Zwei der profiliertesten Kardinäle warnen das Kardinalskollegium vor der umstrittenen Amazonassynode. Der ultragrogressive Flügel in der Kirche versuche einen Angriff gegen das Depositum fidei.
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Kardinäle Brandmüller und Burke warnen das Kardinalskollegium vor der Amazonassynode

(Rom) Einen Monat vor deren Eröff­nung war­nen zwei der pro­fi­lier­te­sten Pur­pur­trä­ger der Kir­che vor der Ama­zo­nas­syn­ode. Die umstrit­te­ne Kir­chen­ver­samm­lung, die vom radi­kal­pro­gres­si­ven Flü­gel der Kir­che gewünscht wur­de, wol­le Hand an das Depo­si­tum fidei legen, so die Kar­di­nä­le Ray­mond Bur­ke und Wal­ter Brandmüller.

Wechselt Kardinal Petrocchi, hier mit Papst Franziskus, bald in den Vatikan?
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Bringt die Amazonassynode auch einen Wechsel an der Spitze der Kleruskongregation?

(Rom) Am 28. Juni 2018 kre­ierte ihn Papst Fran­zis­kus über­ra­schend zum Kar­di­nal. Nun könn­te Giu­sep­pe Petroc­chi näch­ster Kar­di­nal­prä­fekt der römi­schen Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on wer­den. Viel­leicht sogar pünkt­lich zur Ama­zo­nas­syn­ode, die den radi­kal­sten Ein­griff in das Fach­ge­biet der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on der Kir­chen­ge­schich­te brin­gen könnte.

Vatican News berichtete über das „diskrete“ Geheimtreffen zur Vorbereitung der Geheimsynode und verschweigt den Angriff gegen den priesterlichen Zölibat – außer auf deutsch.
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Der neue Amazonas-Priester soll „Presbyter“ heißen

(Rom) Am 25. Juni fand in der Nähe von Rom ein Geheim­tref­fen zur bevor­ste­hen­den, hoch­um­strit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode zwi­schen höch­sten Papst-Ver­­­trau­­ten und vor­wie­gend deut­schen Ver­tre­tern aus Hier­ar­chie und Theo­lo­gie statt. Das Tref­fen wur­de jedoch auf­ge­deckt. Seit­her bemüht sich Rom den Geheim­hal­tungs­cha­rak­ter zu „erklä­ren“ und zu verschleiern.

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Bischof Elbs: „Sehr sinnvoll, daß verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden“

In der Ö1-Sen­­de­­rei­he Pra­xis – Reli­gi­on und Gesell­schaft des Öster­rei­chi­schen Rund­funks wur­de am 15. Mai Bischof Ben­no Elbs von Feld­kirch zur Ama­zo­nas­syn­ode und der Auf­he­bung des Zöli­bats als Vor­aus­set­zung für das Prie­ster­tum befragt. Übri­gens wur­de im Rah­men der Sen­dung auch ein hörens­wer­ter Bei­trag über die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. gesendet.

Kardinal Hummes wurde von Papst Franziskus zum Generalrelator der Amazonassynode ernannt.
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„Amazonassynode könnte historisch werden“

(Bra­si­lia) Der bra­si­lia­ni­sche Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes  ist „glück­lich“, von Papst Fran­zis­kus zum Gene­ral­re­la­tor der Ama­zo­nas­syn­ode ernannt wor­den zu sein und sagt, die Syn­ode könn­te „histo­risch“ werden.

George Weigel berichtet über die Amazonassynode und deren „tiefere Agenda“.
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Die Amazonassynode und ihre „tiefere Agenda“

Das Jahr 2019 hat Fahrt auf­ge­nom­men, was auch bedeu­tet, daß die Ama­zo­nas­syn­ode näher­rückt, die Papst Fran­zis­kus für kom­men­den Okto­ber ein­be­ru­fen hat. Doch die mei­sten Katho­li­ken kön­nen mit dem Stich­wort Ama­zo­nas­syn­ode noch kaum etwas anfan­gen. Sie kön­nen und wer­den beim Wort Ama­zo­nas besten­falls die präch­ti­ge Land­schafts­bil­der aus Natur­do­ku­men­ta­tio­nen und sozi­al­ro­man­ti­sche Asso­zia­tio­nen abru­fen, wie sie in Euro­pa

Amazonassynode, REPAM, der politische Kampf und das künftige Amazonas-Priestertum des politisch, sozial und ökologisch engagierten Priesters.
Hintergrund

Die Kirche „amazonisieren“

(Rom) Papst Fran­zis­kus führ­te den neu­en Begriff „Syn­oda­li­tät“ ein. Die von ihm ein­be­ru­fe­nen Bischofs­syn­oden wer­den von ihm als Instru­ment gese­hen, der Kir­che Kurs­än­de­run­gen zu ver­ord­nen. Die Fami­li­en­syn­ode 2014/​​2015 hat­te sein umstrit­te­nes Doku­ment Amo­ris lae­ti­tia zur Fol­ge. Es löste gro­ße Unru­he in die Kir­che aus, deren wei­te­re Ent­wick­lung nicht abseh­bar ist. Die Jugend­syn­ode 2018 ging vor