Priester zelebriert in der Badehose auf einer Luftmatratze. Nun entschuldigte er sich mit einer Mentalreservation.
Liturgie & Tradition

Luftmatratze und Badehose: Priester entschuldigt sich – mit Vorbehalt

(Rom) Don Mat­tia Ber­nas­co­ni, der ita­lie­ni­sche Prie­ster der Mai­län­der Pfar­rei San Lui­gi Gon­z­a­ga, der am ver­gan­ge­nen Sonn­tag als Zele­brant der „Mes­se“ im Ioni­schen Meer auf einer auf­blas­ba­ren Matrat­ze als Altar in Bade­ho­se auf­trat, ver­öf­fent­lich­te auf der Inter­net­sei­te der Pfar­rei eine „Ent­schul­di­gung“. „Ich ent­schul­di­ge mich“, lau­tet die Über­schrift sei­ner Erklä­rung. Dar­in ent­schul­digt er sich wirk­lich, tut
Die überlieferte Liturgie des Römischen Ritus ist das alles entscheidende Bollwerk zur Bewahrung des Glaubens.
Forum

Die Messe aller Zeiten ist das Bollwerk der Rechtgläubigkeit

Von Cri­stia­na de Magi­stris Das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des vom 16. Juli 2021 und die Ant­wor­ten auf die jüng­sten Dubia (von wem die­se auf­ge­wor­fen wur­den, ist nicht bekannt) vom 18. Dezem­ber letz­ten Jah­res haben ernst­haf­ten Wider­stand her­vor­ge­ru­fen, vor allem aus juri­sti­scher Sicht, da bei­de Maß­nah­men nicht zu ver­nach­läs­si­gen­de kano­ni­sche Anoma­lien aufweisen.
Seit Traditionis custodes geht es Schlag auf Schlag. Immer radikalere Maßnahmen werden gegen die Tradition ergriffen – jeweils mit Zustimmung von Papst Franziskus. Nun folgte Kardinal Blase Cupich, der "Mann des Papstes" in den USA, mit seinen Richtlinien.
Liturgie & Tradition

Der überlieferte Ritus als Schweizer Käse

(Washing­ton) Kar­di­nal Bla­se Cupich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go und Wort­füh­rer der berg­o­glia­ni­schen Min­der­heit in den USA, ver­öf­fent­lich­te gestern sei­ne Umset­zung des tra­di­ti­ons­feind­li­chen Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des. Es über­trifft an Radi­ka­li­tät jene für die Diö­ze­se Rom noch um Län­gen – mit der Zustim­mung von Papst Franziskus.
Kardinal Blase Cupich mit Papst Franziskus. Dessen Motu proprio Traditionis custodes will der Erzbischof von Chicago restriktiv umsetzen.
Liturgie & Tradition

Es kann nur einen (Ritus) geben

(New York) Am 21. Juli reagier­te Kar­di­nal Bla­se Cupich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go, der bedeu­tend­sten Diö­ze­se in den USA, auf das restrik­ti­ve Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus. Kar­di­nal Cupich ist seit sei­ner Ernen­nung die Speer­spit­ze von Fran­zis­kus in der Bischofs­kon­fe­renz der USA. Den­noch fiel sei­ne erste, pro­vi­so­ri­sche Reak­ti­on uner­war­tet wohl­wol­lend gegen­über den Gemein­schaf­ten
Andrea Grillo, der Liturgiker, der bei Papst Franziskus Gehör findet, möchte Summorum Pontificum lieber heute als morgen entsorgen und sucht dafür nach Kronzeugen.
Hintergrund

Liturgiker des Papstes: „Zugang zum überlieferten Ritus einschränken“

(Rom) Ganz im Geist ihrer poli­ti­schen Ana­loga for­dert auch die kirch­li­che Lin­ke das Ende der Frei­heit. Der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler Andrea Gril­lo, ein ver­bis­se­ner Geg­ner des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum, der in der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und in San­ta Mar­ta offe­ne Ohren fin­det, for­dert, den Zugang zum über­lie­fer­ten Ritus unter stren­ge Auf­sicht zu stellen.
Das Grab von Msgr. Annibale Bugnini
Buchbesprechungen

Wie neu ist etwas noch, wenn uns 50 Jahre davon trennen?

Eine Buch­be­spre­chung von Chri­stoph Mat­thi­as Hagen 2019 sind es fünf­zig Jah­re, seit Paul VI. sein neu­es Mis­sa­le Roma­num pro­mul­giert hat. Was es ent­hält, nennt man nach wie vor mehr umgangs­sprach­lich den Novus Ordo Mis­sae oder noch pla­ka­ti­ver: die Neue Mes­se. In der Febru­ar­num­mer des Infor­ma­ti­ons­blat­tes der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus stellt Pater Dr. Sven L. Con­rad die
Papst Franziskus löste kurz vor Weihnachten eine Dikussion über die letzte Vaterunser-Bitte aus, die ihm "nicht gefällt". Die römische Jesuitenzeitschrift hat einen neuen Vorschlag vorgelegt.
Liturgie & Tradition

Vaterunser-Bitte: „Und stelle uns nicht auf die Probe“

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat den ersten Stein ange­sto­ßen, als er am 6. Dezem­ber 2017 in einer Fern­seh­sen­dung über das Vater­un­ser sag­te: „Die­se Über­set­zung ist nicht gut“. Der Domi­no­ef­fekt will sich noch nicht so recht ein­stel­len, doch Unru­he ist entstanden.