Pater Davide Pagliarani, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., gab am 2. Februar bekannt, daß die Bruderschaft am 1. Juli neue Bischöfe weihen wolle.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Una Voce zur Ankündigung von Bischofsweihen durch die Piusbruderschaft

Stel­lung­nah­me von Una Voce Inter­na­tio­nal zu den ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.: Stel­lung­nah­me Una Voce Inter­na­tio­nal und die Latin Mass Socie­ty haben mit Besorg­nis die Ankün­di­gung des Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni, zur Kennt­nis genom­men, wonach die FSSPX am 1. Juli die­ses Jah­res Bischofs­wei­hen vor­neh­men wird.
Befindet sich die Liturgiefrage in der Kirche in einer "mexikanischen Pattstellung"?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie und die mexikanische Pattstellung

Von Aure­lio Porf­iri* Ob Sie die­sen Ein­druck tei­len, weiß ich nicht, aber wenn man heu­te die Situa­ti­on der Lit­ur­gie betrach­tet, scheint sie jener einer „mexi­ka­ni­schen Patt­stel­lung“ zu ähneln. Die­ser Aus­druck, der mög­li­cher­wei­se im 19. Jahr­hun­dert im Eng­li­schen als Mexi­can stand­off geprägt wur­de, bezeich­net eine Situa­ti­on, in der sich drei oder mehr Akteu­re gegen­sei­tig mit gezo­ge­nen
Leo XIV.

„Das Video vom Papst“ wurde zu „Bete mit dem Papst“

Was unter Papst Fran­zis­kus als „Das Video vom Papst“ bekannt war, trägt nun einen neu­en Namen: „Bete mit dem Papst“. Mit die­ser Umbe­nen­nung wur­de das bekann­te vati­ka­ni­sche Video­for­mat von Leo XIV. offi­zi­ell neu eti­ket­tiert. Der Vati­kan betont, es hand­le sich ledig­lich um eine for­ma­le Anpas­sung ohne inhalt­li­che Ver­än­de­rung. Den­noch berührt der Namens­wech­sel ein For­mat, das
Leo XIV. mit Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des römischen Glaubensdikasteriums und Autor des ablehnenden Schreibens an die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein geeigneter Vermittler? Rom und die Piusbruderschaft

Die Ent­schei­dung des Vati­kans, den Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, als zen­tra­len Gesprächs­part­ner der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ein­zu­set­zen, ist mehr als eine Per­so­na­lie. Sie ist ein Signal – und eines, das irri­tiert. Denn aus­ge­rech­net jener Kuri­en­kar­di­nal, der wie kaum ein ande­rer als theo­lo­gi­scher Prot­ago­nist des berg­o­glia­ni­schen Kur­ses gilt
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
Forum

Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Die von Rupnik gestaltete Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast war in den vergangenen Jahren Schauplatz der Fastenexerzitien für die Römische Kurie. Mit dieser Praxis wird unter Leo XIV. gebrochen.
Leo XIV.

Römische Kurie verlegt Exerzitien: Abstand von der Rupnik-Kapelle

Nach lan­gem Still­stand mar­kiert eine Ent­schei­dung einen unauf­ge­reg­ten Kurs­wech­sel unter Papst Leo XIV.: Die dies­jäh­ri­gen Fasten­ex­er­zi­ti­en der Römi­schen Kurie wer­den weder in der von Mar­ko Ivan Rup­nik gestal­te­ten Kapel­le Redempto­ris Mater im Apo­sto­li­schen Palast statt­fin­den noch in dem von Papst Fran­zis­kus dafür aus­ge­wähl­ten Exer­zi­ti­en­haus in Aric­cia. Statt­des­sen wur­den die Kar­di­nä­le zu den geist­li­chen Ein­kehr­ta­gen vom
Papst Leo XIV. bereitet seine erste Enzyklika vor über Transhumanismus, Gender-Ideologie und Künstliche Intelligenz
Genderideologie

Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. mit Fokus auf Künstliche Intelligenz, Transhumanismus und Gender-Ideologie

Die erste Enzy­kli­ka von Papst Leo XIV. wird sich nach über­ein­stim­men­den Medi­en­be­rich­ten zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen moder­ner Tech­­no­­lo­­gie- und Gesell­schafts­ent­wick­lun­gen wid­men. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die Künst­li­che Intel­li­genz, trans­hu­ma­ni­sti­sche und post­hu­ma­ni­sti­sche Kon­zep­te sowie Fra­gen der Gender-Ideologie.
Forum

Für die, welche bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Der uni­ver­sa­le Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes (ex sese) über die gan­ze Kir­che ist seit dem Ersten Vati­ka­num eine unfehl­ba­re, dog­ma­ti­sier­te Wahr­heit. Wir kön­nen also in die­sem Arti­kel nicht von einem lega­li­sti­schen Miß­ver­ständ­nis des kirch­li­chen Gehor­sams unse­rer­seits spre­chen, wenn wir die ange­kün­dig­te Wei­he von Bischö­fen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX)
Bischofsweihe im 14. Jahrhundert (Miniatur)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Tradition zwischen Geduld und Vorsehung – und neuen Bischofsweihen

Von einem Gläu­bi­gen* Die Ankün­di­gung neu­er Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. berührt Grund­fra­gen kirch­li­cher Ord­nung, geist­li­cher Frei­heit und geschicht­li­cher Ver­ant­wor­tung. Daß sie auf­hor­chen läßt, ist daher nicht ver­wun­der­lich. In der Bru­der­schaft selbst mischt sich die Schwe­re des Augen­blicks mit Erleich­te­rung. Seit Jah­ren wird die Not­wen­dig­keit neu­er Bischö­fe emp­fun­den, ja mit wach­sen­der Dring­lich­keit. Zugleich