Das Kloster des heiligen Maron in Annaya im Berglibanon, wo sich das Grab des heiligen Scharbel befindet.
Leo XIV.

Vorbereitungen für den Papstbesuch am Grab des heiligen Scharbel

Inmit­ten der zer­klüf­te­ten Berg­land­schaft des Zen­tral­li­ba­non lau­fen im Maro­ni­ten­klo­ster von Anna­ya die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für ein Ereig­nis von beson­de­rer Trag­wei­te: Anfang Dezem­ber wird Papst Leo XIV. erst­mals die Grab­stät­te des hei­li­gen Schar­bel besu­chen, eines maro­ni­ti­schen liba­ne­si­schen Mönchs, der von 1828 bis 1898 leb­te und im Liba­non heu­te als bedeu­tend­ster mit dem Land ver­bun­de­ner Hei­li­ger ver­ehrt
Kardinal Pizzaballa, lateinischer Patriarch von Jerusalem, und Kardinal Raï, maronitischer Patriarch des Libanon, äußerten ihre Hoffnung, die sie mit dem Papstbesuch im Libanon verbinden und auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen.
Leo XIV.

Stimmen aus dem Libanon und dem Heiligen Land zur päpstlichen Friedensmission

Die ange­kün­dig­te Rei­se von Papst Leo XIV. in den Nahen Osten wird von kirch­li­chen Wür­den­trä­gern als ein kraft­vol­les Zei­chen der Hoff­nung und des Frie­dens inter­pre­tiert – in einer Regi­on, die von Jahr­zehn­ten des Leids, der Zer­stö­rung und des gegen­sei­ti­gen Miß­trau­ens geprägt ist. Zwei her­aus­ra­gen­de Stim­men, Kar­di­nal Becha­ra Bou­tros Rai, maro­ni­ti­scher Patri­arch des Liba­non, und Kar­di­nal
Papst Leo XIV. wird Ende November die Türkei und den Libanon besuchen
Christenverfolgung

Erste Apostolische Reise von Papst Leo XIV. steht fest

Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt gab heu­te offi­zi­ell die erste Aus­lands­rei­se von Papst Leo XIV. bekannt. Mehr als ein hal­bes Jahr nach sei­ner Wahl wird er in die Tür­kei rei­sen, um Iznik, das anti­ke Nicäa, zu besu­chen, wo vor 1700 Jah­ren das erste öku­me­ni­sche Kon­zil der Kir­che stattfand.
Der maronitische Patriarch Kardinal Raï kündigte in einem Interview mit Al-Arabiya an, daß Papst Leo XIV. vor Jahresende den Libanon besuchen wird.
Christenverfolgung

Im Rahmen seiner Türkei-Reise wird Papst Leo XIV. auch den Libanon besuchen

Im Rah­men sei­ner Rei­se in die Tür­kei anläß­lich des 1700jährigen Jubi­lä­ums des Kon­zils von Nicäa wird Papst Leo XIV. auch den Liba­non besu­chen. Das sag­te Kar­di­nal Becha­ra Bou­tros Raï, Patri­arch der Maro­ni­ten, gestern in einem Inter­view mit dem Sen­der Al-Arabiya.
Israelischer Angriff in Syrien am 16. Dezember 2024
Forum

Wie die USA und Israel Syrien zerstörten und es Frieden nannten

Der Umsturz in Syri­en, wo isla­mi­sti­sche Grup­pen, allen vor­an der syri­sche Able­ger von Al-Qai­­da, die Macht an sich zu rei­ßen ver­su­chen, wirft vie­le Fra­gen auf. Sie betref­fen die Zukunft der Chri­sten in die­sem Land, in dem die­se über­aus frei leben konn­ten, aber durch den Kampf Isra­els und der USA in die Dia­spo­ra getrie­ben wur­den. Anfang
Gregor Petrus Kardinal Agagianian, Patriarch der armenisch-katholischen Kirche, galt 1958 und 1963 als Anwärter auf das Papstamt. Sein Leichnam ist mehr als 50 Jahre nach seinem Tod völlig unverwest.
Forum

