Hexenjagd
Hintergrund

„Der Hexen-Kult in Westeuropa“

Die bri­ti­sche Ägyp­to­lo­gin und Anthro­po­lo­gin Mar­ga­ret Mur­ray (1863–1963) setz­te 1921 mit ihrem Buch „Der Hexen-Kult in West­eu­ro­pa“ die The­se einer gesamt­eu­ro­päi­schen, heid­ni­schen, anti­christ­li­chen Reli­gi­on in die Welt. Aus­gangs­punkt ihrer Über­le­gung war, eine Erklä­rung für die „Hexen­jagd“ zu fin­den, die von der Renais­sance bis zur Mit­te des 17. Jahr­hun­derts in Tei­len Euro­pas statt­fand. Die Ver­fol­gung habe

Gustav I. von Schweden
Hintergrund

Hexenprozesse in Schweden

„Es ist bezeich­nend, daß Vor­stel­lun­gen vom ‚Hexen­sab­bat‘ und Sata­nis­mus in Schwe­den erst Über­hand nah­men, nach­dem das Land zum Pro­te­stan­tis­mus über­ge­tre­ten war.“

Inquisition
Hintergrund

Blutigste Hexenjagd im protestantischen Deutschland

(Rom) Eine ein­fa­che Umfra­ge unter Deut­schen nach Inqui­si­ti­on und Hexen­jagd wür­de wenig über­ra­schen­de Ergeb­nis­se an den Tag brin­gen. Bei­de Phä­no­me­ne gel­ten als blut­rün­stig, als fin­ster­stes Mit­tel­al­ter und wer­den mit reli­giö­sem Fana­tis­mus, Spa­ni­en und dem päpst­li­chen Rom, auf alle Fäl­le jeden­falls mit der katho­li­schen Kir­che in Ver­bin­dung gebracht. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die anti­ka­tho­li­sche Ankla­ge häu­fig