Die Ratzinger-Schülerkreise tagen in diesem Jahr erstmals zum Teil öffentlich. Grund dafür ist die Sorge wegen des befürchteten Angriffs auf das Weihepriestertum durch die Amazonassynode.
Nachrichten

Ratzinger-Schülerkreis contra Amazonassynode

(Rom) Der Rat­z­in­­ger-Schü­­ler­­k­reis hält vom 27.–29. Sep­tem­ber sein dies­jäh­ri­ges Jah­res­tref­fen ab. Der spä­te Ter­min hängt mit der umstrit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode zusam­men. Das Schü­ler­tref­fen wur­de unmit­tel­bar vor Beginn der Son­der­syn­ode ange­setzt und wid­met sich einem infor­mell erklär­ten Kern­an­lie­gen der Syn­ode: dem Wei­he­sa­kra­ment. Ein Kon­tra­punkt darf erwar­tet werden.
Interview von Franziskus-Biograph Austen Ivereigh: „Benedikt XVI. wird manipuliert“.
Nachrichten

„Wir müssen das Umfeld von Benedikt XVI. unter Kontrolle bringen“

(Rom) Austen Ive­reigh, einst Pres­se­spre­cher von Kar­di­nal Cor­mac Mur­phy O’Connor, ist heu­te einer der „Schat­ten­spre­cher“ von Papst Fran­zis­kus. Als Papst-Bio­­­graph ent­hüll­te der über­zeug­te Berg­o­glia­ner unter der Bezeich­nung Team Berg­o­glio als erster die Exi­stenz des inner­kirch­li­chen Geheim­zir­kels von Sankt Gal­len, den sei­ne Mit­glie­der „die Mafia“ nann­ten. In unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den tritt Ive­reigh an die Öffent­lich­keit, um vor
Msgr. Scicluna: „80 Prozent der sexuellen Mißbrauchsopfer sind männlich“, doch über Homosexualität verliert der päpstliche Sondergesandte kein Wort - und folgt damit Papst Franziskus.
Genderideologie

Erzbischof Scicluna: „80 Prozent der Mißbrauchsopfer sind männlich“

(Rom) Msgr. Charles Sci­clu­na, Erz­bi­schof von Mal­ta und Son­der­ge­sand­ter von Papst Fran­zis­kus, sag­te in einem gestern von der Tages­zei­tung El Pais ver­öf­fent­lich­ten Inter­view, daß 80 Pro­zent aller sexu­el­len Miß­brauchs­op­fer von Kle­ri­kern männ­lich sind. Ein zen­tra­le Aus­sa­ge mit Blick auf den Miß­brauchs­gip­fel, der vom 21.–24. Febru­ar im Vati­kan stattfindet.
Weichenstellungen? Von links: die Kardinäle Burke, Müller und Sarah. Die Nach-Bergoglio-Zeit hat bereits begonnen.
Hintergrund

Müllers Manifest und Kaspers „Entsetzen“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag ver­öf­fent­lich­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler ein „Mani­fest des Glau­bens“. San­dro Magi­ster, der eigent­li­che Doy­en der Vati­ka­ni­sten, ver­gleicht das Mani­fest mit dem „Cre­do des Got­tes­vol­kes“ von Papst Paul VI. im Revo­lu­ti­ons­jahr 1968.
Das „Manifest des Glaubens“ von Gerhard Kardinal Müller
Liturgie & Tradition

Das Manifest des Glaubens

„Euer Herz las­se sich nicht ver­wir­ren“ (Joh 14,1). Mit die­sem Vers aus dem Evan­ge­li­um beginnt Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler sein „Mani­fest des Glau­bens“, das in sie­ben Spra­chen ver­öf­fent­licht wur­de. Die­ses öffent­li­che Bekennt­nis der katho­li­schen Wahr­heit legt der Kar­di­nal ab, weil „vie­le Bischö­fe, Prie­ster, Ordens­leu­te und Lai­en der katho­li­schen Kir­che mich um ein öffent­li­ches Zeug­nis für die
Kardinal Gerhard Müller: „Was heißt Klerikalismus? Homosexuelle Neigungen sind schuld am Großteil der Fälle von sexuellem Mißbrauch durch Kleriker“
Hintergrund

Kardinal Müller: „Mir hat das ganze Lob der Freimaurer für Papst Franziskus nicht gefallen“

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus in Abu Dha­bi (Ver­ei­nig­te Ara­bi­sche Emi­ra­te) sich auf die Unter­zeich­nung eines Doku­ments „über die mensch­li­che Brü­der­lich­keit“ vor­be­rei­te­te, unter das er gestern mit dem isla­mi­schen Groß­i­mam von Al-Azhar, einer Auto­ri­tät des sun­ni­ti­schen Islams, sei­ne Unter­schrift setz­te, ver­öf­fent­lich­te Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ein Inter­view mit Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler, dem ehe­ma­li­gen Prä­fek­ten