Der unverweste Körper von Kardinal Agagianian

Von Rober­to de Mat­tei* Am 12. Sep­tem­ber 2024, am Ende der Syn­ode der Arme­­nisch-Katho­­li­­schen Kir­che, wur­den die sterb­li­chen Über­re­ste des Die­ners Got­tes, Kar­di­nal Gre­gor Petrus (arme­nisch Krikor Bedros) Aga­gia­ni­an, des fünf­zehn­ten Patri­ar­chen die­ser mit Rom unier­ten Kir­che, der 1971 in Rom starb, von Rom nach Bei­rut im Liba­non über­ge­führt. Der Sarg wur­de in der liba­ne­si­schen
Die Melkitische Kathedrale und rechts der Turm des Franziskanerklosters von Tyrus im Libanon. Die Stadt ist wegen des israelischen Angriffs menschenleer.
Nachrichten

Israel bombardiert die Christendörfer im Südlibanon

Die christ­li­chen Dör­fer im Süd­li­ba­non sind wie aus­ge­stor­ben. Isra­el bom­bar­diert auch sie. Deir Mimas liegt nur zwei Kilo­me­ter von der Gren­ze ent­fernt. Der Ort ist inzwi­schen men­schen­leer. Auch die Fran­zis­ka­ner des Klo­sters in Tyrus, die Deir Mimas betreu­en, muß­ten flüch­ten. Das Klo­ster gehört zur Fran­zis­ka­ner­kus­to­die des Hei­li­gen Landes.
Im maronitischen Deir Al-Ahmar (Rotes Kloster) über der Bekaa-Ebene entsteht der größte Rosenkranz der Welt.
Nachrichten

Der größte Rosenkranz der Welt entsteht im Libanon

(Bei­rut) Mel­dun­gen von Rosen­­kranz-Super­la­ti­­ven gab es schon eini­ge. Der Liba­ne­si­sche Rosen­kranz schlägt aber alle Rekor­de. In Deir El-Ahm­ar in der Bekaa-Ebe­­ne, zwei Auto­stun­den von Bei­rut ent­fernt, ent­steht ein ein­zig­ar­ti­ger Rosen­kranz, dem so schnell nichts die Bezeich­nung als „größ­ter Rosen­kranz der Welt“ strei­tig machen dürfte.
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Papst Franziskus küßt die Fahne des Libanon. Die für Juni beabsichtigte Reise wird aber nicht stattfinden.
Nachrichten

Nach der Absage für Patriarch Kyrill ist auch die Libanon-Reise hinfällig

(Bei­rut) Die Apo­sto­li­sche Rei­se in den Liba­non wird ver­scho­ben. Dies gab der liba­ne­si­sche Tou­ris­mus­mi­ni­ster Walid Nas­sar bekannt und erklär­te, „inner­halb der näch­sten zwei Tage“ mit einer offi­zi­el­len Erklä­rung des Vati­kans zu rech­nen. Papst Fran­zis­kus hat­te ver­gan­ge­ne Woche in einem Inter­view ein Tref­fen mit dem Mos­kau­er Patri­ar­chen Kyrill I. abge­sagt. Damit wur­de auch die Liba­­non-Rei­­se hinfällig.
Papst Franziskus zieht sich am heutigen Gründonnerstag für die Liturgie in das Gefängnis von Civitavecchia zurück.
Nachrichten

Franziskus verbringt den Gründonnerstag im Gefängnis von Civitavecchia

(Rom) Papst Fran­zis­kus besuch­te gestern Bene­dikt XVI., um sei­nem Vor­gän­ger zu des­sen bevor­ste­hen­dem 95. Geburts­tag zu gra­tu­lie­ren. Zugleich wur­de bekannt, wohin sich das Kir­chen­ober­haupt der heu­ti­gen öffent­li­chen Zele­bra­ti­on des Grün­don­ners­tags ent­zieht, und sei­ne Pasto­ral­rei­se in den Liba­non bestätigt.