Aus­gangs­punkt des Coro­na­vi­rus, des­sen Aus­brei­tung die west­li­che Welt seit dem Früh­jahr zum Vor­wand für den poli­ti­schen Aus­nah­me­zu­stand genom­men hat. Die ange­kün­dig­te „Charme­of­fen­si­ve“ weckt …