Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga wurde trotz schwerer Korruptionsvorwürfe von Papst Franziskus als Erzbischof von Tegucigalpa bestätigt.
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„Du bleibst dort“

(Rom) Macht Papst Franziskus den Fall Oscar Rodriguez Maradiaga zu einem zweiten Fall Barros? Vergangene Woche bestätigte er den honduranischen Kardinal in seinem Amt als Erzbischof von Tegucigalpa. Mit anderen Worten: Franziskus will auch weiterhin nichts von den Korruptionsvorwürfen gegen seinen „Vize-Papst“ wissen.

Fall Barros: Juan Carlos Cruz wird in wennigen Tagen vom Päpstlichen Sondergesanten Scicluna angehört.
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Anhörungen im Fall Barros erfolgen doch persönlich

(Santiago de Chile) Zunächst wollte Papst Franziskus gar nichts von einem Fall Barros wissen. Wer dennoch Kritik an seiner Ernennung von Msgr. Juan Barros Madrid zum Bischof von Osorno in Chile übte, der verbreite „Verleumdungen“, ließ das Kirchenoberhaupt wissen. Dann schloß sich der US-Kardinal Sean O’Malley der Kritik an, und die internationalen Presseagenturen griffen das

Fall Barros Papst Franziskus mit Juan Barros Madrid
Genderideologie

Papst Franziskus wußte zum Fall Barros Bescheid

(Santiago de Chile) Seit dem Chile-Besuch zeigt sich gegenüber Papst Franziskusbei einigen weltlichen Medien ein Stimmungsumschwung. Manche sprechen von einer „Wende“, die maßgeblich durch die Kritik von Kardinal Sean O’Malley zu Papstworten im Fall Barros ausgelöst wurde. Diese Annahme wird durch eine ausführliche Reportage von Associated Press (AP) gestützt.